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Wegstrecken, Folge 203

Bis 2017 (und jüngsten Medienberichten zufolge darüber hinaus bis 2019) scheint der Betrieb auf der Mühlkreisbahn zwischen Linz-Urfahr und Aigen-Schlägl gesichert, ebenso der Einsatz der „einstiegsfreundlicheren Desiro“ – im Mischbetrieb mit den 5047ern. Doch dann: wie weiter? Die vom Land geplante Regio-Tram auf Spurweite der Linzer Straßenbahn stößt bei vielen Menschen auf Ablehnung bzw. Skepsis. Letztlich droht darüber hinaus die Verkürzung der Strecke bis Kleinzell, ungeachtet der Spurweite

 

Sie hören – nach ein paar Kurzmeldungen – die erste der beiden Studiorunden zum Thema “Zukunft der Mühlkreisbahn” mit folgenden Gästen:

Hans Hörlsberger (vielseitig versierter Verkehrskenner), Sr. Gisela Radinger (Plattform Zugkunft Mühlkreisbahn), Michael Schmida (Verkehrssprecher KPÖ Linz)

Ausgangspunkt war, wie schon beim Gespräch mit Robert Schrempf in der vorigen Sendung die Frage:  Regio-Tram versus Erhaltung der Mühlkreisbahn als normalspuriger Eisenbahnstrecke.

Weiters debattierten wir über: die Verkehrspolitik an sich, die noch immer an einem Westring festhält und Regionalbahnen infrage stellt, Wiederbelebung des Güterverkehrs (darin eingebunden eine kurze Chronik des Moderators zu Blüte und Verfall des Güterverkehrs auf der Mühlkreisbahn mit Beispielen aus der Praxis), die Forderung, die Mühlkreisbahn vollständig zu erhalten, die (mangelnde) Qualität des Fahrplans, die Schönheit der Landschaft entlang der Strecke, den möglichen Nutzen der Mühlkreisbahn für künftige Tourismuskonzepte (Vernetzung mit Bayern/Südböhmen), den Erhalt der Eisenbahnbrücke ohne Individualverkehr (der auf die „Bypass-Brücken“ neben der Voest-Brücke umgelenkt werden sollte). Auch Verwertungsinteressen der Immobilienwirtschaft (z.B. für das Mühlkreisbahnhof-Areal) kamen – dank Michael Schmida – zur Sprache.

(Bei meiner abschließenden „Umstiegs-Debatte“ mit Hans Hörlsberger war mir vorerst nicht bewusst, dass er von einem Kopfbahnhof der Mühlkreisbahn am Ostende des bestehenden Bahnhofs ausging, ich füge zur Veranschaulichung seine beiden Skizzen an).

Die zweite Studiorunde wird am 20.5. ab 19 Uhr auf Sendung gehen, mit Alois Hain (Zugkunft Mühlkreisbahn), Robert Schrempf (Fachjournalist) und Ulrike Schwarz (LAbg. Grüne) als Gästen.

Zuvor jedoch noch die Wegstrecken am 29.4. ab 19 Uhr, u.a. mit einer Vorschau auf baubedingte Einschränkungen im Schienenverkehr während der nächsten Monate, und mit Eindrücken „zwischen Lambach und Gmunden über Vorchdorf“, angefangen im Bahnhof Lambach bis hin zur im Entstehen begriffenen Verbindung der Lokalbahn Gmunden – Vorchdorf mit der Gmundner Straßenbahn (Stadt-Regio-Tram):

 

Zwei Hinweise: im „Werkstattradio“ der Solidarwerkstatt wird am 21.04. ab 19 Uhr ein Gespräch, das Rudi Schober mit Alois Hain über die Mühlkreisbahn führte, ausgestrahlt. Diese Sendung befindet sich unter http://cba.fro.at/257715 bereits im Archiv.

Auch die Wegstrecken-Sendung mit Robert Schrempf als „Solo-Gast“ kann nachgehört werden unter: http://cba.fro.at/256448

Ergänzender Link zu den Kurzmeldungen am Beginn der Sendung: Streckenfahrpläne der Tschechischen Eisenbahnen ( České dráhy) finden sich zum Herunterladen und Nachsehen unter http://www.cd.cz/de/domestic-travel/timetable/line-timetables/index.php

Die grenznahen Bahnstrecken (u.a. die Fortsetzung der Summerauer Bahn) finden sich unter den Nummern 194 bis 199.

Erich Klinger, 16.04.2014/20.5.2014

 Musik dieser Sendung: Feather Drug (cc)