• 2013.10.29_2000.10-2200.00__nachspann
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Zu Beginn der Sendung habe  ich das neueste Druck- und Hörwerk aus der von Ilse Kilic und Fritz Widhalm geleiteten Edition „Das fröhliche Wohnzimmer“ vorgestellt.

Zu(Gabe) od. Das ist meine Art, die Welt zu erleben“ folgt, mit Klang-, Ton- und Geräuschcollagen sowie Kompositionen von Fritz Widhalm, die von AutorInnen in Texte umgesetzt wurden, dem Gestaltungsprinzip der vorangegangenen Bände „Ab(Bild) und (Zu)Schrift“ und „Ab(Bild) und (Zu)Schrift, zweiter Teil“. In den letztgenannten Bänden waren es Fotos bzw. Zeichnungen Widhalms, die den Ausgangspunkt der Texte bildeten.

Nun also ein Lese- und Hörbuch, dessen Texte von Ilse Kilic „augenzwinkernd, pointiert und humorvoll“ mit Illustrationen versehen wurden.

Als Lese-Beispiel habe ich den Text von Ilse Kilic gelesen.

Information(en) zum fröhlichen Wohnzimmer einschl. Bestellmöglichkeit: www.dfw.at

AutorInnen von Zu(Gabe) od. Das ist meine Art, die Welt zu erleben:

Nikolaus Scheibner, Patricia Brooks, Karin Spielhofer, Günter Vallaster, Elisabeth Steger, Ilse Kilic, Magdalena Knapp-Menzel, Sabine Dengscherz, Günther Kaip, Rudolf Lasselsberger, Thomas Havlik, Klaus Sinowatz, Helga Pregesbauer, Christine Huber, Christian Katt, Armin Baumgartner, Ingrid Ditommaso, jopa jotakin, Erich Klinger, Wolfgang Helmhart, melamar, Birgit Schwaner

Bestelladressen: wohnzimmer@dfw.at Telefon 01/4080140 oder über: erich.klinger@servus.at

Zum Schwerpunkt der Sendung:

Unter dem Titel “Die sprichwörtliche Wut” haben sich Helga Schager, Renate Hofmann und ich über die Bedeutung von Sprichwörtern unterhalten.

„Die Katze ist aus dem Haus, oder ist sie im Sack, und wer aus seinem Herzen eine Mördergrube macht, anstatt das Herz auf der Zunge zu tragen, läuft möglicherweise bald Gefahr, Dauerkundschaft für psychotherapeutisches oder psychiatrisches Fachpersonal zu werden und zudem die Pharmaindustrie tatkräftig zu unterstützen.“

Die beiden Gäste im Studio:

Helga Schager ist Künstlerin, webte Teppiche und hat sich seit geraumer Zeit auf experimentielle Grafiken bzw. Stencils verlagert, sie ist auch Lebens-Künstlerin, Mitbegründerin von SpaceFEMfm und langjährige auch ausgezeichnete Sendungsgestalterin, mit Herbert Schager verheiratet und das Künstlerische hat sich auch auf die Kinder der beiden übertragen. Für Helga Schager ist es heute auch die Premiere in der Sendereihe „Nachspann“.

Über Helga Schager: http://schager.servus.at/helga/wpn/

Renate Hofmann ist vom Brotberuf her Ärzteschreibkraft im WJ, sie ist ausgesprochen belesen und auch politisch schon lange Jahre aktiv, auch Renate Hofmann verfügt über Radio-Erfahrungen, teils in einer Gast-Rolle, z.B. heuer in einer Frozine-Sendung zur „Kleidertauschbörse“ bzw. in der verkehrspolitischen Reihe als Radfahrende und zu Fuß Gehende, sie hat zudem, gemeinsam mit mir, in zwei Nachspann-Sendungen Auszüge aus aktuellen Büchern – von Anna Weidenholzer bzw. Judith Gruber-Rizy. Außerdem war sie auch schon am Beginn von Radio FRO in der Redaktion vom Weibersalon.

Ausgangspunkt für dieses nunmehr zur Umsetzung gelangende „Langzeit-Projekt“ war die von Helga Schager und mir gemeinsam getroffene Feststellung, dass es abseits von Sprichwörtern, die uns mehr oder minder buchstäblich „zum Hals heraushängen“, auch Redewendungen gibt, mit denen wir durchaus etwas anzufangen wussten (und wissen), weil darin ein ursächlicher Zusammenhang zwischen „Nöten der Psyche“ und körperlichen Zuständen, bis hin zu schweren Erkrankungen sichtbar wird.

„Aus seinem Herzen keine Mördergrube machen“ war ein wesentliches Motiv. Oder „etwas schlägt sich auf den Magen“, „es bleibt einer/einem etwas im Halse stecken“, man kann etwas nicht mehr „ertragen“….

 

In Folge 13 dieser Sendereihe am 31. Dezember 2013, 20 bis 22 Uhr, wird es Ausschnitte aus dem heute kurz vorgestellten Buch aus der Edition das Fröhliche Wohnzimmer geben sowie Buchrezensionen zu Eva Pittertschatschers Buch über Eugenie Kain „Die Gedanken zu neuen Ufern fliegen lassen“ und Helmut Rizys neuen Roman „Im Maulwurfshügel“.

Musik: wurde aus urheberrechtlichen Gründen aus der Datei entfernt (abgesehen von den wenigen Sekunden zu Beginn, cc, Fritz Widhalm)

Erich Klinger, Redaktion Nachspann