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	<title>Cultural Broadcasting Archive &#187; Sicherheitsdiskurse</title>
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	<description>Das Medienarchiv</description>
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		<title>Gabriele Michalitsch: Neoliberalismus &#8211; Krisenfolgen &#8211; Machtverhältnisse (Kurzfassung)</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 10:33:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Walther Moser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
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		<description><![CDATA[Eröffnungsvortrag: Sendefertiger O-Ton / unmoderiert. Symposium zur Analyse und Diskussion der Kontinuitäten und Brüche neoliberaler Herrschaft, postneoliberaler Tendenzen und emanzipatorischer StrategienInformationen zum Programm: http://neoliberalismus-2011.org/ Gabriele Michalitsch Die Ökonomin und Politologin Gabriele Michalitsch ist derzeit Lehrbeauftragte an der Universität Wien und Habilitandin am dortigen Institut für Politikwissenschaft. Von 1994 bis 2002 war sie Forschungsassistentin und bis [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eröffnungsvortrag: Sendefertiger O-Ton / unmoderiert.</p>
<p>Symposium zur Analyse und Diskussion der Kontinuitäten und Brüche neoliberaler Herrschaft, postneoliberaler Tendenzen und emanzipatorischer StrategienInformationen zum Programm:<a title="Neoliberalismus" href="http://neoliberalismus-2011.org/" target="_blank"> http://neoliberalismus-2011.org/</a></p>
<p><strong>Gabriele Michalitsch</strong><br />
Die Ökonomin und Politologin Gabriele Michalitsch ist derzeit Lehrbeauftragte an der Universität Wien und Habilitandin am dortigen Institut für Politikwissenschaft. Von 1994 bis 2002 war sie Forschungsassistentin und bis 2010 Lehrbeauftragte am Institut für Volkswirtschaftstheorie und -politik der Wirtschaftsuniversität Wien. Daneben lehrte sie u.a. auch an den Universitäten Wien, Innsbruck, Salzburg, Linz, Klagenfurt und Graz. Von 2002 bis 2005 war sie Vorsitzende der Expert_innengruppe des Europarats zu Gender Budgeting. Von 2003 bis 2004 war sie als Associate Professor am Department of Economics and Administrative Sciences der Yeditepe University, Istanbul tätig. Seit 2006 ist sie Dozentin am Rosa-Mayreder-College, Wien. 2006/2007 war Michalitsch Aigner-Rollett-Gastprofessorin an der Universität Graz, 2007 Gastprofessorin am Department für Ökonomie an der Corvinus-Universität, Budapest. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Ökonomie, Feministische Ökonomik und Neoliberalismus.<br />
<a href="http://politikwissenschaft.univie.ac.at/institut/personen/lektorinnen/details/michalitsch">http://politikwissenschaft.univie.ac.at/institut/personen/lektorinnen/details/michalitsch</a></p>
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		<title>TELEX #17: Terrorbarometer, Generalverdacht und Konformitätsdruck</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 08:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pamela Neuwirth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technologie_Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[TELEX Netzkulturmagazin am 6. Juni um 19:00 TELEX # 17: Ein Interview mit Anne Roth zur Verhaftung eines Wissenschaftlers im Forschungsbereich Gentrification und ein Update zur Vorratsdatenspeicherung, die Anfang 2012 in Österreich umgesetzt werden wird. Generalverdacht und Konformitätsdruck Manche HörerInnen denken vielleicht die TELEX-Redaktion arbeitet redundant, denn wieder ist die Vorratsdatenspeicherung ein Thema der TELEX-Sendung! [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>TELEX Netzkulturmagazin am 6. Juni um 19:00</p>
<p>TELEX # 17: Ein Interview mit Anne Roth zur Verhaftung eines  Wissenschaftlers im Forschungsbereich Gentrification und ein Update zur  Vorratsdatenspeicherung, die Anfang 2012 in Österreich umgesetzt werden  wird.</p>
<p><strong>Generalverdacht und Konformitätsdruck</strong></p>
<p>Manche  HörerInnen denken vielleicht die TELEX-Redaktion arbeitet redundant,  denn wieder ist die Vorratsdatenspeicherung ein Thema der TELEX-Sendung!  Ab April 2012 werden dem staatlichen Sicherheitsapparat alle  Verbindungsdaten von allen BürgerInnen zur Verfügung stehen. Die  Verkehrsdaten, also jene Daten, die Auskunft darüber geben, wer mit wem  wielange und wie häufig kommuniziert hat, werden verdachtsunabhängig  gespeichert. Eine Einsicht in diese Daten wird sehr einfach gemacht und  indiziert einen gefährlichen Trend: den Generalverdacht. Ein solcher,  über eine ganze Gesellschaft verhängter Verdachtsmoment, generiert  jedoch auch ein anderes Kommunikationsverhalten; eine so veränderte,  angepasste Kommunikation ist aber bloß ein sinnfreier Versuch, dem  Konformitätsdruck Einhalt zu gebieten.</p>
<p>Peter  Wagenhuber von servus.at spricht im Interview vor allem über die  gesellschaftspolitischen Aspekte der Vorratsdatenspeicherung.</p>
<p><strong>Die fröhliche Wissenschaft</strong></p>
<p>Anne  Roth wurde Ende April von servus.at nach Linz eingeladen, um über den  Fall Andrej Holm zu berichten. Holm ist Soziologe und forscht im Bereich  Gentrification. Das ist jenes Forschungsfeld, das sich mit  Stadtgeographie und sozialen Umstrukturierungsprozessen eines Stadtteils  beschäftigt. Dabei geht es vor allem um soziokulturelle Veränderungen  in einem ursprünglich ärmlicheren Viertel, wenn Immobilien zunehmend von  wohlhabenderen Eigentümern übernommen und baulich verändert werden.  Gentrification umfasst also vielfältige Aspekte der Stadtentwicklung und  hat oftmals auch BürgerInnenproteste und Kapitalismuskritik zur Folge.  Daher gilt die Gentrifizierung seit Jahrzehnten als ein zentrales Thema  und Konfliktfeld der Soziologie. Am 31. Juli 2007 wurde Holm plötzlich  wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen  Vereinigung verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen, Mitglied der zum Zeitpunkt  der Verhaftung von der Bundesanwaltschaft als terroristisch  eingestuften „militanten gruppe“ (mg) zu sein. Bereits im September 2006  leitete die Bundesanwaltschaft gegen Holm und drei weitere Personen ein  Ermittlungsverfahren nach §129a StGB ein. Im Zuge der umfassenden  Überwachungsmaßnahmen wurden die Ermittlungen auch auf drei weitere  Personen ausgeweitet. Letztlich wurde gegen Andrej Holm keine Anklage  erhoben und das Verfahren am 5. Juli 2010 eingestellt. Was aber  dazwischen geschah berichtete Anne Roth im Vortrag. Die TELEX-Redaktion  hat Anne Roth nach ihrem Vortrag zum Interview gebeten.</p>
<p>Anne Roth bloggt unter <a href="http://annalist.noblogs.org/">Annalist </a></p>
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