Heimspiel ARS: Die „Local Heroes“

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Art & Science: Artist in Residence
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Frauenstimmen im Archiv

Die ARS Electronica begrüßt Jahr für Jahr zahlreiche renommierte internationale Gäste und ist weit über die Grenzen Österreichs hinaus ein Begriff. Allerdings gibt es auch genügend Künstler, Organisationen und Initiativen, die bei der ARS Electronica beteiligt sind und ein Heimspiel haben, weil sie in Linz beheimatet sind. Diesen „Local Heroes“ widmen wir uns in der zweiten Ausgabe des ARS Electronica Festival Radios.

Fernsehen selber machen leicht gemacht auf der ARS

DORF ist ein usergenerierter Fernsehsender, der seit Juni 2010 aus Linz sendet und via DVB-T-
Box zu empfangen ist. Usergeneriert heißt, dass der Sender jedem und jeder offen steht, um selbst auf Sendung zu gehen. Ein Konzept also, wie es auch die Freien Radios in ganz Österreich oder der Wiener TV-Sender Okto verfolgt. Bei der Ars Electronica will DORF nun Besuchern und Besucherinnen möglichst unkompliziert die Möglichkeit geben, selbst Fernsehen zu machen und direkt von der Ars zu senden. Eingebunden werden aber nicht nur Besucher, DORF überträgt auch Konferenzen und Vorführungen im Rahmen der ARS 2010. Dazu gibt’s ein Interview mit DORF-Geschäftsführer Otto Tremetzberger.

Kunst, die spielerisch die Welt verändert?

Seit sechs Jahren bietet die Kunstuniversität Linz den Studiengang Interface Cultures an, der sich mit verschiedenen Formen interaktiver Medienkunst auseinandersetzt. Aufgrund dessen liegt eine Kooperation mit der Ars Electronica bereits nahe. Besonders mit dem Ars Electronica Futurelab gibt es eine enge Zusammenarbeit. Es wird sogar eine gemeinsame Lehrveranstaltung an der Kunstuni angeboten. Bei der Ars Electronica 2010 zeigt der Studiengang Interface Cultures wieder aktuelle Arbeiten von Studierenden, heuer unter dem Motto „Playful Interface Cultures“. Wie Kunst mit spielerischem Ansatz dazu beitragen könnte, Perspektiven aus der Krise aufzuzeigen und vieles mehr, erzählt Georg Russegger, scientific manager am Interface Cultures-Lab der Kunstuniversität Linz.

Migration, Medien und Diversität

„Renaming Media“ lautet der Titel einer am Samstag, den 4. September 2010 von Radio FRO veranstalteten Konferenz zum Themenkreis Migration und Medien. Wie laufen Diskurse über MigrantInnen in den Medien ab? Welche Möglichkeiten für MigrantInnen gibt es, in Medien zu partizipieren? Welche Möglichkeiten hat Medienpolitik, um diesbezüglich Einfluss zu üben? Diese und andere Fragen werden bei zwei hochkarätig besetzten Panels der Konferenz „Renaming Media – Challenges of European Media Policy in the Fields of Migration and Diversity“ diskutiert. Welche unterschiedlichen Schwerpunkte die beiden Panels setzen und was die Zielsetzung des Panels ist, erklärt Alexander Vojvoda von Radio FRO im Interview mit dem ARS Electronica Festivalradio.

Eine Sendung von Dominik Meisinger.

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