• rettet den dunkelsteiner wald: demo vor dem stift goettweig - gegen den 2. steinbruch
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am pfingstsonntag, dem 23. mai 2010, um 08.30, versammelten sich cirka 150 buergerInnen aus paudorf und umgebung sowie die buergerinitiativen „lebenswertes paudorf“ und „freundinnen und freunde des dunkelsteinerwalds“, am goettweiger berg, um gegen den geplanten steinbruch im hoerfarthgraben zu demonstrieren.

die transparente der demonstrantInnen waren nicht zu übersehen, die parolen nicht zu ueberhoeren: „goettweigdaemmerung, „kein neuer steinbruch, „die gesundheit der bevoelkerung hat vorrang“, „naturschutz statt steinbruch“, „der dunkelsteinerwald ist kein industriegebiet“.

die vorgehensweise der niederoesterreichischen landesregierung und der grundeigentuemer (benediktinerstift goettweig) hat bei der betroffenen bevoelkerung bereits viel frustration und wut ausgeloest.

es scheint, als wuerden politiker und grundeigentuemer sowie die
niederoesterreichische umweltanwaltschaft versuchen, die paudorferInnen und deren buergermeister auszutricksen. vor cirka zehn jahren wurde naemlich genau jenes
50 ha großes waldstueck, das jetzt an den steinbruchbetreiber verpachtet werden soll, vom umgrenzenden natura-2000-gebiet ausgenommen. hat stift goettweig und die landesregierung es wissentlich in kauf genommen, dass in unmittelbarer naehe wohnhaeuser gebaut wurden, um nun durch den steinbruch entwertet zu werden?

konkret beanstandet wurde auch eine überpruefenswuerdige vereinbarung zwischen dem niederoesterreichischen umweltanwalt prof. dr. rossmann und dem steinbruchmulti asamer holding, vom juli 2009. es scheint, als wuerde paudorf von der umweltanwaltschaft als bauernopfer missbraucht werden, um andere „politisch wichtigere“ projekte durchzuziehen.

betreiber, grundeigentuemer und politiker betonen zwar mantraartig, dass auf die gesundheit der bevoelkerung ausreichend ruecksicht genommen wurde und wird, doch diese aussagen sind unglaubwuerdig. denn bevoelkerung, aerzte und andere fachleute koennen keinerlei ruecksicht erkennen, da ja nicht einmal beim bereits bestehenden steinbruch in meidling feinstaubmessungen durchgeführt wurden.

der prior des benediktinerstifts goettweig, pater maximilian, nahm eine petition der beiden buergerinitiativen entgegen, allerdings unter enormen zeitdruck, da er zu messe musste. pater maximilian erklaerte sich jedoch vor den mikrofonen anwesender radiostationen bereit, fuer ein baldiges serioeses gespraech mit den buergerinitiativen zu verfuegung zu stehen.

die buergerInnen fordern:
1. kein steinbruch im hoerfarthgraben bei paudorf
2. transparenz und einbeziehung in die diskussion.
3. naturschutz fuer den gesamten dunkelsteinerwald.

gegen 11:30 war die friedliche demonstration zu ende.

ein beitrag von herby loitsch.

siehe auch:

http://www.pfarre-paudorf.com/html/burgerinitiative_paudorf.html

http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/2003909.php

http://www.dunkelsteinerwald.org/archiv/042fbe9d4f1429301/index.html

http://www.gegen-wind.net/2010/05/20/sos-naturschutz-in-paudorfgottweig-geplanter-2-steinbruch-bedroht-mammut-baume-und-lebensqualitat-der-bewohner-burgerinitiativen-rufen-zur-demonstration-am-23-mai-2010-9-uhr-vor-den-toren/

http://www.noen.at/redaktion/n-kre/article.asp?Text=335487&cat=309

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:tJ9ZOCwncHUJ:noe.orf.at/stories/443369/+g%C3%B6ttweig,+demonstration&cd=8&hl=de&ct=clnk&client=ubuntu

http://www.krone.at/Niederoesterreich/Dunkelsteiner_Wald-Demonstranten_Naturschutz_statt_Steinbruch!-Story-201403

http://ja-jp.facebook.com/group.php?v=wall&ref=mf&gid=124265104759

ein bericht von herby loitsch.

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Produziert am:
23. Mai 2010
Veröffentlicht am:
25. Mai 2010
Thema:
Politik Gesellschaftspolitik
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Herbert Loitsch
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