• 20131119_Planetarium
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Um Ausdauer-  und Veränderungsgedanken geht es in den kommenden 60 Minuten, wenn wir uns den Themen „Alternative Wohnformen“ und der Kapitalismuskritik von Niko Paech widmen.

Anfang Oktober veranstalteten die Grünen 50+ OÖ und der Verein zur Förderung der Lebensqualität ein Symposium zum Thema Alternative Wohnformen. In OÖ sind innovative Wohnprojekte dieser Art leider rar. Beim Symposium wurden Best Practice Beispiele vorgestellt und politische Rahmenbedingungen diskutiert.

Im zweiten Beitrag handelt es sich um ein Gespräch mit Niko Paech. Er war am 8. November 2013 in Linz zu Gast im Rahmen der Querdenken Verantsaltungreihe.  Dort sprach er über sein Konzept einer „Postwachstumsökonomie“. Christoph Srubar hat ihn für planetarium interviewt.

 

Beitrag 1: In Linz Beginnt´s – Über Alternative Wohnformen

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Familienformen und Wahlverwandtschaften, welche auch den Bedarf an alternativen Wohnformen entstehen lassen. Vor allem ältere Menschen, aber auch Eltern mit Kindern sowie Menschen die die Isolation satt haben und sich nach netten Nachbarn oder Mitbewohnerinnen sehen, suchen Möglichkeiten, um ihren Wunsch nach gemeinschaftlichen Wohnen zu verwirklichen.

In OÖ sind die entsprechenden Angebote rar und meist nur auf Eigentumsbasis zu haben. Dieses Fehlen an Angeboten war Anlass für die Grünen 50+ und den Verein zur Förderung von Lebensqualität am 11. Oktober 2013 in Linz ein Fachsymposium mit dem Titel „In Linz Beginnt´s Alternative Wohnformen jetzt!“ zu veranstalten.

Der folgende Beitrag stellt eine Zusammenfassung der bei der Tagung angesprochenen Themen und Probleme dar. Was es in OÖ braucht um

Zu Wort kommen Doris Eisenriegler – Obfrau der Grünen 50+ OÖ, Robert Temel – Architektur- und Stadtforscher, Raimund Gutmann – wohnbund:consult, Freya Brandl – Architektin, Ralf Ullsperger – Wohngruppensprecher des Projekts „Wohnen für Fortgeschrittene“, Constance Weiser – architope-Netzwerk, Maria Wageneder – Wohnbausprecherin der Grünen im oö Landtag  und Wolfgang Schön von der WAG.

Was es braucht, damit neue Wohnformen abseits vom architektonischen Mainstream in OÖ entstehen können, sind eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, ein Umdenken der jetzigen Wohnbauförderung, sowie Pionierprojekte!

Beitrag 2: Über das Konzept der ‘Postwachstumsökonomie’ – ein Gespräch mit Niko Paech

„Die lange gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nachhaltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt. Weiterhin scheint ein auf permanente ökonomische Expansion getrimmtes System kein Garant für Stabilität und soziale Sicherheit zu sein. Darauf deutet nicht nur die derzeitige Eskalation auf den Finanzmärkten hin, sondern auch die Verknappung jener Ressourcen („Peak Everything“), auf deren unbegrenzter und kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte. Folglich ist es an der Zeit, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten.“

Soweit der Ankündigungs-Text einer ‚Ringvorlesung zur Postwachstumsökonomie‘, die u.a. von Niko Paech, ‚außerplanmäßiger Professor‘ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, organisiert wird. Anfang November (08.11.2013) war Niko Paech auch zu Gast in Linz, um sein Konzept einer ‚Postwachstums-Ökonomie‘ im Rahmen der Veranstaltung „querdenken“ (u.a. organisiert von der ‚Grüne Bildungswerkstatt OÖ‘, den ‚Grünen Linz‘ sowie den ‚Grünen 50+‘), vorzustellen.

Hören Sie nun ein Gespräch mit Niko Paech über ‚Postwachstums-Ökonomie‘, Gerechtigkeit und den wissenschaftlichen Beirat von ‚attac‘ (Deutschland), das ‚planetarium‘ im Vorfeld der Veranstaltung aufgezeichnet hat.

(zitiert nach: www.postwachstumsoekonomie.org)

Musik: CC Löhastana David

Produziert am:
17. November 2013
Veröffentlicht am:
17. November 2013
Thema:
Gesellschaft
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RedakteurInnen:
Christoph Srubar, Sabine Traxler
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Sabine Traxler
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