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Mensch Maschine heisst es am Wochenende in der Aula der Wissenschaften vom 23. -24.3.2013

 
RobotChallenge 2013: 10. Jubiläum in Wien
Europas größter Roboter-Wettbewerb feiert von 23. – 24. März 2013 sein 10. Jubiläum

WIEN – Bereits zum zehnten Mal wird Europas größter Roboter-Wettbewerb in Wien ausgetragen: Von 23. – 24. März 2013 treten rund 500 Roboterkonstrukteure aus 25 verschiedenen Nationen mit über 300 selbstgebauten, autonomen Robotern gegeneinander an. Damit ist die diesjährige RobotChallenge so groß und international wie nie zuvor.

Die insgesamt 15 Disziplinen der RobotChallenge 2013 sorgen für zwei spannende Wettbewerbstage: Neben humanoiden, der menschlichen Gestalt nachempfundenen Robotern, treten heuer sowohl fliegende Roboter als auch Sumo ringende Roboter gegeneinander an. Diese versuchen gemäß den Regeln der traditionellen japanischen Kampfsportart  ihre Gegner so schnell wie möglich aus dem Ring zu schieben. Für Roboter aus Legosteinen wurde in diesem Jahr die Disziplin „LEGO Line Follower“ neu eingeführt, die vor allem Anfängern den Einstieg in die Welt der Robotik erleichtern soll. Außergewöhnliche Roboter mit besonderen Fähigkeiten außerhalb der bestehenden Kategorien können im Rahmen der „Freestyle Exhibition“ bestaunt werden.

Jubiläum: 10 Jahre RobotChallenge
Seit dem Jahr 2004 findet die RobotChallenge einmal jährlich in Wien statt und hat sich als eine der wichtigsten Veranstaltungen in der internationalen Robotik-Szene etabliert. Von einer kleinen Veranstaltung mit nur sieben Teilnehmern entwickelte sich die RobotChallenge rasch zu Europas größtem Roboter-Wettbewerb. In den vergangenen zehn Jahren wurde die Veranstaltung schrittweise an die rasanten Veränderungen der Robotik-Szene angepasst: Mehr und mehr Disziplinen wurden eingeführt und die TeilnehmerInnen dazu ermutigt, im Spannungsfeld zwischen Informatik, Elektronik, Mechanik und künstlicher Intelligenz zu experimentieren.

Die stetig steigende Teilnehmeranzahl zeigt, dass die RobotChallenge als Plattform zur Vernetzung von Roboterkonstrukteuren aus aller Welt nicht mehr wegzudenken ist. Immer mehr erfahrene Roboterentwickler, aber auch Anfänger im Bereich der Robotik nutzen die Veranstaltung, um ihre neuesten Entwicklungen einem stimmungsgeladenen Publikum zu präsentieren. Da Roboter zunehmend viele wichtige Aufgaben in verschiedenen Lebensbereichen übernehmen, dient die RobotChallenge vor allem zur Förderung von Talenten im Bereich der Robotik – einem interdisziplinären Forschungsfeld, das in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Die RobotChallenge wird von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung veranstaltet und von Reichelt Elektronik unterstützt.

Wien, 11.03.2012
RobotChallenge 2012: Polen gewinnt, Österreich auf Platz 2
Über 5.000 Besucher bei Europas größtem Robotik-Wettbewerb in Wien

WIEN – 286 Roboter aus 24 Nationen traten vom 10. – 11. März 2012 bei der diesjährigen RobotChallenge, Europas größtem Robotik-Wettbewerb, in der Wiener Aula der Wissenschaften gegeneinander an und kämpften in insgesamt 14 Disziplinen um die begehrten Medaillen. Über 5.000 Besucher ließen sich dieses zweitägige Mega-Event nicht entgehen und nutzten die Gelegenheit, die spannenden Wettbewerbe live vor Ort mitzuverfolgen. Zu den Highlights der RobotChallenge 2012 zählten vor allem die fliegenden Roboter, die im Rahmen des „Air Race“ mit schneller und zielgenauer Navigation im dreidimensionalen Raum überzeugten.

Die Titelverteidiger des letzten Jahres, die Roboterkonstrukteure aus Polen, belegten mit insgesamt 13 Medaillen wie im vergangenen Jahr den ersten Platz. Mit zwei Gold-, zwei Silber- und drei Bronze-Medaillen holte Österreich heuer im Medaillenspiegel Platz 2: Das oberösterreichische Team der FH Wels gewann mit seiner Flugdrone „Orko“ das semiautonome Air Race und setzte sich auch im Mini Sumo Deathmatch souverän gegen seine Konkurrenten durch. Auch Studenten der FH Technikum Wien, der FH Vorarlberg und ein Hobbybastler waren für Österreich erfolgreich. Im Rahmen der Freestyle Exhibition, jener Disziplin, in der jährlich außergewöhnliche und kuriose Roboter präsentiert werden, überzeugte in diesem Jahr ein besonders kleiner Roboter eines tschechischen Roboterkonstrukteurs: Mit Maßen von nur 4,8 × 3,2 × 1,2 cm passt der “Pocketbot 2” genau in eine Streichholzschachtel.
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Internationalität der Teilnehmer besonders zugenommen: Neben Teilnehmern aus Österreich und vielen anderen europäischen Ländern reisten heuer erstmals auch Roboterkonstrukteure aus Südamerika, Hongkong und dem Oman an.
Die RobotChallenge 2012 wurde von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung veranstaltet und von Reichelt Elektronik unterstützt.