• Trotz Allem vom 4. Juli 2008
    58:14
  • MP3, 128 kbps
  • 53.31 MB
Klicken Sie auf 'Download', um die Datei in der Originalqualität herunterzuladen.

„Meine Patienten brauchen einen barrierefreien Zugang zur Arztpraxis – Interview mit Frau Dr. Med. Elisabeth Larcher
Ein Antrag der „Meidlinger Grünen“ (Andreas Stöhr) bezüglich „Rampenlösung“ Arztpraxis Dr. Larcher, wurde in der Bezirkssitzung am 20.06.2008 eingebracht, http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=10056
Im Interview vom 2. Juli 2008, in der Wohnung von ihrem Patienten und dem Meidlinger Behindertenaktivisten Willi Hoffmann, erzählt sie von ihren bisherigen Bemühungen (seit dem Jahre 2004), zur neu errichteten Arztpraxis im „Hayden Hof“ einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen.
Direktlink zum Interview: http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=10111
(Pepo Meia)

NR.Abg. Dr. Franz Joseph Huainigg – Interview mit dem Behindertensprecher der Bundes-ÖVP, vom 4.Juli 2008
Neuwahlen könne er nicht entscheiden, hofft aber dass es mit der SPÖ weitergeht.
Die Bedingungen der ÖVP vorher über Vermögensgrenzen, Regressansprüche und andere Maßnahmen zu diskutieren und rasche Lösungen finden, bevor man eine Pflegegelderhöhung durchführt, findet Huainigg berechtigt. „Man muss darüber gemeinsam verhandeln“ ist Huainigg der Meinung. Somit dürfte eine Pflegegelderhöhung am 1.01.2009 vom Tisch sein. (Anm. Red).
(Pepo Meia)
Direktlink zum Interview: http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=10115
(Pepo Meia)

15 Jahre Pflegegeld: Dr. Klaus Voget – Interview mit dem Präsidenten der ÖAR (ARGE für Rehabilitation) vom 4.Juli 2008
Dr. Klaus Voget fordert im Namen aller Betroffenen eine einmalige zweistellige Wertanpassung und eine laufende jährliche Valorisierung des Bundespflegegeldes, wie es auch vor 15 Jahren von der Politik versprochen wurde.
„Das Pflegegeldthema ist ein Thema das gesellschaftspolitisch unter den Nägel brennt. Eine ordentliche Pflegegelderhöhung ist immer noch eine billigere Variante, als dann vor einen Scherbenhaufen zu stehen und Notmaßnahmen treffen zu müssen, die ein „Vielfaches“ dem Staat kosten werden“, mahnt Voget die Verantwortlichen in der Regierung.
Direktlink zum Interview: http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=10116
(Pepo Meia)

NR.Abg. Theresia Haidlmayr – Interview mit der Behindertensprecherin der Bundes-Grünen, vom 4.Juli 2008
Haidlmayr glaubt nicht mehr an eine Pflegegelderhöhung vor 2010, da sich die ÖVP querlegt und es vermutlich im Herbst Neuwahlen gibt.
Der Kündigungsschutz sollte für behinderte Menschen unbedingt beibehalten werden und fordert eine kräftige Erhöhung der Ausgleichstaxe für Betriebe, die Menschen mit Behinderungen nicht einstellen wollen. Sie fordert auch Bund, Länder, Gemeinden und staatsnahe Betriebe auf, ihre Einstellungspflicht verpflichtend einzuhalten damit die Ausgleichstaxe nicht mehr von einem staatlichen Topf zum anderen geschoben wird.
Das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz (BBGG) bezeichnet sie als Skelett ohne Fleisch und Leben und schlägt zur Belebung des BBGG eine komplette Grundlagenveränderung vor: U.a. Verkürzung der Übergansfristen, die Unterlassung und Beseitigungen von Barrieren, Beweislastumkehr, aber auch die Streitwertbegrenzung sind nur einige Punkte die man ändern muß um etwas Substanz zu gewinnen. Auch Bereiche wie der komplette Bildungsbereich fehlen noch im BBGG. Das Leben behinderter Menschen beginnt nicht erst nach der Schule, sonder schon bei der Geburt.
Direktlink zum Interview: http://cba.fro.at/show.php?lang=de&eintrag_id=10117
(Pepo Meia)

Herby Loitsch war am 1. Juli 2008 bei der PK des Wiener Bürgermeisters.
Stadtrat Rudi Schicker informierte die Anwesenden von zukünftigen Großbauvorhaben auf der Fußgängerzone in der Inneren Stadt am Graben und der Neugestaltung rund den Platz vom Denkmal Admiral Tegethoff´s dem neueröffneten Verkehrsknotenpunkt am Praterstern.
Bürgermeister Häupl antwortet den fragenden Journalisten und nimmt zu aktuellen Themen Stellung. Häupl zeigt für die finanziellen Sorgen der Bezirke Verständnis und kündigt einen „heißen Herbst“ bei der Neuverteilung der Ressourcen aber auch der Kompetenzen der Wiener Bezirke an.

Moderation und Sendungsverantwortung: Herby Loitsch