• 2013.02.08_1800.10-1850.10__Frozine
    49:52
  • MP3, 192 kbps
  • 68.5 MB · Datei entsperren
Klicken Sie auf 'Download', um die Datei in der Originalqualität herunterzuladen.

In dieser Sendung hört ihr Näheres zum Kulturpolitischen Aschermittwoch in Wels und zu den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen im Jahre 1933.

Experiment Literatur mit WALTER KOHL & MATTHIAS KALTENBRUNNER

Der Aschermittwoch hat in seiner politischen Facette durchaus auch unangenehme Ausformungen. Seit einigen Jahren gibt die Welser Initiative gegen Faschismus diesem Mittwoch wieder und bewusst eine denkwürdige Dimension. Nach Ute Bock und einer Ausstellung zum Eichmann-Prozess finden heuer der Autor Walter Kohl und der Historiker Matthias Kaltenbrunner zueinander. Der eine weithin bekannter Schriftsteller, der andere Historiker, der eben in seinem Buch „Flucht aus dem Todesblock” Hintergründe, Folgen und Aufarbeitung des Massenausbruchs sowjetischer Offiziere aus dem Block 20 des KZ Mauthausen und der „Mühlviertler Hasenjagd“ beleuchtete.

Stattfinden wird dieser „kulturpolitische Aschermittwoch“ am Mittwoch, den 13. Februar 2013 im Alten Schl8hof Wels.

Um mehr darüber zu erfahren, haben wir uns Werner Retzl, den Vorsitzenden der Initiative gegen Faschismus, live ins Studio geladen.

 

„Verbrannte Orte“

– ein Online-Atlas zu Orten nationalsozialistischer Bücherverbrennungen

In Deutschland kam es kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im März 1933 im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu einer organisierten und systematisch vorbereiteten Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller. Dabei handelte es sich um eine von der sogenannten „Deutschen Studentenschaft“ geplanten und durchgeführten Aktion. Höhepunkt dieses furchtbaren Ereignisses bildeten die am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten groß inszenierten öffentlichen Bücherverbrennungen, bei denen zehntausende Werke im Feuer landeten.

Doch wo genau diese Verbrennungen eigentlich stattfanden, wissen heute nur mehr die Wenigsten. Das will der Fotograf Jan Schenk ändern. Er nähert sich diesen, wie er sie nennt, „verbrannten Orten“ und will dazu einen Online-Atlas erstellen.

Näheres dazu ist in einem Beitrag von Radio Z (Nürnberg) zu hören.

 

Durch die Sendung führt Sarah Praschak.

 

CC-Musik i.d. Sendung:  wasaru, vintage beats, djoss

Diese Sendereihe im OnDemand Player durchhören
FROzine Zu hören auf Radio FRO 105,0
Produziert am:
08. Februar 2013
Veröffentlicht am:
08. Februar 2013
Thema:
Politik Widerstand
Sprachen:
Tags:
, , , , , , , , ,
RedakteurInnen:
Sarah Praschak