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Was Freunde über uns wissen dürfen.

Wie können sich österreichische Unternehmen vor Wirtschaftsspionage durch Geheimdienste schützen um keine wirtschaftlichen Nachteile als Exportnation zu erleiden.

 

Playlist / Bonustrack:

Y-Titty – Halt dein Maul

Seit Anfang Juni dominieren die Enthüllungen von Edward Snowden die Schlagzeilen aller Nachrichten, wurde doch durch ihn der größte Überwachungsskandal des Internetzeitalters aufgedeckt.

Die Überwachung durch eine befreundete Nation erscheint derartig umfassend, dass nicht nur wir Bürger aufgrund des Gefühls einer vollständigen Überwachung aller Lebensbereiche resignieren. Auch unsere Regierungsvertreter und die Repräsentanten der europäischen Staaten scheinen hilflos überfordert von dieser Situation zu sein. Der englische Premier Cameron versucht die Berichterstattung der freien Presse mit staatlichen Repressionen zu unterdrücken und die deutsche Kanzlerin bittet im Wahlkampf ihren Nato Partner Amerika auf Wirtschaftsspionage unter Freunden zu verzichten.

Lange wurde diskutiert wie so eine Überwachung aus Sicht des Amerikanischen Rechtssystems überhaupt gerechtfertigt werden kann, wie für die halbe Welt Terrorwarnungen ausgegeben werden können, und dass jeder einzelne wohl nichts von den Überwachungen zu befürchten haben, solange wir – aus dem Blickwinkel Amerikas – nichts zu verbergen haben. Doch wie steht es mit den Informationen die man gerne vor seinen wirtschaftlichen Konkurrenten auf der anderen Seite des Teichs schützen möchte, um keine wirtschaftlichen Nachteile als Exportnation zu erleiden.

Gemeinsam mit Dr. Maximilian Burger-Scheidlin, Geschäftsführer der Internationalen Handelskammer, versucht Mag. Georg Markus Kainz über die Gefahren von Wirtschaftsspionage zu sprechen. Hat Österreichs Wirtschaft etwas zu verbergen?

Links:

Zwar hätten die USA den Europäern auch „relevante Informationen“ zur Terrorbekämpfung geliefert. „Zum selben Zeitpunkt wurden Daten abgesaugt, um die Wirtschaft hinters Licht zu führen und Politiker abzuhören“, kritisierte Polli, der mit seiner Wiener Firma IPS Unternehmen in Sicherheitsfragen berät. Gerade bei der Abwehr von Wirtschaftsspionage gebe es Handlungsbedarf, da dieser Bereich in der Vergangenheit vernachlässigt worden sei.

http://derstandard.at/1371171934940/US-Spionage-Oesterreich-schlechter-geschuetzt-als-EU

Zu den Vereinbarungen zählt laut „PNP“, dass es „keine Verletzung der jeweiligen nationalen Interessen“, also „keine Ausspähung von Regierung, Behörden und diplomatischen Vertretungen“ geben dürfe. Zudem gehe es um einen Verzicht auf „gegenseitige Spionage“ und „gegen die Interessen des jeweils anderen Landes gerichtete Datensammlung“. Ein Verbot wirtschaftsbezogener Ausspähung wird demnach ebenfalls angestrebt. Auch solle es „keine Verletzung des jeweiligen nationalen Rechts“ geben.

http://www.welt.de/wirtschaft/article118989516/Deutschland-und-USA-versprechen-Spaeh-Verzicht.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Snowden