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	<title>RSS Feed of series Afrika im Kremstal - Cultural Broadcasting Archive</title>
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	<description>Das Medienarchiv</description>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal]]></title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 09:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mikeschedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Studio des Radio B138 war Maria Hageneder zu Gast. Thema waren  ihre Projekte in Tansania und spannende Verknüpfungen im Bereich Lebensmittelverteilung. &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Studio des Radio B138 war Maria Hageneder zu Gast.</p>
<p>Thema waren  ihre Projekte in Tansania und spannende Verknüpfungen im Bereich Lebensmittelverteilung.</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 31: Robert Stöckler im Interview]]></title>
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		<pubDate>Sat, 02 Mar 2013 10:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Robert Stöckler im Studio des Radio B138 wurde über sein Projekt in Guinea. Ein spannder Blick auf ein 5 jähriges Projekt. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Robert Stöckler im Studio des Radio B138 wurde über sein Projekt in Guinea.</p>
<p>Ein spannder Blick auf ein 5 jähriges Projekt.</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 30: LAMBARENA &amp; Pieces for Africa]]></title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 12:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Aufnahmeprojekt LAMBARENA – Bach to Africa enstand als Hommage an Albert Schweitzer nach einer Idee von Mariella Berthéas und wurde von ihr zusammen mit einer eigens gegründeten Stiftung „L´Espace Afrique“ realisiert. Herzlich willkommen in der 30 Ausgabe von Afrika im Kremstal. Sie hören heute die Ergebnisse des genannten Projektes, welches bereits 1995 entstanden ist. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Aufnahmeprojekt LAMBARENA – Bach to Africa enstand als Hommage an Albert Schweitzer nach einer Idee von Mariella Berthéas und wurde von ihr zusammen mit einer eigens gegründeten Stiftung „L´Espace Afrique“ realisiert. Herzlich willkommen in der 30 Ausgabe von Afrika im Kremstal. Sie hören heute die Ergebnisse des genannten Projektes, welches bereits 1995 entstanden ist. Am Mikrophon ist Robert Stöckler. Hier treffen zwei Welten zusammen, die als integrale Bestandteile von Schweitzers „akustischen Universum“ gelten dürfen: das Schaffen Bachs auf der einen Seite, auf der anderen die ursprüngliche Rhythmik und Melodik seiner Wahlheimat Gabun.</p>
<p>Afrikanische Traditionen und ein klassisches Streichquartett ist eine schicke Synthese. &#8220;Pieces of Africa&#8221; ist eine Schallplatte, die 1992 eingespielt wurde. Sie beinhaltet Stücke, die das Kronos Quartet bei Komponisten aus Südafrika, Simbabwe, Uganda, Sudan, Gambia, Ghana und Marokko in Auftrag gegeben hat. Insgesamt ist die Musik von &#8220;Pieces of Africa&#8221; sehr rhythmisch, fröhlich und lebensbejahend.</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 29: African Suite &amp; Pyramide]]></title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 16:19:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik Live]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Ausgabe 29 von Afrika im Kremstal hat zwei Teile. Im ersten Teil hören Sie die „African Suite for Trio and String Orchestra” von Adolph Johannes Brand, der 1934 in Kapstadt geboren wurde. Er nannte sich Dollar Brand, bis er Ende der 1960iger Jahre zum Islam konvertierte und den Namen Abdullah Ibrahim  annahm. Im zweiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ausgabe 29 von Afrika im Kremstal hat zwei Teile.</p>
<p>Im ersten Teil hören Sie die „African Suite for Trio and String Orchestra” von Adolph Johannes Brand, der 1934 in Kapstadt geboren wurde. Er nannte sich Dollar Brand, bis er Ende der 1960iger Jahre zum Islam konvertierte und den Namen Abdullah Ibrahim  annahm.</p>
<p>Im zweiten Teil hören Sie heute eine Aufnahme vom Jänner 2008 in Guinea. Mamady Keita veranstaltet jedes Jahr um diese Zeit einen Kurs für Trommler aus aller Welt. Und dieses Jahr hat er mit ihnen gemeinsam die Pyramide einstudiert. Ein wirkliches Gustostückerl, das fast eine Stunde dauert. Ich wünsche ihnen viel Vergnügen.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 28: Hamana Kalu &amp; Nansady Keita live in Conakry]]></title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 13:33:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[afrikanisch Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nansady Keita ist ein guineischer Djembé-Fola (Djembé-Trommler) und der Neffe des international renommierten Djembé-Meisters Famoudou Konaté. Sie hören heute im ersten Teil der Sendung eine live-performance aus dem Jahre 2008, die ich selbst im Hof von Famoudou Konate aufgenommen habe. Sie hören Nansady&#8217;s traditionelle westafrikanische Performance-Gruppe &#8220;Hamana Kalu&#8221;.  Er spielt auf vielen Konzerten und bereist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nansady Keita</strong></p>
<p>ist ein guineischer Djembé-Fola (Djembé-Trommler) und der Neffe des international renommierten Djembé-Meisters Famoudou Konaté. Sie hören heute im ersten Teil der Sendung eine live-performance aus dem Jahre 2008, die ich selbst im Hof von Famoudou Konate aufgenommen habe. Sie hören Nansady&#8217;s traditionelle westafrikanische Performance-Gruppe &#8220;Hamana Kalu&#8221;.  Er spielt auf vielen Konzerten und bereist Europa, Nordamerika und Japan. Er hat auf fünf CDs von Famoudou Konate mitgespielt. Er lebt nun größtenteils in Großbritanien, reist aber jährlich nach Guinea. Nansady unterrichtet nicht nur in beiden Ländern, sondern auch in Amerika und Japan. Nansady Keita wurde in Sangbarala geboren. Er hat auf sechs CD’s mitgewirkt, die Famoudou Konate veröffentlicht hat, zuletzt ist er auf Hamana Namun zu hören. Genießen Sie ein paar Stücke aus der CD Hamana Namun.</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 27: Musik der Malinke]]></title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2012 22:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Stunden Malinkemusik</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 26: African music]]></title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2012 19:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Stunden afrikanische Musik</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 25: Adama Dramé – Neue Impulse für die Djembemusik]]></title>
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		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 13:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Er blickt auf eine über 45jährige Bühnenkarriere zurück. Er hat über 20 CDs produziert. Er komponiert für große Percussionsorchester, ist offen für Neue Musik und die Percussionsstile der Welt. Er hat die Djembe als Soloinstrument etabliert und galt in Deutschland und Österreich als unerreichbar. Adama Dramé aus Burkina Faso. In der heutigen Sendung gibt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er blickt auf eine über 45jährige Bühnenkarriere zurück. Er hat über 20 CDs produziert. Er komponiert für große Percussionsorchester, ist offen für Neue Musik und die Percussionsstile der Welt. Er hat die Djembe als Soloinstrument etabliert und galt in Deutschland und Österreich als unerreichbar. Adama Dramé aus Burkina Faso.</p>
<p>In der heutigen Sendung gibt es zwei Stunden Djembemusik. Hauptsächlich Solo von und mit Adama Dramé, aber Sie können sich auch auf ein Percussionsorchester freuen und Darbietungen von Karin Graf, die bei Adama studiert hat. Ich werde aus einem Artikel in off-beat zitieren, den offensichtlich Uschi Billmeier, Leiterin der Djembeschule München verfasst hat nachdem Adama Dramé und Karin Graf dort zu Gast waren. Weitere Infos entnehme ich den unzähligen CD-booklets und dem Internet.</p>
<p>Was halten Sie von dieser Musik? Wie gefällt Ihnen diese Spielweise?</p>
<p>Schreiben Sie mir Ihre Meinung ins Gästebuch der Radiohomepage: <a href="http://www.radio-b138.at/afrika-im-kremstal/">http://www.radio-b138.at/afrika-im-kremstal/</a> unter Programm bei „aktive Sendeformate.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 24: In memoriam Soungalo Coulibaly, Djembemeister aus Mali]]></title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2012 20:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Balafon]]></category>
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		<category><![CDATA[Lieder]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt zwei Stunden Musik des Djembefola Soungalu Coulibaly. Am Mikrofon ist Robert Stöckler. Meine Ausführungen zur heutigen Sendung stützen sich hauptsächlich auf Informationen aus CD-Booklets und ein wenig von den spärlichen Informationen, die über den Künstler im Internet zu finden sind. Soungalo Coulibaly wurde 1955 in Beleko in Mali geboren. (Beleko ist ein Dorf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zwei Stunden Musik des Djembefola Soungalu Coulibaly. Am Mikrofon ist Robert Stöckler. Meine Ausführungen zur heutigen Sendung stützen sich hauptsächlich auf Informationen aus CD-Booklets und ein wenig von den spärlichen Informationen, die über den Künstler im Internet zu finden sind.</p>
<p>Soungalo Coulibaly wurde 1955 in Beleko in Mali geboren. (Beleko ist ein Dorf in der Region Baninko, 100 km von Segou). Soungalo Coulibaly wurde in der reinsten Tradition der Bambara erzogen. Er wurde einer entsprechenden Stammesinitiation unterzogen. Sein Vater war Leiter des Dorfes. Wir würden sagen Bürgermeister.</p>
<p>Bambara ist ein Volksstamm. Bambara bezeichnet auch die Sprache der Bambara. Es ist eine Mande-Sprache, die in Mali in Westafrika gesprochen wird. Sie gehört zum Dialektkontinuum (ineinander übergehende Dialekte der gleichen Sprache) des Manding, welches von ca. 30 Millionen Menschen in zehn Ländern Westafrikas in unterschiedlichem Maße verstanden und gesprochen wird. Schon in seiner frühen Kindheit begann die Ausbildung zum Trommler in seinem Dorf, und bereits im Alter von 8 Jahren begleitete er auf der Sabani, einer Trommel der Bambara, die Tänzerinnen auf den Festen. Auf der Bara, einer anderen Trommel aus seiner Region, spielte er die tradtionelle Begleitung für die Bauern während ihrer Feldarbeit. Und selbstverständlich tanzte er, wie alle jungen Leute seines Alters, während der Feste zur Musik der Balafone.</p>
<p>Während einer Hochzeit hörte Soungalo Coulibaly zum ersten Mal den Klang einer Djembé. Ein Djembémeister aus der Stadt Dioila war ins Dorf eingeladen worden, und während einer ganzen Woche hörte ihm der junge Soungalo Coulibaly fasziniert und gebannt zu, um am Abend für sich auf der Sabani das zu wiederholen, was er während des Tages gehört hatte. Auf diese Weise hat er seine ersten Rhythmen &#8220;geklaut&#8221;, die er von nun an immer häufiger in das Repertoire seines Trommelensembles im Dorf integrierte.</p>
<p>Während der Feste suchte Sougalo Coulibaly immer wieder nach neuen Variationen dieser uralten Rhythmen, indem er sich durch die Schritte der Tänzerinnen inspirieren ließ. Von dem ersten Geld, das er sich so verdiente, kaufte er sich schließlich in Dioila seine erste Djembé, das Instrument, auf dem er heute zu den großen Meistern zählt. Weil er schon in seiner frühen Jugend als außergewöhnlicher Musiker galt, wurde er nicht zum Militärdienst eingezogen, um seine Region nicht des besten Trommlers zu berauben. Seine Musik brachte ihn immer wieder mit neuen gesellschaftlichen und musikalischen Bereichen in Kontakt, bis hin zu den Kult- und Magiefesten seiner Gegend.</p>
<p>Als seine Mutter erkrankte, mußte Soungalo sie in das Krankenhaus der nächsten größeren Stadt begleiten, um sich dort um sie zu kümmern. Als sich der Aufenthalt in die Länge zog, begann er mit den Djembémeistern der Stadt auf Festen zu spielen, um die Kosten für die Krankenpflege bestreiten zu können, und so begriff Soungalo, daß Musik zum Beruf werden kann &#8211; und wurde Djembefola. Soungalo Coulibaly ließ sich in Bouake, der zweitgrößten Stadt in Elfenbeinküste nieder, einem wichtigen kulturellem Knotenpunkt. Der Kontakt mit traditionellen Musikern aus Mali, Guinea und Burkina Faso, aber auch mit modernen Bands aus dem Land beeinflußten ihn, und nach und nach kreierte Soungalo seinen eigenen Stil. Sehr schnell wurde er Dank seiner außergewöhnlichen Virtuosität und seiner großen Musikalität als einer der besten Trommler der Stadt geschätzt.</p>
<p>Bouake stellt ein kultureller Knotenpunkt der Musik von der Elfenbeinküste, Guinea und Burkina Faso. Es war dort, dass Soungalo &#8220;Flez&#8221; Musik erfunden &#8211; eine Verschmelzung von Djembe, Dunun, Tama, djidunun, Balafon, kamelengoni, akustische Gitarre, karinyan und Gesang. Flez Musik schöpft aus dem Repertoire der Bambara, Malinke, Fulbe und Wasulunka Traditionen. Bei einem traditionellen Fest in einem Viertel von Bouaké machte Soungalo Coulibaly die Bekanntschaft eines französichen Musikers, Adrien Favreau, der nach Elfenbeinküste gekommen war, um Djembé zu lernen. Favreau ermöglichte Soungalo Coulibaly die ersten Konzerte in Frankreich und anderen europäischen Ländern. Innerhalb kurzer Zeit eroberte Soungalo Coulibaly mit seiner Musik das französische Publikum, und seine CDs machten seine Musik in der ganzen Welt bekannt. Sein Ruhm führte ihn zu Reisen in Europa, wo er berühmt wurde. Er bildete eine Gruppe mit dem französischen Musiker Vincent Zanetti und der erstaunlich, tief erdigen Sängerin Mariam Doumbia-Diakite. Sie nahmen eine Kassette und mehrere CDs auf.</p>
<p>Im Jahr 2004 gingen Soungalo und seine Gruppe gauf Europatournee. In der Schweiz wurde noch eine CD und ein Video aufgezeichnet. Am Ende dieser Tour wurde Soungalo sehr krank. Es wurde Krebs diagnostiziert. Er starb nur wenige Monate später. Soungalo gilt als einer der größten Meister der Djembe. Soungalo Geschichte ist einzigartig, weil er sich selbst das Spiel der Djembe beigebracht hat. Er besaß eine seltene Musikalität. Er hatte eine tiefe Kenntnis der Rhythmen aus verschiedenen Ländern. Er war einer der wenigen Nicht-Guineer, die ein tiefes Verständnis für einige der komplizierten Rhythmen Guineas wie die Dununba-Rhythmen hatte. Soungalo hatte auch ein enormes Wissen an unzähligen Solo-Phrasen. Er galt als Meister wie Adama Drame, Famoudou Konate und Mamady Keita.</p>
<p>Sie hören Rhythmen und Lieder des Djembemeisters Soungalo Coulibaly. Insbesonders aus dessen CD „Sankan Wulila“, die im Jahre 2000 aufgenommen wurde. Weiters Stücke aus der CD „L´art du djembe“ und „Soungalo Coulibaly live“ aus den Jahren 2002 und 2004. Teilweise wurde am Hof von Soungalo in Bouake aufgenommen. Manchmal wurde die CD so gemischt, dass man den Solisten Soungalo Coulibali besonders gut heraushört. Im Studio versuchte man, die Einstellung der Solodjembe so zu mischen, dass man sie so hört, wie sich der Solist selbst im Reigen der anderen Instrumente wahrnimmt. Sicher kein Nachteil für jene, die die Solophrasen aufmerksam verfolgen wollen. Jeder Rhythmus hat überraschende Entwicklungen, Neues, das noch nie gehört wurde. Es wurde alles versucht, um die unglaublichen Dynamik Soungalos Djembe-Solos, seine gewaltige Klang-Palette und dem Ausdruck &#8220;Sprache&#8221; und &#8220;Gesang&#8221; seiner Musik wiederzugeben.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 23: Sklaverei im Sudan – Mende Nazer, Sklavin]]></title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 23:29:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergewaltigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man nannte sie &#8220;yebit&#8221; &#8211; das arabische Wort für jemand, der es nicht wert ist, einen Namen zu tragen. Sie schlief eingesperrt in einem Verschlag, sie arbeitete Tag und Nacht, sie wurde geschlagen und bekam keinen Pfennig Lohn. Und das Schlimmste: Sie durfte nicht einen Schritt nach draußen tun&#8230; Dies ist die Geschichte der jungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man nannte sie &#8220;yebit&#8221; &#8211; das arabische Wort für jemand, der es nicht wert ist, einen Namen zu tragen. Sie schlief eingesperrt in einem Verschlag, sie arbeitete Tag und Nacht, sie wurde geschlagen und bekam keinen Pfennig Lohn. Und das Schlimmste: Sie durfte nicht einen Schritt nach draußen tun&#8230; Dies ist die Geschichte der jungen Nubafrau Mende Nazer, die nicht etwa vor 200 Jahren spielt, sondern heute, im 21. Jahrhundert. Mendes Geschichte ist durchaus kein Einzelfall. Und sie endet nicht im tiefen Afrika, sondern bei unseren Nachbarn in Europa: Denn am Tiefpunkt einer jahrelangen erniedrigenden Sklavenexistenz in Khartoum wird Mende nach England verschickt &#8211; als Sklavin der sudanesischen Botschafterfamilie in London&#8230;</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 22: Wie sich Afrika aus eigener Kraft retten kann]]></title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jun 2012 06:41:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[afrikanisch]]></category>
		<category><![CDATA[blutige Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Kongo]]></category>
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		<description><![CDATA[„Ein sich selbst tragender Wachstumsprozess in Afrika muss keine Utopie bleiben“ sagt Jeffrey Sachs Sie hören die 22. Ausgabe Afrika im Kremstal vom 3. Juni 2012. Es geht darum, wie sich Afrika aus eigener Kraft retten kann. Herzlich willkommen. Sie hören zwei Stunden authentische aktuelle Musik aus der Hauptstadt von Guinea. Am Mikrofon ist Robert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Ein sich selbst tragender Wachstumsprozess in Afrika muss keine Utopie bleiben“</strong> sagt <em>Jeffrey Sach<em>s</em></em></p>
<p>Sie hören die 22. Ausgabe Afrika im Kremstal vom 3. Juni 2012. Es geht darum, wie sich Afrika aus eigener Kraft retten kann. Herzlich willkommen. Sie hören zwei Stunden authentische aktuelle Musik aus der Hauptstadt von Guinea. Am Mikrofon ist Robert Stöckler.</p>
<p>Meine Ausführungen zur heutigen Sendung übernehme ich hauptsächlich aus Veröffentlichungen von Sebastian Dullien, Volkswirt und Journalist, Jeffrey D. Sachs, Ökonom und seit Sonderberater der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Dieter J. Opitz, Redakteur, Robert Kappel vom Hamburger GIGA-Institut und meiner Textsammlung von verschiedenen Quellen, die ich 2008 gestartet habe und seither laufend mit aktuellen Infos anreichere.</p>
<p>Dem „verlorenen Kontinent“ ist nicht zu helfen, glauben viele Menschen in den reichen Ländern. Schließlich seien die afrikanischen Regierungen oft derart korrupt, dass all das Geld, das zur Entwicklungshilfe gezahlt wurde, wirkungslos versickert sei. Afrika ist bitterarm und wird es auch bleiben.</p>
<p>Doch der renommierte US-Ökonom Jeffrey Sachs greift diese Thesen in seinem neuen Buch „Das Ende der Armut“ frontal an. Eine weiteres Problem: Malaria.  Mit gezielten Programmen, Grundbildung fördern, Anbindung an das Straßennetz, Moskitonetze, Unterernährung beseitigen, sauberes Trinkwasser schaffen, wird ein Wachstumsprozess in Gang gesetzt werden.</p>
<p>Direkte Hilfszahlungen sehen andere Ökonomen dagegen eher skeptisch. Teilweise würden die Mittelzuströme einzig zu steigender Inflation, kräftigen Lohnsteigerungen und einem Verlust an Wettbewerbsfähigkeit führen.</p>
<p>Es gab große Hoffnungen, die 1960 an das «Jahr Afrikas» geknüpft wurden? Nach dem britischen Ghana (1957) und dem französische Guinea (1958) wurden damals auf einen Schlag Belgisch-Kongo, Britisch-Nigeria, Italienisch-Somalia und 14 französische Afrika-Kolonien unabhängig. Britanniens Premierminister sprach vom «Wind des Wandels», der die Staaten weißer Siedler im Süden nicht verschonen werde.</p>
<p>Der Kongo war kein «Ausrutscher». Statt «Ein Mann, eine Stimme» hieß es alsbald: «Ein Gewehr &#8211; alle Stimmen». Die Staatsstreiche sind kaum zu zählen. Ein Staatsmann wie Senegals Dichter-Präsident Leopold Senghor war bewunderte Ausnahme; Blutsäufer wie Ugandas Idi Amin oder «Kaiser» Bokassa in Zentralafrika beherrschten die Schlagzeilen. Die Welt gewöhnte sich an Blutbäder wie den Biafra-Krieg (1967/70) in Nigeria oder die nun seit 20 Jahren andauernde Rebellion der negriden Stämme im Süden des Sudan gegen den arabisierten Norden.</p>
<p>2001 waren 13 blutige Konflikte im Gange, manche sind es noch heute. Der Kongo ist seit Mobutus Sturz und der Ermordung seines Nachfolgers in Anarchie versunken. Dutzende Stammesarmeen und Truppen aus sechs Nachbarländern kämpfen um Macht und Diamanten, und wieder sind fremde Wirtschaftsinteressen im Spiel.</p>
<p>Misswirtschaft und Korruption wurden zu Geißeln Afrikas. Das Sozialprodukt des Kontinents beträgt die Hälfte des italienischen. Die Bevölkerung ist zwischen 1950 und 1995 von 222 Millionen auf 728 Millionen angewachsen und zählt heute bereits mehr als eine Milliarde. Jeder zweite Afrikaner hat weniger als einen Euro am Tag zum Leben. Die Migrantenwelle Richtung Europa rollt.</p>
<p>Jetzt gibt es noch einmal ein Licht der Hoffnung hieß es 2002 für den «verlorenen Kontinent»: Beim G-8-Gipfel in Kanada haben die Staats- und Regierungschefs der acht wichtigsten Industrienationen mit vier afrikanischen Kollegen einen Aktionsplan verabredet. Jährlich sechs Milliarden Dollar wollen die Acht zusätzlich aufbringen, um Wirtschaftswachstum, Demokratie und Rechtstaatlichkeit zu fördern, wenn Afrikas Regierungen das Ihre dazu tun. Die G-8 reagiert damit auf eine von den reformwilligen Präsidenten Südafrikas, Nigerias und Senegals gegründete «Neue Partnerschaft für die Entwicklung Afrikas» (Nepad). Diese Initiative soll der «Afrikanischen Union» als Avantgarde dienen.</p>
<p>Die FAZ schreibt am 31.05.2007: <strong>Entwicklungsprojekt Nepad &#8211; Totenstille um den Rettungsplan</strong>. Vor fünf Jahren haben sich zwanzig afrikanische Länder zusammengeschlossen. „Nepad“ heißt der Plan mit dem sie ihre wirtschaftliche Entwicklung selbst in die Hand nehmen wollen. Doch um das Projekt ist es still geworden.  Die Nepad-Länder wollen sich nicht mehr nur in Klagen über die Kolonialzeit und Betteln um Hilfe ergehen, sondern eigene Kraft und Verantwortlichkeit stärken. Dazu wollen sie ihre Fortschritte zu Entwicklung und «guter Regierung» gegenseitiger Kontrolle durch eine Gruppe angesehener Persönlichkeiten unterwerfen. Der Ansatz klingt vernünftig. Ob er Afrikas Not steuern kann, lässt sich nur erhoffen.</p>
<p><strong>Afrika ist die Boom-Region der Zukunft. </strong>Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Unternehmensberatung Roland Berger.  Ein weiterer Wachstumstreiber ist der Energiesektor. Dieser sei jahrzehntelang von den meisten Regierungen vernachlässigt worden, doch innerhalb der nächsten fünf Jahre seien große Fortschritte zu erwarten. &#8220;Die afrikanische Bevölkerung setzt ihre Regierungen enorm unter Druck, damit sie in der Richtung aktiv werden.&#8221;</p>
<p>Robert Kappel forscht seit Jahren am Hamburger GIGA-Institut zur wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas. Er mahnt zur Zurückhaltung bei der Beurteilung der aktuellen und zukünftigen Situation. Positive Studien, wie die der Unternehmensberatung Roland Berger, sieht er als Versuch, Investoren nach Afrika zu locken. &#8220;Man darf nicht so tun, als ob alles rosig ist&#8221;, sagt Kappel.</p>
<p>Es mangelt es der afrikanischen Wirtschaft an Dynamik, vor allem in Industrie und Landwirtschaft. Das hohe Wachstum basiere weiter auf Rohstoffen, was auch Studien der Weltbank belegen. Dass Afrikas Wirtschaft wächst, ist ein Fakt. Leider aber auch, dass nicht viel vom Wachstum bei der Bevölkerung ankommt. Im Gegenteil: <strong>die Armut in weiten Teilen des Kontinents steigt weiter an.</strong></p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 21: Kann Afrika sich retten?]]></title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 19:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie hören die 21. Ausgabe vom 6. Mai 2012. Es geht um das Thema „Kann sich Afrika retten“. Herzlich willkommen. Sie hören zwei Stunden authentische aktuelle Musik vom guineischen Radiosender aus Kankan. Am Mikrofon ist Robert Stöckler. Meine Ausführungen zur heutigen Sendung stützen sich hauptsächlich auf zwei Hauptquellen, nämlich die Internetplattform der Nachrichtenagentur afrika.info, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie hören die 21. Ausgabe vom 6. Mai 2012. Es geht um das Thema „Kann sich Afrika retten“. Herzlich willkommen. Sie hören zwei Stunden authentische aktuelle Musik vom guineischen Radiosender aus Kankan. Am Mikrofon ist Robert Stöckler.</p>
<p>Meine Ausführungen zur heutigen Sendung stützen sich hauptsächlich auf zwei Hauptquellen, nämlich die Internetplattform der Nachrichtenagentur <strong>afrika.info</strong>, die ich Afrikainteressierten wärmstens empfehle und meiner <strong>Textsammlung</strong> von verschiedenen Quellen, die ich 2008 gestartet habe und seither laufend mit aktuellen Infos anreichere.</p>
<p>Die Nachrichtenagentur afrika.info bietet österreichischen Medien erstklassige Beiträge aus der Perspektive des Kontinents. Von Kairo bis Kapstadt. Von Dakar nach Mogadischu.</p>
<p>&#8220;Wenn wir uns am Bild der Massenmedien orientieren, lernen wir heute alles darüber, wie Afrikaner sterben, aber nichts darüber, wie sie leben.&#8221; (<strong>Henning Mankell</strong>, Quelle: <a href="http://www.zeit.de/2006/03/Afrika" target="_blank">Die Zeit</a>)</p>
<p>afrika.info hat sich zum Ziel gesetzt, die mediale Wahrnehmung des Erdteils zu verändern. Sie verbreiten ausschließlich Beiträge von afrikanischen Journalisten und zeigen damit die Sichtweise des Kontinents. Mit den Honoraren unterstützt <strong>afrika.info</strong> einen unabhängigen und kritischen Journalismus auf dem Kontinent.</p>
<p><strong>Aktuelle Schlagzeilen</strong><br />
04.05.2012 <a href="http://www.afrika.info/aktuell_detail.php?N_ID=1828&amp;kp=aktuell">Kenia: Strom aus Erdwärme</a> &#8211; Land auf dem Weg zur regionalen Wirtschaftsmacht<br />
03.05.2012 <a href="http://www.afrika.info/aktuell_detail.php?N_ID=1827&amp;kp=aktuell">Simbabwe: &#8216;Busch-Toiletten&#8217; statt Latrinen</a> &#8211; Viele Menschen wissen nichts über Hygiene<br />
02.05.2012 <a href="http://www.afrika.info/aktuell_detail.php?N_ID=1825&amp;kp=aktuell">Guinea: Neues Wasserkraftwerk</a> &#8211; China finanziert 75 Prozent des Projekts<br />
30.04.2012 <a href="http://www.afrika.info/aktuell_detail.php?N_ID=1824&amp;kp=aktuell">Uganda: Von Frauen für Frauen</a> &#8211; Bank vergibt Mikrokredite in ländlichen Gebieten<br />
27.04.2012 <a href="http://www.afrika.info/aktuell_detail.php?N_ID=1823&amp;kp=aktuell">Togo: Kleinbauern fahren Rekordernten ein</a> &#8211; Maisüberschuss für Hungernde in Niger</p>
<p>Ich beschränke mich heute ganz bewusst auf „Überschriften“, die Fragen im Kopf auslösen sollen oder können. Ich verzichte bewusst auf Antworten. Schreiben Sie mir Ihre Meinung ins Gästebuch der Radiohomepage: <a href="http://www.radio-b138.at/afrika-im-kremstal/">http://www.radio-b138.at/afrika-im-kremstal/</a> unter Programm bei „aktive Sendeformate.</p>
<p>ÄGYPTEN: Vertreter von Mubaraks krimineller Clique leben unbehelligt im Exil – Interpol machtlos<br />
SUDAN: USA stocken Hungerhilfe auf – Konflikt mit dem Südsudan vergrößert Not in Grenzregionen<br />
KENIA: Ohne Gewalt und ohne Männer – In Umoja leben Frauen unter sich<br />
ANGOLA: Düstere Zukunft – Regierungskritiker warnen vor Chaos und Gewalt<br />
MAURETANIEN: Beschneiderinnen legen ihr Messer beiseite – Umfassende Aufklärungskampagne</p>
<p>ENTWICKLUNG: Kaffee global &#8211; Süden präsentiert sich auf der Expo 2015 als eine Familie<br />
HANDEL: Kampagne gegen UNCTAD-Mandat &#8211; Unmut über Ratschläge für Entwicklungsländer<br />
CÔTE D&#8217;IVOIRE: Extrem hohes HIV-Risiko für junge Leute –Folgen der Krisenjahre<br />
SÜDAFRIKA: Müllrecycling schafft Jobs – Regierung entdeckt die Umweltwirtschaft<br />
HANDEL: Angriff auf UNCTAD-Mandat – Ex-Führungskräfte kommen UN-Organisation zu Hilfe</p>
<p>SIMBABWE: Gefängnishorror für Jugendliche – Mit Schwerkriminellen in einer Zelle<br />
LIBYEN: Engpässe im Gesundheitssektor – Viele Patienten werden im Ausland behandelt<br />
MALAWI: Social-Media-Aktivismus nimmt zu<br />
GUINEA-BISSAU: Portugiesischsprachige Staaten fordern UN-Friedensmission<br />
SÜDSUDAN: Ein hartes Stück Arbeit – Kindersoldaten sollen ins zivile Leben zurückkehren</p>
<p>UMWELT: &#8216;Grüner Nobelpreis&#8217; hebt auf Wasserkrisen ab<br />
MADAGASKAR: Landreform im Schneckentempo – Mit Hilfe von Aktivisten zur eigenen Scholle<br />
AFRIKA: Weg vom Westen &#8211; Erste Frau an der Spitze der Johannesburger Börse<br />
LIBYEN: Streit um Immobilien – Von Gaddafi enteignete Besitzer fordern Entschädigungen<br />
TOGO: Kleinbauern fahren Rekordernten ein – Maisüberschuss für Hungernde in Niger<br />
SOMALIA: Mit Frauenpower zu olympischem Ruhm – Sportlerinnen kämpfen um soziale Akzeptanz</p>
<p>MALI: Der Ministerpräsident regiert, die Junta herrscht<br />
NIGERIA: Boko Haram fackelt staatliche Schulen ab – Im Norden geht die Angst um<br />
UGANDA: Von Frauen für Frauen – Bank vergibt Mikrokredite in ländlichen Gebieten<br />
GUINEA: Neues Wasserkraftwerk soll Stromdefizit verringern – Chinesen finanzieren 75 Prozent<br />
SÜDAFRIKA: Warten auf die Tankwagen – Im Township Diepsloot ist die Wasserleitung verseucht</p>
<p>ENTWICKLUNG: Weltbank fördert auch weiterhin den Landklau – Neue Vorwürfe<br />
SIMBABWE: &#8216;Busch-Toiletten&#8217;, Typhus und Cholera – Viele Menschen wissen nichts über Hygiene<br />
KENIA: Strom aus Erdwärme – Land auf dem Weg zur regionalen Wirtschaftsmacht<br />
BURKINA FASO: Besuch von der Patin – Aktionsplan zur Resozialisierung verstoßener &#8216;Hexen&#8217;<br />
D. R. KONGO: Tausende Binnenflüchtlinge zwischen den Fronten – Für Helfer unerreichbar</p>
<p>AFRIKA: Renaissance durch Informationstechnologien<br />
GHANA: Gift und Dynamit – Illegale Fangmethoden dezimieren Fischbestände<br />
SÜDAFRIKA: Selinah Mncwango kämpft für ihr Saatgut – Kleinbäuerin gegen Agrobusiness<br />
LIBYEN: Kein Frieden in der Wüste – Alte Stammesfehden und neue Konflikte in Kufra<br />
SIERRA LEONE: Von der Hand in den Mund war einmal – Mit Bauern-Kooperativen zu Überschüssen</p>
<p>SÜDSUDAN: Gewalt durch Abrüstungsprogramm – UN-Mission soll Unterstützung einstellen<br />
ENTWICKLUNG: Weltbank fördert auch weiterhin den Landklau – Neue Vorwürfe‏<br />
SÜDAFRIKA: Warten auf die Tankwagen – Im Township Diepsloot ist die Wasserleitung verseucht‏<br />
GUINEA: Neues Wasserkraftwerk soll Stromdefizit verringern – Chinesen finanzieren 75%<br />
‏UGANDA: Von Frauen für Frauen – Bank vergibt Mikrokredite in ländlichen Gebieten‏</p>
<p>Heute hörten Sie Musik direkt aus Westafrika, nämlich vom Sender Kankan aus Guinea. „Kann sich Afrika retten?“ also „Kann sich Afrika (selbst) retten? war der Titel der heutigen Sendung und nicht „Können wir Afrika retten?“ Was meinen Sie?</p>
<p>Schreiben Sie mir Ihre Meinung ins Gästebuch der Radiohomepage: <a href="http://www.radio-b138.at/afrika-im-kremstal/">http://www.radio-b138.at/afrika-im-kremstal/</a> unter Programm bei „aktive Sendeformate.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 20: Singende Soldatinnen, Bembeya Jazz &amp; andere]]></title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 15:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Conakry]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Jahreswechsel feiern wir “Silvester”. Aber kaum jemand weiß, warum die Neujahrsfeier bei uns überhaupt so genannt wird. Der letzte Tag des Jahres ist nach dem Heiligen Silvester benannt. Silvester wurde im Jahr 314 von den Römern zum Papst gewählt und starb am 31. Dezember 335. Herzlich willkommen bei der Ausgabe Nummer 20 der Sendereihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p>Zum Jahreswechsel feiern wir “Silvester”. Aber kaum jemand weiß, warum die Neujahrsfeier bei uns überhaupt so genannt wird. Der letzte Tag des Jahres ist nach dem Heiligen Silvester benannt. Silvester wurde im Jahr 314 von den Römern zum Papst gewählt und starb am 31. Dezember 335. Herzlich willkommen bei der Ausgabe Nummer 20 der Sendereihe „Afrika im Kremstal“ Afrika bei uns am Silvesterabend 2010.</p>
<p>Sie hören Musik von singenden Soldatinnen, von der Bembeya Jazzband und anderen. Girlgroups sind ja spätestens seit den Spicegirls nichts Besonderes mehr. Die Gruppe, die Sie heute hören ist allerdings außergewöhnlich: Bei den &#8220;Amazones de Guinée&#8221; stehen rund 20 Soldatinnen zusammen auf der Bühne. Den Start macht ein Lied von besseren Glückwünschen. Seit mehr als 40 Jahren sind die &#8220;Amazones de Guinée&#8221; bereits auf der Bühne. Als erste Frauen-Musikgruppe Afrikas waren sie auf dem ganzen Kontinent unterwegs. Nach einer militärischen Ausbildung wurden sie als Kulturbotschafterinnen für das Regime Sekou Touré, Guineas erstem Präsidenten, zwangsrekrutiert. Er hatte das Land 1958 in die Unabhängigkeit von Frankreich geführt und stand bis zu seinem Tod 1984 an der Staatsspitze. Sein diktatorisches Regime stand für &#8220;panafrikanischen Sozialismus&#8221;. Mit Tourés Tod sank auch der Stern der Amazonen. Trotzdem: die Frauenband besteht bis heute.</p>
<p>Es ist Staatschef Sekou Touré, der Guinea als erstes frankophones afrikanisches Land in die Unabhängigkeit führt und den Verbleib als autonome Republik im französischen Verbund dankend ablehnt. Die Franzosen bedanken sich auf ihre Weise, betonieren Toiletten, schrauben Glühbirnen heraus, stecken Verwaltungsgebäude an, lassen das Land ohne Währung dastehen &#8211; ein letzter Akt der Barbarei. Touré, mit sowjetischer Unterstützung, stärkt das Selbstbewusstsein seines gedemütigten Volkes durch eine intensive Kulturförderung, Bands werden gegründet und finanziert, Musikwettbewerbe werden abgehalten, Instrumente angeschafft, eine Plattenfirma gegründet.</p>
<p>Auch Bembeya Jazz entsteht 1961 auf diese Weise, mit Aboubacar Demba Camara als Lead-Sänger und Chef. Fünf Jahre später wird die Gruppe offizielles Staatsorchester mit bis zu 25 Musikern. Der Aktionsradius ist bis Mitte der 1980er auf Nachbarländer und Ostblock-Staaten eingeschränkt. Mit dem Tod Tourés 1984 und einer liberaleren Regierung feiern Bembeya Jazz auch im Westen große Erfolge, leider ohne Camara, der 1973 bei einem Autounfall in Dakar stirbt. Die Band muss sich einer neuen Herausforderung stellen, denn Touré entlässt kurz vor seinem Ende auch die Bands in die Unabhängigkeit, die Unterstützung wird gestrichen, die Marktwirtschaft hält Einzug.</p>
<p>Glück im Unglück: Mit Sekouba &#8220;Bambino&#8221; Diabaté stößt eine der größten Stimmen Westafrikas zur Gruppe und bringt die Band in kurzer Zeit noch einmal ganz nach vorne. Unglück im Glück: Bambino startet bald eine sehr erfolgreiche Solo-Karriere, und Anfang der 1990er entschläft die Band.</p>
<p>Viele der Neuerungen, die Bembeya Jazz einführen (wie etwa vier Gitarren oder Tänzerinnen auf der Bühne), werden von anderen Bands kopiert, in Guinea selbst wie auch in den Nachbarländern. Die Konkurrenz ist hart, aber freundlich. Charakteristisch für Bembeya Jazz sind eine an kubanische Spielweise angelehnte Bläsersektion, der swingende Mandingo-Groove von Schlagzeuger Conde Mory Mangala, die elektrisierende Gitarre von &#8220;Diamond Finger&#8221; und der mehrstimmige Gesang als Kontrapunkt zum Lead-Sänger .</p>
<p>2002 startete die Band neu durch. Erstaunlich, dass auf ihrem Comeback-Album fast alle Musiker der ersten Stunde zusammengebracht werden können. Für Sekou Bembeya Diabate ist die Erklärung ganz einfach: Die Band habe sich nie aufgelöst, sondern nur auf den richtigen Moment gewartet; und der sei eben jetzt gekommen. Wie lange die neuerliche Hochsaison der Gruppe, die auf allen wichtigen Weltmusik-Festivals der Welt zu Gast ist, anhält, kann niemand sagen. Aber dass sie eine der wichtigsten Bands Guineas, ja Afrikas ist oder zumindest war, ist über jeden Zweifel erhaben.</p>
<p>Sie zählt zu den Hoffnungsträgerinnen des jungen südafrikanischen Jazz: die Saxophonistin Shannon Mowday. Ihre Band „African Eyes“ mit drei Landsleuten und einem norwegischen Pianisten stellt sie speziell für das Berliner Festival „Sounds No Walls“ zusammen. In einer musikalischen Familie aufgewachsen, musizierte Shannon Mowday bereits als Zehnjährige, gemeinsam mit ihrem Vater und ihrem Bruder, in der Band „Family Affair“, später auch unter dem Namen „Mowday 3“. Sie erlernte das Spiel auf Saxophonen und Klarinetten, Piano und Flöte und fand zu einer sehr individuellen Ausdrucksweise auf dem Baritonsaxophon.</p>
<p>Shannon Mowday, Bob Mowday, Hylton Mowday with Ivan Bell on drums, Gary Deacon on Bass and Andrew Ford on Keys, live at Fogeys Railway House</p>
<p><strong>Silvester kann nichts für &#8220;Silvester&#8221;</strong><br />
Nach der Einführung des sogenannten Gregorianischen Kalenders setzte sich allmählich der 1. Januar als Jahresbeginn durch. Unter Papst Innozenz XII. verlegte die Kirche den Jahresanfang offiziell vom 25. Dezember zum 1. Januar. Die Bezeichnung &#8220;Silvester&#8221; für den letzten Tag des Jahres geht übrigens wie schon erwähnt auf den heiligen Silvester zurück, der von 314 bis 335 Papst war. Mit der Wahl des 31. Dezember und 1. Januar als Daten für den Jahreswechsel hatte dieser Papst jedoch nichts zu tun &#8211; der Name &#8220;Silvester&#8221; kommt vielmehr daher, dass Silvester I. am 31. Dezember 335 starb und dieser Tag deshalb sein Namenstag ist.</p>
<p>Die Tradition, in der Neujahrsnacht ein Feuerwerk zu machen, hängt mit der Vorstellung zusammen, dass diese letzte Nacht des Jahres magisch ist. Schon vor langer Zeit versuchte man mit Lärm und Licht, böse Geister und Dämonen zu verschrecken.</p>
<p>In etwas mehr als zwei Stunden beginnt das neue Jahr. 45 Jahre vor Christi Geburt legte Julius Cäsar fest, dass mit dem 1. Januar das neue Jahr beginnt. Die Römer feierten am Neujahrstag ihren Gott Janus. Seit 1691 feiern auch <a href="http://www.hanisauland.de/lexipopup/christentum.html" target="_blank">Christen</a> am 1. Januar den Beginn des neuen Jahres. Ich wünsche Ihnen ein gutes neues Jahr.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 19 Guinea nach der Wahl &amp; Radio Kankan]]></title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 00:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Conakry]]></category>
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		<category><![CDATA[Malinke]]></category>
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		<category><![CDATA[Rhythmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie hören die 19. Ausgabe vom 26. November 2010. Es geht um das Thema „Guinea nach der Wahl“ mit authentischer, aktueller Musik vom Radiosender Kankan aus Conakry. Meine Ausführungen zur heutigen Sendung stützen sich hauptsächlich auf zwei Hauptquellen, nämlich die „Deutsche Welle“, eine Anstalt öffentlichen Rechts aus Bonn und „Der Standard“, der sich mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h5><strong>Sie hören die 19. Ausgabe vom 26. November 2010. Es geht um das Thema „Guinea nach der Wahl“ mit authentischer, aktueller Musik vom Radiosender Kankan aus Conakry.</strong></h5>
<h2>Meine Ausführungen zur heutigen Sendung stützen sich hauptsächlich auf zwei Hauptquellen, nämlich die „Deutsche Welle“, eine Anstalt öffentlichen Rechts aus Bonn und „Der Standard“, der sich mehr als andere österreichische Tageszeitungen mit Vorgängen in Guinea beschäftigt. Weiters übernehme ich Informationen von verschiedenen Medien aus dem Internet und Berichte, die ich von persönlichen Bekannten aus dem krisengeschüttelten Land bekommen habe.</h2>
<h2>In der Ausgabe 13 von Afrika im Kremstal war „Guinea vor der Wahl“ gewidmet. Ein halbes Jahr und weitere sechs Ausgaben später sind sowohl die Präsidentenwahl als auch die Stichwahl geschlagen.</h2>
<h2>Zuerst werde ich zur Erinnerung darüber berichten, was bisher war. Dann über den ersten Wahldurchgang am 27. Juni 2010, weiters über die Zwischenzeit, die mehr als vier Monate gedauert hat und dann über den zweiten Durchgang und alles was seither abgespielt hat.</h2>
<h2>Soviel vorweg: zur Ruhe ist das Land noch nicht gekommen!</h2>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 18: Möge das Buch Wurzeln schlagen]]></title>
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		<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 20:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie hören einen Bericht über den Besuch beim Literaturfestival »Etonnants Voyageurs Bamako« in Mali. Besonderer musikalischer Leckerbissen ist das erst Stück: eine Auseinandersetzung Adama Dramés anlässlich der 50 Jahres Feier zur Unabhängigkeit von Mali.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie hören einen Bericht über den Besuch beim Literaturfestival »Etonnants Voyageurs Bamako«  in Mali.</p>
<p>Besonderer musikalischer Leckerbissen ist das erst Stück: eine Auseinandersetzung Adama Dramés anlässlich der 50 Jahres Feier zur Unabhängigkeit von Mali.</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 17: Umstrittene Entwicklungshilfe]]></title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 22:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Umstrittene Entwicklungshilfe Es stellt sich die Frage ob Entwicklungshilfe nicht nur neue Fehler der alten Kolonialherren sind. Zu dieser Frage nehmen zwei Experten aus Deutschland Stellung. Volker Seitz sagt: Die afrikanischen Eliten müssen die Verantwortung für ihre Völker endlich selbst in die Hand nehmen. Erich Stather meint, dass sich die Entwicklungspolitik aus den Fesseln des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Umstrittene Entwicklungshilfe</p>
<p>Es stellt sich die Frage ob Entwicklungshilfe nicht nur neue Fehler der alten Kolonialherren sind. Zu dieser Frage nehmen zwei Experten aus Deutschland Stellung. Volker Seitz sagt: Die afrikanischen Eliten müssen die Verantwortung für ihre Völker endlich selbst in die Hand nehmen. Erich Stather meint, dass sich die Entwicklungspolitik aus den Fesseln des kalten Krieges gelöst hat. Sie ziele auf eine gerechte Gestaltung der Globalisierung.</p>
<p>In der heutigen Sendung erfahren Sie Details zu deren Meinung und können sich so ein eigenes Bild über Ihre Persönliche Position bilden.</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 16: Arbeitsplätze für AfrikanerInnen]]></title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 12:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Thema &#8220;Arbeitsplätze für AfrikanerInnen&#8221; wird uns heute bis 22 Uhr beschäftigen. Herzlich willkommen bei einer weiteren Ausgabe von „Afrika im Kremstal&#8221; &#8211; „Afrika bei uns&#8221;. Waris Dirie hat ihre Forderungen für die Zukunft Afrikas aufgestellt und in ihrem Buch „Schwarze Frau – Weißes Land&#8221; im Drömer Verlag veröffentlicht: 1. Frauenrechte stärken, 2. wirtschaftliche Entwicklung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema &#8220;Arbeitsplätze für AfrikanerInnen&#8221; wird uns heute bis 22 Uhr beschäftigen. Herzlich willkommen bei einer weiteren Ausgabe von „Afrika im Kremstal&#8221; &#8211; „Afrika bei uns&#8221;. </p>
<p>Waris Dirie hat ihre Forderungen für die Zukunft Afrikas aufgestellt und in ihrem Buch „Schwarze Frau – Weißes Land&#8221; im Drömer Verlag veröffentlicht:</p>
<p>1.	Frauenrechte stärken,<br />
2.	wirtschaftliche Entwicklung fördern,<br />
3.	Korruption bekämpfen und<br />
4.	Afrika muss aufhören, sich selbst zu zerstören.</p>
<p>Um die Frauenrechte zu stärken hat sie sich als UN-Botschafterin viele Jahre für die Vereinten Nationen eingesetzt und dabei erfahren, dass so große Organisationen nicht immer am effektivsten und effizientesten arbeiten, um ein Übel in der Welt auszuräumen. Deshalb hat sie im Jahre 2002 eine eigene Foundation gegründet. Mit dem Sitz in Wien. Im Millenniums-Tower. </p>
<p>Waris Dirie meint, dass den Frauen in ganz Afrika und überall sonst auf der Welt endlich die gesellschaftliche Rolle und den Respekt bekommen müssen, der ihnen zusteht. Sie hat sich entschlossen sich in Zukunft nicht mehr auf Aufklärungsarbeit und Informationsbeschaffung alleine zu beschränken, sondern sich auf die Verbesserung der Situation der Mädchen und Frauen in Afrika zu konzentrieren.</p>
<p>Wie Waris Dirie es anlegen will, dass Polygamie, Zwangsverheiratungen und Genitalverstümmelungen in Afrika verboten werden führt sie in ihrem Buch nicht aus, genauso wenig erklärt sie was sie tun will wenn sie fordert: „Afrika braucht sexuelle Aufklärung&#8221;.</p>
<p>Wenn man den Frauen Afrikas die Möglichkeit gibt finanziell unabhängig zu werden, können sie das Gleiche erreichen, wie die europäischen Frauen. Erst das eigene Einkommen hat die Frauen bei uns zu mehr Unabhängigkeit verholfen, nicht die gesetzliche Gleichstellung von Mann und Frau.</p>
<p>Waris Dirie möchte mit ihrer Foundation afrikanische Unternehmerinnen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen unterstützen. Durch eigenes Einkommen der Frauen wird sich in Afrika nachhaltig was verändern. Das würde auch der grausamen Praxis der weiblichen Genitalverstümmelung ein Ende setzen.</p>
<p>Genau so wenig wie Europa Europa ist, genau so wenig ist Afrika Afrika. Meine Erfahrungen in einem westafrikanischen Land, in Guinea haben mir folgendes gezeigt: eine afrikanische Unternehmerin, die bereits jetzt Unternehmerin ist, hat alle Möglichkeiten bereits genützt. Entweder sie hat Bildung genossen, hat einen reichen Mann geheiratet, konnte sich durch Korruption ihre Erfolge generieren oder hat sonst irgendwie Glück gehabt. Ich werde bei meiner Arbeit in Conakry ganz besonders darauf achten, dass sich solche (bereits jetzt erfolgreiche und damit reiche) Frauen nicht in mein Unterstützungssystem einschwindeln. </p>
<p>Waris Dirie möchte mit ihrer Foundation afrikanische Unternehmerinnen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen unterstützen. Ich möchte afrikanische Frauen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen unterstützen.</p>
<p>Waris Dirie möchte Studentinnen unterstützen, die sich bereits am Ende ihres Studiums befinden. Jene, die zu den hochqualifizierten Frauen mit viel Potenzial gehören. Jene, denen sie zutraut, gesellschaftlich was zu verändern. Ich habe begonnen jenen Frauen zu helfen, die gar kein oder ein sehr geringes Bildungsniveau haben. Jene, die es offensichtlich am schwierigsten haben. Jene, die ganz besonders eine fremde Begleitung notwendig haben. Beide Ansätze ergänzen sich ganz gut, finde ich.</p>
<p>Felix Ahler der Geschäftsführer eines deutschen Tiefkühlkost-Herstellers unterstützt in Afrika kleine und  mittelgroße Unternehmen mit Startkapital und mit seinem Know-how. Mit diesem Mann hat sich Waris Dirie in München getroffen. Er erzählte ihr von einem Wettbewerb für Geschäftsideen, den er in Äthiopien ausgeschrieben hatte. Von den vierhundert Einsendungen wurden zwanzig Kandidaten ausgewählt, die an einem Business-Workshop teilnehmen durften. Die Auswahl erfolgte nach Kriterien wie Originalität, Durchführbarkeit und der Zahl der Arbeitsplätze, die durch die Firmengründung entstehen sollten. Im Workshop wurden gemeinsam mit den Bewerbern die einzelnen Ideen weiterentwickelt, um sie auf Marktreife zu überprüfen. Erst dann wurden zwei Ideen zur Realisierung ausgewählt.</p>
<p>Felix Ahler ist bei beiden neugegründeten Unternehmen als Minderheitsteilhaber beteiligt. Er nimmt fertige Produkte ab und treibt den Vertrieb in Deutschland voran.</p>
<p>Die Geschäftsideen gab es auch bisher schon, doch es fehlte immer am nötigen Startkapital. (Ich sage dazu, dass auch die professionelle Umsetzung ganz sicher auch gefehlt hat). Ja, diese neuen Unternehmen brauchten die Unterstützung durch Menschen mit Erfahrung und Fachwissen auf ihrem Gebiet.</p>
<p>Wissen ist neben Geld der entscheidende Faktor, wenn man in Menschen unterstützen will. Anstatt einfach nur Geld zu spenden, von dem keiner weiß wo und wie es tatsächlich verwendet wird, können wir mithelfen, Betriebe aufzubauen.</p>
<p>Was hat Waris Dirie aus dem Gespräch gelernt?<br />
1. Die Bekämpfung von Armut in Afrika kann nicht darin bestehen, Spenden zu sammeln und Geld zu schicken. Nach mehr als fünf Jahrzehnten westlicher Entwicklungshilfe sind die meisten Afrikaner ärmer denn je.<br />
2. Der Kampf gegen die Armut in Afrika muss an einer ganz anderen Stelle ansetzen, denn Entwicklungshilfe schafft keine Arbeitsplätze für Afrikaner, sondern nur für die Entwicklungshelfer. Das Geld muss dort investiert werden, wo wirklich was draus entstehen kann. Bei den Afrikanern selbst.<br />
3. In Afrika müssen endlich auch andere Arbeitsplätze entstehen und europäische Märkte müssen für afrikanische Produkte geöffnet werden.<br />
4. Es gibt trotz aller Probleme und der fehlgeschlagenen Ansätze in Afrika viele Dinge, die man tun kann und die wirklich einen Unterschied machen.<br />
5. Man kann in einem derart armen Land mit relativ wenig Geld oft sehr viel bewegen. Herr Ahlers arbeitet mit einem um ein vielfaches kleineren Budget als die meisten Organisationen in Afrika.</p>
<p>Es scheint tatsächlich zu stimmen, was auch ich mir schon einige Zeit denke. Die meisten afrikanischen Regierungen sind nur damit beschäftigt, ihre eigene Macht und ihren eigenen Wohlstand zu sichern. Riesige Bürokratien entstehen. Das Leben wird lahm gelegt.</p>
<p>Waris Dirie ist sich sicher, dass die Frauen dazu bewegt werden müssen, selbst unternehmerisch tätig zu werden. Sie müssen allerlei Wichtiges über Frauenrechte, Korruptionsbekämpfung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz lernen. Sie sagt: Jeder, der sich näher mit Afrika beschäftigt, weiß genau, dass die Frauen das Rückgrast Afrikas sind. Sie ziehen die Kinder groß, erhalten die Familien und erledigen einen Großteil der Arbeit. Ohne sie würde der Kontinent wirtschaftlich komplett zusammenbrechen.</p>
<p>Ich kenne einige Familien  in Conakry, der Hauptstadt von Guinea in Westafrika. Der Vater, meist hat er zwei oder drei Frauen und etwa zehn Kinder. Der Vater verlässt in der Früh das Haus, um die Moschee zu besuchen und sich dann irgendwo zu einem Platz zu begeben wo Kaffee-Trinken und Palavern am angenehmsten möglich ist. Während die Frauen die Kinder und das Haus versorgen müssen sie auch auf irgendeine Weise zu Geld kommen. Sie und die größeren Mädchen handeln mit etwas oder sie schneidern oder sie kochen für andere usw. Am Abend kommt der Mann nach Hause, kriegt was zu Essen, ist Autoritätsperson und empfängt in seinem Bett dann jene Frau, die heute dran ist. Ich bin sicher, dass er am nächsten Morgen Geld bekommt, damit er den ganzen Tag nicht ohne da steht.</p>
<p>Also ehrlich gesagt, ich frage mich schon, wem wir helfen, wenn wir den Frauen zu mehr Einkommen verhelfen. Werden die Frauen dadurch tatsächlich unabhängiger?</p>
<p>Das erste Fischerboot:<br />
Eine Projektmitarbeiterin in Conakry kam mit dem Wunsch zu mir, ich möge ihr doch bei der Finanzierung eines Fischerbootes helfen. Lange Zeit habe ich mich bedeckt gehalten, weil sie mir nicht einmal ein richtiges Konzept vorlegen konnte. Ihr Bildungsniveau ist nicht sehr hoch. Sie kann lesen und schreiben, doch das Wort „Konzept&#8221; hat sie nicht gekannt oder verstanden. Dann habe ich begonnen ihr bei der Konzipierung behilflich zu sein. Sie hat sich alles ganz einfach vorgestellt. Immer wieder hat sich herausgestellt, dass etwas nicht berücksichtigt war.</p>
<p>Die Ideenbringerin war damit einverstanden, dass sie „nur&#8221; ein Viertel der Erlöse für sich behalten kann. Damit wird sie sich gut ernähren können und im Laufe des ersten Jahres ein Viertel der Anschaffungskosten einzahlen können. Das Boot wird aus dem Projekt „SPENDEN macht SCHULE&#8221; finanziert.</p>
<p>Ein Bootsbauer und ein Kundiger zum Netze herstellen wurden gefunden. Ein Motor wurde gekauft. Fischer wurden engagiert. Ein Kapitän und fünf Gehilfen. Das Boot ist fertig und wartet darauf, dass die Regenzeit zu Ende geht, damit es aufs Meer hinaus kann.</p>
<p>Das Boot wird jeden Tag (außer Sonntag) aufs Meer fahren und am Abend zurückkommen. Im Hafen warten meist über Hundert Frauen auf die Ladung. Wir würden diese Frauen als Großhändlerinnen bezeichnen. Sie kaufen Kistenweise die Fische, fahren damit in Ihren Bezirk, wo es Abnehmerinnen (also Einzelhändlerinnen) gibt, die mit einem Lavoir auf dem Kopf die wenigen Fische feilbieten, die sie mit ihrem Geld erstehen konnten.</p>
<p>Wie viele Familien profitieren nachhaltig von diesem Projekt?<br />
Die Ideenbringerin, der Fisch- und Netzproduzent samt seinen Gehilfen, die sechs Fischer, der Treibstoffhändler, etwa vierzig „Großhändlerinnen&#8221; mit jeweils mindestens zehn „Einzelhändlerinnen&#8221;. Außerdem die Taxifahrer und deren Chefs.<br />
Insgesamt werden also mindestens 450 Familien aus diesem Projekt teilweise oder ganz ihren Lebensunterhalt verdienen.</p>
<p>Weiters kann damit die Miete für unsere Projektzentrale bezahlt und das Schulgeld für über 100 Mädchen übernommen werden.</p>
<p>Wollen Sie die Investition für ein zweites Boot unterstützen? Haben Sie Ideen für das Projekt? Wollen Sie mitarbeiten? Informationen finden Sie unter www.spendenmachtschule.at oder www.radio-b138.at/afrika-im-kremstal.</p>
<p>Das war ´s für heute. Nachhören können Sie die Sendung genau heute in zwei Wochen von 20 bis 22 Uhr oder unter www.fro.cba.at.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 15:  weibliche Genitalverstümmelung]]></title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Thema ist die Beschneidung von Mädchen und Frauen, ein nicht sehr erfreuliches Thema. Es gibt Informationen zur Geschichte der Frauenbeschneidung, der Beschneidungsarten, Zahlen (Statistiken), Erzählungen von Frauen, ihren Erfahrungen und Erlebnissen, den Möglichkeiten für einen Stopp der FGM – Beschneidung, Alternativen und Interviews. Gestaltung dieser Sendung von Erika Lipnik. Sie arbeitet mit Robert Stöckler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema ist die Beschneidung von Mädchen und Frauen, ein nicht sehr erfreuliches Thema. Es gibt Informationen zur Geschichte der Frauenbeschneidung, der Beschneidungsarten,  Zahlen (Statistiken), Erzählungen von Frauen, ihren Erfahrungen und Erlebnissen, den Möglichkeiten für einen Stopp der FGM – Beschneidung, Alternativen und Interviews.</p>
<p>Gestaltung dieser Sendung von Erika Lipnik. Sie arbeitet mit Robert Stöckler im Afrikaprojekt SPENDEN macht SCHULE zusammmen.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 14: Schwarze Frau, weißes Land &#8211; Waris Dirie]]></title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 15:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwarze Frau, weißes Land. Waris Dirie hat dieses Buch den Frauen Afrikas gewidmet. Sie ist Autorin des Weltbestsellers „Wüstenblume&#8221; (Droemer Verlag, Mai 2010) Erst vor einem Monat bin ich selbst aus Afrika mit der Idee zurückgekommen meine Projekte auf ganz andere Beine zu stellen. Auch wenn mein Projekt „SPENDEN macht SCHULE&#8221; ein wirklich winziges Projekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwarze Frau, weißes Land. Waris Dirie hat dieses Buch den Frauen Afrikas gewidmet. Sie ist Autorin des Weltbestsellers „Wüstenblume&#8221; (Droemer Verlag, Mai 2010)</p>
<p>Erst vor einem Monat bin ich selbst aus Afrika mit der Idee zurückgekommen meine Projekte auf ganz andere Beine zu stellen. Auch wenn mein Projekt „SPENDEN macht SCHULE&#8221; ein wirklich winziges Projekt ist, so bin ich bisher so vorgegangen, wie andere, große Organisationen auch. Ich habe um Spenden gebeten und bin mit diesen Geldern nach Westafrika gefahren. Dort habe ich dieses Geld widmungsgemäß verwendet. Derzeit gehen  über 100 Mädchen mit unseren Patengeldern zur Schule. Doch wie wir wissen: in den letzten 50 Jahren hat man über 50 Milliarden US Dollar Spendengelder nach Westafrika verbracht. Was hat sich dadurch geändert?</p>
<p>Waris Dirie schreib in Ihrem neuen Buch „Schwarze Frau, weißes Land&#8221;, dass in vielen afrikanischen Städten zwar UN-Agenturen mit Budgets von hunderten Millionen Dollars haben und dennoch leben mindestens 300 Millionen Menschen in irgendwelchen Elendsvierteln in der Nähe von Großstädten. </p>
<p>Die Wertschöpfung findet komplett außerhalb Afrikas statt. Das ist das größte Problem. Die Afrikaner müssen es schaffen, die Produkte, die sie selbst anbauen oder ihre Bodenschätze selbst zu veredeln.</p>
<p>Afrika braucht Bildung. Ich möchte hier einen Absatz aus Waris Diries Buch zitieren: Ohne Bildung kann es kein funktionierendes und effizientes Verwaltungssystem geben, und die Korruption wir weiter das öffentliche Leben dominieren. Ohne Bildung gibt es niemanden, der sich um die Straßen, die Schulen und die Krankenhäuser kümmert. Und es gibt auch niemanden, der in Schulen und Krankenhäusern arbeiten kann. Ohne Bildung kann es keine funktionierende Opposition geben, niemanden, der die Herrschaft der jetzigen korrupten und geldgierigen Eliten hinterfragen kann. Wer, wenn nicht eine gebildete Generation von jungen Afrikanern sollte an diesen Zuständen, an dieser Ausbeutung der eigenen Landsleute etwas ändern?</p>
<p>Ich finde es toll, wie Waris die Situation exzellent durchschaut und wie verständlich sie das beschreibt. Afrika wird fünfzig Jahre nach dem Ende der Kolonialherrschaft weiterhin ausgebeutet – zwar nicht mehr von den weißen, dafür aber von den schwarzen Eliten. Gerade deshalb können weiße Männer Afrika nicht retten, dieser Kontinent kann sich nur selbst retten. </p>
<p>Waris Dirie schreibt über ihre Bestürzung als sie aus dem Mund Ihrer Mutter vernahm: „ Es verursacht kein Leid, Waris, es macht uns stolz. Die Beschneidung macht uns erst zu richtigen Frauen. Vorher sind wir unrein, danach vollwertige Mitglieder der Gesellschaft.&#8221;</p>
<p>Die Bekämpfung von Armut in Afrika kann nicht darin bestehen, dass wir Spenden sammeln und Geld schicken!</p>
<p>Die Musik kommt in dieser Sendung ausschließlich von Youssou N´Dour.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 13: Guinea vor der Wahl &amp; Radio Kankan live]]></title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 08:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie hören live-Musik, direkt aus Afrika, vom Sender Kankan, Musikbeispiele aus meiner Sammlung und viel Information über die Zeit vor der Wahl im westafrikanischen Staat Guinea.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie hören live-Musik, direkt aus Afrika, vom Sender Kankan, Musikbeispiele aus meiner Sammlung und viel Information über die Zeit vor der Wahl im westafrikanischen Staat Guinea.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 12: Koloniale Abhängigkeit &#8211; Kaissa &#8211; tam tam d´Autriche]]></title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 20:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Spenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sendung hat drei Schwerpunkte. Erstens gibt es Musik einer begnadeten Sängerin aus Kamerun, zweitens Gedanken zum Thema „Koloniale Abhängigkeit&#8221; und drittens eine Vorstellung der Familientrommelgruppe tam tam d´Autriche mit Originalmusik dieser Formation aus dem Kremstal]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sendung hat drei Schwerpunkte. Erstens gibt es Musik einer begnadeten Sängerin aus Kamerun, zweitens Gedanken zum Thema „Koloniale Abhängigkeit&#8221; und drittens eine Vorstellung der Familientrommelgruppe tam tam d´Autriche mit Originalmusik dieser Formation aus dem Kremstal</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 11: Aus Tansania zurück]]></title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 19:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Effektive Mikroorganismen]]></category>
		<category><![CDATA[Tansania]]></category>

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		<description><![CDATA[Maria Hageneder ist zu Besuch im Studio. Sie berichtet von den vielfältigen Tätigkeiten ihres letzten Aufenthaltes in Tansania. Unter anderem von der EM Technologie, von den effektiven Mikroorganismen. Näheres erfahren Sie auch unter www.kunst-gsund-sein.at/Afrika/Projekte. Jede Menge afrikanische Musik. Insbesondere von den Malinkemeistern Famoudou Konate und Mamady Keita.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Maria Hageneder ist zu Besuch im Studio. Sie berichtet von den vielfältigen Tätigkeiten ihres letzten Aufenthaltes in Tansania. Unter anderem von der EM Technologie, von den effektiven Mikroorganismen. Näheres erfahren Sie auch unter www.kunst-gsund-sein.at/Afrika/Projekte.</p>
<p>Jede Menge afrikanische Musik. Insbesondere von den Malinkemeistern Famoudou Konate und Mamady Keita.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 10: Ist Afrika selbst Schuld?]]></title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 19:10:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Conakry]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Malinke]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmen]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmus]]></category>

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		<description><![CDATA[Afrika im Kremstal 10: Ist Afrika selber Schuld? Gedanken über Urteile und Voraus-Urteile des Kontinents Afrika. Das Wenige, was wir über Afrika erfahren, trägt eher zur Zementierung denn zum Abbau bestehender Vorurteile bei. Und viel aktuelle populäre Musik von Radio Kankan, ein Sender aus Conakry. Alphadjo dara pointure, Djely Kani Fanta Marafanyi, Fatou Linsan Barry, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Afrika im Kremstal 10: Ist Afrika selber Schuld?</p>
<p>Gedanken  über Urteile und Voraus-Urteile des Kontinents Afrika. Das Wenige, was wir über Afrika erfahren, trägt eher zur Zementierung denn zum Abbau bestehender Vorurteile bei.<br />
Und viel aktuelle populäre Musik von Radio Kankan, ein Sender aus Conakry.</p>
<p>Alphadjo dara pointure, Djely Kani Fanta Marafanyi, Fatou Linsan Barry, Sängerin aus Guinea, Fatako Fatako, Horoya – laguinee &#8211; Hyryja-Band, omou den ba, Hadja Kouyate – Sanfou aus dem Album Tomassere, Fac Alliance – Samory Bori – hip hop / reggae, Etoile – Laba, Les Etoile des Dakar Nawassa Soumano – n´na, Tata Camara – Kolayama, Abidjan Elfenbeinküste, Espoirs de Coronthie – c Mikhidi, Sayon Camara – Nassaran, Fode Kouyate – Mali – Keloubana, Aicha Kouate &#8211; Artisifola, Salif Keita – Souareba, Sofa – Kadidja, Bantighell – Goro Kesse und Bambino ate-tolama.</p>
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		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 09: Situation in Guinea &amp; viel Malinkemusik]]></title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 17:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Conakry]]></category>
		<category><![CDATA[Guinea]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmen]]></category>
		<category><![CDATA[Westafrika]]></category>

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		<description><![CDATA[Politisches aus Guinea Rede von Dadis Camara zum Volk Guineas: In seiner ersten Erklärung seit dem am 3. Dezember 2009 dem Tag des Attentates hat der Chef der guineischen Junta Moussa Dadis Camara am Sonntag, dem 17. Januar 2010 seiner Unterstützung der zukünftigen Übergangsregierung zugesichert. Der Chef der französischen Diplomatie, Bernard Kouchner, begrüßt &#8220;die entscheidende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politisches aus Guinea<br />
Rede von Dadis Camara zum Volk Guineas: In seiner ersten Erklärung seit dem am 3. Dezember 2009 dem Tag des Attentates hat der Chef der guineischen Junta Moussa Dadis Camara am Sonntag, dem 17. Januar 2010 seiner Unterstützung der zukünftigen Übergangsregierung zugesichert. Der Chef der französischen Diplomatie, Bernard Kouchner, begrüßt &#8220;die entscheidende Etappe &#8220;, die durch die Unterschrift einer Vereinbarung für Guinea darstellt, die die Abhaltung einer baldigen Präsidentenwahl und einer Aufrechterhaltung des Auslandsaufenthaltes für Dadis Camara vorhersieht.</p>
<p>Und viel traditionelle Musik<br />
Mamady Keita mit der Gruppe Sewa Kan beim festival Couleur Café in Brüssel.<br />
Famoudou Konaté mit den Rhythmen Hamana und Mandenkono<br />
Nansady Keita – übt mit Fortgeschrittenen 2006 in Conakry,  Guinea den Rhythmus Konden<br />
Wie hört sich das an, wenn man aus einem Baumstamm eine djembe macht?<br />
Petite Mamady spielt für Mamady Keita an einem Tag an dem Studenten ihren Lehrern ihre Aufwartung machen. </p>
<p>Weiters hören Sie<br />
Soungalo coulibaly- djembé- balafon<br />
Famoudou Konate Group Djembekan<br />
Famoudou Konaté &#038; Family in Rovigo, Italien 2008, mit seinen Söhnen Ibro und Billy, Diarra Konaté + Sire Kourouma aus Guina<br />
Ibro Konaté and Band &#8211; Fest der Kulturen &#8211; Konzert Stade 2008<br />
gespielt von Ibro Konaté, Diarra Konaté, Mohamed Sylla, Okas Sylla, Mamadi Keita, Fanta Haba. http://www.afro-dance.de<br />
Billy Konate: zur Demonstration der Masken tanzt man den Konden in Conakry, ein Aufnahme vom Januar 2008. und Billy Konate: Sofa-Solo, Djembe-Solo von Billy Konate<br />
Famoudou Konaté aufgenommen in Sangbarala<br />
Wotam, musique africaine percussions spectacle cirque et danse de Guinée<br />
La compagnie &#8220;LES SORCIERS&#8221; spielt ein Theaterstück nach traditionell überlieferten Themen. Hier erfahren Sie mehr : www.wombere.org</p>
<p>Außerdem Musik von<br />
Hippocritz aus Ghana: www.hippocritz.de<br />
Bantous de la Capitale<br />
Angélique Kidjo: vom neuen Album „Ã•Ã¿ö&#8221;, einen kurzen Ausschnitt und  den Song „Summertime&#8221;  von Keep on Moving †¢ The Best Of<br />
Richard Bona – Bisso Baba (Always Together) von Reverence<br />
und von den Top ten in Guinea:  Abraham Sonty &#8211; Yakhoui YingbÃ¨</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Afrika im Kremstal 08: Entwicklungshilfe für Diktatoren und Großkonzerne?]]></title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 13:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Stockler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Rhythmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Afrika im Kremstal: es wird viel Malinke -Musik vorgestell und von den Traditionen dieses westafrikanischen Volksstammes erzählt. Es gibt Berichte über mein Hilfsprojekt in Guinea. Dazu werden spezielle Gäste eingeladen, die zu diesem Thema was zu sagen haben. Auch um andere afrikanische Hilfsprojekte aus dem Kremstal wird es gehen. Afrikanische Rhythmen, Afrikanische Lieder, Afrikanische Weisheiten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Afrika im Kremstal: es wird viel Malinke -Musik vorgestell und von den Traditionen dieses westafrikanischen Volksstammes erzählt. Es gibt Berichte über mein Hilfsprojekt in Guinea. Dazu werden spezielle Gäste eingeladen, die zu diesem Thema was zu sagen haben. Auch um andere afrikanische Hilfsprojekte aus dem Kremstal wird es gehen.</p>
<p>Afrikanische Rhythmen, Afrikanische Lieder, Afrikanische Weisheiten, Afrikanische Geschichten, Afrikanische Traditionen und moderne Musik aus Westafrika.</p>
<p>HIlfe für Afrika, wie?</p>
<p>In den letzten 50 Jahren wurden 500 Milliarden Dollar nach Afrika geschickt, doch den Leuten geht es genau so schlecht wie vorher.</p>
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