• haslin-juli2013_final
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gastautor in der juli ausgabe des literturmagazins summerau96 ist ein worttüftler, wortfühler und wortfüller: herman haslin. haslin ist ein eigenwilliger, erfindungsreicher. einer der mit sprache was anstellt und mit ihr jongliert und so quasi spielend den bogen von ernst-philosophisch bis bissig ironisch spannt. dann und wann schreibt er auch gedichte, die nur aus ihrem titel bestehen, so etwa die serie „nomen est omen“. eine kostprobe dieser serie gibt er in der sendung zum besten. so ist dieser haslin also: mal laut, mal leise mal schnell und dann wieder langsam mit langen pausen dazwischen.

seine art zu schreiben, so erzählt er im interview, ist ein beobachten-empfinden-reagieren, gekoppelt an pure fabulierlust. nie, so sagt er, schreibt er in den tag hinein. denn bei ihm kommt es auf das y an, nicht auf das i, weil, “in gehirnen wo sich der dill breit macht, nämlich der aus idille, dort wächst kein pfeffer mehr und traurigerweise auch kein idyllisches gras….“[1] gespannt dürfen wir auch auf seinen neuen roman sein, den er, 1972 begonnen, seit 5 jahren überarbeitet. der titel wird freilich noch nicht bekanntgegeben. soviel aber verrät uns hermann haslin: er, der roman, hat mit goldegg zu tun. im herbst soll das 240 seiten „konvolut“ erscheinen. hofft er. und wir natürlich auch….

[1] aus: hermann haslin: idyllisch. 1997

Musikliste (jamendo.com)

Titel:

1: la olla express: batalla.

2: abstrackt particule: la bonne fee

3: tristan blaskowitz: the violin

4: tristan blaskovitz: cupcake theme

5: nicoco: lounge

 

Vita haslin:

erste signifikante Autoren-Nennung durch Eintrag ins Tauf-BUCH
1970: eruptiver Schreibbeginn mit 18 Jahren; spontane Protestsongs, eine Art Hippie-Lieder-Lyrik unter dem Sammeltitel: Juvenile Obsessionen
1972: Lesung Nr 1 (aus eigenen Werken), St. Magdalena, Linz
1975: Zweiter Preis der Dr. Ernst-Koref-Stiftung für den Bereich Kurzdramatik, für das Hörspiel „Embrior“
1987: Preis beim sog. „Linzer-bierkistl-Literaturwettbewerb“ zum Thema „Bier…wörtlich“ für ein Palindrom aus der Serie PosterPoems (visuelle Lyrik)
1993: Buchpräsentation inklusive Mini-Ausstellung im Siemens-Forum Linz, mit dem cartoonistisch illustrierten Beitrag „Linz im Griff“
seit 1995 alle Veröffentlichungen unter dem Namen Hermann Haslin

Zusätzlich auch Publikationen in den Jahrgängen der
Frankfurter Edition „Das neue Gedicht“ 2000, 2001, 2003, 2004 (z.B. die Gedichte „Bewohnbar ist nur mehr…“, „Falterwarme Sonne…“, „Perlender Fluss …“, „Fangschlaf“, etc.)….

wallyre/0713