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Mehrere Aktivist_innen der Refugee-Protestbewegung in Wien wurden am 29. Juli abgeschoben. Acht wurden am Sonntag festgenommen, als sie sich im Rahmen des am 23. Juli gegen sie verhängten “gelinderen Mittels” wie vorgeschrieben bei der Polizei meldeten. Nicht inhaftierte Refugees protestierten mit Unterstützer_innen Tag und Nacht vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände, am Flughafen Wien und in einer Demo zum Innenministerium.
Montagnachmittag gaben die Behörden immer noch keine Informationen über das Schicksal der am Sonntag in Schubhaft genommenen Refugees Preis. Mindestens acht sollen im Laufe des Montags abgeschoben werden. Zuerst hieß es, dass sie Montagvormittag mit einem Linienflug nach Berlin und dort mit einem Sammelabschiebeflug weiter nach Pakistan gebracht werden sollen. Dies erwies sich als Lüge. Später wurde ein Direktflug in der Nacht angekündigt. Dann hieß es, dass zumindest einige von ihnen um ca. 15 Uhr mit einem Flug nach Katar ausgeflogen werden. Eine Person soll nach Ungarn abgeschoben worden sein.
Interviews mit einem Refugee-Sprecher, einer Unterstützerin, einem Gemeinderat und einer Nationalratsabgeordneten auf der Solidemo am 29.7.2013.