• 2013-06-15 Kinder der VS Eggersdorf_End Ecocide in Europe_Straßenfest
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In dieser Sendung erzählen die Kinder der VS Eggersdorf, wie sie das Klima schützen. In einem witeren Beitragsteil spricht DI Thomas Eitzenberger von der Bewegung End Ecocide In Europe, die Umweltzerstörung in Europa zu stoppen. Außerdem hören Sie ein weiteres positives Beispiel von BürgerInnen-Engagement, die für ein gutes Klima in unserer Gesellschaft sorgen mit der Straßenfest-Initiatorin Mag. Michaela Rachdi-Sakac. Wir schließen mit einigen News uns Ankündigungen.

Die Musik stammt wieder von Teilnehmern des Acappella Wettbewerbs Vokal Total 2012: Infinity, e9o4 und Ommm, die im Grazer Dom im Berg beim Preisträger-Konzert gesungen haben.

Die Kinder der VS Eggersdorf haben mit viel Liebe eine Klimaschutz-Broschüre Mit dem Titel „Fit for Energy“ für andere Kinder geschrieben. Die ganze Broschüre finden Sie demnächst auf der Schulhomepage. Heute sprechen die Kinder der 3a Klasse zu Ihnen. Insgesamt beteiligten sich 5 Klassen der VS Eggersdorf am Verfassen der Klimaschutz-Broschüre für Kinder. Zum Thema Autofasten verfassten die Kinder im Interkulturellen Lernen ebenso eigene Sätze, die wir Ihnen zu Gehör bringen möchten.

Im nächsten Beitragsteil stellt DI Thomas Eitzenberger die Bewegung End Ecocide In Europe vor. Er erklärt, wie er und auch Sie die Umweltzerstörung in Europa stoppen können und wir bitten Sie, die Petition zu unterschreiben: http://www.endecocide.eu/

Für ein gutes Klima in unserer Gesellschaft sorgt die Straßenfest-Initiatorin Mag. Michaela Rachdi-Sakac, das sie uns nun vorstellt. Sie betreibt das Autofasten auf eine sehr anziehende und kommunikative Weise, indem sie die Straße teilweise absperrt und als Festareal umfunktioniert. Wir hoffen, dass diese erfreuliche Initiative viele Nachahmer findet.

News und Hinweise:

Global 2000 gibt uns eine Info  über das Klima und Hochwasser

Es ist nicht das erste Mal, dass Österreich von Hochwassern und Überschwemmungen betroffen ist. Das Jahrhundert-Hochwasser im Jahr 2002 wird manchen noch in Erinnerung sein, weitere Hochwasserereignisse gab es in den Jahren 2005 und 2006. Heuer ist es besonders schlimm: Die Überflutungen ziehen sich quer durch ganz Österreich. An manchen Stellen fielen innnerhalb weniger Tage Regenmengen, die es normalerweise in ein bis zwei Monaten gibt.
Nicht nur vehemente Sachschäden sind ein Problem, noch schlimmer ist es, dass einige Menschen die Fluten offenbar unterschätzt haben dürften und ihr Leben lassen mussten. Wir sind entsetzt über die immensen Wassermengen und fühlen mit den Betroffenen. Die Lage ist mancherorts noch immer dramatisch.

 Der  VCÖ führte eine aktuelle Mobilitätserhebung in Europas Städten durch:  In welchen Städten Europas wird am meisten Rad gefahren? Die Niederlande, Dänemark und Deutschland liegen an der Spitze, Österreich im Mittelfeld.
Beim Radfahren liegen Österreichs Städte nicht im europäischen Spitzenfeld, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Das „gelbe Trikot“ trägt das rund 50.000 Einwohner zählende Houten in den Niederlanden, wo 44 Prozent der Alltagswege mit dem Rad gefahren werden. Beste Hauptstadt ist Kopenhagen mit 35 Prozent. Aber auch deutsche Städte schneiden ausgezeichnet ab: In Oldenburg  werden 43 Prozent der Strecken mit dem Rad zurückgelegt, in Münster sind es 38 Prozent. Österreichs Spitzenreiter ist Innsbruck mit 23 Prozent. Der VCÖ betont, dass hierzulande das Potenzial für mehr Radverkehr sehr hoch ist: Fast jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer.
„Auffallend ist, dass es viele Städte in Europa gibt, wo mehr als 25 Prozent der Alltagswege mit dem Rad gefahren wird. Diese Städte befinden sich nicht nur in den Niederlanden, Dänemark oder Deutschland. Auch Italien, Finnland, Schweden, Großbritannien und Belgien sind in dieser Kategorie vertreten, nicht aber Österreich“, stellt VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer fest. Die VCÖ-Analyse listet 36 größere Städte mit einem Radverkehrsanteil von mehr als 20 Prozent auf, darunter nur eine Stadt aus Österreich: Innsbruck, das mit 23 Prozent den höchsten Radverkehrsanteil unter Österreichs Landeshauptstädten hat. Knapp dahinter liegen Bregenz mit 19 Prozent sowie Graz und Salzburg mit jeweils 17-19 Prozent.

Die Grazer Energieagentur bietet ab sofort Energie in Therapie für große Dienstleistungsbetriebe wie Krankenhäuser und Produktionsbetriebe an. Durch energiesparendes Verhalten sowie technische und organisatorische Betriebsoptimierung kann man hier (und übrigens auch in Schulen, öffentlichen Gebäuden und Privathaushalten) bis zu 20% Energieeinsparungen erzielen. Die Einsparungsmaßnahmen dienen gleichzeitig als Vorbereitung für die kommende ISO 50001 Zertifizierung, dafür gibt es interessante WIN-Förderungen in der Steiermark. Das Krankenhaus Güssing konnte neben dem Geriatrischen Gesundheitszentrum Graz (GGZ) als Pilotprojekt gewonnen werden und zeigt erste Erfahrungswerte auf, wie die  Pflegedirektorin Bianca Hofbauer, die als eine der Energiecoaches im Krankenhaus tätig ist, berichtet: „Von Beginn an konnten wir gemeinsam unsere Ideen und Maßnahmen zum Thema Energieeinsparung umsetzen. Dazu wurde der Projekttitel wörtlich genommen und wir haben unsere Energieverbräuche in Therapie geschickt. Durch kleine Maßnahmen konnten folglich große Einsparungen erreicht werden.“  Das Programm ist in 5 Module aufgebaut und beinhaltet die genaue Analyse der bestehenden technischen Anlagen und deren Verbesserungspotentiale, wobei diese nur geringe Investitionen beinhalten. Zeitgleich finden spezielle Workshops mit den NutzerInnen des Gebäudes statt. Dadurch kann direkt vor Ort und vor allem während der Betriebszeiten aktiv auf Energiefresser eingegangen werden.

Der Bundesverband Photovoltaic Austria lädt zur Veranstaltung „Stromgipfel – 100 % sauberer Strom für alle – 2020“, am 24. Juni 2013 in der WKO in Wien ein. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um verbindliche Anmeldung wird gebeten bei www.pvaustria.at.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die FOODSHARING – PLATTFORM vorstellen. Unter dem Link: http://at.myfoodsharing.org/ ist vor kurzem die erste heimische Internet-Plattform zum Teilen von Essen online gegangen. „Teilen und tauschen statt entsorgen“, lautet das Motto der Plattform. „myfoodsharing.org“ ist noch im Aufbau.
In Österreich sind bereits 14 Städte der Initiative beigetreten und knapp 900 NutzerInnen registriert. Die Internet-Plattform gibt Privatpersonen, Händlern und Produzenten die Möglichkeit, überschüssige Lebensmittel kostenlos anzubieten oder abzuholen. Über myfoodsharing.org kann man sich auch zum gemeinsamen Kochen verabreden um überschüssige Lebensmittel mit anderen zu teilen, statt sie wegzuwerfen. Die Grundidee ist: Menschen teilen Essen. Es soll dabei kein Geld fließen, denn teilen hat auch eine ethische Dimension. Die Initiative will den Lebensmitteln damit wieder einen ideellen Wert geben, denn sie sind mehr als bloß eine Ware. Die Beteiligung an der Initiative kann in verschiedenster Intensität stattfinden. Von der reinen Foodsharing-NutzerIn bis zum Fördermitglied spannen sich die Möglichkeiten der Unterstützung, siehe: http://at.myfoodsharing.org/mach-mit
Betreut wird das Portal vom Verein Foodsharing.de, der in Deutschland Ende vergangenen Jahres ein vergleichbares Projekt ins Leben gerufen hat. Das Konzept stammt vom Autor und Regisseur Valentin Thurn, der 2011 mit seinem Film „“Taste The Waste““ die weltweite Lebensmittelverschwendung ins öffentliche Bewusstsein gebracht hat. Für das Team der Aktionsplattform – Lebensmittel im Abfall zeigt sich Frau Maga. Ulrike Kabosch verantwortlich mit der ARGE Abfallvermeidung, Ressourcenschonung und nachhaltige Entwicklung GmbH, einer Tochtergesellschaft des gemeinnützigen Vereins ARGE Müllvermeidung.

Weitere wichtige Termine in der Steiermark finden Sie auf der Homepage des NOEST.