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	<title>Cultural Broadcasting Archive &#187; FrauenKampfTag</title>
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	<description>Das Medienarchiv</description>
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		<title>19_Demo-Jingle für Frauentag 2013</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 15:56:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sisterresist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[8. März]]></category>
		<category><![CDATA[FrauenKampfTag]]></category>
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		<category><![CDATA[internationale frauentag]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufruf zur Demo am 8. März 2013 17.00 Uhr Ulrike Geschwandtner Straße &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aufruf zur Demo am 8. März 2013</p>
<p>17.00 Uhr Ulrike Geschwandtner Straße</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>07_Sisterresist_Sonderbeitrag_Das war der FrauenKampfTag 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 19:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sisterresist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[FrauenKampfTag]]></category>
		<category><![CDATA[reden]]></category>

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		<description><![CDATA[Auftaktrede Liebe Frauen, es freut mich, dass wir alle hier sind, um diesen Frauenkampftag gemeinsam zu begehen. Denn wir haben eine gemeinsame Sache, für die wir heute demonstrieren. Wir fordern ein freies und glückliches Leben für alle Frauen, für alle Menschen! Was brauchen wir, damit wir frei und glücklich leben können? Erstmal braucht es materielle [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auftaktrede</strong><br />
Liebe Frauen,</p>
<p>es freut mich, dass wir alle hier sind, um diesen Frauenkampftag  gemeinsam zu begehen. Denn wir haben eine gemeinsame Sache, für die wir  heute demonstrieren. Wir fordern ein freies und glückliches Leben für  alle Frauen, für alle Menschen!</p>
<p>Was brauchen wir, damit wir frei und glücklich leben können?</p>
<p>Erstmal braucht es materielle Ressourcen – zum Beispiel in Form eines  bedingungslosen Grundeinkommens. Nur so kann verhindert werden, dass  Menschen gezwungen sind sich ausbeuten zu lassen, um sich das Nötigste  für ihr Überleben leisten zu können. Nur so kann Armut verhindert  werden, die nachweislich krank macht und Menschen zu unsozialem  Verhalten zwingt.<br />
Und nur so können wir ein Leben ohne Abhängigkeit führen.</p>
<p>Außerdem brauchen wir eine Gesellschaft im Sinne einer Gemeinschaft,  die die Betreuung von Kindern, Alten, Kranken und Menschen mit  besonderen Bedürfnissen als gemeinsame Aufgabe sieht. Damit nicht wieder  Frauen diejenigen sind, die allein die Pflege übernehmen.<br />
Die Fürsorge um andere Menschen ist eine anspruchsvolle Arbeit und als  solche muss sie auch anerkannt werden. Eine rund um die Uhr Betreuung  ist für einen einzelnen Menschen kaum zumutbar und verdrängt diejenigen,  die es machen (meistens Frauen) aus dem öffentlichen Leben. Deshalb  müssen wir in diesem Bereich zusammenarbeiten; Pflege und  Kinderbetreuung sind Aufgabe der Gemeinschaft!</p>
<p>Darüber hinaus brauchen wir ein Medizinwesen, das auch auf die  Lebensbedingungen und Krankheitsbilder von Frauen ausgerichtet ist.  Schließlich werden Medikamente fast ausschließlich an Männern getestet.  Und das, obwohl diese bei Männern und Frauen oft unterschiedlich wirken.<br />
Wir brauchen unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln.  Und bei einer ungewollten Schwangerschaft müssen die Pille danach und  Abtreibung genauso leicht zugänglich als Option für jede Frau offen  stehen.</p>
<p>Wir brauchen umfassende Bildung, die sich nach den Fähigkeiten und  Vorlieben der SchülerInnen und Studierenden richtet. Und vor allem: die  Mädchen und Buben gleichermaßen fördert. Wir brauchen Bildung, die  kritisches Denken und autonomes Handeln lehrt. Sodass sich die Kinder  und Jugendlichen zu Menschen entwickeln, die sich aktiv an den  politischen Prozessen beteiligen.</p>
<p>Wir brauchen Arbeit, die sowohl im Sinne der Arbeitsverhältnisse als  auch der Produktion nach den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet ist.  Sodass sich niemand mehr kaputtrackern muss.</p>
<p>Wir brauchen Mediengestaltung, die uns nicht mit hirnlosen Sprüchen  und sexistischen Bildern belästigt. Keine Massen an Werbeschrott, der  uns vermittelt, wir sollten mit unserem Körper und unserem ganzen Leben  unzufrieden sein.</p>
<p>Wir brauchen Freiraum, in dem wir uns entfalten können. Wir brauchen  gegenseitigen Respekt. Wir brauchen Bühnen und Arenen, auf denen uns  zugehört wird.</p>
<p>Es gibt also sehr viel, wofür wir am heutigen internationalen  Frauen-Mädchen-Lesbentag kämpfen. Dies waren nur einige Beispiele. Lasst  uns demonstrieren gegen ein ausbeuterisches System, gegen das  kapitalistische Patriarchat. Und lasst uns demonstrieren für ein gutes  Leben für alle Frauen und für alle Menschen!<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>SchlossMirabellRede</strong><br />
Heute ist der internationalen Mädchen/Lesben und FrauenKAMPFTAG und  wir sind deshalb alle hier um gemeinsam ein Zeichen unseres Unmutes zu  setzen und dem patriarchalen Normalzustand den Kampf anzusagen. Viele  Frauen sind heute nicht hier um gegen ihre tägliche Ausbeutung und die  vielfältige Gewalt mit der wir Frauen konfrontiert werden zu kämpfen.  Aber wir alle kämpfen diesen Kampf an verschiedenen Fronten, im Alltag  gegen Sexismus und Gewalt gegen Frauen oder in Ausbildung und Beruf  gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung. Frauen mit besonderen  Bedürfnissen kämpfen an mehreren Fronten für ein normales Leben.  Migrantinnen kämpfen noch zusätzlich gegen Rassismus und daraus  resultierende Mehrfachdiskriminierung. In ihren Beziehungen kämpfen  Frauen um Solidarität und Gerechtigkeit bei der Aufteilung der Arbeit  und für respektvolle Verhältnisse auf Augenhöhe. Fast jede Frau kämpft  einmal in ihrem Leben gegen Männergewalt, viel zu viele verlieren den  Kampf und zerbrechen oder sterben an den Folgen der Misshandlungen.<br />
Mit all diesen Frauen fühlen wir uns durch ein gemeinsames Schicksal  verbunden. Alle Frauen wollen wir motivieren aus der Lethargie und dem  Opferstatus auszubrechen und sich kollektiv gegen die unterdrückenden  Verhältnisse und die gewalttätige Männergesellschaft zu organisieren.  Leben heißt kämpfen! Wir heißen alle Frauen willkommen mit uns zuerst  die Straßen und mittelfristig die faire Verteilung von Wohlstand und von  Muße zu erkämpfen.<br />
Noch immer leisten Frauen zwei Drittel der Arbeit und bekommen dafür ein  mageres Zehntel der Weltlohnsumme, am Weltvermögen besitzen Frauen gar  nur ein Hundertstel! Wir Frauen machen fast alles und haben fast nichts  davon.<br />
In einer indirekten Demokratie, in der Frauen nur marginal an  Entscheidungsprozessen beteiligt sind, wird sich an diesem Status Quo  auch nichts ändern. Wir kämpfen für eine Gesellschaft in der alle  Menschen partizipieren und die Macht auf alle verteilt ist.<br />
Hier stehen wir vor den Amtsräumen unserer Stadtregierung. Im Wissen um  die gesellschaftliche Schlechterstellung von Frauen ist auch hier eine  Frauenbeauftragte tätig, die durch antidiskriminierende Maßnahmen und  proaktive Frauenförderung versucht diese Schieflage zu bekämpfen. Seit  Jahren ist Gender Budgeting, also die geschlechtergerechte Verteilung  öffentlicher Gelder in der österreichischen Bundesverfassung – als  Verfassungsrecht also – rechtlich verankert, die Umsetzung hinkt dem  gesetzlichen Auftrag aber hinterher. Gender Budgeting wurde erst letztes  Jahr auch im Gemeinderat in Salzburg beschlossen, passiert ist aber  noch nichts in dieser Hinsicht – dazu bedarf es unter anderem einer  starken Frau! Unsere Frauenbeauftragte Frau Mag.a Stranzinger wird sich  ab Mai beruflich neu orientieren und die Interessen von uns Frauen nicht  mehr in der Stadtregierung vertreten. Ihr wichtiger Job ist also ab Mai  unbesetzt, ausgeschrieben ist er aber noch nicht worden und auf die  Frage wann das passieren soll gab es schlicht keine konkrete Antwort.  Laut Medienberichten soll das erst 2013 erfolgen.<br />
Wir finden das eine Sauerei wie mit uns Frauen in dieser Stadt  umgesprungen wird und fordern die Stadtregierung und Herrn Schaden auf,  die Stelle sofort öffentlich auszuschreiben, mit Mai eine Nachfolgerin  ausgewählt zu haben und sich für ihr sexistisches Verhalten und die  Beleidigung der Arbeit der jetzigen Frauenbeauftragten öffentlich zu  entschuldigen! Herr Schaden, noch einmal zum Mitschreiben: Stelle  ausschreiben, nachdenken warum es eine Sauerei ist so zu tun, als  bräuchten wir keine Frauenbeauftragte und Entschuldigung, dass ich so  sexistisch gehandelt habe sagen!</p>
<p>Aber genug der Grußworte an die Herren in den Prunkräumen…<br />
Wir wollen nicht hier stehen und um Gerechtigkeit betteln, wir ziehen  weiter um alle Frauen wachzurütteln und um zu zeigen: wir sind viele,  wir sind wütend und wir werden kämpfen bis wir in einer Welt leben in  der es kein Nachteil ist eine Frau zu sein. Wenn wir uns nicht selbst  befreien, wird es für uns ohne Folgen bleiben.<br />
Sister resist! Sei widerständig und organisiere dich!</p>
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