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	<title>RSS Feed of series Europa von unten - Cultural Broadcasting Archive</title>
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	<description>Das Medienarchiv</description>
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		<title><![CDATA[Interview mit Naito Masamitso Japanischer Vize-Innenminister]]></title>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 21:46:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Community Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit dem Japanischen Vize-Innenminister Naito Masamitso am Rande von Medifes 2009 in Tokyo &#8211; der Jahrestagung japanischer Community Medien. Naito Masamitso ist Vertreter der neuen Regierung die von der Demokratischen Partei gestellt. Die Wahl ende August brachte seit 1945 den ersten politischen Wechsel in Japan &#8211; für die Community Medien ist dieser Wechsel mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit dem Japanischen Vize-Innenminister Naito Masamitso am Rande von Medifes 2009 in Tokyo &#8211; der Jahrestagung japanischer Community Medien. Naito Masamitso ist Vertreter der neuen Regierung die von der Demokratischen Partei gestellt. Die Wahl ende August brachte seit 1945 den ersten politischen Wechsel in Japan &#8211; für die Community Medien ist dieser Wechsel mit der großen Erwartungen verbunden als eigener Sektor anerkannt zu werden und Unterstützung zu bekommen.   </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Medienpolitik für Europa]]></title>
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		<pubDate>Mon, 03 Apr 2006 14:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Regulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Buchvorstellung: &#8220;Medienpolitik für Europa&#8221; von Christina Holtz-Bacha (Ein Beitrag für die Sendereihe O-Ton Europa, Länge 7:20) In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu aufsehen erregenden Fusionen im Medienbereich. Die geplante Übernahme von ProSiebenSat1 durch den Axel Springer Verlag scheiterte aber zuletzt am Veto des deutschen Bundeskartellamtes. Ähnliche Entscheidungen fallen auch beim Europäischen Gerichtshof, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Buchvorstellung:<br />
&#8220;Medienpolitik für Europa&#8221;  von Christina Holtz-Bacha<br />
(Ein Beitrag für die Sendereihe O-Ton Europa, Länge 7:20)<br />
In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu aufsehen erregenden Fusionen im Medienbereich. Die geplante Übernahme von ProSiebenSat1 durch den Axel Springer Verlag scheiterte aber zuletzt am Veto des deutschen Bundeskartellamtes. Ähnliche Entscheidungen fallen auch beim Europäischen Gerichtshof, wenn es um Elefantenhochzeiten im Mediensektor geht und die Auswirkung den nationalen Rahmen überschreiten.<br />
Fusionskontrolle ist einer der wenigen medienpolitischen Bereiche in dem die EU wahrnehmbar agiert. Europäische Medienpolitik sollte eigentlich im Sinne der Medien und Meinungsvielfalt wesentlich spürbarere Akzente setzten, doch dem ist meist nicht so. Der ehemalige Kommissionspräsident Jacques Delors meinte bereits 1988 dass über 80% der nationalen Gesetzgebung durch Europäische Vorgaben geprägt sind. </p>
<p>Unter dem Titel Medienpolitik für Europa hat Christina Holtz-Bacha, Professorin an der Uni Erlangen-Nürnberg, eine umfassende Bestandsaufnahme und Analyse Europäischer Medienpolitik verfasst. Auf über 300 Seiten geht die ausführlich auf Fragen ein wie:<br />
Wer sind eigentlich die Akteure Europäischer Medienpolitik und auf welche rechtlichen Grundlagen können sie sich berufen?<br />
Warum gibt es ausgerechnet eine Europäische Fernsehrichtlinie und keine EU-Richtlinie für Medienvielfalt?<br />
Was schließlich unternimmt die Europäische Politik, um die zunehmend bedrohte Medienvielfalt zu sichern?<br />
Michael Liebler traf Christina Holtz-Bacha für O-Ton Europa in Erlangen zum Gespräch.<br />
Medienpolitik für Europa von Christina Holtz-Bacha ist im VS Verlang für Sozialwissenschaften erschienen hat 380 Seiten und kostet 29.90. </p>
<p>Redaktion: Helmut Peissl (Europa von unten)<br />
Interview: Michael Liebler (Radio Z, Nürnberg)</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Vortrag von Johann Galtung]]></title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2006 17:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitschnitt des Vortrags von Johan Galtung &#8220;Kultur-Konflikt-Frieden&#8221; Kulturelle Faktoren von Gewalt Freitag, 16. Dezember 2005, 20 Uhr, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec, Inhalt Der renommierte und weltbekannte Friedensforscher Johan Galtung, Doyen und Begründer der modernen Friedensforschung, hat mit seiner Unterscheidung von direkter, struktureller und kultureller Gewalt einen wesentlichen Impuls gesetzt. Sein Vortrag ist zugleich ein Auftakt für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitschnitt des Vortrags von Johan Galtung<br />
&#8220;Kultur-Konflikt-Frieden&#8221; Kulturelle Faktoren von Gewalt<br />
Freitag, 16. Dezember 2005, 20 Uhr, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec, </p>
<p>Inhalt<br />
Der renommierte und weltbekannte Friedensforscher Johan Galtung, Doyen und Begründer der modernen Friedensforschung, hat mit seiner Unterscheidung von direkter, struktureller und kultureller Gewalt einen wesentlichen Impuls gesetzt.</p>
<p>Sein Vortrag ist zugleich ein Auftakt für den Schwerpunkt &#8220;Kultur und Konflikt Â– auf dem Weg zu einer Kultur des Friedens&#8221;, mit dem sich das &#8220;Zentrum für Friedensforschung und Friedenspädagogik&#8221; im kommenden Jahr auseinandersetzen wird.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Gründung des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik in]]></title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2006 11:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Friedensforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gründung des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik in Klagenfurt/Celovec (16:57) An der Universität Klagenfurt wurde Anfang Juni das &#8220;Zentrum für Friedenspolitik und Friedenspädagogik&#8221; gegründet. Das Zentrum soll einerseits längerfristige Forschungs-, Projekt-, und Vermittlungsarbeit ermöglichen, glichzeitig aber auch ganz bewußt als Knoten zwischen institutioneller Friedensarbeit und militantem Engagement dienen. Die beiden Hauptverantwortlichen, Werner Wintersteiner und Bettina [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gründung des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik in<br />
Klagenfurt/Celovec (16:57)<br />
An der Universität Klagenfurt wurde Anfang Juni das &#8220;Zentrum für<br />
Friedenspolitik und Friedenspädagogik&#8221; gegründet. Das Zentrum soll<br />
einerseits längerfristige Forschungs-,  Projekt-, und Vermittlungsarbeit<br />
ermöglichen, glichzeitig aber auch ganz bewußt als Knoten zwischen<br />
institutioneller Friedensarbeit und militantem Engagement dienen. Die beiden<br />
Hauptverantwortlichen, Werner Wintersteiner und Bettina Gruber sind seit<br />
langem in regionaler und internationaler Friedensarbeit engagiert, sie<br />
berichten über Hintergründe und Vorhaben der neuen Einrichtung. Mehr Infos<br />
unter: www.uni-klu.ac.at/frieden</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Nach den WTO-Protesten in HongKong: 12 Angeklagte im Hungerstreik!]]></title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2006 22:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[WTO]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den WTO-Protesten in HongKong: 12 Angeklagte im Hungerstreik! Mitte Dezember fand in HongKong ein WTO-Minstertreffen statt, bei dem die sogenannte Doha Runde abgeschlossen werden sollte. Am Ende der umstrittenen Konferenz standen fast 1000 Verhaftungen, 14 Personen soll nun stellvertretend ein exemplarischer Prozess mit abschreckender Wirkung gemacht werden. Via Campesina organisiert nun eine weltweite Solidaritätskampagne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den WTO-Protesten in HongKong: 12 Angeklagte im Hungerstreik!</p>
<p>Mitte Dezember fand in HongKong ein WTO-Minstertreffen statt, bei dem die sogenannte Doha Runde abgeschlossen werden sollte. Am Ende der umstrittenen Konferenz standen fast 1000 Verhaftungen, 14 Personen soll nun stellvertretend ein exemplarischer Prozess mit abschreckender Wirkung gemacht werden. Via Campesina organisiert nun eine weltweite Solidaritätskampagne für die Angeklagten, 12 von ihnen sind mittlerweile in den Hungerstreik getreten. </p>
<p>Eine der Grundmotivation der WTO ist die Deregulierung des Handels im Sinne der globalen neoliberalen Wirtschaftspolitik. Wie beim bereits legendären WTO-Treffen 1999 in Seattle und danach 2003 in Chancun kam es auch in HongKong zu massiven Protesten. Wenn es nach den Plänen der WTO geht, sollen künftig auch in der Landwirtschaft alle Handelshemmnisse aufgehoben werden. Die Folge wäre die weitere Stärkung einer globalisierten Agrarindustrie gegenüber der kleinstrukturierten Landwirtschaft, besonders in den ärmeren Ländern des Südens. Aber auch in Europa führt diese Politik zum Verschwinden der traditionellen Landwirtschaft und einer wachsenden Abhängigkeit der KonsumentInnen von der Nahrungsmittelindustrie. Heike Schiebeck von Via Campesina war als eine von 20 Europäischen Vertreterinnen bei den Protesten dabei. Sie erläutert warum ein großer Teil der etwa 10.000 Protestierenden aus dem Umfeld von Via Campesina, der welweiten Bewegung der Kleinbauern und Landlosen kam und wie die Ergebnisse des WTO-Treffens aus Sicht der Bewegung eingeschätzt werden. Auf der Homepage von via Campesina www.viacampesina.org gibt es ausführliche Informationen zu den Folgen der Konferenz. Mit einer weltweiten Protestaktion versucht Vie Campesina nun die Regierung von HongKong dazu zu bewegen die Anklage gegen die 14 Demonstraten aufzuheben. Es gibt dort auch einen vorgefertigten Protestbrief an den Regierungschef von HongKong Donald Tsang, sich für das Fallenlassen der Anklagen einzusetzen.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Oktober 2005]]></title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2005 20:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa von unten Â– Oktober 2005 Themenübersicht: 1. Ein anderes Europa ist möglich &#8211; Am Weg zu einem EU-Verfassung von unten (13:25) Interview mit dem Lateinamerikaexperten und Journalisten Leo Gabriel, der sich seit Langem im Rahmen der Sozialforen und der Euromärsche engagiert. Mit der Ablehnung der Referenden zur &#8220;EU-Verfassung&#8221; in Frankreich und Luxemburg tat sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa von unten Â– Oktober 2005<br />
Themenübersicht: </p>
<p>1. Ein anderes Europa ist möglich &#8211; Am Weg zu einem EU-Verfassung von unten (13:25)<br />
Interview mit dem Lateinamerikaexperten und Journalisten Leo Gabriel, der sich seit Langem im Rahmen der Sozialforen und der Euromärsche engagiert. Mit der Ablehnung der Referenden zur &#8220;EU-Verfassung&#8221; in Frankreich und Luxemburg tat sich ein Fenster auf, das Handlungsspielraum für die Sozialbewegungen schaffte. Unter dem Titel &#8220;Europa: Den Völkern eine Stimme!&#8221; sollen in den nächsten Monaten im Rahmen lokaler Foren Alternativstrategien diskutiert und eine gemeinsame Forderungsliste an eine echte Europäische Verfassung erarbeitet werden. Das Europäische Sozialforum 06 in Athen und der Lateinamerikagipfel in Wien sollen wichtige Stationen bei diesem Prozess sein.<br />
Mehr Infos unter: http://www.socialforum.at , http://www.kaernoel.at </p>
<p>2. Situationsbericht aus Rumänien von Joachim Cotaru (20:21)<br />
Nach den enormen Regenfällen der letzten Monate sind große Teile des Landes von den Auswirkungen der Flutkatastrophe betroffen. Doch auch jene Teile der Bevölkerung, die in höher gelegenen Gebieten wohnen haben meist den Großteil ihrer Ernte verloren. Angesichts innenpolitischer Zwistigkeiten und dem Druck die Vorgaben für den EU-Beitritt zu erfüllen, versäumte die Regierung rasch die wichtigsten Entscheidungen zur Katastrophenhilfe zu treffen. Mitte September traf die Flut auch Bukarest und die Parlamentarier mussten Ihre Reden im eben renovierten Parlament unter Regenschirmen halten. Jochen Cotaru vermittelt ein Stimmungsbild aus Rumänien, in dem sich alle Hoffnungen Â– berechtigt oder unberechtigt Â– an den baldigen EU-Betritt klammern.  </p>
<p>3. Wohnen im Postsozialismus Â– Gesellschaften von Eigentümern? Vorstellung der aktuellen Ausgabe der Ost-West-Gegeninformationen (6:47)<br />
Mit der Wende 1989 wurde in fast allen Ländern Ost und Südosteuropas eine Privatisierungswelle im Wohnungssektor ausgelöst, die historisch vermutlich einmalig ist. Die Folgen der einzelnen Privatisierungsstrategien unterscheiden sich zwar von Land zu Land, allgemein lässt sich aber sagen, dass Wohnen zu einem neuen Armutsrisiko für wachsende Bevölkerungsschichten wurde.<br />
In der aktuellen Ausgabe der Vierteljahresschrift Ost-West-Gegeninformationen werden in einer Reihe von Beiträgen die Situation in Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien und Russland unter die Lupe genommen. Die Blickrichtung der AutorInnen ist dabei recht unterschiedlich und reicht von juristischen Aspekten bis zur aktuellen Sozialanalyse. Komplex ist aber nicht nur die Entwicklung im Wohnungssektor nach 1989, auch in der Zeit davor wurde Wohnungspolitik in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich zur Machtausübung genutzt.<br />
Bestellungen unter: http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc/ostwest/ </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; September 2005]]></title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2005 23:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Mediengesetznovellen in Slowenien Â– vom Public Service zum Service der Regierung (11:25) Am 1. April 2005 stellte die neue slowenische Rechtsregierung ihren Gesetzesvorschlag zur neuen Regelung des öffentlich-rechlichen Rundfunks RTV vor. Nicht nur zahlreiche slowenische Journalisten und Menschenrechtsorganisationen formulierten heftige Kritik, Artikel 19 in London, die Europäische Vereinigung öffentlichen Rundfunkanstalten EBU und Vertreter des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Mediengesetznovellen in Slowenien Â– vom Public Service zum Service der Regierung (11:25)<br />
Am 1. April 2005 stellte die neue slowenische Rechtsregierung ihren Gesetzesvorschlag zur neuen Regelung des öffentlich-rechlichen Rundfunks RTV vor. Nicht nur zahlreiche slowenische Journalisten und Menschenrechtsorganisationen formulierten heftige Kritik, Artikel 19 in London, die Europäische Vereinigung öffentlichen Rundfunkanstalten EBU und Vertreter des Europarates kritisierten die weitreichenden Möglichkeiten der politischen Einflussnahme auf den Öffentlichen Rundfunk. &#8220;You are creating a possible recipe for disaster which has nothing to do with the tradition of public service broadcasting in Europe!Â” Mit diesen Worten kommentierte etwa der Medienexperte Karol Jakubowicz, Vorsitzender des CDMM, des höchsten zwischenstaatlichen Mediengremiums beim Europarat das Gesetz. Neben der politischen Einflussnahme ist auch die geplante Finanzierung eines Parlamentskanals über Teleshopping-Programme Ziel der Kritik. Auf eine breitere Diskussion mit ExpertInnen im In- und Ausland will die Regierung jedoch ganz entschieden nicht eingehen. Am 25. September soll das Gesetz per Volksabstimmung abgesegnet werden. Mit einer ebenfalls umstrittenen Novelle des Mediengesetzes soll in einem zweiten Schritt auch der Rahmen für alle anderen Medien im Sinne der Regierung umgestaltet werden. Mojca Plansak von Radio MARS in Maribor erläutert die Kritikpunkte im Detail. </p>
<p>2. Erster Streik der Erntearbeiter in der südfranzösischen Crau (20:54)<br />
Am 17. Juli versammeln sich 800 Menschen zur Unterstützung des ersten Streiks von Erntearbeitern in der südfranzösischen Crau. In den Obstplantagen von Laurent Comte zu werden auf über 1100 ha Pfirsiche produziert die 11 % des französischen Markts abdecken. Dafür schuften 120 Saisoniers unter unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen. Die meisten von ihnen kommen aus Marokko und Tunesien. Mit diesen Ländern und Polen hat der französische Staat bilaterale Verträge geschlossen, die die Saisonarbeit regeln. Wer, wie lange und zu welchem Lohn in Frankreich arbeiten kann wird über das &#8221; Office des migranions internationales&#8221; kurz OMI abgewickelt. Diese staatliche Behörde hat die Arbeitsverträge mit den Unternehmern zu verhandeln. Gewerkschaften und zahlreiche NGO werfen den OMI Verträgen vor Sklavenarbeit zu legalisieren. Seit 15 Jahren Profitieren Unternehmer von diesen System, erstmals kam es mit Unterstützung der Gewerkschaft CGT und zahlreichen Menschenrechtsorganisationen zum organisierten Protest. Der Streik war erfolgreich und hatte auch Signalwirkung für die ArbeiterInnen auf benachbarten Betrieben. Nick Bell von Radio Zinzine sprach mit den streikenden Saisoniers und NGO-vertreterInnen auf der Solidaritätsdemonstration am 17. Juli.</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Juli 2005]]></title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2005 19:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Roma]]></category>
		<category><![CDATA[Schwei]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa von unten 60 &#8211; Juli 2005 1. Sprachen für einen sozialen Zusammenhalt (16:00) Unterdiesem Titel fand Ende Juni im Sprachenzentrum des Europarates in Graz ein Workshop mit ExpertInnen für Sprachvermittlung statt. Die Sprachwissenschaftlerin Prof. Brigitta Busch aus Wien und Prof. Neville Alexander aus Capetown sind Initiatoren des Arbeitskreises &#8220;Mehrsprachigkeit und Alphabetisierung unter einer globalen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa von unten 60 &#8211; Juli 2005 </p>
<p>1. Sprachen für einen sozialen Zusammenhalt (16:00)<br />
Unterdiesem Titel fand Ende Juni im Sprachenzentrum des Europarates in Graz ein Workshop mit ExpertInnen für Sprachvermittlung statt. Die Sprachwissenschaftlerin Prof. Brigitta Busch aus Wien und Prof. Neville Alexander aus Capetown sind Initiatoren des Arbeitskreises &#8220;Mehrsprachigkeit und Alphabetisierung unter einer globalen Sicht&#8221;. Sie berichten über ihre Erfahrungen und Einschätzungen der Bedeutung von Mehrsprachigkeit in der Schule. </p>
<p>2. Wir sind die Schweiz! Â– Protest gegen weitere Einschränkungen des Asyl- und Fremdenrechts (8:17)<br />
Aus Protest gegen weitere Einschränkungen des Asyl- und Fremdenrechts fand in Bern am 18.Juni eine gesamtschweizerische Demonstration statt. Erstmals entstand ein Bündnis von über 100 Organisationen, das lautstark und entschlossen gegen die rechtspopulistische Politik von Bundesrat Christoph Blocher eintritt. Wichtig war dabei nicht nur die breite Front des Protest, der auch Gewerkschaftskreise einschloss, sondern besonders die große Beteiligung von MigrantInnen und Sans Papiers. Pierre-Alain Niklaus von der Sans Papier Anlaufstelle in Basel berichtet. Mehr Infos: www.ohneuns.ch , www.sosf.ch </p>
<p>3. Die Romas in Belgrad Â– Interview mit dem Dokumentarfilmer Boris Mitic (12:00)<br />
Der ehemalige Belgrader AFP-Journalist Boris Mitic hat jahrelang über den Kosovo-Konflikt berichtet. Nach den dortigen Märzunruhen 2004, hat er seinen Job endgültig aufgegeben um sich dem Dokumentarfilm zu widmen. Sein Film &#8220;Pretty Dyana&#8221; hat in diesem Jahr den Wiesbadener go-east Dokumentarfilmpreis erhalten. Sein Film erzählt auf ironische Weise über die Situation aus dem Kosovo geflüchteter Roma, die nun in Belgrad leben. Stefan Tenner von Radio Corax traf Mitic in Belgrad. Mitic berichtet über die aktuelle Situation im Kosovo und in Serbien und erklärt warum er heute das Medium Dokumentarfilm spannender als Journalismus findet. Mehr Infos zu Filmen von Boris Mitic: www.dribblingpictures.com  </p>
<p>4. Gründung des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik in Klagenfurt/Celovec (16:57)<br />
An der Universität Klagenfurt wurde Anfang Juni das &#8220;Zentrum für Friedenspolitik und FriedenspädagogikÂ” gegründet. Das Zentrum soll einerseits längerfristige Forschungs-,  Projekt-, und Vermittlungsarbeit ermöglichen, glichzeitig aber auch ganz bewußt als Knoten zwischen institutioneller Friedensarbeit und militantem Engagement dienen. Die beiden Hauptverantwortlichen, Werner Wintersteiner und Bettina Gruber sind seit langem in regionaler und internationaler Friedensarbeit engagiert, sie berichten über Hintergründe und Vorhaben der neuen Einrichtung. Mehr Infos unter: www.uni-klu.ac.at/frieden<br />
Buchtip: Wissen schafft Frieden Â– Friedenspädagogik in der LehrerInnenausbildung, Palencar/Tischler/Wintersteiner (Hrsg.), Drava 2000,  www.drava.at</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Juni 2005]]></title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2005 16:09:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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		<category><![CDATA[Slowenien Minderheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Referendum zum Gesetz einer EU-Verfassung in Frankreich Â– ein Stimmungsbericht aus Frankreich von Heike Schiebeck, Vertreterin der Europäischen Bauernkoordination. (7:25) Kleinbauern zählen auch in Frankreich zu den Verlierern der aktuellen Europäischen Politik. In der erweiterten EU sterben derzeit jährlich etwa 600.000 Bäuerliche Betriebe. Alternative Vorschläge für eine EU-Politik zur Erhaltung des ländlichen Raums gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Referendum zum Gesetz einer EU-Verfassung in Frankreich Â– ein Stimmungsbericht aus Frankreich von Heike Schiebeck, Vertreterin der Europäischen Bauernkoordination. (7:25)<br />
Kleinbauern zählen auch in Frankreich zu den Verlierern der aktuellen Europäischen Politik. In der erweiterten EU sterben derzeit jährlich etwa 600.000 Bäuerliche Betriebe. Alternative Vorschläge für eine EU-Politik zur Erhaltung des ländlichen Raums gibt es vor allem von den Organisationen, die in der Europäischen Bauernkoordination zusammengeschlossen sind. In Frankreich vertritt die Confederation Paysanne die Interessen der kleinen Landwirte und engagierte sich gegen den aktuellen Verfassungstext. Nach dem Referendum vom 29.Mai geht es nun um die Ausarbeitung und Diskussion alternativer Vorschläge für ein sozialeres Europa von unten. Die Verankerung einer Landwirtschaftspolitik, die nicht den Regeln der WTO und damit der Agro-Industrie unterliegt, ist dabei ein wichtiges Anliegen. Mehr Infos unter: http://www.cpefarmers.org/</p>
<p>2. Europäische Öffentlichkeit und die Rolle nichtkommerzieller Radios &#8211; Gespräch mit Prof. Hans Kleinsteuber am Rande der Tagung &#8220;Politische Kommunikation&#8221; (14:04).<br />
Die niedrige Wahlbeteiligung bei den EU-Wahlen 2004 und die ablehnenden Voten in Frankreich und Holland gegen das EU-Verfassungsgesetz sind nicht zuletzt auch Ausdruck fehlender Kommunikation zwischen Politik und BürgerInnen. Von einer Europäischen Öffentlichkeit wird zwar immer wieder geträumt, aber &#8211; haben Europas Politiker und Bürokraten überhaupt ein Interesse an ihr? Professor Kleinsteuber betont die Rolle, die gerade nichtkommerzielle Radios beim Aufbau eines anderen Europas spielen. Um die Rolle des Mediums Radio in der aktuellen Medienlandschaft neu zu definieren, ist er Mitinitiator des Forschungsnetzwerks IREN. Mehr Infos unter: http://iren-project.org </p>
<p>3. Slowenien: Roma und Ausgelöschte, Minderheiten abseits der Öffentlichkeit &#8211; Reportage über die Situation der Roma nach einer verordneten Schultrennung in Novo Mesto. (23:02)<br />
Mitte Mai verfügte der slowenische Unterrichtsminister Milan Zver den getrennten Unterricht von Angehörigen der Roma und den slowenischen SchülerInnen in einer Volksschule von Novo Mesto. Er gab damit dem Druck des Ortskomitees nach, das laufend für Stimmung gegen die Romasiedlung in der Nachbarschaft sorgte. Die Roma organisierten einen Schulboykott wegen der Diskriminierung ihrer Kinder, der in der slowenischen Presse großes Echo fand. Die rechts-konservative Regierung von Janes Jansa stützt sich aber auf ein &#8220;stärkeres slowenisches NationalgefühlÂ”. Unliebsame Minderheiten, wie die Roma und die &#8220;AusgelöschtenÂ” bekommen das zuerst zu spüren. VertreterInnen beider Gruppen setzen nun auf die Rolle der europäischen Minderheitenstandards, um zu ihrem Recht zu kommen. In Slowenien selbst ist das Mirovni Institut (Friedensinstitut) in Ljubljana eine der wenigen Einrichtungen, die sich mit der Problematik auseinandersetzt und die Minderheiten beim Kampf um ihre Rechte unterstützt. Mehr Infos unter: www.mirovni-institut.si</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Mai 2005]]></title>
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		<pubDate>Sat, 30 Apr 2005 10:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Hunger]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Weißrussland]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Rassismus in Andalusien (14:28) Vor 5 Jahren gingen die Meldungen von Pogromartigen Ausschreitungen gegen nordafrikanische Landarbeiter in der andalusischen Stadt El Ejido durch die Medien in ganz Europa. Die Stadt in einer der ärmsten Regionen Spaniens gelegen, hatte sich vom Gastarbeiterreservoir für das Europäische Wirtschaftwunder zur drittreichsten Stadt Spaniens entwickelt. Das Europäische Bürgerforum hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Rassismus in Andalusien (14:28)<br />
Vor 5 Jahren gingen die Meldungen von Pogromartigen Ausschreitungen gegen nordafrikanische Landarbeiter in der andalusischen Stadt El Ejido durch die Medien in ganz Europa. Die Stadt in einer der ärmsten Regionen Spaniens gelegen, hatte sich vom Gastarbeiterreservoir für das Europäische Wirtschaftwunder zur drittreichsten Stadt Spaniens entwickelt. Das Europäische Bürgerforum hat seit dem Jahr 2000 zahlreiche Delegationen in die Region entsandt, um die Aufklärung der rassistischen Übergriffe voranzutreiben. Anfang März entsandte das EBF erneut eine internationale Delegation. Mit der Ermordung eines 40jährigen marokkanischen Gewerkschaftsmitarbeiters am 13. Februar durch eine Gruppe einheimischer Jugendlicher gewann die Delegation zusätzlich tragische Aktualität. Kathi Hahn berichtet über die aktuelle Situation. Mehr Infos unter: www.civic-forum.org </p>
<p>2. Hunger und Politik (12:00)<br />
Sylvie Brunel, Geologin in Montepellier hat 20 Jahre lang Erfahrung bei der Organisation &#8220;Ärzte ohne Grenzen&#8221; und als Leiterin der &#8220;Action internationale contre la faimÂ” gesammelt. Jetzt hat sie den Job geschmissen, denn Â‚die Bemühungen der humanitären Organisationen werden pervertiertÂ‘, wie sie sagt. Weil der politischen Willen zur Lösung der Probleme einfach fehlt. Kollege Alex Robin von Radio Zinzine in Südfrankreich sprach mit Sylvie Brunel über ihr letztes Buch &#8220;faim et politiqueÂ”, Hunger und Politik</p>
<p>3. ZARA Â– RasssimusReport 2004 (10:10)<br />
ZARA, der Verein für Zivilcourrage und Antirassismus Arbeit hat zusammen mit 8 anderen österreichischen Organisationen den RassimusReport für 2004 vorgelegt. Auch für Österreich gilt die Antidiskriminierungs-Richtlinie, auf die sich Menschen anderer Religionen, Hautfarbe und Herkunft berufen können, sofern sie sich am Arbeitsplatz im öffentlichen Leben benachteiligt fühlen. Allein Antirassismus lässt sich schwer von oben verordnen. Im Alltag ist er latent vorhanden, passiert als &#8220;vorauseilender GehorsamÂ” und wird noch viel zu oft ignoriert, sagt Hikmet Kayahan mit dem wir über den aktuellen Report sprachen. Mehr Infos unter: www.zara.or.at </p>
<p>4. Mediensituation in Weißrussland (9:57)<br />
Weißrussland ist heute das einzige Land der großen Region der OSZE-Länder wo 2 Journalisten wegen Beleidigung der Staatsmacht langjährige Haftstrafen verbüßen. Mit einem Referendum das zeitgleich mit den Parlamentswahlen im Oktober 2004 angesetzt worden war setzte Präsident Lukaschenko durch, dass er gegen die Verfassung auch eine dritte Periode im Amt bleiben könne. Das Jahr vor der Wahl war gekennzeichnet von einem Rundumschlag gegen alle noch existierenden unabhängigen Zeitungen. Mehr als Â¾ von ihnen wurden eingestellt. Im März erschien der jüngste OSCE Bericht über die Mediensituation in Weisrussland. Wir trafen zeitgleich Ales Ancipinka von der weißrussischen Journalistenvereinigung. Er zeichnete im Interview ein Bild der aktuellen politischen Situation und ihrer Auswirkung auf die Medien.<br />
Der aktuelle OSCE Bericht ist zu finden unter: http://www.osce.org/fom/documents.html </p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; April 2005]]></title>
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		<pubDate>Tue, 29 Mar 2005 11:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Reiseeindrücke aus der Ukraine im Februar 2005 (13:24) Die Orangene Revolution führte Ende 2004 zum Machtwechsel in der Ukraine. Nach der Revolte tritt für die meisten Ukrainerinnen wieder der Alltag in den Vordergrund. Die Erwartungen an den großen politischen Umbruch unter Präsident Juschtschenko bleiben dabei sehr unterschiedlich. Gespräche mit Kiewer Studenten, dem Philosophen Sigov [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Reiseeindrücke aus der Ukraine im Februar 2005 (13:24)<br />
Die Orangene Revolution führte Ende 2004 zum Machtwechsel in der Ukraine. Nach der Revolte tritt für die meisten Ukrainerinnen wieder der Alltag in den Vordergrund. Die Erwartungen an den großen politischen Umbruch unter Präsident Juschtschenko bleiben dabei sehr unterschiedlich. Gespräche mit Kiewer Studenten, dem Philosophen Sigov und Michael Svestovitch, dem Begründer der Website maidan.org.<br />
Mehr Infos unter: www.maidan.org.ua  www.zaraz.org </p>
<p>2. Ukrainische Mediensituation im Umbruch (7:52)<br />
Die Kontrolle über das Ukrainische Mediensystem war eine der wichtigsten Stützen des Regimes von Präsident Kutschma. Heute geht es darum wie das staatliche Fernsehen in einen öffentlichen Rundfunk nach Vorbild der BBC umgestaltet werden kann. Der Einfluss der Oligarchen auch die zahlreichen privaten Medien soll eingeschränkt werden und lokale Medien nicht mehr der politischen Administration unterstehen. Über die Mediensituation und ihre Perspektiven sprachen wir mit Taras Schevschenko, Medienjurist von Internews Ukraine.<br />
Mehr Infos unter: www.internews.ua</p>
<p>3. Europäische Medienpolitik Â– Ministerrat und NGO-Forum in Kiew (7:20)<br />
Am 10 und 11. März fand in Kiew die 7. Ministerratskonferenz des Europarates zur Medienpolitik statt. Vertreter der 46 Mitgliedsstaaten kamen zusammen um Grundlegende Entscheidungen zur Medienpolitik für die nächste 4 Jahre zu treffen. Erstmals waren NGOs eingeladen den Diskussionsprozess mitzugestalten. Der Polnische Medienexperte Karol Jakubovicz wird in den nächsten 4 Jahren das CDMC, das zuständige Arbeitsgremium leiten und damit ganz wesentlich die Medienpolitik des Europarates gestalten. Im Interview erläutert er warum die Zusammenarbeit mit den NGOs für ihn wichtig ist und dass eine vielfältige Medienlandschaft Community Medien braucht.<br />
Mehr Infos unter: http://www.coe.int/T/e/human_rights/media/</p>
<p>4. Besuch in einer Siedlung der brasilianischen Landlosenbewegung MST (13:46)<br />
Anfang 2005 fand das Weltsozialforum in Porto Allegre statt. Heike Schiebeck nahm als österreichische Delegierte der Europäischen Bauernkoordination teil. Sie nutze die Reise auch um eine Siedlung der Landlosenbewegung MST näher kennen zu lernen. Im Gespräch mit Thomas Kupfer erläutert sie die Hintergründe der Landlosenbewegung und ihre aktuelle Situation im Brasilien unter Präsident Lula. </p>
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		<title><![CDATA[Interview mit Karol Jakubowicz]]></title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2005 23:29:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Europarat]]></category>
		<category><![CDATA[Kiew]]></category>

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		<description><![CDATA[Ungeschnittenes Interview mit Karol Jakubowicz, dem neuen Vorsitzenden des &#8220;steering committe on media and new communication&#8221; (CDMC)anlässlich der 7ten Ministerratskonferenz des Europarates zur Medienpolitk. Jakubowicz streicht die Rolle einer pluralen Medienlandschaft hervor die public service, kommerzielle Medien und civic oder community medien umfassen soll. Im Rahmen der zukünftigen Arbeit des CDMC sollen die NGOs zunehmend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungeschnittenes Interview mit Karol Jakubowicz, dem neuen Vorsitzenden des &#8220;steering committe on media and new communication&#8221; (CDMC)anlässlich der 7ten Ministerratskonferenz des Europarates zur Medienpolitk.<br />
Jakubowicz streicht die Rolle einer pluralen Medienlandschaft hervor die public service, kommerzielle Medien und civic oder community medien umfassen soll. Im Rahmen der zukünftigen Arbeit des CDMC sollen die NGOs zunehmend als Partner des Europarates konsultiert und einbezogen werden. Die Konferenz in Kiew hatte diesbezüglich die Rolle als Pilotveranstaltung für diese neue Europaratspolitk der &#8220;Governance&#8221; zu dienen. Das Interview führte Helmut Peissl</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Februar 2005]]></title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2005 15:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Medie]]></category>
		<category><![CDATA[n Asylpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Politischer Umbruch in der Ukraine (8:40) Viktor Juschtschenko, der prowestliche Präsidentschaftskandidat hat bei der Wiederholung der Stichwahl Ende Dezember klar gewonnen. Mittlerweile war Juschtschenko bereits auf Europatour, um die ukrainischen Annäherungsbemühungen an Eu-Europa zu unterstreichen. Jürgen Kräftner, vom Europäischen Bürgerforum zeichnet ein Bild der ersten Auswirkungen des Machtwechsels aus der Sicht der Bevölkerung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Politischer Umbruch in der Ukraine (8:40)<br />
Viktor Juschtschenko, der prowestliche Präsidentschaftskandidat hat bei der Wiederholung der Stichwahl Ende Dezember klar gewonnen. Mittlerweile war Juschtschenko bereits auf Europatour, um die ukrainischen Annäherungsbemühungen an Eu-Europa zu unterstreichen. Jürgen Kräftner, vom Europäischen Bürgerforum zeichnet ein Bild der ersten Auswirkungen des Machtwechsels aus der Sicht der Bevölkerung und von der voranschreitenden Spaltung der Protestbewegung PORA.<br />
2. Asylrechtsdebatte in Österreich (12:47)<br />
Phillip Sonderegger von SOS-Mitmensch in Wien berichtet über die aktuelle Asylrechtsdebatte. Die neue Innenministerin Lisl Prokopp gibt sich offen für Gespräche mit den NGOs, doch was ist in den nächsten Monaten realistisch zu erwarten? Der zurückgetretene Innenminister Strasser hat in den vergangenen Monaten unter anderem mit verzerrter Darstellung der Kriminalstatistik die Stimmung gegen Asylwerber massiv verstärkt. Mehr Infos unter: http://www.sos-mitmensch.at/<br />
3. Prozesse gegen Gentechnikgegner in Frankreich (10:50)Antoine De Rufrray, Delegierter der Confederation Paysanne berichtet über neue Aspekte im Kampf gegen den Einsatz gentechnisch veränderten Saatguts in Frankreich. &#8220;Freiwillige ErntehelferInnen&#8221; zwingen mit dem präventiven Zerstören der Versuchsfelder die Regierung und die Saatgutkonzerne die Auseinandersetzung über gentechnisch verändertes Saatgut öffentlich zu führen. Seit 1998 haben sich mehrere hundert AktivistInnen an der Zerstörung von Versuchspflanzungen beteiligt. Der Staatsgewalt und den Konzernvertretern von Biogema gelang es wiederholt einzelne Aktivisten mit drakonischen Strafen an den Rand ihrer Existenz zu bringen. In der Confederation Paysanne hofft man, dass das gemeinsame Vorgehen von BäuerInnen und KonsumentInnen gegen den Einsatz von manipuliertem Saatgut auch in anderen Ländern Nachahmung findet.<br />
Mehr Infos unter: www.agrarbuendnis.at<br />
4. NGO-Beteiligung an der Europarats Ministerkonferenz zur Medienpolitik (9:12)<br />
Am 11. und 12. März 2005 findet in Kiew die 7. Ministerkonferenz des Europarates zu Medienpolitik statt. Die verantwortlichen Minister der 46 Mitgliedsstaaten, eine Reihe von Experten und erstmals auch Nichtregierungsorganisationen, die sich mit Medienpolitik auseinandersetzen, werden in Kiew zusammenkommen. Aus Sicht der beteiligten NGOs geht es vor allem darum die Verankerung des Dritten Mediensektors, Medienerziehung als Friedenserziehung und das Bild der Frauen in den Medien zu thematisieren. Über die inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitungen berichtet Gabriel Nissim, Sprecher der akkreditierten Menschenrechtsorganisationen beim Europarat.<br />
Infos unter: http://www.coe.int/T/E/human_rights/media/<br />
5. Neue Ausgabe von Ost-West-Gegeninformationen<br />
Die aktuelle Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift Ost-West-Gegeninformationen beschäftigt sich mit der Rolle der Konservativen und rechtsnationalen Parteien in Osteuropa. Das Dossier der Zeitschrift thematisiert in 4 Beiträgen die Rolle der Freien Medien in Osteuropa. Die Beiträge entstanden auf Grundlage der Tagung Fm@dia 2004 in Prag und wurden vom Verband Freier Radios Österreich zusammengestellt. </p>
<p>http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc/ostwest</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Jänner 2005]]></title>
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		<pubDate>Mon, 27 Dec 2004 18:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrsprachigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Die Rolle der Bewegung PORA in den ukrainischen Präsidentschaftswahlen (14:37) Die Bewegung PORA (&#8220;Es ist Zeit&#8221;) entstand im Frühjahr 2004 als jugendliche Protestbewegung gegen die starren Machtverhältnisse, die einer demokratischen Entwicklung im Land entgegenstanden. Die anhaltenden Proteste gegen den massiven Wahlbetrug zugunsten des russlandfreundlichen Kandidaten Janukowitsch führten zur Wahlwiederholung am 26. 12. 2004 mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Die Rolle der Bewegung PORA in den ukrainischen Präsidentschaftswahlen (14:37)<br />
Die Bewegung PORA (&#8220;Es ist Zeit&#8221;) entstand im Frühjahr 2004 als jugendliche Protestbewegung gegen die starren Machtverhältnisse, die einer demokratischen Entwicklung im Land entgegenstanden. Die anhaltenden Proteste gegen den massiven Wahlbetrug zugunsten des russlandfreundlichen Kandidaten Janukowitsch führten zur Wahlwiederholung am 26. 12. 2004 mit einem überwältigenden Sieg des Oppositionskandidaten Viktor Juschtschenko. Jürgen Kräftner vom Europäischen Bürgerforum in der Ukraine war während der Proteste in Kiew und sprach dort mit Irina einer Vertreterin von PORA über die Motivation der Bewegung, die mögliche Ost-West Spaltung des Landes, den Zusammenhalt zwischen jungen und älteren Generationen und über die Erwartungen die in den neuen Präsidenten gesetzt werden. </p>
<p>2. Ein Jahr Christoph Blocher in der Regierung (15:40)<br />
Der SVP-Rechtsaußen Bundesrat Blocher ist verantwortlich für zahlreiche Verschärfungen im Fremden- und Ausländerrecht. Die Vorstellung, dass sich Blochers Einbindung in die Regierung mäßigend auf seine Positionen auswirken würde, hat sich nicht erfüllt. Verschärfend kommt hinzu, dass Blocher gleichzeitig das Polizei- und das Justizdepartement unter seiner Kontrolle hat. Die Verschärfungen führen aber auch dazu, dass der Widerstand wächst. Interview mit Claude Braun vom Europäischen Bürgerforum in der Schweiz. </p>
<p>3. Kaufhausbesetzung in Budapest (10:18)<br />
Anfang November sorgte eine Hausbesetzung im Zentrum von Budapest für Aufregung, ein Selbstverwaltetes Wohn- und Kulturzentrum sollte entstehen. In Ungarn waren illegale politische Aneignungsaktionen dieser Art bisher fast nur vom Hörensagen bekannt. Inzwischen ist das Projekt wieder beendet, es sollte aber nur den Auftakt bilden für weitere geplante Besetzungen. Thomas Kupfer von Radio Corax in Halle sprach mit Maxi Gas einen Vertreter der für die Besetzung verantwortlichen Zentrum-Aktionsgruppe. </p>
<p>4. Buchvorstellung: Sprachen im Disput Â– Medien und Öffentlichkeiten in multilingualen Gesellschaften, von Brigitta Busch (5:56)<br />
Die Bedeutung von Sprachenvielfalt als Ausdruck kulturellen Reichtums findet sich immer wieder im offiziellen Texten der EU und anderer europäischer und internationaler Institutionen. Zu alten Minderheitssprachen kommen neue MigrantInnensprachen dazu, die Höreindrücke in Europas Städten immer bunter machen. Selten aber spiegelt sich diese Vielsprachigkeit in den großen Medien wider. Die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten stehen dieser Entwicklung meist konzeptlos gegenüber. Sprachen im Disput ist ein Plädoyer für mehr Sprachenvielfalt in unseren Medien. Öffentlichkeit in unseren mehrsprachigen Gesellschaften kann aber nicht mehr &#8220;von oben&#8221; konzipiert werden, Impulse von den Rändern oder &#8220;von unten&#8221; gewinnen immer mehr an Bedeutung. Brigitta Busch verweist daher explizit auf die Rolle nichtkommerzieller Medien wie Freier Radios, wenn es um die Suche, die Erprobung und die Umsetzung von neuen Herangehensweisen bei mehrsprachiger Mediengestaltung geht. </p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten 54 &#8211; Dezember 2004]]></title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2004 11:27:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Griechenland Â– &#8220;Migration from the south-east bordersÂ” transnationales Symposium auf Kreta (14:56) Athanasios Marvakis, Professor an der Universität Rhetymnon und selbst als Sohn griechischer Migranten in Deutschland aufgewachsen, ist einer der Initiatoren des Symposiums. Marvakis ist aber auch Initiator des Selbstverwalteten MigrantInnenzentrums in Rhetymnon/Kreta. Im Interview erläutert er die Lebenssituation von MigrantInnen in Griechenland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Griechenland Â– &#8220;Migration from the south-east bordersÂ” transnationales Symposium auf Kreta (14:56)<br />
Athanasios Marvakis, Professor an der Universität Rhetymnon und selbst als Sohn griechischer Migranten in Deutschland aufgewachsen, ist einer der Initiatoren des Symposiums. Marvakis ist aber auch Initiator des Selbstverwalteten MigrantInnenzentrums in Rhetymnon/Kreta. Im Interview erläutert er die Lebenssituation von MigrantInnen in Griechenland und stellt die Arbeit des selbstverwalteten MigrantInnenzentrums vor.  </p>
<p>2. Ukraine Â– Unabhängige Medienarbeit in der Ukraine (8:21)<br />
Nach anhaltenden Protesten großer Teile der Bevölkerung und massiver Interventionen internationaler Politiker erklärte der Oberste Gerichtshof der Ukraine am 3. Dezember das Ergebnis der Stichwahl vom 21. November für ungültig. Der prowestliche Präsidentschaftskandidat Juschtschenko ist einem Wahlsieg damit einen bedeutenden Schritt näher gekommen. Der Wahlkampf der letzten Monate war geprägt von einer sehr ungleichen Behandlung der Präsidentschaftskandidaten durch die offiziellen Medien. Julia Kutsova, Aktivistin des Ukrainischen No Norder-Netzwerks und Redakteurin beim unabhängigen Fernsehsender Kanal 5 in Kiew zur Mediensituation in der Ukraine.<br />
Mehr Infos unter: www.zaraz.org </p>
<p>3. Großbritannien Â– &#8220;Desi Radio&#8221;, das Radio der Punjabi Community in London (9:32)<br />
Die Indiche und Pakistanische Gemeinschaft bilden in London die größte MigrantInnengruppe, obwohl sie teilweise bereits seit mehreren Generationen in London leben sind sie in den Medien kaum vertreten. Vor zwei Jahren ging &#8220;Desi Radio&#8221; als das Radio der Pandschabi Community in London auf Sendung. Manjinder Singh Chahal stellt die Arbeit und die Zukunftsperspektiven von &#8220;Desi Radio&#8221; vor.<br />
Mehr Infos unter: www.desiradio.org.uk</p>
<p>4. Slowenien Â– Medien in der Multikulturellen Gesellschaft (10:31)<br />
Medien als Geschäft und Medien als Schlüssel zur Macht das sind meist die Gründe für westliche Medienunternehmen Zeitungen, ganze Verlage oder Rundfunkstationen in Osteuropa aufzukaufen. Aber nicht nur Ausländische Investoren sind verantwortlich für die schrumpfende Medienvielfalt in Ost- und Südosteuropa. Um ein genaueres Bild der Mediensituation in den Neuen EU-Ländern auf dem Balkan und anderen Osteuropäischen Ländern zu zeichnen führte das Mirovni Institut in Ljubljana in den vergangenen Monaten eine ausführliche Studie in 18 Ländern durch.<br />
Die Ergebnisse der Studie und die Tatsache, dass es vor allem für Minderheiten immer schwieriger wird Zugang zu Medien zu bekommen, war Anlass für die Arbeitstagung &#8220;Mainstreaming/Empowering Minorities in the media in multicultural societiesÂ” in Ljubljana. Gespräch mit Brankica Petkovic Programmkoordinatorin des Mirovni Institut Ljubljana.<br />
Mehr Infos unter: www.mirovni-institut.si </p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; November 2004]]></title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2004 22:36:19 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Präsidentschaftswahlen in der Ukraine (17:25) Am 31. Oktober fand in der Ukraine die Präsidentschaftswahl statt. Trotz vielfach vermuteter Manipulationen der Wahlergebnisse konnte der Moskautreue Kandidat und derzeitige Ministerpräsident Janukowitch nicht die absolute Mehrheit für sich verbuchen. Am 21.November kommt es zum zweiten Wahlgang. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer im städtischen Milieu hoffen weiter auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Präsidentschaftswahlen in der Ukraine (17:25)<br />
Am 31. Oktober fand in der Ukraine die Präsidentschaftswahl statt. Trotz vielfach vermuteter Manipulationen der Wahlergebnisse konnte der Moskautreue Kandidat und derzeitige Ministerpräsident Janukowitch nicht die absolute Mehrheit für sich verbuchen. Am 21.November kommt es zum zweiten Wahlgang. Viele Ukrainerinnen und Ukrainer im städtischen Milieu hoffen weiter auf einen politischen Umschwung. Jürgen Kräftner vom Europäischen Bürgerforum sprach mit Tatjana Golytschenko, Professorin für Politologie an der Universität Kiew über die Hintergründe und Erwartungen bei diesen Wahlen.</p>
<p>2. European Media Watch Â– Bashy Quraishy (10:59)<br />
Wie kann Medienbeobachtung zur Verbesserung der Berichterstattung über Minderheiten sowie zu ihrer korrekteren Wahrnehmung durch die Medien beitragen. Bashy Quraishy, Herausgeber von &#8220;Fairplay &#8211; Media Watch&#8221; in Dänemark leitete zu dieser Frage eine Arbeitsgruppe bei der Konferenz &#8220;Tuning into Diversity 2004&#8243;. Im Interview berichtet er über die Ergebnisse und erläutert seine Erfahrungen mit Media Watch.</p>
<p>3. Europa Bildung Â– Ein Schritt zur Friedenserziehung (14:09)<br />
Friedenserziehung und globales Lernen sind Anliegen die der Friedenspädagoge Werner Wintersteiner, Germanistik Professor an der UNI Klagenfurt zu vermitteln sucht. Im Rahmen seiner Publikationsreihe &#8220;ide Â– Informationen zur Deutschdidaktik&#8221; stellte er anlässlich der EU-Erweiterung ein Heft unter das Motto Europa-Erziehung. Auch im Rahmen einer aktuellen Vorlesung plädiert er für eine ganzheitliche Europa Bildung als Grundlage für friedliches Zusammenleben und als Bedingung dafür, die Kulturelle Vielfalt Europas gleichberechtigt leben zu können.  </p>
<p>4. Ost-West-Gegeninformationen 2/2004 (6:04)<br />
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Ost-West-Gegeninformationen geht der Frage auf den Grund welche Rolle Kunst und Kultur bei den Gesellschaftlichen Veränderungen in den Transitionsländern spielte. Wir stellen einige Beiträge kurz vor. </p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Oktober 2004]]></title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2004 08:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Südafrika]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Türkei &#8211; Beitrittsverhandlungen Ja oder Nein? ( 13:36 ) Die EU steht unter Druck, denn sie muss ein konkretes Datum für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen nennen. Krampfhaft werden Gründe gesucht, um das Ganze noch einmal aufzuschieben, denn die Ablehnung der europäischen Bevölkerung ist unübersehbar. Werner van Gent, Südosteuropa Korrespondent für den Schweizer Rundfunk gibt im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Türkei &#8211; Beitrittsverhandlungen Ja oder Nein? ( 13:36 )<br />
Die EU steht unter Druck, denn sie muss ein konkretes Datum für die Aufnahme von Beitrittsgesprächen nennen. Krampfhaft werden Gründe gesucht, um das Ganze noch einmal aufzuschieben, denn die Ablehnung der europäischen Bevölkerung ist unübersehbar. Werner van Gent, Südosteuropa Korrespondent für den Schweizer Rundfunk gibt im Interview seine Einschätzung zur derzeitigen Situation in der Türkei. </p>
<p>Österreich Â– Notstand Pressefreiheit ( 10:14 )<br />
Unter dem Titel &#8220;Notstand Pressefreiheit Â– Macht oder Ohnmacht der Medien&#8221; veranstaltete Reporter ohne Grenzen Österreich gemeinsam mit der Liga für Menschenrechte ein internationales Symposion in Wien. Ein aktueller Bericht des EU-Parlaments kritisiert nicht nur die Medienkonzentration in Italien und in anderen EU-Staaten, sondert fordert einen Europaweiten Mindeststandard zur Sicherung der freien Meinungsäußerung und Informationsfreiheit. Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich gibt eine Einschätzung zur Mediensituation und stellt das Arbeitsfeld der Organisation vor. </p>
<p>Südafrika: Sprachliche Vielfalt im Rundfunk &#8211; ein Vorbild für Europa? ( 11:44 )<br />
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk Südafrika SABC, die South African Broadcasting Corporation sendet Radioprogramme in 11 Sprachen, dennoch ist eine ausreichende Rundfunkversorgung vor allem in Ländlichen Regionen nicht gewährleistet. Südafrika unterstützt deshalb aktiv die Entwicklung von Community Radios, vor allem abseits der großen Städte. Govin Reedy, Universitätsprofessor und Mitbegründer der SABC berichtete im Rahmen der Veranstaltung &#8220;Notstand Pressefreiheit Â– Macht oder Ohnmacht der Medien&#8221; über die Mediensituation in Südafrika.</p>
<p>Europäische Verfassung Â– am Weg zum Europäischen Zentralstaat? ( 12:39 )<br />
Nicolas Busch, setzt sich kritisch mit dem vorliegenden Verfassungstext auseinander und zeigt dabei die wesentlichen Demokratiedefizite auf. Verfassungen leiten ihre Legitimation aus ihrer Entstehung ab, sie sind bisher Ergebnis breiter demokratischer Prozesse in einzelnen Staaten, die &#8220;EU-Verfassung&#8221; stellt dieses Verfassungsverständnis auf den Kopf. Mit der bewussten Umdeutung gesellschaftlich verankerter Begriffe, wie etwa &#8220;public service&#8221; im Sinne eines neoliberalen Wirtschaftsdenkens, wird darüber hinaus kein verfassungsmäßiger Rahmen für Europäische Politik gezeichnet sondern vielmehr die künftige politische Richtung vorgegeben.  </p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; September 2004]]></title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2004 18:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko Frankreich UNESCO Griechenland Slowenien]]></category>

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		<description><![CDATA[1. &#8220;Migration et DevelopmentÂ” ist eine französich-marrokanische Initiative, die 1986 von Jamal Hussein, einem marokkanischen Gastarbeiter gegründet wurde. Marokkanische Migranten bauen mit Unterstützung von freiwilligen HelferInnen aus Frankreich Infrastrukturprojekte in ihren Heimatregionen auf. Seit 1989 sind auf diese Weise 112 Dörfer oder Siedlungen mit Strom versorgt worden. 70 Brunnen wurden gebaut sowie 14 Zisternen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. &#8220;Migration et DevelopmentÂ” ist eine französich-marrokanische Initiative, die 1986 von Jamal Hussein, einem marokkanischen Gastarbeiter gegründet wurde. Marokkanische Migranten bauen mit Unterstützung von freiwilligen HelferInnen aus Frankreich Infrastrukturprojekte in ihren Heimatregionen auf. Seit 1989 sind auf diese Weise 112 Dörfer oder Siedlungen mit Strom versorgt worden. 70 Brunnen wurden gebaut sowie 14 Zisternen und 5 Staubecken. Geraldine Marx, Mitarbeiterin von Migration und Development in Marseille erläutert die Ziele und die Arbeit der Organisation näher.<br />
Mehr Infos unter: www.migdev.org </p>
<p>2. Slowenien nach dem EU-Beitritt<br />
Slowenien ist vielleicht das Land für dessen Bewohner der Beitritt mit den wenigsten Veränderungen verbunden war. Seit dem Zerfall Jugoslawiens war der EU-Beitritt erklärtes Ziel praktisch aller Parteien. Während sich nun die Grenzen zu den anderen EU-Ländern leichter passieren lassen sollten, entstanden nun neue Grenzen wo während Generationen überhaupt keine bestanden. In drei Jahren soll Slowenien zu den Schengenländern gehören und wird dann eine Außengrenze der Festung Europa gegen Kroatien errichtet haben.<br />
Darij Zadnikar ist Philosophie Professor an der UNI Ljubljana und seit langem im Rahmen verschiedener kritischer Initiativen engagiert. Er vermittelt uns ein Stimmungsbild aus Slowenien 4 Monate nach den großen Beitrittsfeiern. </p>
<p>3. UNESCO-Konvention zum Schutz der Kulturellen Vielfalt<br />
Seit dem Herbst letzten Jahres gibt im Rahmen der UNESCO die Initiative zur Verankerung einer weltweiten Konvention zum Schutz der kulturellen Vielfalt, die ersten Überlegungen gehen schon auf Ende der 90er Jahre zurück. Wenn es nach den Autoren der GATS-Verträge geht, soll künftig auch im Kultur- und Bildungsbereich nur noch das Diktat des Freien Marktes gelten und bereits die Förderung &#8220;heimischer Kultur&#8221; könnte als Wettbewerbsverzerrung untersagt werden. In vielen Ländern wird derzeit der seit Juli vorliegende UNESCO-Konventionsentwurf öffentlich diskutiert. 2005 sollte dieses internationale Dokument durch die UNO Vollversammlung angenommen werden und rechtlich bindend den unterzeichnenden Staaten die Unterstützung ihrer eigenen Kulturen ermöglichen. Mercedes Echerer erläutert im Interview die Zusammenhänge und die aktuelle Diskussion.</p>
<p>4. Buchvorstellung &#8211; &#8220;Zimt in der Suppe Â– überraschendes GriechenlandÂ”<br />
von Werner van Gent und Paul l. Walser<br />
Die EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2003 und der Olympiarummel diesen Sommer haben Griechenland wieder einen festen Platz auf den Titelseiten eingebracht. Es ist bereits seit 1981 EU-Mitglied, meist kommen beim Stichwort Griechenland doch nur die üblichen Klischeebilder in den Sinn. Urlaub &#8211; Sirtaki &#8211; Retsina &#8211; Tsatsiki<br />
&#8220;Zimt in der SuppeÂ” vermittelt beim Lesen ungewohnte Einblicke und Eindrücke, es ist eine Mischung aus Reiseführer und Einführung vor allem in die Nachkriegsgeschichte, Wirtschaft und Kultur Griechenlands. Mehr Infos unter: www.rotpunktverlag.ch</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Juli 2004]]></title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Bulgarien &#8211; Kommunikationsbasis für Umweltinitiativen (8:18) Die politische Wende von 1989 wurde in Bulgarien vor allen von der Umweltbewegung herbeigeführt. Auch heute, 15 Jahre danach, sind Umweltinitiativen in Bulgarien eine wichtige Triebfeder für Demokratisierung und zivilgesellschaftliches Engagement. Die nichtkommerzielle Internetplattform &#8220;Bluelink&#8221; spielt eine wesentliche Rolle, wenn um die Darstellung von Aktionen und Anliegen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Bulgarien &#8211; Kommunikationsbasis für Umweltinitiativen (8:18)<br />
Die politische Wende von 1989 wurde in Bulgarien vor allen von der Umweltbewegung herbeigeführt. Auch heute, 15 Jahre danach, sind Umweltinitiativen in Bulgarien eine wichtige Triebfeder für Demokratisierung und zivilgesellschaftliches Engagement. Die nichtkommerzielle Internetplattform &#8220;Bluelink&#8221; spielt eine wesentliche Rolle, wenn um die Darstellung von Aktionen und Anliegen in der Bulgarischen Öffentlichkeit geht. Elena Racholova stellt die Internetplattform und Ihre Engagements vor.</p>
<p>2. Polen Â– Themenschwerpunkt (15:12)<br />
Polen ist das bei weitem größte Land unter den neuen EU-Mitgliedern. Ralf Wendt von Radio Corax zeichnet ein aktuelles Stimmungsbild der polnischen Kulturszene abseits des Mainstream. Die Klubszene zwischen Samosz und Chelm ist Ausgangspunkt für seinen ersten Beitrag über die Subkultur in Ostpolen. Im Zweiten Teil stöbert Ralf Wendt in der jungen Kunstszene von Wrozlav. </p>
<p>3. Vom Enthusiasmus zur Desillusion? &#8211; Die neue EU und Europa (13:29)<br />
Die neue Ausgabe der &#8220;Ost-West-Gegeninformationen, der Vierteljahreszeitschrift des Institutes für Südosteuropäische Geschichte an der Karl Franzens Universität Graz, vermittelt einen breiten Überblick über die aktuelle gesellschaftliche Debatte zum EU-Beitritt in den neuen Mitgliedsländern. Darüber hinaus kommt die Situation der Länder zur Sprache, die erst in einer späteren Runde beitreten sollen, wie Rumänien und Bulgarien oder noch gar keine konkrete Beitrittsperspektive haben, wie Serbien, Mazedonien oder die Ukraine.  </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Juni 2004]]></title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kampagne für eine andere Agrarpolitik in Europa (11:07) Ende Mai lancierte die Französische Confederation Paysanne gemeinsam mit der Europäischen Bauernkoordination die Kampagne für eine andere Agrarpolitik in Europa. Zentrale Anliegen der Kampagne sind: - Die Erhaltung der bäuerlichen Landwirtschaft - Die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln - Die Erhaltung der Umwelt - Solidarität statt Konkurrenz Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kampagne für eine andere Agrarpolitik in Europa (11:07)<br />
Ende Mai lancierte die Französische Confederation Paysanne gemeinsam mit der Europäischen Bauernkoordination die Kampagne für eine andere Agrarpolitik in Europa.<br />
Zentrale Anliegen der Kampagne sind:<br />
- Die Erhaltung der bäuerlichen Landwirtschaft<br />
- Die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln<br />
- Die Erhaltung der Umwelt<br />
- Solidarität statt Konkurrenz<br />
Mit der Forderung nach &#8220;Ernährungssouveränität&#8221; stellen die Kleinbauernorganisationen ein Gegenmodell zur bisherigen EU-Agrarpolitik auf. Produktionssteigerung gilt immer noch als oberste Maxime der Europäischen Landwirtschaftspolitik. In der geplanten EU-Verfassung soll die Produktionssteigerung nun erneut verankert werden. Ernährungssouveränität bezeichnet hingegen das Recht der Bevölkerung eines Landes, die Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik selbst zu bestimmen, ohne Preis-Dumping gegenüber anderen Ländern.<br />
Heike Schiebeck, Österreichische Vertreterin in der Europäischen Bauernkoordination, erläutert im Gespräch die Hintergründe der aktuellen Kampagne und die Zusammenarbeit mit Organisationen wie Via Campesina oder der MST in Brasilien.<br />
Mehr Infos unter: www.cpefarmers.org </p>
<p>Bittere Ernte Â– Die moderne Sklaverei in der industriellen Landwirtschaftspolitik Europas (12:30)<br />
So lautet der Titel der aktuellen Publikation des Europäischen Bürgerforums.<br />
Etwa zwei Drittel des Lebensmittelhandels werden in Europa von einer Handvoll Unternehmen kontrolliert. Mit ihrer Monopolstellung drücken sie die Preise für Landwirtschaftliche Erzeugnisse laufend nach unten. Die Auswirkungen für Arbeiter und Arbeiterinnen, vor allem in Großbetrieben sind fatal. Ausländische Arbeitskräfte werden oft bewusst in illegalen Situationen beschäftigt und erfüllen die Rolle moderner Sklaven.<br />
Als vor vier Jahren im spanischen &#8220;El Ejido&#8221; nordafrikanische ErntearbeiterInnen Opfer eines rassistischen Pogroms wurden, gelangte das Thema erstmals an die Europäische Öffentlichkeit. &#8220;Bittere Ernte&#8221; dokumentiert die Situation von Saisoniers und LandarbeiterInnen in Spanien, Frankreich, der Schweiz, den Niederlanden, Österreich, Deutschland und Polen. Weitere Artikel und setzt sich mit den Auswirkungen der EU-Agrar- und Migrationspolitik auseinander.<br />
Dieter Behr und Kathi Hahn, zwei AutorInnen stellen im Beitrag den Inhalt von &#8220;Bittere Ernte&#8221; vor.<br />
Mehr Infos zur Publikation gibt es unter:  &#8220;Bittere Ernte&#8221;<br />
www.civic-forum.org/index.php?lang=DE&#038;site=MIGRATION&#038;article=509 </p>
<p>Slowenien Â– EU-Beitritt im Zeichen von wachsendem Nationalismus? (17:05)<br />
Mit dem 1. Mai 2004 ist auch Slowenien Mitglied der EU. Seit dem Zerfall des ehemaligen Jugoslawien und der Unabhängigkeit Sloweniens war der EU-Beitritt unter dem Slogan &#8220;Evropa Zdaj&#8221; (Europa jetzt) fast von allen politischen Parteien propagiert worden. Eine inhaltliche Diskussion fand hingegen kaum statt.<br />
Ganz im Gegensatz zum Ziel der Integration in einem multikulturellen Europa standen in Slowenien noch kurz vor dem EU-Beitritt Themen zur Debatte, die ein schiefes Licht auf die gesellschaftliche Stimmung werfen.<br />
Die Errichtung einer Moschee in Ljubljana wurde trotz Vorliegen aller notwendigen Beschlüsse und Genehmigungen aus Angst vor rechtspopulistischer Stimmungsmache laufend verschoben. In einem verfassungswidrigen Referendum stimmte eine große Mehrheit gegen die Rückgabe der Zivilrechte an die Gruppe der so genannten &#8220;Ausgelöschten&#8221;, BürgerInnen Ex-Jugoslawiens, die es nach der Unabhängigkeit Sloweniens versäumt hatten die slowenische Staatsbürgerschaft zu beantragen.<br />
Borut Osonkar, Mitarbeiter von Radio MARÂŠ in Maribor, zeichnet ein aktuelles Stimmungsbild des Neo-EU-Staates.  </p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; April 2004]]></title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Ukraine Â– Leben an der Grenze Die Grenze ist für die Ukraine und ihre Nachbarstaaten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Vom Schmuggel bestreiten Menschen aus allen sozialen Schichten ihr Leben. Der Student Sascha finanziert sich damit sein Studium. Er erzählt vom Alltag seiner &#8220;Arbeit&#8221; an der Grenze. EU-Erweiterung Â– No Border Tour 04 Seit mehreren Jahren veranstaltet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ukraine Â– Leben an der Grenze<br />
Die Grenze ist für die Ukraine und ihre Nachbarstaaten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Vom Schmuggel bestreiten Menschen aus allen sozialen Schichten ihr Leben. Der Student Sascha finanziert sich damit sein Studium. Er erzählt vom Alltag seiner &#8220;Arbeit&#8221; an der Grenze.</p>
<p>EU-Erweiterung Â– No Border Tour 04<br />
Seit mehreren Jahren veranstaltet das No Border Netzwerk Grenzcamps, um gemeinsam mit lokalen Initiativen die Auswirkungen der Grenze für die lokale Bevölkerung und für MigrantInnen unter die Lupe zu nehmen. Im kommenden Sommer ist die No Border Tour während 8 Wochen entlang der neuen EU-Außengrenze geplant. Hagen Kopp stellt die Initiative vor.<br />
Mehr Infos unter: www.noborder.org </p>
<p>Kopftuchstreit Â– von der Unfähigkeit des Umgangs mit kultureller Vielfalt.<br />
Viele europäische Länder haben nach wie vor Probleme zu ihrer kulturellen Vielfalt mehr als nur am Papier zu stehen. Nachdem in Deutschland die Undiskussion über die &#8220;Leitkultur&#8221; aus den Schlagzeilen ist will die Österreichische Regierung die &#8220;Christlichen Werte&#8221; in der Verfassung verankern, am liebsten auch gleich auf EU-Ebene. Die Französische Regierung verabschiedete im Februar ein Gesetz, das muslimischen Mädchen das Tragen von Kopftüchern in den Schulen generell verbietet. Luis Auduc von der Lehrerausbildungsanstalt in Creteil erläutert die Auswirkungen und Hintergründe des Kopftuchstreits in Frankreichs Schulen.<br />
Mehr Infos: Dossier zum Thema in der Februarausgabe von www.monde-diplomatique.de </p>
<p>Ost-West Gegeninformationen Â– Zwischen Politik und Glauben<br />
Die aktuelle Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift Ost-West Gegeninformationen beschäftigt sich mit der Rolle der Religion in Osteuropa. Auch wenn der Zulauf zu den Kirchen nach dem Boom ab 1989 nun eher rückläufig ist, haben die religiösen Führer in den verschiedenen Ländern Ost- und Südosteuropas meist enormen Einfluss auf die Politik. Im aktuellen Heft wird vor allem die Situation in Russland, Polen, und den Balkanstaaten untersucht.<br />
Mehr Infos unter: http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc/ostwest</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; März 2004]]></title>
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		<pubDate>Sun, 29 Feb 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa von unten Â– März 2004 Weltwassertag am 22. März (15:03) Durch zunehmende Privatisierung soll der Wassersektor aus der Krise geführt werden. Das ist die Vision von Weltbank und dem internationalen Wasserrat. Auf Kommunal- und Länderebene ist das Geschäft schon voll im Gang. Allerdings wird auch deutlich, dass wenig lukrative, strukturschwache Regionen auf der Strecke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa von unten Â– März 2004</p>
<p>Weltwassertag am 22. März (15:03)<br />
Durch zunehmende Privatisierung soll der Wassersektor aus der Krise geführt werden. Das ist die Vision von Weltbank und dem internationalen Wasserrat. Auf Kommunal- und Länderebene ist das Geschäft schon voll im Gang. Allerdings wird auch deutlich, dass wenig lukrative, strukturschwache Regionen auf der Strecke bleiben. In Zahlreichen Ländern des Südens und Asiens formiert sich Widerstand gerade in Hinblick auf die ungerechte Verteilung von Wasser. Lisa Stadler und Uwe Hoering sind den komplexen Fragen rund um die Vermarktung des Allgemeinguts Wasser nachgegangen. Ihre Ergebnisse haben sie in dem Buch &#8220;Wasser Monopoly &#8211; von einem Allgemeingut und seiner Privatisierung&#8221; zusammengefasst. Ein Gespräch mit den Autoren. Mehr Infos: www.rotpunktverlag.ch </p>
<p>Media Monitoring Agency Â– Bukarest (11:56)<br />
Allein im Verlauf des letzten Jahres wurden 16 tätliche Angriffe auf JournalistInnen in Rumänien bekannt. Das wirft ein schales Licht auf die Medienfreiheit. Razvan Martin von der Media Monitoring Agency in Bukarest erklärt die Hintergründe dieser Situation und berichtet über die aktuellen Arbeitsbedingungen für JournalistInnen. Neben Medienbeobachtung macht die Media Monitoring Agency in Bukarest vor allem Bildungsarbeit zu Menschenrechtsthemen wie Antirassismus und Diskriminierung in Schulen und für JournalistInnen. Das Interview führt Thomas Kupfer von Radio Corax.<br />
Mehr Infos: www.mma.ro , www.interaudio.org </p>
<p>Gastarbajteri &#8211; 40 Jahre Arbeitsmigration (8:26)<br />
1964 wurde das Anwerbeabkommen zwischen Österreich und der Türkei abgeschlossen. In Zeiten der wirtschaftlichen Hochkonjunktur folgten Tausende Menschen der &#8220;EinladungÂ” in den Westen. Heute stellen diese Gastarbeiter mit ihren Familien einen wachsenden Teil der Bevölkerung in den meisten größeren Städten Europas dar. In der Ausstellung &#8220;Gastarbajteri&#8221;, die zurzeit in Wien zu sehen ist, wird der Anteil der MigrantInnen an der jüngeren Österreichischen Geschichte gezeigt. Der Anstoß zu &#8220;Gastarbajteri&#8221; kam von der Initiative Minderheiten, die mit der multimedialen Ausstellung vor allem auf die persönliche Situation der Menschen hinweisen will, die sonst nur als &#8220;Objekte der RepräsentationÂ” in den Medien auftauchen. Mehr Infos: www.initiative.minderheiten.at </p>
<p>European Manifesto (8:01)<br />
Mit dem &#8220;European Manifesto&#8221; läuft derzeit eine europaweite Kampagne zur Anerkennung und Unterstützung von multikulturellen Minderheiten- und Alternativmedien. Öffentlichrechtliche Rundfunkanstalten und kommerzielle Maistreammedien spiegeln kaum die multikulturelle Gesellschaft wieder, in der wir leben. Viele kleine mehrsprachige Radio-, TV-, Internet und Zeitungsprojekte nehmen zu einem beträchtlichen Teil öffentliche Aufgaben wahr. Die wichtige Rolle dieser Medien ist weder auf Europäischer Ebene noch in den meisten nationalen Gesetzgebungen berücksichtigt. Die Kampagne will die Bedeutung dieser Medien bewusst machen und fordert bessere Rahmenbedingungen für sie ein. Das &#8220;European Manifesto&#8221; kann im Internet unterzeichnet werden, der anlaufende Wahlkampf zum EU-Parlament bietet die Gelegenheit das Thema zur Sprache zu bringen.<br />
Mehr Infos: www.multicultural.net </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Februar 2004]]></title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Ungarn: Rechtskatholische Kreise setzen Sendeverbot für Tilos Radio durch. Das ungarische Medienkontrollkuratorium ORTT verhängte am 22. Jänner 2004 ein 30-tägiges Sendeverbot über Tilos Radio, das 1991 gegründete Freie Radio in Budapest. Die erstmalige Verhängung dieser Sanktion gegen ein Radio fiel nach einer im Dezember von der Partei FIDEZ und ihrer Zeitung Magyar Nemzet gestarteten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1. Ungarn: Rechtskatholische Kreise setzen Sendeverbot für Tilos Radio durch.<br />
Das ungarische Medienkontrollkuratorium ORTT verhängte am 22. Jänner 2004 ein 30-tägiges Sendeverbot über Tilos Radio, das 1991 gegründete Freie Radio in Budapest. Die erstmalige Verhängung dieser Sanktion gegen ein Radio fiel nach einer im Dezember von der Partei FIDEZ und ihrer Zeitung Magyar Nemzet gestarteten Hetzkampagne, in der Tilos christenfeindliche Propaganda vorgeworfen wurde. Eva Primosz vom Tilos-Kuratorium ruft zu Protestschreiben an die Medienbehörde und zur Unterstützung für Tilos Radio auf.<br />
Mehr Infos unter: www.tilos.hu </p>
<p>2. EU-Verfassung &#8211; Europa der Konzerne und Generäle?<br />
So heißt eine Veranstaltungsreihe der Linzer Friedenswerkstatt, die zu den offenen Fragen in der Europäischen Gemeinschaft verständliche Informationen geben will. Mit einem Friedensvolksbegehren soll die Bedeutung der Europäischen Verfassung den oft ratlosen BürgerInnen bewusst gemacht werden. Ulla Klötzer vom finnischen Komitee &#8220;Alternativen zu Europa&#8221; erläutert im Gespräch wichtige Aspekte zu Sozialabbau, Neutralität und der Bedeutung staatlicher Souveränität.<br />
Mehr Infos unter: www.friedensvolksbegehren.at </p>
<p>3. Freundschaft und Feindschaft auf dem Balkan Â– eine Euro-balkanische Herausforderung, so lautet der Titel eines aktuellen Buches von Karl Kaser. Er vermittelt darin Einblicke in die sozialen und kulturellen Hintergründe der Balkangesellschaften, die Grundlage für das Verstehen von Begriffen wie Parteien, Demokratieverständnis oder auch Nationalismus in der Region liefern.<br />
Anlässlich der Wahlen in Kroatien und Serbien sprachen wir mit dem Buchautor Karl Kaser, Professor für osteuropäische Geschichte an der Karl-Franzensuniversität in Graz über den langen Weg zur Normalisierung am Balkan.<br />
Buchtipp zum Beitrag: Freundschaft und Feindschaft auf dem Balkan, Karl Kaser (Klagenfurt/Celovec 2001) erschienen im Wieser Verlag www.wieser-verlag.com </p>
<p>4. Networking Europe oder einfach NEURO Â– unter diesem Titel findet in der Zeit 26. Â– 29. Februar 2004 eine internationale Konferenz in München statt. Intention des Treffens ist die Vernetzung von Initiativen und engagierten Einzelpersonen aus Bereichen, die auch angesichts der wachsenden Netzwerkkultur oft nebeneinander agieren.<br />
Bereits im Herbst 2001 lief am gleichen Ort in der Münchner Mufathalle das &#8220;make worlds&#8221; Treffen, die jetzige NEURO Konferenz versteht sich als Folgeveranstaltung. Susanne Lang vom Vorbereitungsteam stellt das Projekt vor.<br />
Mehr Infos unter: http://neuro.kein.org oder www.makeworlds.org  </p>
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		<title><![CDATA[Sendeverbot für Radio Tilos in Budapest]]></title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jan 2004 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Sendeverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Tilos]]></category>
		<category><![CDATA[Ungarn]]></category>

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		<description><![CDATA[Rechtskatholische Kreise setzen Sendeverbot für Tilos Radio durch! Anfang Dezember ging ein Thema durch alle ungarischen Medien: alljährlich stellt der Jüdischen Gemeinde anlässlich der Chanukka Feiern große Kerzen an verschiedenen zentralen Orten in Budapest auf. Im vergangenen Dezember wurde diese Tradition gestört. Vertreter der neu gegründeten nationalistischen Rechtspartei Jobbik Magyarorszag, was soviel heißt wie &#8220;der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rechtskatholische Kreise setzen Sendeverbot für Tilos Radio durch!</p>
<p>Anfang Dezember ging ein Thema durch alle ungarischen Medien: alljährlich stellt der Jüdischen Gemeinde anlässlich der Chanukka Feiern große Kerzen an verschiedenen zentralen Orten in Budapest auf. Im vergangenen Dezember wurde diese Tradition gestört. Vertreter der neu gegründeten nationalistischen Rechtspartei Jobbik Magyarorszag, was soviel heißt wie &#8220;der bessere Ungarische&#8221; stellten an zahlreichen Orten im ganzen Land überdimensionale Holzkreuze auf. Gemeinden die das untersagten wurden von Jobbik Magyarorszag auf schwarzen Listen veröffentlicht. Diese Provokation wurde in den meisten ungarischen Medien diskutiert, bei Tilos Radio machten sich einige Moderatoren über die Kreuze immer wieder lustig.<br />
Am 12. Dezember griff die Zeitung Magyar Nemzet das Thema auf und startete eine Hetzkampagne gegen Tilos Radio. Eigentümer dieser Zeitung ist die rechtsnationale Partei Fidesz, die bis zu den Parlamentswahlen letzten Jahres unter ihrem Vorsitzenden Viktor Orban eine Koalition mit den Rechtsextremen eingegangen waren. Am Weihnachtsabend gab dann ein betrunkener Moderator von Tilos von sich &#8220;er würde alle Christen ausrotten&#8221;. Trotz der sofortigen Distanzierung der Sendeverantwortlichen von diesen Aussagen und der folgenden Entlassung des Moderators sprach die nationalistische Presse nun vom Antichristlichen Dshihad. Aussagen wie: &#8220;nicht Antisemit sein ist heutzutage eine intellektuelle Herausforderung&#8221; und ähnliches war zu lesen.<br />
Am 11. Jänner veranstaltete die Fidesz eine Kundgebung vor dem Tilos Sendegebäude, bei der die sofortige Einstellung des Senders gefordert wurde. Die Polemik wurde weiter aufgeheizt. Am 22. Jänner wurde nun vom Medien-Kontrollkuratorium ORTT die Verhängung von 30 Tagen Sendeverbot ausgesprochen und Tilos Radio wurde untersagt während 6 Monaten an Ausschreibungen für Programmunterstützung teilzunehmen. Erstmals wurde ein ungarisches Radio von diesem Kontrollgremium so massiv verurteilt. Wir sprachen mit Eva Primusz aus dem Kuratorium von Tilos Radio und wollten von ihr wissen was dieses erstmalig so offensive Vorgehen der Medienbehörde und rechter Kreise gegen ein unabhängiges Medium in Ungarn bedeuten?<br />
Hat sich die Medienbehörde dem Rechten Druck gebeugt?<br />
Welche Rolle spielt die neue Tageszeitung Magyar Nemzet in der Kampagne gegen Tilos?<br />
Wie reagiert Tilos Radio?<br />
Was können wir aus dem Ausland für Tilos Radio tun? </p>
<p>Informationen gibt es in englischer Sprache unter www.tilos.hu oder auf der internetseite des ungarischen Communityradioverbandes http://www.szabadradio.hu/<br />
Anfragen beim VFRÖ an helmut.peissl@civic-forum.org , +43 4238 8705</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Jänner 2004]]></title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kroatien]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kroatien / Spanien / Rumänien / Russland Kroatien: In Kroatien wurde im Dezember vorzeitig gewählt. Gut drei Monate vor dem Ende ihrer Regierungszeit, war die Fünfparteien-Koalition amtsmüde. Eindeutiger Wahlsieger ist die HDZ, eine Partei, die von Expräsident Franjo Tudjmann und seinem nationalistischem Kurs geprägt wurde. Im Wahlkampf versuchte die HDZ ihr nationalistisches Image los zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kroatien / Spanien / Rumänien / Russland</p>
<p>Kroatien:<br />
In Kroatien wurde im Dezember vorzeitig gewählt. Gut drei Monate vor dem Ende ihrer Regierungszeit, war die Fünfparteien-Koalition amtsmüde. Eindeutiger Wahlsieger ist die HDZ, eine Partei, die von Expräsident Franjo Tudjmann und seinem nationalistischem Kurs geprägt wurde. Im Wahlkampf versuchte die HDZ ihr nationalistisches Image los zu werden, im politischen Alltag wird sie nun vor allem mit den Folgen des Jugoslawienkonflikts beschäftigt sein. Vordringlich sind unter anderem der Aufbau ordentlicher Beziehungen zu den Nachbarländern, die Auslieferung des gesuchten Kriegsverbrechers Gotovina und der Umgang mit den heimkehrenden Serben sowie deren Entschädigung. Ein Gespräch mit Martin Woker, der als Journalist in Zagreb lebt und  als Auslandskorrespondent für die Neue Züricher Zeitung arbeitet.</p>
<p>Spanien:<br />
Im Februar 2000 geriet die Gemeinde El Ejido in der spanischen Provinz Almeria in die Schlagzeilen, wegen rassistischen, pogromartigen Ausschreitungen gegen marokkanische Landarbeiter. In der Region wird vor allem Obst und Gemüse für den Export angebaut. Mit Dreißigtausend Hektar Anbaufläche unter Glas oder Folientunnel stellt die Region einen europäischen Rekord in der Intensivlandwirtschaft. Unter dem Druck des Protest- Streiks der ausländischen Landarbeiter unterzeichneten die Arbeitgeber mit den Gewerkschaften und Landarbeitern im Frühjahr 2000 ein 12 Punkte Abkommen, in dem unter anderem der Bau von Sozialwohnungen, die Einhaltung der Kollektivverträge und genaue Untersuchungen zu den Ausschreitungen enthalten war. Verändert hat sich trotz dieses Abkommens nicht viel, es wird vor allem versucht die nordafrikanischen Landarbeiter durch Saisoniers aus Osteuropa zu ersetzen. Auf Einladung der andalusischen Landarbeiter Gewerkschaft SOC besuchte Mitte Dezember eine internationale Delegation die Provinz Almeria. Gabriel M´Binki hat die Delegation begleitet und berichtet über die aktuelle Situation. </p>
<p>Rumänien:<br />
Auch 15 Jahre nach dem Sturz Ceausescus ist unabhängige Berichterstattung in Rumäniens Medien kaum zu finden. Journalistische Arbeit ist auch heute noch ständig von Selbstzensur begleitet. Andrei Costina und Liviu Pop aus Cluj berichten über die Aktivitäten unabhängiger Medienprojekte wie der Initiativen D-Media oder Radio ohne Frequenz Cluj/Klausenburg.<br />
Ihr Bericht ist Teil des Intermedia-Seminars zu Rumänien, das Radio Corax in Halle Ende 2003 organisierte.<br />
Mehr Infos unter:<br />
www.d-media.tk www.radioff.tk www.intermedia.org</p>
<p>Ost-West-Gegeninformationen Â– Schwerpunkt Russland:<br />
Die aktuelle Ausgabe der Vierteljahreszeitschrift Ost-West-Gegeninformationen behandelt die derzeitige Entwicklung Russlands im Vergleich zu anderen hoch entwickelten, semiperipheren und unterentwickelten Ländern. Das Heft spiegelt die Konferenz &#8220;Russia in the Global Core-Periphery Relationship&#8221;, die im Juni in Moskau statt fand wider. Im Dossier finden sich Berichte über die Antiglobalisierungsbewegungen in Tschechien und Polen. Johann Schögler von der Redaktion in Graz stellt die inhaltlichen Überlegungen der AutorInnen vor.<br />
Mehr Infos: </p>
<p>http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc/</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Dezember 2003]]></title>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Palästina]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweiz: &#8220;Ohne uns geht nichts&#8221;, heißt die Plattform in der Schweiz, die sich gegen die Verschärfung von Asylgesetz und Diskriminierung von MigrantInnen einsetzt. Eine landesweite Demonstration gemeinsam mit den Papierlosen / sans papiers wurde bereits Anfang September erfolgreich in Zürich organisiert. Jetzt wurde in Bern der &#8220;Preis für besonders fleißiges Arbeiten in der SchweizÂ” an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweiz:<br />
&#8220;Ohne uns geht nichts&#8221;, heißt die Plattform in der Schweiz, die sich gegen die Verschärfung von Asylgesetz und Diskriminierung von MigrantInnen einsetzt. Eine landesweite Demonstration gemeinsam mit den Papierlosen / sans papiers wurde bereits Anfang September erfolgreich in Zürich organisiert. Jetzt wurde in Bern der &#8220;Preis für besonders fleißiges Arbeiten in der SchweizÂ” an vier MigrantInnen überreicht. Johnson Belangely, ursprünglich aus dem Kongo und jetzt Minibarbetreuer in den Schweizer Zügen, hält die Dankesrede. In Anlehnung an den schweizerischen Frauenstreik 1992 ist auch jetzt an eine eintägige Arbeitsniederlegung aller ausländischen Beschäftigten gedacht. Das &#8220;Manifest für eine gemeinsame Zukunft&#8221; liegt ab sofort zur Unterstützung auf.<br />
Mehr Infos: www.ohneuns.ch</p>
<p>Palästina/Europa:<br />
In mehreren europäischen Ländern laufen Solidaritätsaktionen für palästinensische Bauern. Deren wichtigstes Produkt ist Olivenöl, das zu 2/3 für den Export bestimmt ist. Die Ernte der Früchte wird unter der israelischen Besatzung überlebensgefährlich und der Handel massiv behindert. Anjuschka Weil aus der Schweiz berichtet über ihre Zusammenarbeit mit &#8220;women for peace in palestine&#8221; im Rahmen der Olivenöl Â– Kampagne.<br />
Mehr Infos: www.olivenoel-palaestina.ch www.iwps.info </p>
<p>Rumänien:<br />
Mitte Oktober gab es in Rumänien ein Referendum zur Änderung des Grundgesetzes. Dadurch soll der EU- Beitritt juristisch ermöglicht werden. Die Bevölkerung hat anscheinend andere Sorgen, denn die notwendigen 50%ige Beteiligungen wurden nur mit Nachdruck der Regierung erreicht &#8211; Methoden die üble Erinnerungen wachrufen. Ein Gespräch  mit Laszlo Sebestyen am Rande des Rumänienseminars bei Radio Corax in Halle. </p>
<p>Ukraine:<br />
Mediensituation in der Ukraine. Die &#8220;Reporter ohne GrenzenÂ” reihen das Land in punkto Medienfreiheit unter den Schlusslichtern ein. Dennoch gibt es Versuche in Richtung Medienvielfalt. Das mehrsprachige Radio Svit in Uschgorod ist zumindest parteiunabhängig und versucht auf lokaler Ebene unabhängige Nachrichten zu senden. Es gibt auch den Minderheiten der Roma, Slowaken und Ungarn eine Stimme. Interview mit Fjodor Sandor, Mitbegründer von Radio Svit.<br />
Mehr Infos: www.svit-fm.com.ua</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten 43 &#8211; November 2003]]></title>
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		<pubDate>Sun, 26 Oct 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Asylrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechische Republik]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich: Die schwarz/blaue Regierung verschärft das Asylrecht, die neuen Regelungen treten im Mai 2004 in Kraft. Das UNHCR, kirchliche Organisationen und Betreuungsinitiativen protestieren seit Monaten dagegen. Die Opposition von Grünen und Sozialdemokraten ist sich sicher, dass das Gesetz vor dem Österreichischen Verfassungsgerichtshof nicht standhalten wird. Inhalt und Auswirkungen des Gesetzes erklärt die Nationalratsabgeordnete und Menschenrechtssprecherin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich: Die schwarz/blaue Regierung verschärft das Asylrecht, die neuen Regelungen treten im Mai 2004 in Kraft. Das UNHCR, kirchliche Organisationen und Betreuungsinitiativen protestieren seit Monaten dagegen. Die Opposition von Grünen und Sozialdemokraten ist sich sicher, dass das Gesetz vor dem Österreichischen Verfassungsgerichtshof nicht standhalten wird. Inhalt und Auswirkungen des Gesetzes erklärt die Nationalratsabgeordnete und Menschenrechtssprecherin Therezija Stoisitz von den Grünen. </p>
<p>Tschechische Republik: Anfang Oktober machten einige SendungsmacherInnen einen Ausflug nach Prag, um die dortige Medienlandschaft zu durchstreifen. Über 85% der Printmedien befinden sich in der Hand ausländischer Eigentümer. Ein Gespräch mit Katharina Safarikova von der Wochenzeitung &#8220;Respekt&#8221; über unabhängige Medienarbeit in der Tschechischen Republik.<br />
Mehr Infos: www.respekt.cz </p>
<p>Schweiz: Die Initiative &#8220;Gemeinden Gemeinsam/Cause Commune&#8221; wurde jüngst 10 Jahre alt. Die Vereinigung organisierte beim Ausbruch des Krieges am Balkan aktive Gemeindepartnerschaften, die auch jetzt noch tätig sind. Caroline Mayers über den anhaltenden Bedarf solcher Partnerschaften in Zeiten der &#8220;Normalisierung&#8221;. Mehr Infos: www.ggs-ccs.ch/</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Oktober 2003]]></title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[sans-papiers]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Die aktuelle Ausgabe (Oktober 2003/Nr.42) der Sendereihe &#8220;Europa von unten&#8221; beschäftigt sich diesmal mit den folgenden drei Themen: Schweiz: Die Solidaritätsbewegung mit den &#8220;sans papiers&#8221; machte Anfang September mit einer gesamtschweizerischen Demonstration in Zürich ihren Forderungen nach geregelten Arbeitsverhältnissen und der Legalisierung der Papierlosen Nachdruck. An der Demo nahmen ca. 2000 Menschen teil und forderten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Ausgabe (Oktober 2003/Nr.42) der Sendereihe &#8220;Europa von unten&#8221; beschäftigt sich diesmal mit den folgenden drei Themen:</p>
<p>Schweiz: Die Solidaritätsbewegung mit den &#8220;sans papiers&#8221; machte Anfang September mit einer gesamtschweizerischen Demonstration in Zürich ihren Forderungen nach geregelten Arbeitsverhältnissen und der Legalisierung der Papierlosen Nachdruck. An der Demo nahmen ca. 2000 Menschen teil und forderten eine öffentliche Debatte zum Thema. Es geht nicht nur um die unhaltbare unmenschliche Situation der Betroffenen sondern auch um die Aushöhlung des Arbeitsrechts, meint Claude Braun vom Europäischen Bürgerforum Schweiz. Im Interview erläutert er den bürokratischen  Hürdenlauf, den illegal Beschäftigte riskieren müssen, wenn sie ihre Situation legalisieren wollen. In dieser Situation sind die Schweizer Gewerkschaften neu gefordert. Klar ist jetzt schon, daß die &#8220;sans papiers&#8221; ein Thema im bevorstehenden Wahlkampf zur Stände und Nationalratserneuerung 2004 sein werden. Interviews und Eindrücke von der Demo.<br />
Nähere Infos unter: www.sans-papiers.ch</p>
<p>Ukraine: Transkarpatien, die westlichste Region der Ukraine wird zum Vorhof der Europäischen Union.. Ab 2004 gilt die Visumpflicht für die angrenzenden westlichen Nachbarstaaten: Polen, Slowakei, Ungarn. Der Druck auf die Bevölkerung, die seit langem an  Kleinhandel über eine der Grenze und Saisonarbeit gewöhnt ist, ist deutlich spürbar. In zwei weitgehend unbekannten Abschiebeanstalten harren je an die 300 Schubhäftlinge einer ungewissen Zukunft, ohne jegliche Betreuung.  Der ukrainische Staat ist, trotz zur Schau gestellter &#8220;Normalisierungen&#8221; in vielen Belangen völlig überfordert. Etliche öffentliche Aufgaben werden zum Teil von westlichen NGOs wahrgenommen. Dazu gehört auch die Gesundheitsvorsorge. Interview mit einer Vertreterin von &#8220;Associacion Aide Medical&#8221; in Uzgorod über Tuberkulose und AIDS  in Transkarpatien.<br />
Nähere Infos bei: longomai@atdl.khust.net</p>
<p>Afghanistan: Judith Huber, Osteuroparedakteurin der Schweizer Wochenzeitung  WOZ, vermittelt in ihrem neuen Buch &#8220;Risse im Patriarchat Â– Frauen in Afghanistan&#8221; Einblick in die jüngere Geschichte des Landes. Drei Frauen, die heute in der Öffentlichkeit aktiv sind, erzählen über ihre politische Arbeit und die Veränderungen von den 70ziger Jahren bis heute, nach dem Sturz des Talibanregimes. Judith Huber beschreibt im Interview, wie sie dazu kam sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und die, für die meisten Westeuropäer nach wie vor unbekannte Welt zu bereisen.<br />
Risse im Partriarchat, Judith Huber, Rotpunktverlag/Zürich, www.rotpunktverlag.ch</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; September 2003]]></title>
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		<pubDate>Sun, 31 Aug 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankreich Â– &#8220;Die Welt ist keine Ware&#8221; Sommerforum im Larzac Der Larzac im französischen Zentralmassiv ist ein symbolträchtiger Ort. Hier haben sich vor genau 30 Jahren 110 Bauern entschlossen gegen die Ausweitung eines Truppenübungsplatzes zur Wehr gesetzt Â– mit Erfolg. Nicht ganz zufällig ist der Larzac auch die Wiege der französischen Kleinbauerngewerkschaft &#8220;Confederation Paysanne&#8221;. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankreich Â– &#8220;Die Welt ist keine Ware&#8221; Sommerforum im Larzac<br />
Der Larzac im französischen Zentralmassiv ist ein symbolträchtiger Ort. Hier haben sich vor genau 30 Jahren 110 Bauern entschlossen gegen die Ausweitung eines Truppenübungsplatzes zur Wehr gesetzt Â– mit Erfolg. Nicht ganz zufällig ist der Larzac auch die Wiege der französischen Kleinbauerngewerkschaft &#8220;Confederation Paysanne&#8221;. Die &#8220;Confe&#8221;, wie sie von den Beteiligten genannt wird, ist aber mehr als eine Bauernvertretung. Mit dem Rückbau einer McDonald Filiale oder der vorzeitigen oder &#8220;präventiven&#8221; Ernte genmanipulierter Maisfelder hat sie es geschafft, das Interesse der Öffentlichkeit auf die drohenden Gefahren in der Lebensmittelversorgung zu lenken. Das Sommertreffen der &#8220;Confe&#8221;, das vom 8. Â– 10. August im Larzac stattfand, wurde zum Ausdruck des gesammelten Widerstands gegen Sozialabbau und die negativen Folgen der Globalisierung.<br />
Mehr Infos untern: www.larzac2003.org<br />
(10:41)</p>
<p>Rumänien Â– Gold oder Leben!<br />
Innerhalb des Karpatenbogens liegt das Apuseni-Gebirge. Seit der Römerzeit werden hier Erze abgebaut. Die Region Rosia Montana hat in ihrer Geschichte viel von Gold und Silber gelebt. Immer funktionierte die zerbrechliche Balance zwischen den Interessen der Familien, die das Land ab- und denen, die es bebauten. Wenn sich düstere Aussichten bewahrheiten, soll es damit nun vorbei sein.<br />
1997 kam die kanadische GABRIEL RESOURCES LTD. nach Rosia Montana. Gemeinsam mit der staatlichen Bergbaufirma schoben sie Besitzanteile hin und her und gründeten vor vier Jahren schließlich die ROÂªIA MONTANA GOLD CORPORATION. Diesem Unternehmen wurden die Abbaurechte der Staatsfirma übertragen, die sich über 4200 Hektar Land erstrecken. Der Widerstand gegen das, die Umwelt zerstörende Großprojekt wächst unter der betroffenen Bevölkerung.<br />
Mehr Infos unter: www.rosiamontana.org<br />
(15:33)</p>
<p>Deutschland Â– Die internationalen Gärten<br />
1996 gründeten Flüchtlinge in Deutschland den ersten internationalen Garten in Göttingen. Das Saatgut dazu kam aus Bosnien, dem Iran, Irak Â– von Verwandten oder Familien von &#8220;zuhause&#8221;. Was in Göttingen begann hat mittlerweile Modellcharakter, über 300 Personen aus 19 Nationen gestalten die internationalen Gärten in vielen deutschen Städten. Die Initiative hat sich zu einem Integrationsprojekt im besten sinne des Wortes entwickelt.<br />
Hörbild vom Sommertreffen der &#8220;Internationalen GärtnerInnen&#8221; am Hof Ulenkrug in Mecklenburg-Vorpommern.<br />
Kontaktadresse:<br />
Internationale Gärten e.V., Auf der Hagen 23, D-37079 Göttingen<br />
Buchtip: Christa Müller &#8211; Wurzeln schlagen in der Fremde. Die &#8220;Internationalen Gärten&#8221; und ihre Bedeutung für Integrationsprozesse. (ökom, München 2002)<br />
(21:45)</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; August 2003]]></title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jul 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien Kärnten]]></category>

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		<description><![CDATA[Noborder Camp in Timisoara No border Â– nonation ist das Motto der nunmehr seit mehreren Jahren statt findenden noborder Camps. Thematisch geht es den OrganisatorInnen darum Themen wie Reisefreihet, die Auswirkungen des Schengener Informationssystems, Migration und Arbeit, Nationalismus und Rassismus jeweils im lokalen Zusammenhang zur Diskussion zu stellen, öffentliche Aktionen zu veranstalten und Kontakte mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noborder Camp in Timisoara<br />
No border Â– nonation ist das Motto der nunmehr seit mehreren Jahren statt findenden noborder Camps. Thematisch geht es den OrganisatorInnen darum Themen wie Reisefreihet, die Auswirkungen des Schengener Informationssystems, Migration und Arbeit, Nationalismus und Rassismus jeweils im lokalen Zusammenhang zur Diskussion zu stellen, öffentliche Aktionen zu veranstalten und Kontakte mit Leuten zu knüpfen, die von der Politik der Festung Europa vor allem von derren negativen Aus-wirkungen betroffen sind. Erstmals fand heuer ein noborder Camp im Rumänischen Timisoara statt.<br />
Gini von der Wiener VolxTheaterKarawane war in Timisoara dabei und berichtet. (10:07)</p>
<p>Integrationsfonds Wien<br />
Der Wiener Integrationsfonds spielt seit seiner Gründung 1992 eine mehr als zentrale Rolle für die Unterstützung und Integration von MigrantInnen in Wien. Darüber hinaus versteht sich der Integrati-onsfonds auch als wichtige Lobby der MigrantInnen gegenüber der alteingesessenen Bevölkerung. Information, Abbau von Vorurteilen und die Förderung sozialer Kontakte standen deshalb auch immer im Mittelpunkt der Arbeit. Verstärkt geht es in den letzten Jahren um die demokratische Partizipation der MigrantInnen. Bei der nächsten Gemeinderatswahl haben in Wien erstmals Migrantinnen das pas-sive und aktive Wahlrecht, das betrifft immerhin mehr als 16 % der Wiener Bevölkerung. Der Wiener Integrationsfonds wird nun in eine Magistratsabteilung der Stadt Wien umgebaut. Goran Novakovic erläutert die Arbeitsschwerpunkte und stellt die neuesten Publikationen vor. (12:41)</p>
<p>UNIKUM-Projekt &#8220;Schöne Öde / lepa pusca / bella brulla&#8221;<br />
Das Kärntner Universitätskulturzentrum UNIKUM in Klagenfurt/Celovec ist eine der wenigen Initia-tiven, die immer wieder Signale gegen das dumpf nationalistische Landesklima in Kärnten setzen. Kürzlich zugen Emil Kristoph und Gerhard Pilgram die beiden Hauptakture Bilanz zu ihrem Projekt Schöne Öde / lepa pusca / bella brulla. (18:06)</p>
<p>Freitag in Sarajewo Â– Buchbesprechung<br />
Das Buch &#8220;Freitag in Sarajewo Â– eine Tragikkomödie von Richard Schubert, ist kürzlich im Drava Verlag erschienen, Jochen Cotaru stellt das Buch vor. (4:12)</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten  &#8211; Juli 2003]]></title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jun 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[EU- Gipfel in Saloniki: Hinter dem großen Medienwirbel und den gigantischen Sicherheitsvor-kehrungen verbirgt sich wenig an neuen Ergebnissen. Das ist die Ein-schätzung unseres Interviewpartners Gazmend Kaplani, Journalist in Athen. Trotzdem sind die Erwartungen an eine gemeinsame Europäische Politik, wie in allen Balkanländern, groß. In Griechenland engagiert man sich für den Beginn der Beitrittsgespräche mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>EU- Gipfel in Saloniki:<br />
Hinter dem großen Medienwirbel und den gigantischen Sicherheitsvor-kehrungen verbirgt sich wenig an neuen Ergebnissen. Das ist die Ein-schätzung unseres Interviewpartners Gazmend Kaplani, Journalist in Athen. Trotzdem sind die Erwartungen an eine gemeinsame Europäische Politik, wie in allen Balkanländern, groß. In Griechenland engagiert man sich für den Beginn der Beitrittsgespräche mit der Türkei 2004, um die immer wieder aufflammenden Konflikte mit den türkischen Nach-barn nicht mehr alleine regeln zu müssen. (11:14)<br />
  *****<br />
NORSAM, der Verband der nordischen MigrantInnen Medien veranstaltete seinen ersten Kongress in Aarhus, um die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Medienprojekten zu verstärken. Am Rande des Treffens be-schreibt Ashly Shiri die Bedeutung ihrer Arbeit vor allem für Ju-gendliche der zweiten bzw. dritten Generation am Beispiel von Tel-lusradio in Oslo. (8:31)<br />
   *****<br />
Women in black, eine internationale Friedensinitiative, wird von Paula Abrams Houani(Wien) vorgestellt. Konkreter Anlaß ist der ge-meinsame Appell zusammen mit den &#8220;Europäischen Juden für einen ge-rechten Frieden&#8221; gegen die Apartheidmauer im Westjordanland. Trotz Holocaust und nicht zu leugnenden Antisemitismus, kann sich Europa nicht vor einer klaren Stellungnahme im Sinne der Menschenrechte drücken. Women in black und die Europäischen Juden für einen gerech-ten Frieden werden für ihre konsequente Haltung gegen Gewalt und Krieg oft von den traditionellen jüdischen Gemeinden angegriffen. Sie treten für einen offenen Dialog ein, der dringend der Verbreite-rung bedarf. (14:03)<br />
   *****<br />
Bei den Italienischen Regionalwahlen in Friaul Julisch Venezien gabÂ’s eine Schlappe für Berlusconi. Eine Einschätzung von Max Mauro, Redakteur der Lokalzeitung &#8220;Nuovo Friuli&#8221; über die Hintergründe und was man sich von Berlusconi als EU-Ratspräsidenten erwarten darf. (10:21)</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten Juni 2003]]></title>
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		<pubDate>Tue, 27 May 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>

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		<description><![CDATA[Einwanderer TV Aarhus/DK (10:00) Rui Monteiro stellt den multikulturellen Fernsehkanal vor, der vor sechs Jahren auf Initiative von MigrantInnengruppen gegründet wurde. Sein antirassistisches Programm wird in 18 Sprachen gestaltet. Die Produktionen des engagierten TV-Projekts haben auch schon zahlreiche intrenationale Preise gewonnen. Mitte Juni organisiert Rui Monteiro in Aarhus auch die erste Konferenz der Nordischen Minderheitenmedien, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einwanderer TV Aarhus/DK (10:00)<br />
Rui Monteiro stellt den multikulturellen Fernsehkanal vor, der vor sechs Jahren auf Initiative von MigrantInnengruppen gegründet wurde. Sein antirassistisches Programm wird in 18 Sprachen gestaltet. Die Produktionen des engagierten TV-Projekts haben auch schon zahlreiche intrenationale Preise gewonnen.<br />
Mitte Juni organisiert Rui Monteiro in Aarhus auch die erste Konferenz der Nordischen Minderheitenmedien, die in der Plattform NORDSAM zusammengeschlossen sind.<br />
  *****  </p>
<p>Der bittere Geschmack von Obst und Gemüse (12:48)<br />
In den Ländern der Europäischen Union regeln neue, verschärfte Gesetze die Zuwanderung unqualifizierter Arbeitskräfte. Auf sie ist vor allem die moderne, intensive Landwirtschaft angewiesen, die sich unter dem Druck des Obst- und Gemüsegroßhandels und seiner immensen Marktmacht genötigt sieht, möglichst billig und bedarfsgerecht zu produzieren. Alljährlich zur Erntezeit sind neue Generationen von Landarbeitern bereit, noch schlechtere Arbeitsbedingungen und noch niedrigere Löhne zu akzeptieren. In jüngster Zeit kommen sie hauptsächlich aus Osteuropa und machen den nordafrikanischen Arbeitsmigranten in Spanien und Südfrankreich Konkurrenz &#8211; zum Nutzen der Produzenten<br />
  *****<br />
Rassismus auf der Anklagebank (6:28)<br />
Am 24. September 2000 wurde in Südfrankreich der portugiesische Saisonarbeiter Guilhermino Armonado dos Santos Sousa von 2 Franzosen mit dem Auto überfahren er starb kurz darauf im Krankenhaus. Nur eine Kampagne verschiedener Menschenrechtsorganisationen und des Freien Radios Zinzine ist es zu verdanken, dass dieses Verbrechen nicht als einfacher Verkehrsunfall unter den Teppich gekehrt werden konnte. Am 21.Mai 2003 fand nun der Prozess statt. Erstmals wurden in Frankreich Inländer wegen rassistischer Verbrechen strafgerichtlich verurteilt. Das Urteil bei dem der Fahrer zu 16 Jahren Haft verurteilt wurde läßt denoch einige Fragen offen.<br />
  *****  </p>
<p>In der Armutsfalle Â– Ältere Menschen in Osteuropa (9:20)<br />
Mit diesem Thema beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Ost-West-Gegeninformationen. Karl Kaser, Professor für osteuropäische Geschichte an der Uni Graz und Mitautor des Heftes, erläutert die Hintergründe und die Mitverantwortung der Internationalenen Finanzinstitutionen. </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Mai 2003]]></title>
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		<pubDate>Thu, 01 May 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Agora]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistenausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache: Die finanzielle Situation von Radio AGORA ist nach wie vor prekär. Seit Jahresbeginn arbeitet das einzige Freie Radio Kärntens ohne jegliche öffentliche Förderung. Damit wir weiter auf Sendung bleiben können brauchen wir Unterstützung. Die Autorin Elfriede Jelinek, weit über den deutsprachigen Raum als kritisch und politisch engagiert bekannt, hat ihr Stück &#8220;Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In eigener Sache:<br />
Die finanzielle Situation von Radio AGORA ist nach wie vor prekär. Seit Jahresbeginn arbeitet das einzige Freie Radio Kärntens ohne jegliche öffentliche Förderung. Damit wir weiter auf Sendung bleiben können brauchen wir Unterstützung. Die Autorin  Elfriede Jelinek, weit über den deutsprachigen Raum als kritisch und politisch engagiert bekannt, hat ihr Stück &#8220;Das Lebewohl&#8221; für eine Solidaritäts CD zur Verfügung gestellt. Es gibt 500 CDs  die zum Preis von 12.- Euro über Radio AGORA zu beziehen sind.<br />
  *****<br />
Europäische Union, Informelle EU Ratssitzung in Veria, Ende März:<br />
Die britische Regierung drängt auf eine weitere Verschärfung der Asylgesetzgebung. Geplant ist, daß Asylverfahren nur noch vor den Toren der Schengener Grenzen, in sogenannten Schwellenländern durchgeführt werden sollen. Dazu gehören zum Beispiel Rumänien, Kroatien, die Ukraine. Anke Clodius, Flüchtlingsexpertin von Amnesty International, Berlin, sieht in dem Vorhaben eine klare Verletzung der Genfer Flüchtlingskonvention..<br />
   *****<br />
Serbien:<br />
Die Ermordung des serbischen Ministerpräsidenten Zoran Djindjic rückte Serbien kurz ins Blickfeld der internationalen Öffentlichkeit. Ein Staatsstreich wurde verhindert, die Probleme sind jedoch noch lange nicht gelöst. Hintergrundinformationen von Rajka Marinkovic, langjährige Mitarbeiterin des Alternativen Journalisten Netzwerks AIM und ein Kommentar von Jochen Cotaru.<br />
  *****<br />
AIM: Alternatives Journalisten Netzwerk am Balkan:<br />
Seit 10 Jahren arbeiten unabhängige JournalistInnen über die neuen Grenzen am Balkan hinweg zusammen. Auch wenn jetzt allgemein von einer &#8220;normalisierten&#8221; Situation ausgegangen wird ist das nicht selbstverständlich. Svetosar Sarkanjac stellt das Ausbildungsprojekt AIM-New Generation vor.<br />
  *****<br />
Schweiz: 35 Jahre Erklärung von Bern.:<br />
Andreas Missbach, betreut das Thema &#8220;Finanzplatz Schweiz seit 2 Jahren. Er zieht Bilanz und stellt die neusten Aktionen der erfolgreichen Schweizer NGO vor. </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; April 2003]]></title>
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		<pubDate>Sun, 23 Mar 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Irakkrieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa von unten Â– April 2003 Auf der vergeblichen Suche nach der Wahrheit Â– Journalismus im Krieg Johanna Haberer, Professorin für Christliche Publizistik in Erlangen, warnt im Gespräch vor den Eigengesetzlichkeiten und den bewußten Manipulationen der Medienberichterstattung über den neuen Irakkrieg der USA. Das Publikum wird mit Bildern zugemüllt und mit zerhackten Meldungen in Atem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa von unten Â– April 2003</p>
<p>Auf der vergeblichen Suche nach der Wahrheit Â– Journalismus im Krieg<br />
Johanna Haberer, Professorin für Christliche Publizistik in Erlangen, warnt im Gespräch vor den Eigengesetzlichkeiten und den bewußten Manipulationen der Medienberichterstattung über den neuen Irakkrieg der USA. Das Publikum wird mit Bildern zugemüllt und mit zerhackten Meldungen in Atem gehalten. Hintergrundberichte, die die Zusammenhänge zumindest einigermaßen seriös darstellen können unterbleiben meist.<br />
   *****<br />
Vom Widerstand zur Alternative Â– wie weiter nach Porto Alegre, Bericht vom gleichnamigen internationalen Seminar in Basel<br />
VertreterInnen von Gewerkschaften, NGOs und Kirchen trafen sich am 14. Â– 16. März in Basel, um über die &#8220;konzerngesteuerte Globalisierung&#8221; und mögliche Gegenkonzepte zu diskutieren. Gerlinde Ziniel vom internationalen Sekretariat der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) in Wien im Gespräch.<br />
   *****<br />
Privatisierung der Flüchtlingspolitik<br />
Für die sogenannt &#8220;Rückkehrberatung&#8221; wurde vor einigen Monaten vom österreichischen Innenministerium eine Privatfirma, die &#8220;European Homecare&#8221;, engagiert. Marktwirtschaftliches Herangehen in der Flüchtlingsfrage ist nicht nur absurd und menschenunwürdig, sondern, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, auch höchst ineffizient. Vertreter von der Evangelischen Flüchtlingsbetreuung und von SOS-Mitmensch berichten von den Auswirkungen dieser Politik für die Situation der Flüchtlinge in Österreich.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; März 2003]]></title>
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		<pubDate>Tue, 25 Feb 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Europa von unten Nr. 35 &#8211; März 2003 Chancen für Friedenspolitik in Zeiten militärischer Eskalation - Interview mit Gerald Mader vom Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung &#8211; Burg Schlaining. Seit dem Amtsantritt von George W. Busch wird der Anspruch der USA alleinige Weltmacht zu sein ausgelebt. Der Weltsicherheitsrat wird umgangen die Verbündeten werden unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europa von unten Nr. 35 &#8211; März 2003</p>
<p>Chancen für Friedenspolitik in Zeiten militärischer Eskalation -<br />
Interview mit Gerald Mader vom Österreichischen Studienzentrum für Frieden<br />
und Konfliktlösung &#8211; Burg Schlaining.<br />
Seit dem Amtsantritt von George W. Busch wird der Anspruch der USA alleinige Weltmacht zu sein ausgelebt. Der Weltsicherheitsrat wird umgangen die Verbündeten werden unter Druck gesetzt, militärische Interventionen werden forciert. In der aktuellen Situation wäre es ein Herausforderung und Chance für Europa dieser Entwicklung eine selbstbewußte Friedenspolitik entgegenzusetzen. Die Versuche der Europäischen Regierungen sich von der US-Kriegstreiberei abzugrenzen, sind derzeit nur zaghaft und ziviler Widerstand deshalb um so dringender.<br />
Mehr Informationen unter: http://www.aspr.ac.at   *****  </p>
<p>Was kann Europa von Lateinamerika lernen? &#8211; Eindrücke vom Rande des Weltsozialforums in Porto Allegre<br />
Claude Braun war als Vertreter des Europäischen Bürgerforums Ende Jänner in Brasilien und nahm am Weltsozialforum 2003 teil. Er berichtet im Gespräch seine Eindrücke vom Aufbruch im größten Land Südamerikas und dem gestärkten Selbstbewußtsein der Menschen dort. Die &#8220;andere Welt&#8221; ist möglich &#8211; nach der Wahl von Luiz Inacio &#8220;Lula&#8221; da Silva zum Präsidenten steht erstmals ein entschiedener Gegner der neoliberalen Globalisierung an der Spitze des Landes. In ihn mit seiner Nähe zu Basisorganisationen zu Kirche und Gewerkschaft werden große Hoffnungen gesetzt. Als alternative zur Omnipräsenz der USA werden verstärkt Kontakte zu Europa, China und Indien gesucht.<br />
   *****<br />
Zwischen Bewahrung und Zerstörung &#8211; Umweltpolitik in Osteuropa<br />
Vorstellung der aktuellen Ausgabe der vierteljährlich in Graz erscheinenden Zeitschrift Ost-West-Gegeninformationen. Ökologische Katastrophengebiete und nahezu unberührte Naturlandsdhaften existieren i den sogenannten Transitionsländern nebeneinander. Die Berichte vermitteln einen Überblick unter Berücksichtigung und Aufarbeitung von neuestem Datenmaterial. Interview mit Ulf Brunnbauer, Historiker und koordinierender Redakteur der Zeitschrift.<br />
Mehr Informationen unter: http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc/ostwest<br />
   *****<br />
Buchvorstellung:<br />
Das Dorf der verfluchten Kinder<br />
vom mazedonischen Schriftsteller Kim Mehmeti.<br />
Kim Mehmeti schreibt hier nicht bloß über das behütende wie tötliche Wirken von Tradition und Isolation. &#8220;Das Dorf der verlorenen Kinder&#8221; mag vielmehr verstanden werden als Fabel des Zusammenbruchs Jugoslawiens. Die Begrenztheit der Welt auf das Heimatdorf, die mythische Überhöhung der eigenen Geschichte, das Schweigen und Bewahren auch um den Preis von Menschenleben Â– Symbol reiht sich hier an Symbol. Am Ende blüht ein &#8220;Tränengarten&#8221;, jener Ort stiller Trauer um die Toten, in allen erdenklichen Farben und Düften. Vielleicht war es diese schmerzhaft-schöne Paradoxie, die zum Vergleich mit Kusturica verführte.<br />
Kim Mehmeti: Das Dorf der verfluchten Kinder. Roman. Aus dem Albanischen von Joachim Röhm. 160 Seiten, 18,00 Â€. Drava Verlag, Klagenfurt/Celovec 2002.<br />
Mehr Infos unter: http://www.slo.at/drava bzw. www.drava.at</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Februar 2003]]></title>
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		<pubDate>Sun, 26 Jan 2003 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[GATS]]></category>
		<category><![CDATA[Irakkrieg]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest]]></category>

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		<description><![CDATA[Irland: Der Protest gegen die US-Kriegsvorbereitungen gegen den Irak konzentrieren sich in Irland auf den Flughafen Shannon. Vor dem Zivilflughafen Shannon der von den Amerikanern zum Auftanken ihrer Militärtransporter am Weg in die Golfregion mißbraucht wird wächst das Shannon-peacecamp. Die Skepsis gegenüber Großmächten ist tief im Irischen Bewußtsein verwurzelte. 60 Prozent der Bevölkerung lehnen den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irland: Der Protest gegen die US-Kriegsvorbereitungen gegen den Irak konzentrieren sich in Irland auf den Flughafen Shannon. Vor dem Zivilflughafen Shannon der von den Amerikanern zum Auftanken ihrer Militärtransporter am Weg in die Golfregion mißbraucht wird wächst das Shannon-peacecamp. Die Skepsis gegenüber Großmächten ist tief im Irischen Bewußtsein verwurzelte. 60 Prozent der Bevölkerung lehnen den Krieg ab.<br />
Mit Richard Royd Barret vom Irish Anti War Movement und mit Roger Cole von der Peace and Neutrality Alliance sprach Jochen Langer in Dublin<br />
Mehr Informationen unter: www.shannonpeacecamp.org<br />
   &#8212;<br />
Israel: Michel Warschavski vom Alternativen Informationszentrum in Jerusalem zeichnet ein Bild von der angekratzten Demokratie Israels. Das Zentrum wurde 1984 gegründet um den Dialog und den Informationsaustausch zwischen Israels getrennten Gesellschaften zu fördern. Michel Warschavski wehrt sich vehement gegen die zur Zeit auch in fortschrittlichen Kreisen  vorherrschende Stimmung, die Kritik an Israels Politik mit Antisemitismus gleichsetzt. Mehr Informationen unter: www.alternativenews.org<br />
   &#8212;<br />
Österreich: Die Vorboten des GATS Â– Crossborder-Leasing ein Ausverkauf öffentlicher Infrastrukturen? Interview mit dem Wissenschaftler und Journalisten Josef Hoppichler zu den weitreichenden Folgen der Privatisierungstendenzen im öffentlichen Bereich.<br />
   &#8212;<br />
Spanien/Schweiz: Die Suche nach den Verantwortlichen für die Ölpest nach dem Untergang der Prestige führen nach Zug in der Schweiz. Die gesamte Ladung der Prestige gehört der Ölhandelsfirma Crown Resources. Diese und einige weitere Ölhandelsfirmen machen die Schweizer Stadt Zug zum viertwichtigsten Ölhandelsplatz weltweit. Der Zuger Kantonsrat Josef Lang erklärt im Interview wie es dazu kommen konnte. Im Rahmen einer Solidaritätskampagne für die von der Ölpest betroffene Bevölkerung in Spanien fordert Josef Lang von der Ölfirma und den Behörden Entschädigungszahlungen für die Betroffenen.<br />
Mehr Informationen unter: www.sga-zug.ch</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Jänner 2003]]></title>
		<link>http://cba.fro.at/831</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Dec 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Friedenserziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Irak: Delegationsbericht des Internationalen Vesöhnungsbundes Am 4.Dezember 2002 kehrte einen Delegation des internationalen Versöhnungsbundes aus dem Irak zurück. Sie war auf Einladung des Mittel Östlichen Rates der Kirchen zustande gekommen, um ein Bild der Lebensverhältnisse der Menschen im Irak nach 12 Jahren Sanktionen und der mittlerweile akuten Kriegsbedrohung, zeichnen zu können. Die Delegationsteilnehmer kamen aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irak: Delegationsbericht des Internationalen Vesöhnungsbundes<br />
Am 4.Dezember 2002 kehrte einen Delegation des internationalen Versöhnungsbundes aus dem Irak zurück. Sie war auf Einladung des Mittel Östlichen Rates der Kirchen zustande gekommen, um ein Bild der Lebensverhältnisse der Menschen im Irak nach 12 Jahren Sanktionen und der mittlerweile akuten Kriegsbedrohung, zeichnen zu können. Die Delegationsteilnehmer kamen aus Schweden, Österreich den Niederlanden und aus Deutschland. Wir sprachen in Wien mit Reinhard Eckert, einem Teilnehmer der Gruppe. Er ist Pädagoge und arbeitet im Ludwig Bolzmann Institut für Menschenrechte zum Bereich Menschenrechtserziehung. Er berichtet nicht nur über die katastrophale Situation bei der medizinischen Betreuung und der Versorgung mit Trinkwasser für die Bevölkerung, sondern ruft auch dazu auf weitere Delegationen zu organisieren.<br />
Mehr Infos unter: www.irak-kongress-2002.de, www.resistthewar.de oder www.witw.org<br />
  &#8212;&#8211;<br />
Friedenserziehung<br />
Angesichts der enormen Zahl von Konfliktzonen weltweit und der seit dem 11.Sept ausgebrochenen Anti Terror Kampagne die ganze Länder als vogelfrei erklären scheint das Thema Friedenserziehung wichtiger denn je. In den Schlagzeilen sucht man das Thema allerdings vergeblich.<br />
Ende November fand in New York der Kongreß der Global Campaign for Peace Education, der weltweiten Bewegung für Friedenserziehung statt. Werner Wintersteiner, Germanist an der Universität Klagenfurt, war dabei und berichtet über Ziele und Arbeitsweise der Bewegung. Anhand von konkreten Beispielen vermittelt er auch einen Überblick welche Rolle Friedenserziehung zwischen dem Nahen Osten, Südafrika, Lateinamerika aber auch in den europäischen Ländern in den jeweiligen Erziehungssystemen spielt.<br />
Mehr Infos unter: http://boltzmann-inst.uni-klu.ac.at, www.haguepeace.org, www.ipb.org<br />
oder direkt bei: werner.wintersteiner@uni-klu.ac.at<br />
  &#8212;&#8211;<br />
Der Mythos Informationsgesellschaft<br />
Der Zugang zu Informationen, die Möglichkeiten zur Kommunikation werden zunehmend zu umkämpften Schlüsselbereichen &#8211; weltweit. Damit Kommunikation auch zu gemeinsamen Denken und Handeln führen kann braucht es aber, abgesehen vom Verständigungswillen, noch mehr. Zum Beispiel Begriffe unter denen jeder Partner das Gleiche versteht. Und da wird es kompliziert. Denn viele Terminologien, die heute ganz selbstverständlich benutzt werden, stammen ursprünglich aus einem sozialen und politischen Kontext, der sich von der aktuellen Situation massiv unterscheidet.<br />
Prof. Armand Mattelart  ist Soziologe und Kommunikationswissenschaftler in Paris. Er sprach bei der Tagung &#8220;Regulierung im Sinne der Vielfalt&#8221; über die Bedeutung der neuen Technologien sowie Sinnentleerung und Manipulation von Begriffen. Anhand der Geschichte des Begriffs &#8220;Informationsgesellschaft&#8221;, der schon in den 50er Jahren ideologisch geboren wurde entzaubert er den darum aufgebauten Mythos.<br />
Sein neues Buch &#8220;Kleine Geschichte der Informationsgesellschaft&#8221; erscheint im Frühjahr 2003 beim Avinus Verlag www.avinus.de<br />
  &#8212;&#8211;<br />
Buchvorstellung &#8211; Schreiben als Befreiung<br />
Hajrija HrustanoviÃ¦ stammt aus einem Dorf in Bosnien. Mit ihren Kindern flüchtet sie zu Beginn des Krieges nach Österreich und findet Arbeit in einem Gasthof. Dort unterstellen ihr die Eigentümer einen Diebstahl. Das Trauma dieser Kränkung zwingt sie eines Tages dazu, ihre Geschichte niederzuschreiben.<br />
Hajrija HrustanoviÃ¦: Nichts ist vergangen. Eine Bosnierin erzählt. Mit einem Vorwort von Karl-Markus Gauß. Aus dem Bosnischen von Michael Schreckeis. Br., 144 Seiten, 14,00 Â€. Edition Niemandsland, Drava Verlag, Klagenfurt/Celovec 2002.</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Dezember 2002]]></title>
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		<pubDate>Sun, 24 Nov 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialforum]]></category>

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		<description><![CDATA[Italien: Beim Sozialforum in Florenz entwickelt die europäische Linke eine gemeinsamen Sprache und verständigt sich auf geeinte Ziele. &#8220;Eine andere Welt ist möglich&#8221; heißt der Slogan der sozialen Bewegungen weltweit. Damit sie Wirklichkeit wird müssen BürgerInnen aller Länder konkrete Alternativen zur globalen Weltordnung der industrialisierten Groß-mächte entwickeln und durchsetzen. Auch wenn sich dieser Slogan utopisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Italien: Beim Sozialforum in Florenz entwickelt die europäische Linke eine gemeinsamen Sprache und verständigt sich auf geeinte Ziele. &#8220;Eine andere Welt ist möglich&#8221; heißt der Slogan der sozialen Bewegungen weltweit. Damit sie Wirklichkeit wird müssen BürgerInnen aller Länder konkrete Alternativen zur  globalen Weltordnung der industrialisierten Groß-mächte entwickeln und durchsetzen. Auch wenn sich dieser Slogan utopisch anhört, das erste Europäische Sozialforum in Florenz Anfang November war, nach Porto Alegre ein weiterer Schritt in diese Richtung. Etwa 60 000 Menschen diskutierten in hunderten von Workshops, Seminaren und in 18 Großkonferenzen über Krieg, Neoliberalismus und Ausgrenzung. Leo Gabriel, Mitorganisator und Journalist in Wien berichtet.<br />
Weitere Infos: www.fse-esf.org oder www.forumsocialmundial.org  *****  </p>
<p>Tschechische Republik: Europa schiebt Migrationsprobleme  Richtung Osten ab.<br />
1990 wurde das Tschechisch-Slowakische Helsinki Komitee in Prag von Regimekritikern gegründet. Während es unter der kommunistischen Regierung noch um Durchsetzung der elementarsten Bürgerrechte ging ist heute der Einsatz für die Rechte von MigrantInnen und Minderheiten zum zentralen Anliegen der BürgerrechtsaktivistInnen geworden. Selma Muic-DistareviÃ¨ und Anna GruÂšÃ¨owa, Vertreterinnen des Helsinki Komitees Prag berichten am Rande der Veranstaltung &#8220;Migration and Borders&#8221; in Wien über ihre Arbeit.  *****  </p>
<p>International: EU versus NATO: Interview mit Prof. Bardos- Feltoronyi von der Universität Pecs über den militärischen Konkurenzkampf in Osteuropa. Der Kampf zwischen den USA und Westeuropa um Einfluß in Mittel und Osteuropa ist spätestens nach dem Zerfall der Sowjetunion ausgebrochen. Neben den Marktinteressen spielt hier die militärische Präsenz eine wichtige Rolle. Beim jüngsten NATO-Gipfel in Prag wurden medienwirksam 7 Staaten des ehemaligen Ostblocks zum Beitritt eingeladen Â– der Widerstand dagegen steigt in den betroffenen Ländern. Über militärische Berater und Kontakte abseits der offiziellen Politik haben die USA längst ihren Fuß in der Tür.<br />
  *****<br />
Allah statt Marx? Die Rolle des Islamismus in Südosteuropa und Zentralasien ist das Schwerpunktthema der jüngste Ausgabe der vierteljährlich in Graz erscheinenden Zeitschrift Ost-West-Gegeninformationen. Vier AutorInnen beleuchten unter verschiedenem Blickwinkeln das Thema Islamismus. Interview mit dem Historiker und koordinierenden Re-dakteur Ulf Brunnbauer.<br />
Mehr Infos unter: http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc/ostwest</p>
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		<title><![CDATA[Wahlpartie]]></title>
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		<pubDate>Wed, 06 Nov 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FROzine Redaktionsteam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Forderungskatalog]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlpartie]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24.November wird in Österreich ein neuer Nationalrat gewählt. Die Initiative &#8220;Wahlpartie&#8221; erinnert mit einem starken Forderungskatalog daran, daß Politik auch Inhalte braucht. Im Gespräch mit Helmut Peissl stellt Ljubomir Bratic die Plattform vor, die sich als zukunftsorientiertes Demokratieprojekt über den Wahltag hinaus versteht. Mehr Infos: http://igkultur.at/igkultur/kulturpolitik/10352721]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24.November wird in Österreich ein neuer Nationalrat gewählt. Die Initiative &#8220;Wahlpartie&#8221; erinnert mit einem starken Forderungskatalog daran, daß Politik auch Inhalte braucht. Im Gespräch mit Helmut Peissl stellt Ljubomir Bratic die Plattform vor, die sich als zukunftsorientiertes Demokratieprojekt über den Wahltag hinaus versteht.<br />
Mehr Infos: http://igkultur.at/igkultur/kulturpolitik/10352721</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; November 2002]]></title>
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		<pubDate>Sun, 27 Oct 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlpartie]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich: Am 24. November wird in Österreich ein neuer Nationalrat gewählt. Die Initiative &#8220;Wahlpartie&#8221; erinnert mit einem starken Forderungskatalog daran, daß Politik auch Inhalte braucht. Ljubomir Bratic stellt die Plattform vor, die sich als zukunftsorientiertes Demokratieprojekt über den Wahltag hinaus versteht. &#8212;&#8212; Italien: Die Konfrontation zwischen der Regierung Berlusconis und ihren gegenern polarisiert sich zusehends. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich:<br />
Am 24. November wird in Österreich ein neuer Nationalrat gewählt. Die<br />
Initiative &#8220;Wahlpartie&#8221; erinnert mit einem starken Forderungskatalog daran,<br />
daß Politik auch Inhalte braucht. Ljubomir Bratic stellt die Plattform vor,<br />
die sich als zukunftsorientiertes Demokratieprojekt über den Wahltag hinaus<br />
versteht.  &#8212;&#8212;  </p>
<p>Italien:<br />
Die Konfrontation zwischen der Regierung Berlusconis und ihren gegenern<br />
polarisiert sich zusehends. Roland Erne von der Europäischen Universität in<br />
Florenz gibt seine Eindrücke der Ereignisse rund um den Generalstreik vonm<br />
18. Oktober wieder.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Frankreich:<br />
In Frankreich versuchen Juristen den &#8220;perversen Auswirkungen&#8221; der<br />
Globalisierung juristisch bei zu kommen. William Bourdan, Anwalt und<br />
Mitarbeiter der Liga für Menschenrechte hat nun einern ersten Prozeß gegen<br />
ein französisches Holzhandelsunternehmen mit Aktivitäten in Kamerun<br />
angestrengt.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Großbritannien:<br />
Die ersten 15 &#8220;Access Radios&#8221; sind in Großbritannien auf Sendung. Damit sind<br />
auch dort die nichtkommerziellen Radios gesetzlich verankert. Martin Blisset<br />
vom &#8220;Afro Carribean Resource Centre &#8211; Birmingham&#8221; erzählt, wie es dazu kam<br />
und welche Hoffnungen die verschiedenen Sprachminderheiten in diese Projekte<br />
setzen.</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Oktober 2002]]></title>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>

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		<description><![CDATA[Polen/Ungarn: Landwirtschaft als Sorgenkind ? Im Vorfeld des EU Beitritt der beiden Länder wird heftig um die Subventionen für die Landwirtschaft gefeilscht. Während Westeuropäische Landwirte auf nationaler und europäischer Ebene eine starke Lobby haben, wird es den Kollegen im Osten schwer gemacht zu irgendwelchen Unterstützungen zu kommen. Diese haben aber den &#8220;Deal&#8221; durchschaut, und wollen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Polen/Ungarn: Landwirtschaft als Sorgenkind ?<br />
Im Vorfeld des EU Beitritt der beiden Länder wird heftig um die Subventionen für die Landwirtschaft gefeilscht. Während Westeuropäische Landwirte auf nationaler und europäischer Ebene eine starke Lobby haben, wird es den Kollegen im Osten schwer gemacht zu irgendwelchen Unterstützungen zu kommen. Diese haben aber den &#8220;Deal&#8221; durchschaut, und wollen ihre Märkte für Lebensmittel selbst nutzen. Interviews vom Rande eines Treffens in Krakau mit dem Titel: Zukunft der kleinbäuerlichen Landwirtschaft in der erweiterten Union..Mehr Info unter: www.icppc.sfo.pl</p>
<p>  &#8212;&#8211;  Slowenien: Ne Nato Â– Mir Nam Dajte / Nato nein Danke Â– Frieden wollen wir!.<br />
Unter diesem Slogan formiert sich der Widerstand gegen den möglichen NATO- Beitritt Sloweniens. Noch heuer soll eine Volksabstimmung dazu stattfinden. Waren die Slowenen bisher bereit die Pläne der Regierung zu billigen, wächst der Widerstand seit dem 11.September letzten Jahres stetig. Im Mirovni Institut Ljubljana (Friedensinstitut)fand eine Diskussionsrunde mit engagierten JournalistInnen und NGO VertreterInnen zur Nato statt. Gerade mal 10 Jahre nach der Unabhängigkeit des Landes, kritisieren sie den Mangel an eigenen Entwicklungsvisionen und Demokratieverständnis der amtierenden Politiker. Mehr Infos unter: www.dostje.org oder www.mirovni-institut.si  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Österreich/Schweiz: Vom Minderheitenschutz zur aktiven Mehrsprachigkeit in Europa:<br />
Am Rande des heurigen Volksgruppenkongesses in Ossiach, über dem der ungelöste Ortstafelstreit im zweisprachigen Gebiet Kärntens hing, erläutert Ruemdi Auqint seine Vorstellungen. Minderheitenpolitik als logische Folge von nationalstaatlichen Denken,  ist für den Schweizer Rätoromanen und Präsidenten der FUEV (Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen) überholt. Die Minderheiten können ihre Situation als Schlüsselposition zur Erhaltung, beziehungsweise zur Wiederherstellung eines vielfältigen kulturellen und sprachlichen Mosaiks in Europa nutzen.<br />
Mehr unter: www.fuev.org oder www.liarumantscha.ch</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; September 2002]]></title>
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		<pubDate>Fri, 23 Aug 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Tuerkei]]></category>

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		<description><![CDATA[Türkei: Reformgesetze in letzter Minute Im August hat das türkische Parlament im Eilverfahren 14 neue Reformgesetze erlassen. Darunter die Abschaffung der Todesstrafe und die teilweise Akzeptanz der kurdischen Sprache. Diese deutlichen Signale Richtung Demokratisierung sollen die Beitrittsverhandlungen zur EU beschleunigen. Angesichts des drohenden Staatsbankrotts, korrupter Politiker sowie den Gesellschaftsstrukturen des Landes läßt es sich der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Türkei: Reformgesetze in letzter Minute<br />
Im August hat das türkische Parlament im Eilverfahren 14 neue Reformgesetze<br />
erlassen. Darunter die Abschaffung der Todesstrafe und die teilweise<br />
Akzeptanz der kurdischen Sprache. Diese deutlichen Signale Richtung<br />
Demokratisierung sollen die Beitrittsverhandlungen zur EU beschleunigen.<br />
Angesichts des drohenden Staatsbankrotts, korrupter Politiker sowie den<br />
Gesellschaftsstrukturen des Landes läßt es sich der Umsetzung der Reformen<br />
zweifeln. Eberhard Schulz, Rechtsanwalt in Bremen, kennt die Verhältnisse in<br />
der Türkei anhand zahlreicher Menschenrechts- und Asylprozesse. Er<br />
analysiert die aktuelle Situation unter besonderer Berücksichtigung der<br />
Rolle der PKK und deren Vorsitzenden Öcalan.<br />
*****<br />
Frankreich: Mehr Sprachvielfalt in den Medien</p>
<p>Die staatliche Organisation EPRA (echanges et productiones radiophonique)<br />
sorgt für integrationsfördernden Programmaustausch. Ein Interview mit dem<br />
Direktor der Organisation Mbiye Tshiteya.<br />
Mehr Infos unter: www.epra.net *****</p>
<p>Rumänien: Alltag vor den Toren von Schengen-Europa</p>
<p>Jochen Langer vom Europäischen Bürgerforum lebt seit 6 Monaten in Holzmengen<br />
bei Hermannstadt/Sibiu. Dieter Behr hat in dort besucht und über seine<br />
Eindrücke von Siebenbürgen und seiner vielfältigen Bevölkerung befragt. Die<br />
Situation der Roma, der Einfluß ausländischer Investoren und das einseitige<br />
Bild, das von westeuropäischen Medien vermittelt wird kommen zur Sprache.<br />
*****<br />
Ost/West Gegeninformationen: Sozialdemokratie in Osteuropa</p>
<p>Während die Sozialdemokraten im Westen mit Wählerschwund kämpfen, feiern sie<br />
im Osten ein Comeback. Ulf Brunnbauer, Mitherausgeber der Zeitung Ost West<br />
Gegeninformationen, stellt die aktuelle Ausgabe der Zeitung vor.</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; August 2002]]></title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jul 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutschland: Der Generalplan-Ost &#8211; Lücken in der Geschichtsaufarbeitung Am 17 Mai 2002 waren Vertreter des EBF eingeladen zu einer Ausstellung ohne Obdach. Vertreter der Berliner Universitäten und ein Kreis von Privatpersonen bemühen sich seit einigen Jahren, ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dabei erfuhren sie von offizieller Seite nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland: Der Generalplan-Ost &#8211; Lücken in der Geschichtsaufarbeitung<br />
Am 17 Mai 2002 waren Vertreter des EBF eingeladen zu einer Ausstellung ohne<br />
Obdach. Vertreter der Berliner Universitäten und ein Kreis von<br />
Privatpersonen bemühen sich seit einigen Jahren, ein dunkles Kapitel der<br />
deutschen Geschichte einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Dabei<br />
erfuhren sie von offizieller Seite nicht gerade viel Unterstützung.<br />
Vor 60 Jahren, am 28. Mai 1942, wurde der &#8220;Generalplan-Ost, rechtliche,<br />
wirtschaftliche und räumliche Grundlagen des Ostaufbaues&#8221; durch den Berliner<br />
Universitätsprofessor und hohen SS-Führer Konrad Mayer an den Reichsführer<br />
SS, Heinrich Himmler, übergeben. Der Plan sah die Ermordung, Aushungerung<br />
und Vertreibung von 30 bis 50 Millionen Slawen und die Germanisierung<br />
riesiger Ländereien in Mittel- und Osteuropa vor. Die Ausstellung und<br />
Gedenkveranstaltung, ursprünglich im Berliner Abgeordnetenhaus geplant mußte<br />
nach einem Rückzug der offiziellen Stellen im letzten Moment, unter freiem<br />
Himmel statt finden.***********</p>
<p>Griechenland: Zwischen Migration und Nationalzentrismus<br />
Die griechische Gesellschaft hat sich in den letzten 15 Jahren massiv<br />
verändert. Aus dem Auswanderungsland wurde ein Einwanderungsland mit einem<br />
MigrantInnenanteil von etwa 10%. Im Alltag sind über 60 Sprachen vertreten.<br />
Von offizieller Seite wird die Wandlung Griechenlands zur multikulturellen<br />
Gesellschaft nach wie vor meist negiert. 60% kommen aus dem Nachbarland<br />
Albanien, 10% aus Bulgarien, ein großer Teil der MigrantInnen sind<br />
&#8220;sans-papiers&#8221; &#8211; Papierlose, die keine Rechte haben. Es ist ähnlich wie in<br />
Spanien, ohne sie hätte die griechische Wirtschaft nie den Anschluß an die<br />
Europäische Union geschafft. Gazmed Kapllani kam selber als &#8220;sans-papier&#8221;<br />
aus Albanien nach Griechenland und arbeitet nun als Freier Journalist für<br />
die albanischsprachige Redaktion des nationalen Rundfunk ERA. Im Gespräch<br />
erklärt er die aktuelle Situation. ************</p>
<p>Österreich: Der wiener Verein ZARA &#8211; Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit<br />
Seit mehreren Jahren publiziert ZARA den jährlichen Rassismus Report. Im<br />
Sinne der Sensibilisierung gegen Fremdenfeindlichkeit startet der Verein nun<br />
die Aktion &#8220;Strategien gegen Rassismus in den österreichischen Medien&#8221;.<br />
Verena Krausneker stellt die Kampagne vor.<br />
Weiter Infos unter: www.zara.or.at oder www.livetogether.at</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Juli 2002]]></title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jun 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachenpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Israel &#8211; Palästina: Interview mit dem israelischen Friedensaktivisten Oren Medix von &#8220;Gush Shalom&#8221; über den wachsenden Widerstand in der Israelischen Gesellschaft und der Armee gegen die Besatzungspolitik. Mehr Infos unter: www.solidarite-palestine.org oder www.gush-shalom.org &#8212;&#8211; Internationales Institut für den Frieden/Wien: Gepspräch mit Erwin Lanc (Österreichischer Bundesminister a.D.) über die Rolle dieser Organisation und mögliche Ansätze der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Israel &#8211; Palästina: Interview mit dem israelischen Friedensaktivisten Oren Medix von &#8220;Gush Shalom&#8221; über den wachsenden Widerstand in der Israelischen Gesellschaft und der Armee gegen die Besatzungspolitik.<br />
Mehr Infos unter: www.solidarite-palestine.org oder www.gush-shalom.org  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Internationales Institut für den Frieden/Wien: Gepspräch mit Erwin Lanc (Österreichischer Bundesminister a.D.) über die Rolle dieser Organisation und mögliche Ansätze der Friedenpolitik in Zeiten von G.W.Buschs weltweitem Kapmpf gegen den Terrorismus. Mehr Infos unter: www.iip.at  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Sprachenpolitik der EU: Sprachwissenschaftler nehmen die Wiedersprüche zwischen dem Anspruch auf Vielfalt und der Einfältigkeit der Sprachenpolitik in der EU unter die Lupe.<br />
Mehr Infos unter: www.sprachen-2001.at/politik.htm  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Bundesanstalt für Bergbauernfragen: die kleine, kritische Forschungsanstalt in Wien wird vom Landwirtschaftminsiterium &#8220;reorganisiert&#8221; &#8211; Das AUS für kritische Forschungsarbeit scheint vorgegeben, die Mitarbeiter wehren sich, wir stellen ihre Arbeit vor.<br />
Mehr Infos unter: www.babf.bmlf.gv.at</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Juni 2002]]></title>
		<link>http://cba.fro.at/651</link>
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		<pubDate>Thu, 30 May 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Aachener Friedenspreis]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[sans-papiers]]></category>

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		<description><![CDATA[Europäischen Treffen der Sans-Papiers Bewegung am 18./19. Mai in Bern Durch die ständigen Verschärfungen in den Asyl- und Fremdengesetzgebungen sowie das &#8220;Dichtmachen&#8221; der Grenzen gibt es in Europa mittlerweile mehrere Millionen Sans Papiers. Sie leben in einem Zustand völliger Rechtlosigkeit und unter der Ständigen Angst vor Verhaftung und Ausweisung. Etwa 150 Leute aus 10 europäischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Europäischen Treffen der Sans-Papiers Bewegung am 18./19. Mai in Bern<br />
Durch die ständigen Verschärfungen in den Asyl- und Fremdengesetzgebungen sowie das &#8220;Dichtmachen&#8221; der Grenzen gibt es in Europa mittlerweile mehrere Millionen Sans Papiers. Sie leben in einem Zustand völliger Rechtlosigkeit und unter der Ständigen Angst vor Verhaftung und Ausweisung. Etwa 150 Leute aus 10 europäischen Ländern nahmen an diesem Treffen teil. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Forderung nach kollektiver Regularisierung und der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Gruppen. Im Beitrag kommen VertreterInnen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich zu Wort.<br />
Mehr Infos unter: www.sans-papiers.ch  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Aachener Friedenspreis für die US-Abgeordnete Barbara Lee und den Friedenspädagogen Bernhard Nolz für ihr entschiedenes NEIN zur Kriegshysterie nach den Anschlägen vom 11. September<br />
Der Verein Aachener Friedenspreis wurde am 8.Mai 1988 bewußt am Jahrestag der Befreiung vom Naziregime in Aachen Gegründet. Die Vergabe des Preises jährt sich heuer zum 15ten mal. Preisträger Bernhard Nolz war nach einer Rede vor 3000 Schülerinnen und Schülern in Siegen einer beispiellosen Hetzkampagne seitens der Presse und staatlicher Stellen ausgesetzt. Er hatte am 18. September im Rahen einer Kundgebung unter dem Motto &#8220;Gegen Terror, Krieg und Gewalt&#8221; die Schüler aufgerufen wenn sie wehrpflichtig werden den Kriegsdienst zu verweigern um damit ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Im Beitrag kommen der Vorstitzende des Aachener Friedenspreises Gerhard Diefenbach und der Friedenspädagoge Bernhard Nolz zu Wort.<br />
Mehr Info unter: www.aachener-friedenspreis.de und www.friedenskultur.de  &#8212;&#8211;  </p>
<p>&#8220;Hände weg von unseren Schulen!&#8221;<br />
&#8220;Hände weg von unseren Schulen!&#8221; &#8211; unter diesem Motto formiert sich der Widerstand gegen die Schließung von Zwergschulen in Kärnten. Robert Kauer, Elternsprecher der »Plattform bedrohter Schulen« berichtet von den bisherigen Aktionen mit denen betroffene Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen die von der Kärntner Landesregierung verordnete Schließung von 30 Dorfschulen verhindern wollen.<br />
Mehr Infos anzufordern bei: stopar@aon.at</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Mai 2002]]></title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Radios]]></category>
		<category><![CDATA[Generalstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich: Mit dem Projekt &#8220;connecting people&#8221; versucht die Asylkoordination Österreich in Zusammenarbeit mit UNICEF und anderen NGOs unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein menschenwürdiges Umfeld zu schaffen. Die Idee zum Projekt reifte im Laufe der Recherchen zur Studie &#8220;Die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Österreich&#8221; die 1998 entstand. Wie in den meisten europäischen Ländern wurde auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich: Mit dem Projekt &#8220;connecting people&#8221; versucht die Asylkoordination Österreich in Zusammenarbeit mit UNICEF und anderen NGOs<br />
unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen ein menschenwürdiges Umfeld zu schaffen. Die Idee zum Projekt reifte im Laufe der Recherchen zur Studie &#8220;Die Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Österreich&#8221; die 1998 entstand. Wie in den meisten europäischen Ländern wurde auch in Österreich das Problem von den Behörden bisher ignoriert. Im Rahmen von &#8220;connecting people&#8221; werden Paten für die unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge gesucht. Im Beitrag erklärt Projektleiter Heinz Fronek das Projekt.<br />
==> Demnächst mehr unter www.asyl.at  &#8212;&#8211;<br />
Italien: Der Generalstreik mitte April, war der erste seit 20 Jahren. Der Widerstand gegen Berlusconis Rechtsregeirung wächst, nachdem es in der Auseinandersetzung der letzten Monate um die Unabhängigkeit der Justiz und der Medien ging, gilt es nun den in den 70er Jahren erfochtenen Kündigungsschutz zu verteidigen. Dieser wurde damals eingeführt um Arbeitnehmer vor politisch motivierten Kündigungen zu schützen. Seine Bedeutung ist umso stärker als es in Italien keine staatliche Arbeitslosenunterstützung oder Sozialhilfe gibt. Im Beitrag kommen der in Florenz lehrende Politologe Roland Erne sowie Vertreter unabhängiger Medien zu Wort.<br />
Hintergrundinfos bei &#8220;Le Monde diplomatique&#8221;  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Freie Radios: Sprachübergreifende Sendungsgestaltung<br />
Unter dem Titel &#8220;Babelingo&#8221; fand in Graz ein Workshop statt, bei dem 15 SendungsmacherInnen Freier Radios in 8 Sprachen versuchten Brücken zu bauen. Elemente symbolischer Mehrsprachigkeit zur Überwindung von Sprachgrenzen finden sich ab Ende Mai in einer Audiodatenbank. Erste Hörproben gibts unter: http://helsinki.at/babelingo und unter www.babelingo.net</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; April 2002]]></title>
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		<pubDate>Sat, 30 Mar 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Benesch Dekrete]]></category>
		<category><![CDATA[Festung Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>

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		<description><![CDATA[Schweden Das schwedische Parlament weigert sich überraschend die EU-Richtlinien zur Bekämpfung des Terrorismus abzusegnen. Mit wachsender zeitlicher Distanz zum 11.9. mehren sich die kritischen Stimmen gegen die Beschlüsse von Laken. Nicholas Busch Herausgeber von &#8220;forteres europe &#8211; circular letter&#8221; erläutert die Hintergründe dieser Entwicklung und die möglichen Folgen die auf Europäischer Ebene entstehen könnten. Weitere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweden<br />
Das schwedische Parlament weigert sich überraschend die EU-Richtlinien zur Bekämpfung des Terrorismus abzusegnen. Mit wachsender zeitlicher Distanz zum 11.9. mehren sich die kritischen Stimmen gegen die Beschlüsse von Laken. Nicholas Busch Herausgeber von &#8220;forteres europe &#8211; circular letter&#8221; erläutert die Hintergründe dieser Entwicklung und die möglichen Folgen die auf Europäischer Ebene entstehen könnten.<br />
Weitere Infos bei: nbusch@telia.com; im Internet unter: www.fecl.org  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Tschechien<br />
Benesch-Dekrete &#8211; nachgeholter Geschichtsunterricht mit Prof. Peter Jordan von Ost-Südosteuropa Institut in Wien. In unseren östlichen Nachbarländern mit ihrer ethnischen Vielfalt spielten Konflikte zwischen Minderheiten und Mehrheiten schon immer eine größere Rolle, als in großen Ländern wie Frankreich, Deutschland oder auch Italien. Vielleicht tut sich die Europäische Union auch deshalb so schwer mit diesen Fragen, wie kürzlich am Beispiel der Benesch Dekrete in Zusammenhang mit dem EU-Beitritt Tschechiens deutlich wurde.<br />
Weitere Infos auch unter: www.friwe.at/Diverses/Tschechen.htm&#8221;  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Osteuropa<br />
Welchen Einfluß haben Auslandsinvestitionen auf die Entwicklung der Länder Osteuropas. Die aktuelle Ausgabe der in Graz erscheinenden Zeitschrift Ost-West Gegeninformationen geht dieser Frage nach. Gespräch mit Redakteuer Ulf Brunnbauer.<br />
Weitere Infos unter: www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc/ostwest/</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; März 2002]]></title>
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		<pubDate>Wed, 27 Feb 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Serbien]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen in Ungarn]]></category>

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		<description><![CDATA[Ungarn vor der Wahl Die Soziologin Eva Kovacs gibt ein Stimmungsbild der ungarischen Gesellschaft vor der im April stattfindenden Nationalratswahl, vor allem in Hinblick auf die EU-Erweiterung. Eva Kovacs arbeitet an der Universität Budapest und hat sich im Rahmen ihrer Feldforschungen zum Thema Migration und Identität entlang der österreichisch-ungarischen Grenze mit den Auswirkungen der EU-Annäherung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ungarn vor der Wahl<br />
Die Soziologin Eva Kovacs gibt ein Stimmungsbild der ungarischen Gesellschaft vor der im April stattfindenden Nationalratswahl, vor allem in Hinblick auf die EU-Erweiterung. Eva Kovacs arbeitet an der Universität Budapest und hat sich im Rahmen ihrer Feldforschungen zum Thema Migration und Identität entlang der österreichisch-ungarischen Grenze mit den Auswirkungen der EU-Annäherung in den osteuropäischen Ländern auseinander gesetzt.<br />
Ihr Aufsatz &#8220;Grenzerzählungen, lokale Eigenmythen und Rahmenmgeschichten als identitätsformende Texte in Gemeinden an der österreichisch-ungarischen Grenze&#8221; ist 2000 beim ERGON Verlag in Würzburg erschienen.</p>
<p>Serbien nach MiloÂševiÃ¦<br />
Ivana SpasiÃ¦ vom Institut für Sozialtheorie und Philosophie &#8211; Belgrad leitet die erste große Sozialstudie seit dem Sturz von MiloÂševiÃ¦. Dem Institut war vormals, wegen des kritischen Engagements seiner MitarbeiterInnen, von MiloÂševiÃ¦ &#8220;Lehrverbot&#8221; erteilt worden. Im Rahmen der Studie wurden nun über 300 narrative Interviews zu Arbeits- und Lebenssituation im heutigen Serbien geführt.<br />
Weitere Infos unter: www.instifdt.bg.ac.yu</p>
<p>Verurteilung von Gentechnikgegnern in Frankreich<br />
José Bové und andere militante Gentechnikgegener wurden vor kurzem in Frankreich zu drastischen Haft- und Geldstrafen verurteilt. Die französische Justiz will offensichtlich potentielle Nachahmer abschrecken, das, obwohl auch in Frankreich eine große Mehrheit von KonsumentInnen gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel ist. Denis Brutseard von der Bauernvereinigung Confederation Paysanne und Mitarbeiter von Radio Zinzine erläutert im Gespräch die Hintergründe.<br />
Weitere Infos: www.confederationpaysanne.fr</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Februar 2002]]></title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2002 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[11. September]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Experimentierfeld Kärnten &#8211; Populisitische Stimmungsmache gegen Rechtsstaat via Minderheiten. Im südlichsten Bundesland Österreichs an der slowenischen Grenze mobilisiert Landeshauptmann Haider gegen die Institutionen des Rechtsstaats. Mit seinen autoritären Methoden befindet sich Haider mit Italiens Berlusconi im gleichen Gesinnungslager. Die &#8220;Systematik der modernen Machtausübung&#8221; analysieren Prof. Peter Gstettner von der Uni Klagenfurt und Thomas Busch freier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Experimentierfeld Kärnten &#8211; Populisitische Stimmungsmache gegen Rechtsstaat via Minderheiten.<br />
Im südlichsten Bundesland Österreichs an der slowenischen Grenze mobilisiert Landeshauptmann Haider gegen die Institutionen des Rechtsstaats. Mit seinen autoritären Methoden befindet sich Haider mit Italiens Berlusconi im gleichen Gesinnungslager. Die &#8220;Systematik der modernen Machtausübung&#8221; analysieren Prof. Peter Gstettner von der Uni Klagenfurt und Thomas Busch freier Publizist und Lektor im zweisprachigen Drava Verlag. Ausführlichere Texte beider Gesprächspartner zum Thema Minderheitenpolitik in Österreich können bei der Redaktion angefragt werden.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Europa nach dem 11. September 2001<br />
Eindrücke zwischen Mittelmeerküste und Moskau zu den innenpolitischen Folgen der Anschläge in New York. Das angekündigte &#8220;neue Zeitalter&#8221; ist für viele Menschen im Alltag nicht wahrnehmbar. Wenn es um die Einschränkung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten geht, hat der 11. September die Legitimation für etliche schon lange vorbereitete Einschränkungen geliefert. Die Auswirkungen auf Datenschutz, Strafgesetzbestimmungen und Meinungsfreiheit sind in den einzelnen europäischen Ländern unterschiedlich. Die Lage beschreiben in kurzen Statements:<br />
· Österreich: Therezija Stoisitz, Abgeordnete zum Nationalrat der österreichischen Grünen<br />
· Deutschland: Hubert Heinhold, Rechtsanwalt in München, Autor des Buches &#8220;Recht für Flüchtlinge&#8221; siehe auch: www.cilip.de/terror/heinhold.htm<br />
· Belgien: Isabelle Mathieu, Journalistin<br />
· Frankreich: Alex Robin, Liga für Menschenrechte, Radio Zinzine<br />
· Schweden: Nicolas Busch, langjähriger Herausgeber von &#8220;Fortress Europe&#8221; siehe auch: www.fecl.org<br />
· Russland: Boris Kagerlitzky, Wissenschaftliche Akademie Moskau, Journalist &#8220;Nova Gazeta&#8221;</p>
<p>Weitere Infos zum Thema:<br />
www.enduring-freedoms.net<br />
www.statewatch.org</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Jänner 2002]]></title>
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		<pubDate>Fri, 28 Dec 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[MigrantInnen]]></category>
		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Integrationsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich &#8211; NGOs protestieren gegen den sogenannten &#8220;Integrationsvertrag&#8221;, mit dem die schwarz-blaue Regierung die restriktiven Bedingungen für MigrantInnen in Österreich weiter verschlechtern will. Zu Wort kommen in diesem Beitrag VertreterInnen vom Wiener Integrationsfond und verschiedener Migrantinnenberatungseinrichtungen. Mehr Infos unter www.wif.wien.at/wif &#8212;&#8211; Holland &#8211; Das holländische Modell gilt punkto Integration von Einwanderern immer noch als das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Österreich &#8211; NGOs protestieren gegen den sogenannten &#8220;Integrationsvertrag&#8221;, mit dem die schwarz-blaue Regierung die restriktiven Bedingungen für MigrantInnen in Österreich weiter verschlechtern will. Zu Wort kommen in diesem Beitrag VertreterInnen vom Wiener Integrationsfond und verschiedener Migrantinnenberatungseinrichtungen.<br />
Mehr Infos unter www.wif.wien.at/wif  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Holland &#8211; Das holländische Modell gilt punkto Integration von Einwanderern immer noch als das fortschrittlichste in Europa. Ein wichtiger Aspekt ist das gleichberechtigte Vorkommen von MigrantInnen in, sowie der mögliche Zugang zu den Medien. Die Vereinigung STOA arbeitet seit 15 Jahren für diese Anliegen der Migrantinnen und die entsprechenden Präsenz der multikulturellen Gesellschaft in den holländischen Medien. STOA Direktor Ed Klute gibt seine Einschätzung zur derzeitigen Situation.<br />
Mehr Infos unter: www.multicultural.net/newsletter/article/issue4-klute.htm  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Osteuropa &#8211; Vorstellung der Zeitschrift Ost -West Gegeninformationen zum Thema Gewerkschaften in Osteuropa &#8211; zwischen Politik und Interessenvertretung. Ulf Brunnbauer beschreibt die sehr unterschiedliche Rolle der Gewerkschaften in den einzelnen Transitionsländern.<br />
Mehr Infos unter: http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Buchvorstellung &#8211; &#8220;Die sterbenden Europäer&#8221; &#8211; Karl Markus Gauss unterwegs zu den Sepharden von Sarajewo, Gottscheer Deutschen, Arbereshe, Sorben und Aromunen&#8221;, besprochen von Joachim Langer. </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Dezember 2001]]></title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>

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		<description><![CDATA[Unterstützungsaktion für den Nigerianischen Schriftsteller Charles Ofoedu Gerhard Ruiss von der IG Autoren Autorinnen erklärt die Hintergründe der Initiative für die Verleihung der Österreichischen Staatsbürgerschaft an den von Boulvardpresse und österreichischer Justitz diffamierten Schriftsteller. Nähere Infos gibt es hier. &#8212;&#8211; Rechtsextremismus und Geschichtsumdeutung in Rumänien. William Totok, rumänischer Publizist erläutert die Zusammenhänge zwischen den Wahlerfolgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterstützungsaktion für den Nigerianischen Schriftsteller Charles Ofoedu<br />
Gerhard Ruiss von der IG Autoren Autorinnen erklärt die Hintergründe der Initiative für die Verleihung der Österreichischen Staatsbürgerschaft an den von Boulvardpresse und österreichischer Justitz diffamierten Schriftsteller.<br />
Nähere Infos gibt es hier.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Rechtsextremismus und Geschichtsumdeutung in Rumänien.<br />
William Totok, rumänischer Publizist erläutert die Zusammenhänge zwischen den Wahlerfolgen des rechtsextremen Parteiführers Tudor und der latenten Verharmlosung der rumänischen Kolaborationsregierung 1938 &#8211; 1945.<br />
Homepage der &#8220;Halbjahresschrift für südosteuropäische Geschichte, Literatur und Politik&#8221;  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Freie Medien<br />
Der Einsatz angepaßter Technologien beim Aufbau unabhängiger Medienprojekte ist ein Arbeitsschwerpunkt des Center for advanced Media &#8211; Prag (C@mp). Micz Flor stellt das C@mp-Projekt &#8220;radio h68&#8243;, ein erfolgreiches unabhängiges Nachrichtennetzwerk in Indonesien, vor.<br />
Zusatzinfos unter: www.mdlf-camp.net  &#8212;&#8211;  </p>
<p>20 Jahre WoZ<br />
Die Schweizer Wochenzeitung WOZ feierte vor kurzem ihr 20-jähriges Jubiläum.<br />
Als eines der wenigen genossenschaflich geführten Medienprojekten stellt sie im deutschen Sprachraum ein Unikum dar. WOZ-Schlußredakteur Michael Stötzel zu Hintergrund und Perspektiven des erfolgreichen alternativen Medienprojekts.<br />
Die WoZ im Web: www.woz.ch</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; November 2001]]></title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[11. September]]></category>
		<category><![CDATA[Balkan]]></category>
		<category><![CDATA[Ost-West-Gegeninformationen]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstaatsvolksbegehren]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Alte Narben &#8211; Neue Spannungen&#8221;. Die Auswirkungen der Anschläge vom 11.9. auf dem Balkan AIM, das Alternative Informationsnetzwerk unabhängiger Journalisten und Journalistinnen auf dem Balkan (www.aimpress.org), hat ein Dossier veröffentlicht, das die möglichen Konsequenzen der aktuellen Krise für die ganze Region zu analysieren versucht. Der dem Beitrag zugrund liegende Text kann auch als PDF-Datei hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Alte Narben &#8211; Neue Spannungen&#8221;. Die Auswirkungen der Anschläge vom 11.9. auf dem Balkan<br />
AIM, das Alternative Informationsnetzwerk unabhängiger Journalisten und Journalistinnen auf dem Balkan (www.aimpress.org), hat ein Dossier veröffentlicht, das die möglichen Konsequenzen der aktuellen Krise für die ganze Region zu analysieren versucht.<br />
Der dem Beitrag zugrund liegende Text kann auch als PDF-Datei hier heruntergeladen werden.</p>
<p>Österreich &#8211; Stellungnahmen zum derzeit laufenden Sozialstaatsvolksbegehren.<br />
Zu Wort kommen die Kinderärztin Sabine Obersteiner und die ehemalige Frauenministerin Johanna Dohnal. (www.sozialstaat.at)</p>
<p>Ost-West-Gegeninformationen<br />
Vorstellung der Zeitschrift, die kurz vor der &#8220;Wende&#8221; 1989 in Graz entstand und seither eine der kompetentesten deutschsprachigen Informationsquellen über die aktuellen Entwicklungen im Osten und Südosten Europas ist.<br />
&#8220;Makedonien&#8221; ist der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Ost-West-Gegeninformationen (www-gewi.kfunigraz.ac.at/csbsc). Ulf Brunnbauer vom &#8220;Center for the Study of Balkan Societies and Cultures Graz&#8221; stellt im Gespräch die Ausgabe vor.</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Oktober 2001]]></title>
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		<pubDate>Fri, 28 Sep 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Genua]]></category>
		<category><![CDATA[sans-papiers]]></category>
		<category><![CDATA[Schulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Temelin]]></category>

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		<description><![CDATA[Italien Medienzensur nach Genua &#8211; Jaromil, italienischer Softwareentwickler und Medienaktivist berichtete am Rande des Hörfestivals der Freien Radios in Linz über die massiven Zensurmaßnahmen der italienischen Behörden gegenüber unabhängigen Medien. &#8212;&#8211; Tschechien Plakative Auseinandersetzungen um das AKW-Temelin blockieren regionale Entwicklungsprojekte zwischen Österreich und Tschechien, Bernhard Riepl arbeitet seit einigen Jahren in Budweis und analysiert im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Italien<br />
Medienzensur nach Genua &#8211; Jaromil, italienischer Softwareentwickler und Medienaktivist berichtete am Rande des Hörfestivals der Freien Radios in Linz über die massiven Zensurmaßnahmen der italienischen Behörden gegenüber unabhängigen Medien.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Tschechien<br />
Plakative Auseinandersetzungen um das AKW-Temelin blockieren regionale Entwicklungsprojekte zwischen Österreich und Tschechien, Bernhard Riepl arbeitet seit einigen Jahren in Budweis und analysiert im Gespräch die Thematik um das AKW von der anderen Seite der Grenze.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Schweiz<br />
Die Bewegung der Papierlosen &#8220;sans papiers&#8221; kämpft mit Kirchenbesetzungen um ihre Legalisierung. Nach Berechnungen des &#8220;Centre de Contact Suisse-Immigres&#8221; in Freiburg gibt es in der Schweiz mittlerweile 200.000 &#8211; 300.000 Menschen die ehemals legal eingereist durch die Schweizer Ausländerpolitik in den vergangenen Jahren zu &#8220;sans papiers&#8221; gemacht wurden. Die Schweizer Wirtschaft profitiert davon.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Themenschwerpunkt aus Österreich<br />
Elternkommitees setzen sich gegen die Einsparungspolitik im Kärntner Schulwesen zur Wehr und kämpfen für die Erhaltung Ihrer örtlichen Volksschulen. Lokalaugenschein in Lepena, Obirsko und Flaschberg.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; September 2001]]></title>
		<link>http://cba.fro.at/660</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>
		<category><![CDATA[Makedonien]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialstaatsvolksbegehren]]></category>

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		<description><![CDATA[Italien &#8211; Aufgepaßt der Staatsanarchist geht um! Offener Brief von Dario Fo in dem es um Staatsterrorismus, Anarchie und Widerstand geht &#8211; verfaßt unmittelbar vor dem G8 Gipfel in Genua. &#8212;&#8211; Vorstellung des Sozialstaatsvolksbegehren in Österreich. Interview mit Dr. Werner Vogt einem der Initiatoren. Am 29.September 2001 gibt es in Wien ein bundesweites Plenum in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Italien &#8211; Aufgepaßt der Staatsanarchist geht um!<br />
Offener Brief von Dario Fo in dem es um Staatsterrorismus, Anarchie und Widerstand geht &#8211; verfaßt unmittelbar vor dem G8 Gipfel in Genua.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Vorstellung des Sozialstaatsvolksbegehren in Österreich.<br />
Interview mit Dr. Werner Vogt einem der Initiatoren. Am 29.September 2001 gibt es in Wien ein bundesweites Plenum in dem die Initiative mit allen beteiligten Organisationen abgestimmt wird.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Makedonien &#8211; Ethnopolitik in der Sackgasse?<br />
Chancen und Risiken des Friedensabkommens vom 20. August, eine Einschätzung des Balkanexperten Dr. Ulf Brunnbauer von der Karls Franzens Universität Graz.  &#8212;&#8211;</p>
<p>Lettland &#8211; vor den Toren Europas<br />
Joachim Langer und Björn Kluger im Gespräch mit drei lettischen BürgerInnen. Die sehr widersprüchlichen Aussagen der GesprächspartnerInnen ergeben eine Bild des kleinsten des baltischen Staaten zwischen Nationalismus und der Suche nach neuen Partnern.</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; August 2001]]></title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jul 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[NATO]]></category>
		<category><![CDATA[No border no nation]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Varvarin]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserplan]]></category>

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		<description><![CDATA[Spaniens Wasser Der Nationale Wasserplan Spaniens bedroht mit dem Bau von geplanten 118 Staudämmen in den Pyrenäen das zweitwichtigste Naturreservat Europas &#8211; das Ebrodelta, die Gegner organisieren den &#8220;Blauen Marsch für eine neue Kultur des Wassers in Europa&#8221; (Dauer 15:54) &#8212;&#8211; Musterfall Varvarin Eine serbische Kleinstadt klagt Deutschland wegen der NATO-Bombardements, denen zahlreiche Zivilisten zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spaniens Wasser<br />
Der Nationale Wasserplan Spaniens bedroht mit dem Bau von geplanten 118 Staudämmen in den Pyrenäen das zweitwichtigste Naturreservat Europas &#8211; das Ebrodelta, die Gegner organisieren den &#8220;Blauen Marsch für eine neue Kultur des Wassers in Europa&#8221; (Dauer 15:54)  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Musterfall Varvarin<br />
Eine serbische Kleinstadt klagt Deutschland wegen der NATO-Bombardements, denen zahlreiche Zivilisten zum Opfer fielen und die enorme Schäden an der zivilen Infrastruktur anrichteten. Ein Musterprozeß bahnt sich an. Interviews mit den Initiatoren des Prozesses. (Dauer 11.09)  &#8212;&#8211;  </p>
<p>No border no nation<br />
Bericht vom no border camp in Lendava/Slowenien im Dreiländereck zwischen Kroatien, Ungarn und Slowenien. Mit künstlerischen Aktionen im öffentlichen Raum macht die VolxTheater/Kunstkarawane aufmerksam auf die zu erwartende Aufrüstung der neuen EU-Außengrenzen in den Beitrittsländern. Bei einem Besuch in Lendava sprachen wir mit den Organisatoren aus Sowenien und Österreich sowie mit Leuten aus der Bevölkerung vor Ort. (Dauer 21:25)</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Juli 2001]]></title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rumänien]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Rumänien: Ausbildung von Roma-Journalisten als Initiative gegen Ausgrenzung &#8211; ein Interview mit Giorgiana Ilie vom Zentrum für unabhängigen Journalismus in Bukarest. Die Minderheit der Roma zählt heute in Rumänien zu den gesellschaftlich am meisten ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen. Ihr Vorkommen in den Mainstream-Medien beschränkt sich meist auf negativ besetzte Themenbereiche und schürt so durch hate-speech weiter die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rumänien: Ausbildung von Roma-Journalisten als Initiative gegen Ausgrenzung &#8211; ein Interview mit Giorgiana Ilie vom Zentrum für unabhängigen Journalismus in Bukarest.<br />
Die Minderheit der Roma zählt heute in Rumänien zu den gesellschaftlich am meisten ausgegrenzten Bevölkerungsgruppen. Ihr Vorkommen in den Mainstream-Medien beschränkt sich meist auf negativ besetzte Themenbereiche und schürt so durch hate-speech weiter die Aufrechterhaltung alter Vorurteile. Das Zentrum für unabhängigen Journalismus versucht durch Ausbildung professioneller Roma-JournalistInnen hier gegen zu steuern.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Schweiz: Referendum über die Militärgesetzrevision<br />
Am 10. Juni fand in der Schweiz das Referendum über die Militärgesetzrevision statt. Das neue Gesetz soll bewaffnete Auslandseinsätzte der Schweizer Armee ermöglichen. Der Ausgang des Referendums war für viele überraschend, nur eine hauchdünne Mehrheit von 51% JA-Stimmen befürworteten die Gesetzesrevision.<br />
Eine Mehrheit der Kantone stimmte sogar mit NEIN, das tat diesmal zwar nichts zur Sache gab den Analysten aber ein reges Betätigungsfeld. 9 ganze und 4 halbe Kantone stimmten mit JA, 11 ganze und 4 halbe Kantone stimmen mit NEIN. Ein sogenanntes &#8220;Ständemehr&#8221; hätte es also nicht gegeben.<br />
Wir wollten etwas mehr über die Schweizer Armeediskussion zwischen Abschaffungsinitiativen und dem jüngsten Referendum zugunsten bewaffneter Auslandseinsätze wissen. Dazu sprachen wir mit Albert Widmer, Mitarbeiter des EBF in Basel und gleichzeitig Offizier in der Schweizer Armee.<br />
  &#8212;&#8211;<br />
Deutschland: Interkulturelle Projekte in &#8220;national befreiten Zonen&#8221; &#8211; ein Lokalaugenschein in Mecklenburg-Vorpommern<br />
Im Februar 2001 publizierte die Hamburger Zeitschrift &#8220;Die Woche&#8221; eine Landkarte mit den sogenannten &#8220;National befreiten Zonen&#8221;. Die Gebiete bezeichnen aus Sicht der Betroffenen rechtsextremer und rassistischer Gewalt, Angst- und Bedrohungsräume, die sich zumeist im östlichen Teil Deutschlands befinden. Diskriminierende und ausgrenzende Tendenzen bis hin zu körperlicher Gewalt sind dort vorzufinden.<br />
In Mecklenburg-Vorpommern handelt es sich hierbei um ein flächendeckendes Problem. Trotzdem sind einzelne Gebiete im letzten Jahr verstärkt durch fremdenfeindlich motivierte Übergriffe in Erscheinung getreten. Dazu zählen die Städte Wismar und Greifswald.<br />
Die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) ist als aktivste rechtsextreme Partei durch Demonstrationen und Infotische in Erscheinung getreten. So auch in Greifswald. Hier versucht sich die NPD verstärkt ein bürgerliches Image aufzubauen. Vor dem Hintergrund drohender Schulschließungen im kommunalen Bereich erweitert die Partei ihre Aktivitäten auch um scheinbar unabhängige Schülerinitiativen.<br />
Es gibt auch gegenläufige Entwicklungen &#8211; beispielsweise das &#8220;Internationale Kultur- und Wohnprojekt&#8221; (IKUWO) in Greifswald und das TIKO in Wismar. Björn Kluger und Jochen Langer haben sie besucht.</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Juni 2001]]></title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[György Konrad]]></category>
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		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Außerpalamentarische Oppositionsbewegungen in Slowenien&#8221; Gespräch mit Darij Zadnikar, Professor. für Philosophie an der pädagogischen Fakultät in Ljubljana Slowenien war in den 80er Jahren ein Zentrum der politischen und künstlerischen Auseinandersetzung. Nun wächst die Auseinandersetzung mit Themen wie Globalisierung, Fremdenfeindlichkeit, Festung Europa,&#8230; Um viele kleine unabhängige Initiativen zu vernetzen entstand das &#8220;Büro für Interventionen&#8221;. Im Juli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Außerpalamentarische Oppositionsbewegungen in Slowenien&#8221; Gespräch mit Darij Zadnikar, Professor. für Philosophie an der pädagogischen Fakultät in Ljubljana<br />
Slowenien war in den 80er Jahren ein Zentrum der politischen und künstlerischen Auseinandersetzung. Nun wächst die Auseinandersetzung mit Themen wie Globalisierung, Fremdenfeindlichkeit, Festung Europa,&#8230; Um viele kleine unabhängige Initiativen zu vernetzen entstand das &#8220;Büro für Interventionen&#8221;. Im Juli 2001 gibt es in diesem Zusammenhang auch das erste &#8220;no border camp&#8221; in Slowenien.</p>
<p>Montenegro: Auch nach den Wahlen bleibt die montenegrinische Gesellschaft gespalten. Eine Einschätzung von Drasko Duranovic Chefredakteur des unabhängigen Wochenmagazins &#8220;Monitor&#8221; und der AIM-Redaktion in Podgorica/Montenegro<br />
Nach den Parlamentswahlen stehen in Montenegro 55% für die Unabhängigkeit von Jugoslawien und 45% dagegen. Eine Mehrheitsentscheidung kann in dieser bedeutenden Entscheidung keine sinnvolle Lösung bringen. Um das Eskalieren neuer Konflikte in Montenegro zu verhindern muß eine Lösung in Verhandlungen gefunden werden. Die vielbeschworene &#8220;internationale Gemeinschaft&#8221; unterstützte lange Montenegro in seinem Streben nach Unabhängigkeit. Seit dem Fall Milosevics hat sich die Politik geändert und Montenegro soll in der Föderation gehalten werden.</p>
<p>Anläßlich der Verleihung des Aachener Karlspreises ein Gepräch mit dem ungarischen Schriftsteller und Soziologen György Konrad.<br />
Als der Schriftsteller, Soziologe und Psychologe György Konrád am 24. Mai den diesjährigen Karlspreis erhielt, verzichtete er in seiner Dankesrede nicht darauf, daran zu erinnern, daß dieser Preis zuvor zwei wichtigen Repräsentanten für die NATO-Bombardierungen Jugoslawiens 1999 zugesprochen worden war. Konrád hatte diesen Krieg auf das Schärfste kritisiert.<br />
Der 1933 im ungarischen Debrecen als Sohn eines Maschinenhändlers Geborene war einer der bekanntesten Dissidenten der Vorwendezeit. Als junger Mann konnte er sich der Deportation nur knapp durch die Flucht nach Budapest entziehen, der Großteil seiner Familie überlebte den Holocaust nicht. Am Volksaufstand 1956 nahm er als Lehrer teil, mußte danach aus politischen Gründen ein neues Betätigungsfeld finden und arbeitete als Sozialarbeiter und Soziologe. Anfang der 70 Jahre kam es jedoch zum erneuten Bruch mit dem System.<br />
Konrád veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter sehr politisch orientierte wie das 1978 erschienene &#8220;Die Intelligenz auf dem Weg zur Klassenmacht&#8221; oder &#8220;Antipolitik. Mitteleuropäische Meditationen&#8221; von 1985. Er plädiert für die Überwindung des Nationalstaates und einen gesamteuropäische Vision &#8211; in seiner Aachener Dankesrede bezeichnete er Europa als eine Ehe, eine Vereinigung und nicht als eine Verschmelzung; es sei zu hoffen, dass die Europäer sich nicht nur über den Euro sondern eben über die europäische Kultur identifizieren könnten.<br />
Am 21. Mai sprach Jochen Langer mit György Konrád in den Räumen der Berliner Akademie der Künste.</p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Mai 2001]]></title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Kalabrien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Militärbefugnisgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Sag NEIN wenn sie kommen&#8221; Das im Vorjahr beschlossene Militärbefugnisgesetz führt nun, kurz vor seinem Inkrafttreten im Juli 2001 zu Protesten auf Gemeindeebne. Interview mit RA Dr. Riess von der &#8220;Liste Baum&#8221; in Purkersdorf. Kalabrien Kalabrien ist eine traditionelle Region von sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen. Ein Gespräch mit Guido Gorret. Opposition in Tunesien? Aus Angst vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sag NEIN wenn sie kommen&#8221;<br />
Das im Vorjahr beschlossene Militärbefugnisgesetz führt nun, kurz vor seinem Inkrafttreten im Juli 2001 zu Protesten auf Gemeindeebne. Interview mit RA Dr. Riess von der &#8220;Liste Baum&#8221; in Purkersdorf.</p>
<p>Kalabrien<br />
Kalabrien ist eine traditionelle Region von sogenannten Wirtschaftsflüchtlingen. Ein Gespräch mit Guido Gorret.</p>
<p>Opposition in Tunesien?<br />
Aus Angst vor dem Islamismus unterstützen die Europäischen Regierungen die diktatorischen Regime in den arabischen Ländern. Interview mit Mansef Masouki, Gründungsmitglied der Liga für Menschenrecht in Tunesien. </p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; April 2001]]></title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdenfeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Holland]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Forschungsschwerpunkt &#8220;Fremdenfeindlichkeit &#8211; Erforschung, Erklärung, Gegenstrategien&#8221; Unter dieser Überschrift läuft seit 1993 im Österreichischen Wissenschaftsministerium ein Forschungsschwerpunkt zu dem die Dokumentation im zweisprachigen Kärntner DRAVA-Verlag erschienen ist. 30 wissenschaftliche Projekte beschäftigten sich in diesem Rahmen mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit. In diesem Beitrag nehmen wir die Motivation des Gesamtprojekts und Aspekte der einzelnen Beteiligten sowie des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Forschungsschwerpunkt &#8220;Fremdenfeindlichkeit &#8211; Erforschung, Erklärung, Gegenstrategien&#8221;<br />
Unter dieser Überschrift läuft seit 1993 im Österreichischen Wissenschaftsministerium ein Forschungsschwerpunkt zu dem die Dokumentation im zweisprachigen Kärntner DRAVA-Verlag erschienen ist. 30 wissenschaftliche Projekte beschäftigten sich in diesem Rahmen mit dem Thema Fremdenfeindlichkeit.<br />
In diesem Beitrag nehmen wir die Motivation des Gesamtprojekts und Aspekte der einzelnen Beteiligten sowie des Drava Verlags unter die Lupe oder besser vor das Mikro.<br />
Interviews mit: Prof. Klaus Ottomayer/Uni Klagenfurt, Frau Dr. Helga Mracnikar/Drava Verlag und Hakan Gürses/Initiative Minderheiten u.a.  &#8212;&#8211;  </p>
<p>Interview mit Walter de Bock Redakteur der flämischen Tageszeitung &#8220;de Morgen&#8221;<br />
Im Februar fand in Brüssel ein Seminar zur Frage &#8220;Erfolg der Rechtsparteien in Europa &#8211; Schwächezeichen unserer Demokratien?&#8221; statt.<br />
Die Veranstalter hatten dazu unsere Redaktion als Vertreter eines demokratischen Mediums in Österreichs eingeladen.<br />
Neben vielen Vorträgen und Diskussionen zum Thema Rechtsextremismus in Europa hatten wir auch Gelegenheit mit Walter de Bock von der Flämischen Tageszeitung &#8220;de Morgan&#8221; zu sprechen.<br />
Diese Zeitung machte in den vergangenen 20 Jahren eine harte Auseinandersetzung um ihren Weiterbestand durch, getragen wurde diese Auseinandersetzung vor allem von den kämpferischen Journalistinnen und Journalisten. Heute hat &#8220;de Morgen&#8221; täglich 450.000 Leser und ist eine der drei großen Qualitätszeitungen die in flämischer Sprache erscheinen &#8211; vor allem aber hat &#8220;de Morgen&#8221; eine klare Position im Umgang mit den Inhalten des rechtsextremen Flamsblock. </p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; März 2001]]></title>
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		<pubDate>Mon, 26 Feb 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Davos]]></category>
		<category><![CDATA[Porto Allegre]]></category>
		<category><![CDATA[WEF]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Wahlpartie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nachwehen von Davos &#8211; über die Verhältnismässigkeit von staatlichem Schutz für private Parties. Interview mit Claude Braun &#8212;&#8211; Weltsozialforum in Porto Allegre &#8211; Aufbruch im Süden. Interview mit Trixie Graf &#8212;&#8211; Organisierter Rassismus in Spanien &#8211; El Ejido ein Jahr danach. Aus der WoZ, Nr.07/2001 &#8212;&#8211; Vorstellung der Wiener Wahlpartie. Gespräch mit Cornelia Kogoj [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachwehen von Davos &#8211; über die Verhältnismässigkeit von staatlichem Schutz für private Parties. Interview mit Claude Braun   &#8212;&#8211;<br />
Weltsozialforum in Porto Allegre &#8211; Aufbruch im Süden. Interview mit Trixie Graf   &#8212;&#8211;  Organisierter Rassismus in Spanien &#8211; El Ejido ein Jahr danach. Aus der WoZ, Nr.07/2001  &#8212;&#8211;<br />
Vorstellung der Wiener Wahlpartie. Gespräch mit Cornelia Kogoj<br />
>>> </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Februar 2001]]></title>
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		<pubDate>Sun, 28 Jan 2001 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Medienfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Prag]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Leo Gabriel über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Prag und Wien (15:05) &#8212;&#8211; 10 Jahre Unabhängigkeit Sloweniens; Interview mit Igor Mekina, (Mladina, AIM) (12:41) &#8212;&#8211; Slowenien zwischen dem Balkan und der Europäischen Union, Interview mit Prof. Rastko Mocnik, Univ. Ljubljana (16:16) &#8212;&#8211; Themenvorstellung des &#8220;Archipel&#8221; Februarnummer, Aufruf zur Solidarität mit El Ejido/Andalusien (08:61)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit Leo Gabriel über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Prag und Wien (15:05)   &#8212;&#8211;  </p>
<p>10 Jahre Unabhängigkeit Sloweniens; Interview mit Igor Mekina, (Mladina, AIM) (12:41)   &#8212;&#8211;<br />
Slowenien zwischen dem Balkan und der Europäischen Union, Interview mit Prof. Rastko Mocnik, Univ. Ljubljana (16:16)<br />
  &#8212;&#8211;<br />
Themenvorstellung des &#8220;Archipel&#8221; Februarnummer, Aufruf zur Solidarität mit El Ejido/Andalusien (08:61) </p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Jänner 2001]]></title>
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		<pubDate>Thu, 28 Dec 2000 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Klage gegen Haider]]></category>

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		<description><![CDATA[Interview mit Remzi Lani, AIM-Chefredakteur für Albanien (10:37) &#8212;&#8211; Verbotsgesetzklage der IG Autorinnen/Autoren gegen Haider, Böhmdorfer u.a./ Gespräch mit Gerhard Ruiss und RA Dr. Gabriel Lansky (14:55) &#8212;&#8211; Interview mit Jürgen Holzapfel/EBF-Mecklenburg &#8220;Aufstand der Anständigen&#8221; &#8212;&#8212; &#8220;Ras l´Front&#8221; Widerstand gegen Rechts in Vitrolles/Südfrankreich (11:00) &#8212;&#8211; Themenvorstellung &#8220;Archipel&#8221; Jänner/01]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit Remzi Lani, AIM-Chefredakteur für Albanien (10:37)   &#8212;&#8211;  </p>
<p>Verbotsgesetzklage der IG Autorinnen/Autoren gegen Haider, Böhmdorfer u.a./ Gespräch mit Gerhard Ruiss und RA Dr. Gabriel Lansky (14:55)<br />
  &#8212;&#8211;<br />
Interview mit Jürgen Holzapfel/EBF-Mecklenburg &#8220;Aufstand der Anständigen&#8221;<br />
  &#8212;&#8212;<br />
&#8220;Ras l´Front&#8221; Widerstand gegen Rechts in Vitrolles/Südfrankreich (11:00)<br />
  &#8212;&#8211;<br />
Themenvorstellung &#8220;Archipel&#8221; Jänner/01 </p>
]]></content:encoded>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; Dezember 2000]]></title>
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		<pubDate>Mon, 27 Nov 2000 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Bosnien]]></category>
		<category><![CDATA[Deserteure]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandskarawane]]></category>

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		<description><![CDATA[Gespräch mit Zlatko Distarjevic, Chefredakteur der Bosnischen Tageszeitung &#8220;Oslobodjenje&#8221; zur Situation in Mostar/BiH (23:57) &#8212;&#8211; Serbische Deserteure in Budapest nach dem Abgang Milosevics, Interview mit Jochen Langer (09:07) &#8212;&#8211; &#8220;Morgengrauen&#8221;, Buchvorstellung des Nigerianischen Schriftsteller Charles Ofuedu, Veranstaltung der Widerstandskarawane gegen Rechts im Partisanenmuseum Bad Eisenkappel / Kärnten (12:09) Themenvorstellung des &#8220;Archipel&#8221; Dezember 2000 (10:12)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gespräch mit Zlatko Distarjevic, Chefredakteur der Bosnischen Tageszeitung &#8220;Oslobodjenje&#8221; zur Situation in Mostar/BiH (23:57)  &#8212;&#8211;<br />
Serbische Deserteure in Budapest nach dem Abgang Milosevics, Interview mit Jochen Langer (09:07)   &#8212;&#8211;<br />
&#8220;Morgengrauen&#8221;, Buchvorstellung des Nigerianischen Schriftsteller Charles Ofuedu, Veranstaltung der Widerstandskarawane gegen Rechts im Partisanenmuseum Bad Eisenkappel / Kärnten (12:09)<br />
Themenvorstellung des &#8220;Archipel&#8221; Dezember 2000 (10:12) </p>
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		<title><![CDATA[Europa von unten &#8211; November 2000]]></title>
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		<pubDate>Sat, 28 Oct 2000 00:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>agora</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesforste]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum geplanten Verkauf der österreichischen Bundesforste: Interview mit Michael Johann (13:17) &#8212;&#8211; Sklaven zur See. Die Internationale Transportarbeiter-Föderation: Interview mit Peter Schmidt (11:27) &#8212;&#8211; Die Entwicklung der Ukraine: Interview mit Susanne Boos, Teil 1 (07:43) Musik (02:55) Die Entwicklung der Ukraine: Interview mit Susanne Boos, Teil 2 (05:31]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum geplanten Verkauf der österreichischen Bundesforste: Interview mit Michael Johann (13:17)   &#8212;&#8211;<br />
Sklaven zur See. Die Internationale Transportarbeiter-Föderation: Interview mit Peter Schmidt (11:27)<br />
  &#8212;&#8211;  Die Entwicklung der Ukraine: Interview mit Susanne Boos, Teil 1 (07:43)<br />
Musik (02:55)<br />
Die Entwicklung der Ukraine: Interview mit Susanne Boos, Teil 2 (05:31</p>
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