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Zu dieser Frage fand am 04. März ein Vortrag im Wissensturm statt. Außerdem hört ihr auch ein Interview zur gewaltigen Summe an Subventionen aus dem Kulturbudget, die dem Richard Wagner Festival 2014 & 2015 zukommen sollen.

75 Jahre danach

Innerhalb der Vortragsreihe „der Anschluss“ im Wissensturm (einer Zusammenarbeit der Volkshochschule und des Archivs der Stadt Linz in Kooperation mit dem Institut für neuere Geschichte und Zeitgeschichte der JKU) hielt Dr. Erwin A. Schmidl am 04. März einen Vortrag zu den militärischen Ereignissen im März 1938 in Österreich.

Der Vortrag gab einen Überblick über die Entwicklung des Jahres 1938 und die drei Elemente des Anschlusses – von der Machtergreifung der österreichischen Nationalsozialisten am 11. März über den Einmarsch deutscher Truppen ab dem 12. März und der schließliche Anschluss Östererichs am 13. März 1938.

Der Vortragende Dr. Erwin A. Schmidl studierte Geschichte und Völkerkunde an der Universität Wien und ist Leiter des Fachbereichs Zeitgeschichte am Institut für Strategie und Sicherheitspolitik der Landesverteidigungsakademie Wien. Außerdem ist er Präsident der österreichischen Kommission für Militärgeschichte und der Österreichischen Gesellschaft für Heereskunde sowie Generalsekretär der Internationalen Kommission für Militärgeschichte.

Sarah Praschak war vor Ort.

http://www.linz.at/presse/2013/201302_67049.asp

 

Nachtrag „Wagner in Wels“

Wie das FROzine am Mittwoch dieser Woche berichtete, wurde – auf Antrag von FPÖ und ÖVP – in der letzten Welser Gemeinderatssitzung beschlossen, der Firma Trodat für die Ausrichtung des Richard Wagner Festivals 2014 und 2015 in Wels jeweils 80.000 Euro Subvention aus dem Kulturbudget zuzusprechen. Die Firma Trodat ist nach eigenen Angaben „Weltmarktführer für selbstfärbende Stempelgeräte“. Diese 80.000 Euro bedeuten eine Erhöhung von 8000 Euro im Vergleich zur Förderung 2013 und machen beinahe die Hälfte der gesamten Ermessenssubventionen des Kulturressorts aus. Bereits im Vorfeld der Gemeinderatssitzung protestierten zahlreiche Kulturinitiativen und Einzelpersonen in einem offenen Brief an Kulturstadtrat Walter Zaunmüller (ÖVP) gegen diese Fördererhöhung. Über die Hintergründe des Offenen Briefes, den Verlauf der Gemeinderatssitzung und die Welser Kulturpolitik im Allgemeinen sprach Stefan Rois mit Andrea Bauer. Sie ist vielfältig im Kunst-, Kultur- und Medienbereich tätig und u.a. im Vorstand der Welser Initiative gegen Faschismus und im Verein „Reizend!“ aktiv.

 

Durch die Sendung führt Sarah Praschak.

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FROzine Zu hören auf Radio FRO 105,0
Produziert am:
15. März 2013
Veröffentlicht am:
15. März 2013
Thema:
Politik Vergangenheitspolitik
Sprachen:
Tags:
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RedakteurInnen:
Sarah Praschak, Stefan Rois