• Bücherwahl_2
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In der zweiten Ausgabe von „Bücherwahl“  möchte ich Ihnen gerne zwei Bücher vorstellen. Wollte man eine Gemeinsamkeit dieser Bücher suchen – was man aber gar nicht muss – so könnte man sagen, dass sie beiden von Männern handeln. Beide sind aus der Sicht der Protagonisten geschrieben und beide beschreiben Veränderungen die die Protagonisten durchmachen. Und beide Bücher erzählen von unterschiedlichen Welten die von den jeweiligen Protagonisten verlassen bzw. entdeckt werden.

Beide Bücher könnte man also auf den Begriff „Weltenwechsel“ bringen. Würde damit allerdings keinem der beiden Bücher gerecht. Eine Parallele vielleicht noch: Beide Bücher sind sogenannte Debüts. Aber, auch das ist eine sehr fragwürdige Kategorie. Unterstellt sie doch, dass es sich bei den Autoren um Anfänger handelt. Und das trifft auf keinen der beiden heute vorgestellten zu.

Was natürlich auffällt – aber auch das ist eigentlich ohne Belang – ist, dass beide heute vorgestellten Autoren 1974 geboren wurden. Der eine in Linz, der andere in Zürich.

 

Und wenn ich vorhin „gerecht“ sagte, muss ich Ihnen gleich ein Geständnis machen. Es ist nämlich so, dass ich die heutige Sendezeit ganz ungerecht zwischen den beiden Büchern verteilen werde. Dem einen, nämlich dem eben erschienenen Buch von Otto TremetzbergerNelson Mandela hatte vielleicht eine schöne Zeit auf Robben Island“ möchte ich den Hauptteil dieser Sendung widmen. Mit Tremetzberger habe ich im Vorfeld der Sendung ein Interview zu seinem Buch geführt. Am 11. April wird Tremetzberger in der Oberösterreichischen Landesbibliothek aus seinem Buch lesen. (19:00 Uhr).

Das andere Buch „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“, von Thomas Meyer, erzählt davon wie sich ein in Zürich lebender ultraorthodoxer Jude langsam aus der ihm immer enger erscheinenden Orthodoxen Community der jüdischen Gemeinde löst. Triebfeder ist ihm dabei die plötzlich aufflammende Liebe, die er zu einer nichtjüdischen Studienkollegin entwickelt. Einer Schickse – einer nichtjüdischen – und darum aus jüdischer Sicht unreine Frau, die aber eine unglaubliche Faszination auf Mordechai Wolkenbruch ausübt.

 

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Produziert am:
02. März 2014
Veröffentlicht am:
02. März 2014
Thema:
Kultur Literatur
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RedakteurInnen:
Andi Wahl
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Andreas Wahl
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