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Am 12. Februar 2014 – 80 Jahre nach dem Bürgerkrieg – setzte das österreichische Bundesheer ein symbolträchtiges Zeichen.

Die Angelobung der Rekruten fand im Park des 12. Februar Platzes im Karl-Marx-Hof, der nun auch für Rollstuhlbenutzer und mobilitätseingeschränkte Personen zugänglich ist, in Wien Döbling statt.

Unter den vielen prominenten Ehrengästen befanden sich auch BK Werner Faymann, Verteidigungsminister Mag. Gerald Klug, Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig und der Döblinger Bezirksvorsteher „Adi“ Tiller.

Der Name des Platzes in Wien-Heiligenstadt, der ab 1930 „Karl-Marx-Platz“ und danach „Heiligenstädter Platz“ hieß, erinnert seit 1985 an die Kämpfe im Februar 1934, die hier, beim Haupteingang des Karl-Marx-Hofes besonders heftig geführt wurden.

Die traurige Bilanz: Mehr als dreihundert Tote, rund 7000 Festnahmen und eine Vielzahl Verwundeter. Zudem wurden einige Anführer des Aufstands hingerichtet. Die Sozialdemokratische Partei, die Gewerkschaften, aller sozialdemokratischen Arbeiterorganisationen wurden verboten.

Viele Opfer des Bürgerkrieges waren jedoch auch unbewaffnete Zivilisten, die in den Wirren des Straßenkampfes irrtümlich oder aus Leichtsinn zwischen die Feuerlinien gerieten.

Pepo Meia und David Herrmann-Meng führten die Interviews.