• doku der demo gegen repression 081212 - 14°° in wien
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in wien versammelten sich zwischen 14°° und 15°° ca 170 – 200 menschen am schwarzenbergplatz um ihren unmut ueber die verschiedensten polizeiuebergriffe zum ausdruck zu bringen. ausloesendes moment war sicherlich die toetung eines 15 jaehrigen jungen in griechenland durch einen „uebereifrigen“ polizisten.
die demonstration war ordnungsgemaes angemeldet und nicht untersagt. um ca 14:05 kam es zu einer kurzen besprechung zwischen der anmelderin der demo und dem einsatzleiter der polizei, bei der dieser das ok zur demo signalisierte.
als um ca 14:45 ca 170 demonstrantInnen vor ort war, erklaerte die polizei auf einmal, dass diese demo doch nicht wie geplant die verschiedenen botschaften besuchen duerfe (deutsche, franzoesische und die griechische), da sie eine …..berechnung gemacht haetten und diese ein gewisses gefahrenpotential vorhergesehen haette, wie es zu den berechnungen kam blieb ein wohlgehuetetes geheimnis.
gnadenhalber war der einsatzleiter jedoch bereit der demo eine ersatzstrecke zu erlauben, naemlich am rennweg ca 500 meter weit zu gehen, danach wieder umzukehren und vorbei an der franzoesischen botschaft in die naehe der griechischen botschaft (allerdings nicht in hoer oder sehweite) und danach am schwarzenbergplatz die demo zu beenden.
dabei wurde die demo ausgesprochen gut bewacht. es kam ca auf eine demonstrantIn eine polizistIn vor ort und in den nebenstrassen und gassen waren noch viel mehr in warteposition.
die demo verlief im grossen und ganzen friedlich, was vor allem den demonstrantInnen zu verdanken war, da sie auf die verschiedensten provokationen einzelner polizisten (wega) nicht eingingen.
um ca 16:50 war die demo vorbei und die polizistInnen konnten sich gluecklich fuehlen, da es ihnen gelungen war zu verhindern, dass die demonstrantInnen ihre ziele (vor den betroffenen botrschaften zu demonstrieren) nicht erreicht hatten. so war eher der eindruck entstanden, dass vor allem die polizistInnen ihre solidaritaet mit dem todesschuetzen ausdruecken durften und nicht die demonstrantInnen ihre solidaritaet mit dem opfer.