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Am 10. und 11. August wurde in Zettwing das 10. Weihejubiläum der wieder hergestellten Kirche gefeiert. Zettwing- tschechisch Cetviny- wurde 1955 für den Bau des eisernen Vorhangs dem Erdboden gleich gemacht. Nur die Kirche und zwei Häuser   überlebten als Ruinen. Durch die Initiative ehemaliger Zettwinger und mit finanzieller Unterstützung des tschechischen Kulturministeriums, privater Vereine  und dem Land Oberösterreich wurde ermöglicht, dass die gotische Kirche wieder hergestellt wurde, zudem wurden etwa 600 Jahre alte Fresken entdeckt und geben der Kirche eine eigene Atmosphäre.
Am 11. August wurde zu einem seit fünf Jahren traditionell gewordenen gemeinsamen Singen mit der Familie Talilrova eingeladen und da waren es etwa 100 Sangesfreudige, die zusammen in der Kirche sangen und miteinander plauderten und alte Erinnerungen austauschten.
So hatte ich mein Aufnahmegerät gerne bei einigen Gesprächen mit dabei und kann Ihnen einiges aus den Erzählungen wiedergeben. Meine Gesprächspartner waren: Mag. Marek Prach aus Prag,  Herr Böhmdorfer,  Frau Talirova Stepanka, die das heurige Singen  leitete, Frau Marx aus Vettern bei Krumau, die die Kirche in Glöckelberg betreut, zwei ehemalige Zettwinger, Frau Rosina Brandl und Herr Hans Riener und Frau Weibl, die von den schweren Zeiten ihrer Kindheit und Jugend erzählt. Hubert Roiß, der Motor der Veranstaltung, dessen Vater ebenfalls ein Zettwinger war, begrüßte die Gäste und sorgte für einen harmonischen, fröhlichen Ablauf der Veranstaltung. Zwischen den Gesprächen hören Sie die Lieder, die wir gesungen haben, teils südböhmische, teils österreichische Lieder.
Falls Sie nächstes Jahr auch mitsingen wollen – am Wochenende vor dem 15. August wird wieder gefeiert und gesungen im stimmungsvollen Kirchlein an der Maltsch. Und für alle, die Zettwing nicht kennen, will ich noch sagen, wo es liegt. An der Straße von Leopoldschlag nach Windhaag in der Ortschaft Hammern bei der Lexmühle führt eine neu gebaute kleine Brücke über die Maltsch direkt zur Kirche.