• Berchtesgadner Land Bahn
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In Folge 137 der Wegstrecken war zu hören:

a) Das blanke Chaos
b) Nicht immer funktioniert das Denken während des Sprechens
c) Informationen zur Berchtesgadner Land Bahn (BLB)

(Bitte Zutreffendes ankreuzen)

Vom 13. bis einschl. 16. März war ich im Berchtesgadner Land unterwegs, einschließlich An- und Abreise mit der BLB sowie etlichen Erkundungsfahrten auf der Strecke Freilassing – Berchtesgaden am vorletzten Tag.

Ich denke, dass auch die etwas unausgegorene Berichterstattung – über die Gründe sei der Mantel des Schweigens gebreitet, wir sind ja in Österreich! – vor allem für jene, die die Bahn nicht kennen, Eindrücke übermitteln und Anreize bieten konnte, auch selbst die BLB zu benutzen. Den ExpertInnen
und Experten sei gesagt: alles, was ihr besser wisst, soll mir recht sein und ich kenn` mich besser aus, als es vielleicht nach dieser Sendung den Anschein hat.

Weil bei (relativ freier) Berichterstattung auch Fehler vorkommen oder Ergänzungen nötig sind, liefere ich diese – die vor allem in der Sendung vom 30. März nachgereicht wurden – als Teil des Begleittextes
fürs Sendungsarchiv.
Erich Klinger, Redaktion Wegstrecken, 30.03.2010.

Näheres zur BLB: http://www.blb.info/

Einige Richtigstellungen bzw. Verfeinerungen zur BLB-Sendung vom 16.03.2010:

Die maximale Steigung zwischen Bad Reichenhall und Hallthurm beträgt laut dem sehr spannenden Buch „120 Bahngeschichte Berchtesgaden“, verfasst von Manfred Angerer und Herbert Birkner, 41%o.

Das Buch ist als Band 26 der Berchtesgadener Schriftenreihe erschienen und bei
Herbert Birkner, Gräfin-Waldersee-Straße 14, 84371 Berchtesgaden, zu bestellen.

Nicht alle fünf FLIRT-Triebwagen wurden bei den Anschlägen in der Nacht vom 25. auf 26. Februar beschädigt, sondern „bloß“ vier. Der fünfte Triebwagen, die Reserve, diente als Ersatzteilspender für die eingeschlagenen Fenster.

Die BLB hat zwei Servicestellen: eine unweit des Bahnhofes Freilassing, die zweite, von der Agentur „Watzmann Tours“ betreute, in Berchtesgaden am Bahnhof.

(Eine Täuschung bzw. Verwechslung bzw. Unschärfe in am Abrufen von Erinnerungen an Beobachtetes, Wahrgenommenes:)
Auch wenn ich im Vergleich FLIRT und TALENT unausgesprochen angedeutet habe, bei den Triebwagengarnituren Talent (und Desiro) der ÖBB wären Aufhängevorrichtungen für Fahrräder vorhanden, so entspricht dies nicht der Wahrheit.
Aufhängevorrichtungen (Uff, Ächz) gibt es bei den ÖBB nur bei den 5047ern, bei für den Fahrradtransport umgebauten Schlierenwagen und bei den City-Shuttle-Garnituren – im
Mehrzweckabteil des Steuerwagen, aber auch in manchen Zustiegsbereichen.

(Trotz kurzer Unschärfe in der Erinnerung während der Sendung richtig dargestellt:)
Attnang-Puchheim besitzt (derzeit noch) keine Lifte, dafür relativ lange Rampen, die auch für Rollstuhl-fahrerInnen und mit Kinderwagen etc. befahrbar sind.
Es sei denn, jemand will auf Bahnsteig 4 oder 5, dann wird`s haarig, aber auch nicht ärger als in Freilassing, sei angemerkt.

Seit 8.3.2010 besitzen die FLIRT-Triebwagen nun auch die Zulassung für die Anschlussstrecken der ÖBB, dürfen also bis Straßwalchen bzw. vor allem ins Salzachtal fahren. Ob die Linie S 3 nunmehr allerdings schon umsteigefrei (mit 8 Talentfahrten und 4 Flirtfahrten je Richtung) bis Golling-Abtenau bzw. an Sonn- und Feiertagen bis Salzburg Hbf gefahren wird, konnte ich bis kurz vor Sendung nicht mehr eruieren. Gut Ding braucht Weile.

(Und genau auf diese Fahrten der S 3 zwischen Golling und Reichenhall bezog sich meine äußerst vage Angabe zum Kilometerausgleich zwischen ÖBB und BLB in der etwas zu chaotischen letzten Sendung!)

Allgemeiner Nachtrag zur Gültigkeit des Bayern-Ticket: Dies gilt von Montag bis Freitag ab 9.00 Uhr, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen jedoch ganztägig und ungeachtet des Wochentages bis 03.00 Uhr des Folgetages.
Die in der Sendung aufgeworfene Fragestellung: gültig ab Piding oder erst ab Hammerau bezog sich auf eine Fahrt „unter der Woche“, an einem Werktag, und ist im Zusammenhang mit Zug 73954 auf der Fahrt von Berchtesgaden nach Freilassing zu sehen. Dieser verlässt laut Fahrplan Piding um 9.00 Uhr und Hammerau um 9.04 Uhr, womit an sich klar sein sollte, dass das Bayernticket bei diesem Zug „unter der Woche“ bereits ab Piding gilt.

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Produziert am:
16. März 2010
Veröffentlicht am:
31. März 2010
Thema:
Politik Gesellschaftspolitik
Sprachen:
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RedakteurInnen:
Erich Klinger
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Erich Klinger
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