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Am 26. September 2014 wurde bereits zum dritten Mal der lange Tag der Flucht von der UNHCR (UN Refugee Agency) ausgerufen. Eine Vielzahl an kostenlosen Veranstaltungen rund um Flucht und Asyl laden zum Mitmachen, Zuhören, Diskutieren, Zusehen und Feiern ein. Mit mehr als 80 Kooperationspartner_innen aus Kunst, Kultur, Sport und dem Asylbereich bot der lange Tag der Flucht ein vielseitiges Programm.

Heuer fand der lange Tag der Flucht bereits in sechs Bundesländern statt, und zwar in Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien.

unhcr.at

 

Flüchtlingspolitik in Europa: Friedenslogische Auswege aus der Gewalt

Die EU und die europäische Gesellschaft ist in ihrer Haltung gegenüber Menschen auf der Flucht tief gespalten. Aber ein ausreichender Dialog findet nicht statt. Der Diskurs ist von einer sicherheitslogischen Wahrnehmung besetzt und auf Abwehr gerichtet. Eine friedenslogische Perspektive einzunehmen heißt dagegen, die Beziehungen zu Flüchtlingen als Friedensproblem zu betrachten. Alles beginnt mit einem Nein zur Gewalt und einem Ja zu den vielfältigen Anforderungen des Friedens: Gewaltprävention, Konflikttransformation, Dialog- und Prozessorientierung, Anpassung von Interessen an universale Normen und Bereitschaft zu lernen.

Eine Person, die sich mit friedenslogischen Ansätzen in dieser Hinsicht schon zu Genüge auseinandergesetzt hat, ist Hanne-Margret Birckenbach. Sie hat am 22.09.2014 über „Friedenslogische Auswege aus der Gewalt in der europäischen Flüchtlingspolitik“ gesprochen, und zwar innerhalb einer Veranstaltung des Kepler Salons in Kooperation mit der Friedensstadt Linz. Sarah Praschak war vor Ort.

Hanne-Margret Birckenbach (geb. 1948) ist Professorin für Europastudien sowie Friedens- und Konfliktforschung an der Universität Gießen (i.R.) und lebt in Hamburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind präventive Diplomatie, zivile Konfliktbearbeitung und Friedenslogik.

Beitrag zum Nachhören

kepler-salon.at

 

Fluchtpunkte

Was heißt es eigentlich, Flüchtling zu sein? Wie verläuft der Weg und warum ist das Ziel nicht immer dort, wo man landet? Welche Hintergründe können am Anfang eines Fluchtprojekts stehen?

Anläßlich des langen Tags der Flucht fand heute von 13-18 Uhr am Martin-Luther-Platz in Linz eine Straßenaktion statt, welche auch auf Radio FRO live von 15-17 Uhr übertragen wurde.

Veronika Moser, zuständig für den Kultur & Bildngskanal und das Projektmanagement auf Radio FRO, besuchte uns kurz im Studio, um uns ihre Eindrücke, die sie vor Ort sammeln konnte, zu vermitteln.

Infos

 

Durch die Sendung führt Sarah Praschak.