• 05_im Portraet Martina_Gugglberger
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SPACEfemFM – FRAUENRADIO präsentiert ein 9-teiliges RADIOPROJEKT:
„Frequenzrauschen aus der Vergangenheit – Das Vermächtnis der Radiopiratinnen“

SPACEfemFM Frauenradio hat sich auf die Spurensuche ihrer Wegbereiterinnen, den Radiopiratinnen gemacht, die ihre feministische Arbeit überhaupt erst ermöglicht haben und sind erwartungsgemäß fündig geworden. Eine Fülle von Schätzen wurde gehoben. Diese wurden in akustischen Hörbildern, Porträts von Radiopiratinnen und Hörspielen verarbeitet. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Geschichtskorrektur.

#5
“Mein Code-Name war Wilma” – im Porträt MARTINA GUGGLBERGER

Salzburg, alles begann 1992 …
Seine Wurzeln hat das Freie Radio Salzburg in dem Piratenradio Bongo 500, das ab 23. November 1992 einmal wöchentlich von einem der umliegenden Stadtberge gesendet wurde. Die PiratInnen_Tätigkeit war, wie auch in den anderen Bundesländern, von Anfang an mit dem politischen Konzept der Durchsetzung von legalem Freien Radio verbunden. Die Justiz ging teils mit drastischen Mitteln gegen die RadiopiratInnen vor, im Sommer 1993 kam es zur endgültigen Beschlagnahmung des Senders. Um eine Lizenz zu beantragen wurde im Frühjahr 1993 der Verein Freies Radio Salzburg gegründet. An die Öffentlichkeit trat der Verein zu dieser Zeit mit medienpolitischen Aktionen, z.B. kritischen Stellungnahmen zum damaligen Regionalradiogesetzesentwurf. 1994 bewarb sich der Verein Freies Radio Salzburg um die Regionalradiofrequenz für Salzburg, blieb aber erfolglos. Nach dem Fall des österreichischen Rundfunkmonopols 1998 wurde der Verein Freier Rundfunk Salzburg gegründet.

Offizieller „legaler“ Sendestart am 7. Oktober 1998. (Text entnommen aus http://www.radiofabrik.at/aboutus/geschichtederradiofabrik.html ).

Martina Gugglberger war engagierte Radiopiratin der ersten Stunde beim Salzburger PiratInnen_Radiosender „BONGO 500“.
Martina Gugglberger bestätigt, beim Kampf gegen das österreichische Rundfunkmonopol und für die Demokratisierung einer freien Rundfunk- bzw. Medienlandschaft waren so einige weibliche Aktivistinnen mit Begeisterung und Mut dabei  …..
Martina Gugglberger kramt in ihrem Erinnerungsschatz und birgt viel Interessantes …..
Sendungsgestaltung: HELGA SCHAGER
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Steckbrief von MARTINA GUGGLBERGER, Dr.in
geboren 1971 in Kufstein, Tirol …. Studium Geschichte & Französisch und Publizistik & Kommunikationswissenschaften an der Universität Salzburg ….. 2005 – 2009: Doktoratsstudium an der Universität Salzburg ….. seit 2002 Mitarbeiterin am Institut für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Linz im Bereich: Wissenschaft & Forschung. Forschungsschwerpunkte: Frauen- und Geschlechtergeschichte: Geschlecht und Krieg bzw. Besatzung, Frauen im Widerstand, Oral History, Missionsgeschichte, etc …
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weitere SENDETERMINE

25.10.2013
“Befreite Frequenzen, Piratensteuer, analoge Abenteuer” – im Porträt Gini Brenner. Radiofeature von Margit Happerger
01.11.2013
“Niemand von uns operiert am offenen Herzen, wenn wir Radio machen …” – im Porträt Reni Hofmüller.
Radiofeature von Helga Schager & Elfriede Ruprecht-Porod
15.11.2013
“An die Ruder! Auf zur Welser-Radio-Wurstinsel (1992)” – im Gespräch Nora Konecny und Karin Wagner.  Radiofeature von Sabine Schauer
22.11.2013
“Enterhaken in Stirnlappen” Hörspiel von Nadja Bucher, Produktion: Michaela Schoissengeier
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bereits gesendet

#1Radioaktivistinnen in OÖ. – Der Kampf um die Lizenz aus weiblicher Erinnerung. Idee und Produktion: Manuela Mittermayer.
http://cba.fro.at/245726
#2  “Ganz stark war die Wiener Bewegung von feministischen Ansätzen geprägt” – im Porträt Fiona Steinert. Radiofeature von Helga Schager
http://cba.fro.at/246579
#3 “In der österreichischen feministischen Radiogeschichte dürfen die Sisters in Voice nicht fehlen …“ Radiofeature von Helga Schager
http://cba.fro.at/246880
#4 “Die Geschichte vom Entern des Äthers: eine Art Austrofunkwestern oder unsere Waffen sind die Zeitungen” – Hörspiel von Wally Rettenbacher, Produktion: Michaela Schoissengeier
http://cba.fro.at/247058

Gefördert vom Kupf-Innovationstopf 2012 zum Thema: „Der gläserne Boden“