• 2013-02-23_e-Mobility_2013_David_02
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Diesmal berichten wir von der e-mobility-conference Ende Jänner in Graz sowie anderen News und hören wieder einen Beitrag von David, dem 10-jährigen Volksschüler aus Kumberg.

Die e-mobility-conference fand nun bereits zum 4. Mal in Graz statt und macht das Bemühen der Stadt deutlich, die Elektromobilität zu forcieren. Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl freut sich über Fortschritte, wenngleich die Elektromobilität sich nicht so schnell verbreitet hat, wie sich das viele von uns gewünscht hätten.

Österreichs Umweltminister DI Nikolaus Berlakovich unterstützt Elektromobilität und unterstreicht seine Bedeutung als Wirtschaftsmotor.

Wie wir hören werden, ist Österreich von der Infrastruktur der Ladestationen hinten nach ist.

Ganz wesentlich für die Kosten die Leistung eines Elektroautos sind die Batterien. Darüber spricht DI Robert Schaffernak von Magna Steyr, die sowohl die elektrische Antriebskompononenten als auch Batteriesysteme in und rund um Graz herstellen.

Vorstandsdirektor der Holding-Graz ist DI Wolfgang Malik. Die Holding Graz ist für den öffentlichen Verkehr zuständig.

Beim Projekt „Graz-Bike“ der Holding werden über 200 Leihräder an 13 Standorten in Graz zur Verfügung gestellt. Den Hybrid- und Elektrobussen steht eine eigene Photovoltaik-Anlage zur Verfügung.

Steven Dorresteijn ist als ABB Sales Manager zuständig für die Errichtung einer Elektroladeinfrastruktur. Sein größtes Projekt ist momentan in Estland, wo man alle 50 km auf jeder großen Straße eine  Schnellladestation nutzen kann. Innovativ ist dort auch das Bezahlsystem mittels Smartphone oder einer Prepaid-Karte, die man sich kaufen und weltweit nutzen kann.

Schnellladesysteme werden auch an den Polarkreis und in die Wüste für die deutsche Mobilindustrie geliefert, um neue Fahrzeugmodelle zu testen. Bevor die deutsche Mobilindustrie ein Fahrzeug zum Verkauf für den Kunden freigibt, werden eine Million Kilometer unter extremen Bedingungen am Polarkreis oder in der Wüste gefahren.

Japan weist weltweit die meisten Schnellladesysteme auf, gefolgt von Europa und den USA, die erst mit dem Aufbau der Infrastruktur beginnen.

Wir möchten auch den Sicherheitsaspekt aufgreifen. Lithium-Ionen-Akkus machten in den letzten Jahren immer wieder durch Brände sei es in Laptops oder in der neuen Boeing, dem Dreamliner negative Schlagzeilen. Daher bleibt das Thema der Batterien der spannendste Punkt bei Elektrofahrzeugen.

DI Dr. Peter Prenninger von der AVL-List gibt uns einen Überblick über Range Extender Konzepte. Range Extender besitzen zusätzliche Aggregate zum Elektromotor um die Alltagstauglichkeit zu erhöhen.

Fiat entwickelte ein leichtes Range Extender Nutzfahrzeug, das zusätzlich mit einem umweltfreundlicheren Gasmotor ausgestattet ist.

DI Dr. Stefan Koller gibt Einblicke in die Batterietechnologie.

Frau Mag. Barbara Muhr stellte nachhaltige Verkehrskonzepte vor. Dabei kommt sie abermals nach Estland, Tallinn.

Dr. Ulrich Reuter stellt uns als Umweltreferent die smarteste Stadt Deutschlands Stuttgart vor. Andreas Allebrod gibt Einblicke in ein gelungenes Carsharing-Modell, das in Dortmund, im Ruhrgebiet seinen Ausgang nahm.

Die Stadt Salzburg verfügt mit dem Projekt EMIL über den REWE-Konzern ebenso über ein Verleihsystem von Elektrofahrzeugen, das fortlaufend ausgebaut werden soll.

DI Günther Gerhard spricht über das Projekt VLOTTE in Vorarlberg, das man als Pionierprojekt bezeichnen kann.

Das Forschungsprogramm StartClim feiert sein 10-jähriges Jubiläum am Österreichischen Klimatag am 4. und 5. April 2013 an der Universität für Bodenkultur in Wien. Wir möchten Sie auf die aktuelle StartClim Ausschreibung zum Thema „Anpassung an den Klimawandel – Beiträge zur Umsetzung der österreichischen Anpassungsstrategie“ hinweisen. Ausschreibungsunterlagen sind unter http://www.austroclim.at/ zu finden.

Auch heuer möchten wir Sie wieder zur Teilnahme an der Aktion Autofasten einladen. Verwenden Sie in der Fastenzeit Ihr Auto sparsam oder gar nicht. NEU ist in der Steiermark das Autofasten PLUS! Aufgrund der hohen Luftbelastung gibt es wieder den Aufkleber für einen autofreien Tag pro Woche – das ganze Jahr über. Sie können ab sofort beginnen, indem Sie den passenden Aufkleber (MO-SA)  bei der Aktion Autofasten Steiermark am Bischofplatz 4 in Graz bestellen, der Ihnen auch gerne zugeschickt wird.

Die IG Passivhaus lädt Sie zu einem Besuch der Ausstellung „Lebensraum 2013“ ein, am 9. und 10. März im Messecenter Graz, Halle A, Stand-Nr. 111. Dort stehen Ihnen Experten rund ums Passivhaus für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

„Luci“ ist eine Solar-Lampe, deren Batterie drei Monate lang ohne zusätzliches Laden auskommt. Sie gilt als die Lösung für drei Milliarden Menschen auf der Welt, die ohne Licht leben. „Luci“ ist eine aufblasbare und wasserfeste LED Solar-Laterne, die als helle Raumleuchte, gedimmte Laterne und Leselampe dienen kann. Auch im Notfall kommt Luci zum Einsatz – als Blinklicht.

Rund um den Pferdefleisch- Skandal ist auch die Diskussion um die gesunde Jause an den Schulbuffets wieder entflammt. Bewusstseinsbildungsprojekte liefern hier einen wertvollen Beitrag. „Natürlich sind exotische Früchte ein Gaumenschmaus. In der Schule am Bauernhof lernen rund 500 Kinder jährlich, aber warum es gesünder ist, jenes Obst und Gemüse zu essen, das gerade frisch geerntet wurde und wie Joghurt und Milch ins Kühlregal kommen“, so Bildungsstadtrat Eisel-Eiselsberg, der auch nachsetzt: „Gerade die Achtsamkeit, woher unsere Lebensmittel kommen und dass man den Weg vom Hof bis in den Supermarkt mit gewissen Tricks nachverfolgen kann, steht hier im Mittelpunkt“. In Graz gibt es 2 neue Bio-Bauernmärkte: Auf dem Platz vor der Herz-Jesu-Kirche bieten ab sofort jeden Dienstagnachmittag neun heimische Bio-Bauern ihre Produkte an und unter dem Motto „Gesund & Fair“ wurde ein neuer Grazer Bio-Bauernmarkt im Einkaufszentrum City Park eingerichtet, der jeden Freitag von 10 bis 16 Uhr geöffnet ist.

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Klimanews Zu hören auf Radio Helsinki
Produziert am:
23. Februar 2013
Veröffentlicht am:
23. Februar 2013
Thema:
Wissenschaft
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RedakteurInnen:
Peter Und Sabine Schabler
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Sabine Schabler-Urban
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