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	<title>RSS Feed of series Nachtfahrt Perlentaucher - Cultural Broadcasting Archive</title>
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		<title><![CDATA[D.I.Y. (Perlentaucher XXXI)]]></title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 03:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachtfahrt rund ums Thema D.I.Y. oder explizit “Do It Yourself” – wobei wir jetzt aber gewiss nicht die Industrialisierung des Heimwerkertums durch Bastelshops und Baumärkte beleuchten wollen, nein – ganz im Gegentum. Wer sich mit uns zusammen in die Begrifflichkeiten von D.I.Y. als Konzept kritischer Kunst- und Aussageproduktion einleben möchte, dem sei hier zunächst der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachtfahrt rund ums Thema D.I.Y. oder explizit “Do It Yourself” – wobei wir jetzt aber gewiss nicht die Industrialisierung des Heimwerkertums durch Bastelshops und Baumärkte beleuchten wollen, nein – ganz im Gegentum. Wer sich mit uns zusammen in die Begrifflichkeiten von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/DIY_ethic">D.I.Y. als Konzept</a> kritischer Kunst- und Aussageproduktion einleben möchte, dem sei hier zunächst der ausgezeichnete Dokumentarfilm <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AGyBVrSk7sY">Noise and Resistance</a> empfohlen (der sich wohl immer wieder unter wechselnden Links in unser aller Internet finden lässt) <img alt=":D" src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" /> Und nachdem wir bekanntlich auch nicht die Hilfsprediger irgendwelcher Welterklärer sind, sondern durchaus die Spielfreunde der Selbstgestaltung im Kunnst-Biotop der unendlichen Möglichkeiten, könnt ihr in diesen drei Stunden ja auch selbst auf Entdeckungsreise gehen. Willkommen im kreativen Vakuum! Hören sie genau hin…</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/04/DSCN8267.jpg" rel="lightbox[108851]"><img alt="verschwinden" src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/04/DSCN8267-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Wir haben <strong>Musik</strong> und <strong>Spoken Word</strong> Beiträge vorbereitet, aus denen sich der <strong>Impuls</strong> zum <strong>kreativen Selbermachen</strong> immer wieder <strong>heraus hören</strong> lässt – auch wenn es sich zum Teil um <strong>Werke</strong> von inzwischen nicht nur <strong>kommerziell</strong> höchst <strong>erfolgreichen Künstler_innen</strong> handelt. Und doch <strong>unterscheiden</strong> sich gerade diese oft auf <strong>wohltuendste Weise</strong> vom allumbrodelnden <strong>Einheitshype</strong> geldquetschender Berechnung. Was haben sie nun also <strong>gemeinsam</strong> mit den <strong>anderen Beispielen</strong> aus unserem Radiofundus, etwa den <strong>spontanen Gastauftritten</strong> und <strong>nächtlichen Aufnahmesessions</strong> aus jugendlicher Schaffensfreude? <strong>Was verbindet</strong> sie zum Beispiel auch mit den <strong>von uns selbst</strong> zumeist als Konzepte, Entwürfe und Anregungen <strong>vorgetragenen Texten? </strong>Sind es die <strong>persönlichen Geschichten,</strong> die da jeweils <strong>dahinter</strong> stecken, sind es die <strong>inneren Beweggründe,</strong> die einen zur <strong>Darstellung</strong> geradezu zwingen können? Oder geht es um <strong>die Notwendigkeit,</strong> <strong>etwas auszusagen</strong> über <strong>uns selbst</strong> und über <strong>die Welt,</strong> in der wir leben? Machen wir einen <strong>Versuch:</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/04/DSCN8331.jpg" rel="lightbox[108851]"><img alt="das kreative vakuum" src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/04/DSCN8331-225x300.jpg" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Was <strong>empfindest</strong> du bei diesem Bild? Was würdest du <strong>dazu sagen</strong> wollen? Stell es dir einfach vor! Hier ist <strong>das kreative Vakuum:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Und schon ist etwas von diesem <strong>D.I.Y.-Spirit verwirklicht.</strong> Zugleich <strong>veranschaulicht sich</strong> aber auch etwas <strong>ganz Wesentliches:</strong> Derartige <strong>Selbstaussagen brauchen Platz</strong> – und zwar <strong>in jeder Hinsicht.</strong> Um etwas <strong>Eigenes spüren</strong> zu können, braucht es <strong>schon einmal Zeit.</strong> Um es dann auch noch <strong>als Mitteilung an</strong> andere <strong>zu formulieren,</strong> braucht es <strong>noch mehr Zeit.</strong> Und <strong>Zeit in unserem Leben</strong> ist nun einmal nichts anderes als<strong> ein möglicher Raum,</strong> in welchem wir <strong>etwas gestalten können – oder auch nicht.</strong> Weil uns womöglich <strong>“keine Zeit bleibt”</strong> für uns selbst – oder <strong>wer bestimmt eigentlich darüber,</strong> wie viel Zeit wir <strong>“haben dürfen”?</strong> Jetzt kommen wir allerdings <strong>dem Wahnsinn</strong> plötzlich ganz nahe, <strong>gegen den</strong> sich auch dieses <strong>öffentlich versteckte Mahnmal</strong> richtet…</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/04/DSCN8264.jpg" rel="lightbox[108851]"><img alt="auswandern" src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/04/DSCN8264-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nun braucht es aber nicht nur Zeit als <strong>persönlichen Freiraum,</strong> sondern auch den einen oder anderen <strong>Ort, wo man sich treffen</strong> und irgend <strong>etwas ausbrüten</strong> könnte. Wo man <strong>spontan hinmalen,</strong> sich <strong>aufführen,</strong> jemand <strong>etwas</strong> <strong>vorhupfen,</strong> die <strong>Wand anschreiben,</strong> den <strong>Raum umstellen</strong> oder sonstwie <strong>selbstbestimmt gestaltend tätig</strong> sein kann. Doch auch solche <strong>Örtlichkeiten und Plätze</strong> werden immer seltener, was unsere <strong>Bedürfnisse nach </strong><strong>kreativem Ausdruck</strong> fortwährend <strong>in uns zurück hinein stopft</strong> und so <strong>unsere Köpfe</strong> zu <strong>restlos virtuellen Bühnen</strong> verkümmern lässt. Das kann doch aber alles <strong>nicht wirklich gesund</strong> sein, oder? <strong>Nichtsdestotrotz</strong> sollen wir <strong>immer noch mehr Zeit</strong> für irgendwelche <strong>fragwürdigen Leistungssteigerungen</strong> aufwenden, während uns ringsumher <strong>jedwede Stadt und Landschaft zur Wirtschaftszone wegverzweckt</strong> wird. Findet da ein regelrechter <strong>Eroberungskrieg</strong><strong> gegen das Eigene</strong> in uns statt? Gegen <strong>unseren Raum,</strong> gegen <strong>unsere Zeit,</strong> gegen <strong>unsere individuelle Freiheit? </strong>Schauen wir <strong>genau</strong> hin – wie <strong>Aussagekunst</strong> entsteht – und lassen wir uns<strong> inspirieren <img alt=";)" src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" /> </strong></p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Déviation Erotique (Perlentaucher XXX)]]></title>
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		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 04:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Sexualities]]></category>
		<category><![CDATA[changierend]]></category>
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		<category><![CDATA[spontan]]></category>
		<category><![CDATA[transgressiv]]></category>
		<category><![CDATA[Weltfrauentag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Perlentaucher würdigen den Weltfrauentag mit einem ganz eigenen Höhepunkt Wir erinnern uns an die einst selbstverständliche Solidarität der verschiedensten Emanzipationsbewegungen zur Zeit der “sexuellen Revolution” Mitte der 70er Jahre. Der längst überfällige Kampf um Ebenbürtigkeit und Entvormundung in unseren patriarchal-hierarchisch verfassten Gesellschaften vereinte die Frauenbewegung irgendwie unausgesprochen mit anderen prononciert progressiven und gesellschaftsrevolutionären Gruppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Perlentaucher würdigen den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationaler_Frauentag">Weltfrauentag</a> mit einem ganz eigenen Höhepunkt <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" /> Wir erinnern uns an die einst selbstverständliche Solidarität der verschiedensten Emanzipationsbewegungen zur Zeit der “sexuellen Revolution” Mitte der 70er Jahre. Der längst überfällige Kampf um Ebenbürtigkeit und Entvormundung in unseren patriarchal-hierarchisch verfassten Gesellschaften vereinte die Frauenbewegung irgendwie unausgesprochen mit anderen prononciert progressiven und gesellschaftsrevolutionären Gruppen wie etwa der damals noch alternativ-avantgardistischen Schwulenbewegung. Heute erwachen wir plötzlich in einem erschreckend biederen Diskurs über Frauen in Führungspositionen und homosexuelle Lebenspartnerschaften. Wollen wir jetzt nur noch die Wirtschaftsmacht und eine möglichst katholische Ehe? Wie könnten wir das gute alte “SISTERS UNITE!” augenzwinkernd UND ernstgemeint über die (Gender?) Grenzen hinweg wiederbeleben?</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/03/DSCN8038.jpg" rel="lightbox[107552]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/03/DSCN8038-300x225.jpg" alt="DSCN8038" width="300" height="225" /></a></p>
<p>“Zwei Geschlechter wohnen, ach, in meiner Brust” oder “Halb zog es <strong>ihn,</strong> halb sank <strong>sie</strong> hin” – <strong>Zitat-Adaptionen,</strong> die uns nicht so wirklich <strong>befriedigen</strong> können bei dem Spannungsbogen, der sich da zwischen und in uns auftut. Eine <strong>Synthese</strong> schaffen aus <strong>alternativer Sexualität</strong> und <strong>Frauenemanzipation</strong> – noch dazu <strong>in nur 3 Stunden</strong> – wie soll das denn funktionieren? <strong>Mit Phantasie, Lulu!</strong> Im Zweifelsfall fragen sie ihre großen Schwestern. Sieh da, <strong>*tätärätäää*</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patti_Smith"><strong>Patti Smith,</strong></a> eine der ersten E-Gitarre spielenden <strong>Frontfrauen der Rockgeschichte</strong> und seit ihren legendären Auftritten (und Ausritten) im <strong>New Yorker CBGB’s</strong> zudem eine <strong>Godmother of Punk,</strong> hat uns schon vor Jahrhunderten <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /> <strong>ein sinnstiftendes Gedicht</strong> vermacht, welches wir auch diesmal gern heranziehen wollen, <strong>weil </strong>nämlich<strong> Gutes gut ist</strong> und bleibt und sich auch beim <strong>wiederholten Zitieren</strong> nicht abnützt! <a href="http://skyeyeliner.endorphin.ch/blumfeld_gedichte.html#13"><strong>“Female Feel Male”</strong></a> war sogar schon einmal <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/female-feel-male-chriss/"><strong>Nachtfahrt-Sendungsthema</strong></a> – jetzt gibt uns <strong>das wunderbare Wortspiel</strong> dieser Titelzeile Gelegenheit, unseren Übergang vom <strong>Freiheitsfest der weltweiten Weiblichkeit</strong> hin zu den eher <strong>innermännlichen erotischen Emanzipationsbedürfnissen</strong> zu strukturieren…</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/03/DSCN8132.jpg" rel="lightbox[107552]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/03/DSCN8132-225x300.jpg" alt="DSCN8132" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Und so wollen wir <strong>auf die Suche gehen</strong> nach dem <strong>Nichtunterdrückten</strong> und dem <strong>Nochzubefreienden</strong> in uns selbst – und <strong>spiegelbildlich</strong> in der uns umgebenden Gesellschaft. Denn wie hat es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Gruen"><strong>Arno Gruen</strong></a> schon in seinem ersten bekannten Buch <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13514175.html"><strong>“Der Verrat am Selbst – Angst vor Autonomie bei Männern und Frauen”</strong></a> geradezu hellsichtig auf den springenden Punkt gebracht: “Die in <strong>gesellschaftlicher Unterdrückung</strong> lebenden Eltern geben in ihrem <strong>Bemühen um Anpassung</strong> an die <strong>herrschenden Sachzwänge</strong> ihre eigene <strong>Unfreiheit unbewusst an ihre Kinder weiter.”</strong> An dieser Formulierung erweist sich wieder einmal etwas ganz Grundlegendes: <strong>Emanzipation</strong> im Sinne von <strong>gemeinschaftlicher Selbstfreisprechung aus manipulativen Machtstrukturen</strong> ist eine <strong>Notwendigkeit,</strong> die uns im Wesentlichen <strong>alle</strong> beschäftigt. Und zwar nicht nur die tatsächlich <strong>um ihre selbstverständlichsten Rechte betrogenen Opfer</strong> dieser strukturellen Gewalt, sondern <strong>sogar auch die Systemprofiteure</strong> der von ihnen selbst (aber mit <strong>unserem</strong> Schweiß, <strong>unserem</strong> Leid, <strong>unserem</strong> Geld – mühsam <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif" alt=":(" /> <strong>aufrecht erhaltenen</strong> <strong>ungerechten Herrschaftsverhältnisse. </strong>Nun, unser Mitgefühl mit diesen <strong>angemaßten Autoritätern</strong> ist insofern endenwollend, als die meisten <strong>Representant_innen (jawohl!)</strong> des <strong>etablieterten Ausbeutungsbetrugs</strong> sich ja auch weigern, <strong>ihren eigenen Empfindungen</strong> <strong>ehrlich</strong> gegenüber zu treten. Mitgefühl im Kontext <strong>emotionaler Abspaltung</strong> – schwierig…</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/03/DSCN8069.jpg" rel="lightbox[107552]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/03/DSCN8069-300x225.jpg" alt="DSCN8069" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Emanzipation</strong> ist eben eine <strong>Initiative,</strong> die <strong>von unten</strong> ausgeht und aus dem <strong>eigenen Betroffensein</strong> heraus <strong>die Dinge</strong> selbst <strong>in die Hand nimmt,</strong> um die <strong>ungerechten Verhältnisse</strong> nachhaltig zu verändern. Das braucht einen langen Atem – und <strong>viel Phantasie,</strong> denn die <strong>“Herrschaft”</strong> verändert ihr Auftreten und Aussehen auch andauernd! <strong>Zudem</strong> erfordert es <strong>Mut und Verwegenheit,</strong> um <strong>bestehende Grenzen</strong> zu überschreiten, <strong>hergebrachte Gebote</strong> zu übertreten und <strong>angeblich</strong> seit Urzeiten allgemein <strong>anerkannte Vorstellungen</strong> von Sitte und Zucht, Ordnung und Moral, Ruhe und Anstand (oder wie immer diese <strong>Gummikategorien</strong> jeweils heißen mögen) ihrer <strong>gedeihlichen Verkompostierung</strong> im Zuge der <strong>fröhlichen Menschwerdung</strong> zuzuführen. Was also können <strong>wir zwei Liebestypen</strong> dazu heute beitragen? <strong>The Female</strong> – jene <strong>Frauen,</strong> bei deren Auftreten uns <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3MIyzGFf9Ws">das Freilandherz</a> im Gefühlsleib</strong> herum hüpft. <strong>The Female Feel</strong> – jene <strong>Männer,</strong> die eine speziell <strong>androgyne und/oder einfühlende Haltung</strong> verkörpern. Und schließlich <strong>The Feel Male</strong> – jene <strong>Musen,</strong> bei deren bloßer Anhörung uns die <strong>Amygdala feucht wird</strong> und die <strong>Hypophyse anschmilzt</strong> <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /> Also drei Stunden <strong>befriedigende Selbstbefreiung,</strong> Brüderinnen und Schwesteriche…</p>
<p>Und wers doch gern noch etwas <strong>tatsächlicher-weiblicher</strong> haben möchte – <strong>hier</strong> gibts noch <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2013/03/08/best-of-missfits-vol-ii/"><strong>die Missfits im Artarium!</strong></a> Gnadenlos, versprochen <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_razz.gif" alt=":P" /></p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Beyond Fantasy (Perlentaucher XXIX)]]></title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 06:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Audiocollage]]></category>
		<category><![CDATA[doppelconference]]></category>
		<category><![CDATA[Emo Entblah]]></category>
		<category><![CDATA[Erotika]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik/Text Dramaturgie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Phantasien? Was geschieht denn mit uns in unseren Träumen? Woher kommen die verschiedenen Vorstellungswelten? Und was ist das überhaupt für ein sagenumwobener Stoff? Nicht das, was du jetzt denkst – der, aus dem die Träume sind, du Kasperl! In dieser Sendung wollen wir anhand des Entstehens eigener Phantasiegeschichten und anderer surrealer Texte dem Phänomen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Phantasien? Was geschieht denn mit uns in unseren Träumen? Woher kommen die verschiedenen Vorstellungswelten? Und was ist das überhaupt für ein sagenumwobener Stoff? Nicht das, was du jetzt denkst – der, aus dem die Träume sind, du Kasperl! In dieser Sendung wollen wir anhand des Entstehens eigener Phantasiegeschichten und anderer surrealer Texte dem Phänomen des Ausdenkens und Erfindens von nicht in der “realen Welt” beheimateten Gedankengängen nachspüren. Was ist das für eine Energie, die uns Visionen beschert und tief in uns Bilder, Ideen, ganze Welten hervor bringt, welche im Wortsinn “nicht von dieser Welt” sind – die uns aber nichtsdestoweniger beeinflussen, voranbringen und umtreiben?  Und was fangen wir – gemeinsam – mit all dem an?</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/02/DSCN4590.jpg" rel="lightbox[105898]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/02/DSCN4590-300x225.jpg" alt="Zwei Tiere" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Chriss</strong> warf vor einiger Zeit öffentlich die Frage auf, was denn diese drei Begriffe <strong>“Energie, Phantasie und Worte”</strong> gemeinsam hätten. Kein Wunder, schreibt er doch schon länger an einer komplexen <strong>Phantasiewelt-Geschichte,</strong> in welcher die Gesetzmäßigkeiten unserer <strong>gewohnten Wirklichkeit</strong> ebenso gelten – wie auch aufgehoben sein können. Eine <strong>Grenzwanderung</strong> an der Überschneidung und wechselseitigen Beeinflussung von <strong>Alltags- und Anderswelt</strong> also, eine ambivalent fluktuierende <strong>Spannungszone zwischen Schwerkraft und Sinnenrausch,</strong> in der allerdings das <strong>dauernde Durchdrungensein</strong> der einen <strong>(realen) Welt</strong> mit der anderen <strong>(Traum-) Welt</strong> absoluten Sinn ergibt! Ein ambitioniertes Unterfangen jenseits der <strong>flacheren Vertreter des Fantasy-Genres,</strong> die sich mehrheitlich in <strong>manichäischen Schwarzweißwelten</strong> mit dazugehörigen <strong>Endsiegen und Erlösungen </strong>der<strong> Gut/Böse-Frage</strong> ergehen – ja, die sich, den <strong>meisten Game-Designern</strong> dabei nicht unähnlich, nur allzu gern in ihren <strong>Götterwelten und Heldentümern</strong> verirren – und uns so verwirren. Wenn man heutzutage schon auf den Spuren etwa eines <strong>J.R.R. Tolkien</strong> wandelt, dann sollte man zumindest <strong>seine Weltsicht </strong>auch überwinden wollen! <strong>Allzuviel Anbetung</strong> schadet nur der Kreativität. Und <strong>Phantasie</strong> ist eben <strong>eine Möglichkeit,</strong> schon hier und jetzt <strong>eine bessere Zukunft </strong>auszurufen. Eine zumindest <strong>gerechtere</strong> und <strong>gewaltfreiere Welt</strong> zu erschaffen…</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/02/DSCN3769a.jpg" rel="lightbox[105898]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/02/DSCN3769a-300x225.jpg" alt="Drei Figuren" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Gemeinsam</strong> sind <strong>wir</strong> das Festspielpräsidium. Sind <strong>wir</strong> mitten in Salzburg <strong>das geile Institut</strong> der Phantasien und Wünsche. Sind <strong>wir</strong> auch <strong>ein</strong><strong>e gute Therapie</strong> <strong>gegen die gestohlene Zukunft,</strong> erkennen uns immer am <strong>Aroma</strong> unserer Hoffnungen und Träume, am <strong>Geschmack</strong> unserer Geschichten und am <strong>Gewebe</strong> unserer <strong>Wortspiele</strong> und <strong>Wortneuschöpfungen.</strong> Wovon leben all die <strong>Produzenten und Zurschaustellerinnen,</strong> wenn nicht von der <strong>Macht des Ausgedachten?</strong> Die zunehmende <strong>Industrialisierung des Kunst- und Kulturbetriebs</strong> verschleiert doch nur <strong>die wahre Bedeutung</strong> und <strong>den tatsächlichen Wert</strong> ihres <strong>eigentlichen Rohstoffs – unserer Phantasie!</strong> Und wenn sie dir erst einmal <strong>in den Arsch gekrochen</strong> ist, die <strong>geölte Profitmaschine</strong> deines Aufstrebens, deines Künstlerseins, <strong>deiner Vermarktung</strong> – dann geht sie aber ab <strong>wie ein Fieberzapferl</strong> – und fürwahr <strong>kein kleines!</strong> Das geflügelte Wort vom <strong>“Arsch voller Geld”</strong> sollte uns an dieser Stelle zu denken geben. Also <strong>mach dein Ding,</strong> aber lass dich <strong>nicht einkaufen!</strong> Versteh mich nicht falsch – verdien dein Geld und <strong>lebe gut von deiner Kunst,</strong> aber lass dich nicht einspannen für diese dubiose <strong>Diktatur des Geldes um des Geldes willen!</strong> Denn das <strong>Popozuckerl der Weltfinanzreligion</strong> kommt irgendwann wieder raus – dann hast du zwar den <strong>Arsch voller Kohle</strong> – aber auch das <strong>Maul voller Scheiße! <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/02/DSCN7867.jpg" rel="lightbox[105898]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/02/DSCN7867-300x225.jpg" alt="Eine Phantasie" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nun wollen wir nicht <strong>mehr Worte</strong> machen zu unseren <strong>drei Stunden</strong> mit ihren vielsagenden Untertiteln <strong>“Energy, Fantasy, Words”.</strong> Bei dieser Nachtreise durch das <strong>noch Unbekannte</strong> und <strong>noch Unausgesprochene</strong> geht es ja darum, dass wir uns <strong>gemeinsam darauf einlassen,</strong> dorthin zu gelangen, wo wir <strong>noch niemals vorher waren</strong>. Daher laden wir euch jetzt nur noch <strong>mit den Worten</strong> des phantastischen Dichters <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Plewka"><strong>Jan Plewka (Selig)</strong></a> ein, uns auf dieser emotionale Expedition in <strong>unsere</strong><strong> ungefähre Zukunft</strong> zu begleiten:</p>
<p>Wenn sich die Nacht auf deine Schultern legt<br />
Und der Schlaf in dich kriecht wie ein Gebet<br />
Wenn der Mond am Fluss spazieren geht<br />
Und Mutter Fuchs ihre Kinder nach Hause trägt<br />
Wenn die Krähe im Flug mit der Dunkelheit schwimmt<br />
Und ein Mädchen im Schlaf helle Lieder singt<br />
Hier werden wir uns wieder sehn:<br />
Am Ufer der Nacht und schwimmen gehen<br />
Da ist ein Fenster in meinen Träumen<br />
In diesem Fenster brennt ein Licht<br />
Da ist ein Fenster in meinen Träumen<br />
Und dieses Licht dort brennt für dich</p>
<p>Wenn der Tag dich quält und du weiter willst<br />
Sich die Welten drehen und du nichts dabei fühlst<br />
Wenn du nicht mehr weißt was der Morgen will<br />
Du erwachst in dir und alles ist still<br />
Wenn du zu sehr liebst, dass du’s nicht erträgst<br />
Komm in die Nacht, es gibt einen Weg<br />
Hier werden wir uns wieder sehn:<br />
Am Ufer der Nacht<br />
Da ist ein Fenster in meinen Träumen<br />
In diesem Fenster brennt ein Licht<br />
Da ist ein Fenster in meinen Träumen<br />
Und dieses Licht dort brennt für dich</p>
<p>Zwischen Zeichen und Schatten und Zwischenräumen<br />
Hinter Trümmern und Türen und all unsern Träumen<br />
Über Berge, Zeit und Raum<br />
Meine Liebe findet mich im Traum<br />
Zwischen Zeichen und Schatten und Zwischenräumen<br />
Hinter Trümmern und Türen und all unsern Träumen<br />
Über Berge, Zeit und Raum<br />
Meine Liebe findet mich im Traum<br />
Da ist ein Fenster in meinen Träumen<br />
In diesem Fenster brennt ein Licht<br />
Da ist ein Fenster in meinen Träumen<br />
Und dieses Licht dort brennt für dich</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=1dVUg_a7Q6M"><strong>(Selig – Traumfenster)</strong></a></p>
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		<title><![CDATA[Abstrakt (Perlentaucher XXVIII)]]></title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 20:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA["Konstantin Wecker"]]></category>
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		<description><![CDATA[Zur systemischen Therapie der postweihnachterln und perisilvestrivialen Symptomatiken: Sesam, Sound und Schrugl für die freiassoziative Restmenschheit oder ein einigermaßen wohltemperiertes Kunnst-Biotop zum Wiederaufbau der emotionalen Authentizität nach den Drogenorgien der Familienfeiern. Oder wars umgekehrt? Wie dem auch sei – wir machen es uns und euch drei Stunden lang gemütlich – auf die Synapsen. Kein Troll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zur systemischen Therapie der postweihnachterln und perisilvestrivialen Symptomatiken: Sesam, Sound und Schrugl für die freiassoziative Restmenschheit oder ein einigermaßen wohltemperiertes Kunnst-Biotop zum Wiederaufbau der emotionalen Authentizität nach den Drogenorgien der Familienfeiern. Oder wars umgekehrt? Wie dem auch sei – wir machen es uns und euch drei Stunden lang gemütlich – auf die Synapsen. Kein Troll ist uns zu hoch, kein Durst zu weit und kein Ei zu grün, als dass wir nicht unsere eigene Fahne auf die höchsten Zinnen der Sandburg pflanzen würden. Und das alles ohne künstlichen Sauerstoff! Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage…</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/01/DSCN7843.jpg" rel="lightbox[68741]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/01/DSCN7843-300x225.jpg" alt="Motto" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Sesam!</strong> Willkommen in der Seltsamstraße eines neuen Jahres. Und sind wir nicht alle irgendwie ausgefranst wie die Semmerl? – <strong>Butter?</strong> <strong>Senf?</strong></p>
<p><em>“Jeder Augenblick ist ewig, wenn du ihn zu nehmen weißt, ist ein Vers, der unaufhörlich Leben, Welt und Dasein preist…”</em> <a href="http://www.wecker.de/"><strong>Konstantin Wecker</strong></a></p>
<p>Dieser Text verbindet sich bereits <strong>in der Signation</strong> mit Roger Waters, Aviv Geffen, Pavarotti und Placebo zu einem <strong>hochwirksamen Hörerlebnis.</strong> <strong>ACHTUNG</strong> – kann Spuren von Pink Floyd, Green Day, Chumbawamba und Andreas Spechtl enthalten! Was aber entsteht sodann aus der möglichen Mischung von <strong>Arthure Rimbaud</strong> (auf Griechisch!) mit Ella Fitzgerald, Brian Eno, The Waterboys, fetisch:MENSCH, Data Bank A oder Our Lady Peace? <strong>Sehr Sesam…</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/01/DSCN7849.jpg" rel="lightbox[68741]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/01/DSCN7849-300x225.jpg" alt="Zitat" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Sound?</strong> Auf jeden Fall klingt unsere Auswahl diesmal noch etwas kontrastreicher und ungewöhnlicher als sonst eh auch schon immer. – <strong>Chriss?</strong> …ich kann nix dafür… <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /></p>
<p><em>“Berührst mich mit deinen Worten tiefer als jeder Kuss es vermag. Ich denk an dich Tag und Nacht. Jeden Augenblick, der frei ist.”</em> <a href="http://www.fetisch-mensch.de/"><strong>fetisch:MENSCH</strong></a></p>
<p>Gesprochene Worte, Spoken Word Musik, Songs mit speziellen Texten – so zieht sich in etwa <strong>der rote Faden der Sprachverliebtheit</strong> durch unsere Unterhaltungen. Und so fügen sich je nach Stimmung klang/textlichle Seltenheiten zwischen bekanntere Stücke, entsteht ein <strong>spontaner Crossfade aus Brüchen und Emotionen</strong>. Vitalic, The Naked and Famous, The Venus in Furs, Colombin, Disturbed und – gänzlich instrumental – Eivind Aarset. <strong>Sound!!!</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/01/DSCN7855.jpg" rel="lightbox[68741]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2013/01/DSCN7855-300x225.jpg" alt="Bild" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Schrugl… </strong></p>
<p><em>“Auf einmal bin ich in einen Fromach gekommen. Rund um mich riesige Stirzen und Frimpe, in denen die Murken gewimpst haben. Da seh ich in der Ferne ein kleines Stirriwink zwiegeln. Na, Gott sei Dank, hab ich mir gedacht, wenigstens ein Stirriwink. Aber wie ich…” </em><a href="http://www.martinauer.net/"><strong>Martin Auer</strong></a></p>
<p>Dieses Kleinod einer Phantasiegeschichte bringen wir euch in der wahrlich wundersam vertonten Fassung von <strong>Klaus Trabitsch und Liederlich Spielleut</strong> zu Gehör. Denn ist uns nicht allen oft <strong>schierlig und schrugl</strong> zumute, wenn wir ganz allein in den <strong>Schlumperwald</strong> gehen – oder in sonst eine ungewisse Zukunft? Wie wärs dazu noch mit etwas Marilyn Manson, Soap &amp; Skin, Solee, Grauzone oder halt nochmal Placebo? <strong>Zum Trost</strong> gibts eh Hannes Wader…</p>
<p><strong>Wir wünschen noch eine wundersam traumreiche und aushängig anregende Nacht!</strong> <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" /> Kennwort zum Download der Gesamtsendung gibts von uns auf Anfrage.</p>
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		<title><![CDATA[Christgsindlmarkt (Perlentaucher XXVII)]]></title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 01:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Adventzeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Die etwas andere Herbergsuche zwischen Hektik und Stress. Vier eilige Könige entsteigen dem Hamsterrad der Adventszeit und eröffnen Ausblicke ins Innenleben. Vier Stunden Musik/Text-Dramaturgie mit launigen Gesprächen, Geschichtenerzählen und gepflegter Hausmusik. Eine Zwischeninsel zum Luftholen und Untertauchen ins Meer unserer Erinnerungen und Assoziationen. Ein Versuch, dieser emotional verdichteten Jahreszeit voller Adventevents und Familienfeiern doch auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die etwas andere Herbergsuche zwischen Hektik und Stress. Vier eilige Könige entsteigen dem Hamsterrad der Adventszeit und eröffnen Ausblicke ins Innenleben. Vier Stunden Musik/Text-Dramaturgie mit launigen Gesprächen, Geschichtenerzählen und gepflegter Hausmusik. Eine Zwischeninsel zum Luftholen und Untertauchen ins Meer unserer Erinnerungen und Assoziationen. Ein Versuch, dieser emotional verdichteten Jahreszeit voller Adventevents und Familienfeiern doch auch etwas von dem abzugewinnen, wonach wir uns jetzt alle eigentlich am allermeisten sehnen: Zeit! Zeit für uns selbst, Zeit für einander, Zeit zum Innehalten, zum Spüren, zum Wahrnehmen. Bald ist wieder Wintersonnenwende, die längste Nacht des Jahres, der alljährliche Totpunkt unseres Lebens – und da sollten wir nicht zuallererst einmal in aller Ruhe  – einkehren?</strong></p>
<p><strong>Eventkalender!</strong> Als Kinder sind wir einfach in diese wundersame Weihnachtswelt eingetreten, <strong>voller naiver Zuversicht</strong> und in unserem Vertrauen immer auch beschützt vom Zauber des Anfangs. <strong>Wir haben uns aufgemacht</strong> – doch was ist uns davon geblieben? Nur <strong>Erinnerungen,</strong> um später ungestört darin zu leben?</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/12/DSCN7564.jpg" rel="lightbox[67598]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/12/DSCN7564-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p>Männer haben Muskeln,<br />
Männer sind furchtbar stark,<br />
Männer können alles,<br />
Männer kriegen ‘nen Herzinfakt,<br />
ohh Männer sind einsame Streiter<br />
müssen durch jede Wand, müssen immer weiter.</p>
<p>Männer habens schwer, nehmens leicht<br />
außen hart und innen ganz weich<br />
werden als Kind schon auf Mann geeicht.<br />
Wann ist ein Mann ein Mann?</p>
<p>(Herbert Grönemeyer – Männer)</p>
<p><strong>Eventsingen!</strong> Wer sind wir – in dieser Zeit? Die Jugend kommt über uns mit neuen Eindrücken und <strong>inspiriert zum Ausprobieren.</strong> Hinaus ins Abenteuer, singen, lieben und auch <strong>Krampus jagen!</strong> Parallel dazu Schulalltag und Familienleben. <strong>Werden wir vielbeschäftigt</strong> im Wettlauf ums mehr – oder verlieren wir uns zwischen den Leben?</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/12/DSCN7571b.jpg" rel="lightbox[67598]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/12/DSCN7571b-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p>I am a little tired<br />
So please don’t get me wrong<br />
It’s not that I don’t want to stay<br />
It’s not that I can’t hear<br />
The sound of the bells and the …<br />
But .. we just begun<br />
You are the reason why I came here<br />
Now I got this look upon my face<br />
You say the night is young and so are we<br />
Give me a kiss or tell me<br />
What lies so heavy on your chest</p>
<p>(Ghost of Tom Joad – Snow in the Summertime)</p>
<p><strong>Eventkrampf anzünden!</strong> Zum ersten Mal nein sagen und <strong>Weihnachten</strong> in seiner bisherigen Form verweigern. Mit neuen Freunden in die noch <strong>unbekannte Welt</strong> der Philosophantasie eintauchen und die Nacht <strong>jenseits der Würstelsuppe</strong> entdecken. In der Früh dann zu Fuß noch nicht nach Hause! Für mich leben – in der Zwischenzeit?</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/12/DSCN7676b.jpg" rel="lightbox[67598]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/12/DSCN7676b-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p>Und all deine Hoffnung und deine Taten, sie sind nicht dumm –<br />
nein, sie sind wunderschön.</p>
<p>Die Einsamkeit, die du fühlst zwischen vielen Menschen<br />
ist die Unzufriedenheit mit dieser Welt.<br />
Und die Wut über die, die nicht den Unterschied kennen<br />
zwischen friedlich und befriedet.<br />
Und all deine Tränen, sie sind wunderschön.<br />
Und alles hat Sinn, jede Sekunde.<br />
Nichts ist vergeblich, nichts ist verloren!<br />
Wir sind am Leben, spür wie dein Herz schlägt!<br />
Nichts ist vergeblich und nichts ist verloren!</p>
<p>(Früchte des Zorns – Nichts ist vergeblich)</p>
<p><strong>Elementare Ereignisse!</strong> Die Nacht nach all dem Stille-Nacht-Feiern gehört dir allein. Alles schläft, einsam wacht – <strong>bist du da?</strong> Was wird sein am anderen Ende der Nacht, wenn du dir begegnst, gleichsam beschenkt und entblößt? <strong>Hast du dann Angst</strong> vor dem Schweigen des Lärms, vor dem Gähnen des Abgrunds, vor dir selbst? <strong>Hast du Lust,</strong> dich zu spüren und in ein neues Jahr zu springen, einen neuen Tanz zu vollführen, ein neues Bild anzufangen, <strong>mit einer neuen Idee</strong> ins Bett zu gehen, <strong>die dich liebkost</strong> und die du danach nie mehr vergessen kannst? Was also macht diese Nacht mit dir – was machst du mit ihr? <strong>Wer bist du – in deiner eigenen Zeit, wenn du sie dir selbst schenkst?</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/12/DSCN7603b.jpg" rel="lightbox[67598]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/12/DSCN7603b-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><strong></strong></p>
<p>I swallow the sound and it swallows me whole<br />
Till there’s nothing left inside my soul<br />
As empty as that beating drum<br />
But the sound has just begun</p>
<p>As I move my feet towards your body<br />
I can hear this beat it fills my head up<br />
And gets louder and louder<br />
It fills my head up and gets louder and louder</p>
<p>There’s a drumming noise inside my head<br />
That starts when you’re around<br />
I swear that you could hear it<br />
It makes such an almighty sound</p>
<p>(Florence + the Machine – The Drumming Song)</p>
<p>Sendereihe Perlentaucher im <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/"><strong>Radiofabrik Nachtfahrt-Blog</strong></a> <img src='http://cba.fro.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title><![CDATA[Strange Straight Special (Perlentaucher XXVI)]]></title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 01:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Berta Königsegg]]></category>
		<category><![CDATA[AsylwerberInnen]]></category>
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		<description><![CDATA[“Hilfe, ich bin normal!” – Keine Angst, das kommt nur auf den Standpunkt an. Wenn wir den Exkursen unseres Experten Prof. Weiherer folgen, dann stellen wir schnell fest, dass alle Beteiligten (zwischen Songwriting und Stratosphärensprung) jeweils ihren Schlag abhaben, je nach dem Blickwinkel der Betrachtung. “Wie bitte? Was redt er?” Eine Sendung über die Relativität [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>“Hilfe, ich bin normal!” – Keine Angst, das kommt nur auf den Standpunkt an. Wenn wir den Exkursen unseres Experten <a href="http://www.weiherer.com/">Prof. Weiherer</a> folgen, dann stellen wir schnell fest, dass alle Beteiligten (zwischen Songwriting und Stratosphärensprung) jeweils ihren Schlag abhaben, je nach dem Blickwinkel der Betrachtung. “Wie bitte? Was redt er?” Eine Sendung über die Relativität des “Normalen” (einer Vorstellung, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt) und ein Plädoyer für die individuelle “Verrücktheit”, welche letztendlich unser aller “State of Mind” darstellt. Und zwar atmosphärisch und assoziativ, denn die menschliche Wahrheit findet sich (wenn überhaupt) zwischen den Zeilen! Was unsere drei Reisenden verbindet, das ist ihr täglicher Umgang mit dem Außergewöhnlichen, dem Nichtdurchschnittlichen und mit der Überraschung an sich…</strong></p>
<p><strong>Christopher Schmall</strong> leistet seinen Zivildienst beim <a href="http://www.verein-menschenrechte.at/sbg.html"><strong>Verein Menschenrechte</strong></a> und hat es dort mit dem <strong>Recht von Menschen</strong> zu tun, sich in einer für uns <strong>fremden Muttersprache</strong> über die Hintergründe ihres <strong>Asylansuchens</strong> oder dessen behördliche <strong>Ablehnung</strong> auszutauschen. Eigentlich <strong>ganz normal,</strong> möchte man meinen. Oder etwa nicht?</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/11/DSCN7371.jpg" rel="lightbox[66155]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/11/DSCN7371-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><em>“Das Ringen um Worte für Gefühlszustände, die bislang noch nicht ausdrückbar schienen, das ist Spracharbeit. Den Zuhörer daran teilnehmen zu lassen, wie Emotionen aufplatzen oder versickern, ihn anzustiften, heraus zu fordern, mit einzubeziehen, diese Unsagbarkeit des Betroffenmachenden auch selbst um den einen oder anderen Begriff zu vermindern – das ist lebendige Dichtung. Alles andere ist leider nur Literatur. Ist Herrschaftssprache. Und ein Geschäftsmodell. Ist alles zwangsfreiwillige Selbsteinordnung in die bestehenden Sprachverhältnisse. Amtssprache, Fachsprache, Schulsprache, Staatssprache… Das alles hat mit den Lebenswirklichkeiten von uns aufgrund unseres Andersseins Ausgegrenzten nicht das Geringste zu tun. Das ist Ablenkung und Behübschung, also Unterhaltung im Staatsdienst. Darum heißt es wohl auch Staatspreis. Und der “freie Markt” als die gegenwärtige herrschende Staatsreligion bildet da keine Ausnahme – im Gegenteil!”</em></p>
<p><strong>Norbert K.Hund</strong> regt sich schon seit Jahrhunderten auf über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heteronormativit%C3%A4t#System"><strong>sexualnormative Strukturgewalt</strong></a> in unserer Gesellschaft. Gute Gesetze hin oder her, der <strong>heimliche Heterrorismus</strong> behindert seit je her die Entwicklung der <strong>eigenen Identität.</strong> Kein einziger junger Mensch mit <strong>anderssexuellen</strong> Interessen ist wirklich gleichberechtigt, diese <strong>ungestört</strong> zu erleben.</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/11/DSCN7376.jpg" rel="lightbox[66155]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/11/DSCN7376-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><em>“Wenn du nur ein bisschen abweichst von der dich umgebenden Vorstellung von Nützlich und Normal – dann haben sie dich! Dann fallen sie über dich her, deine Nachbarskinder und Spielgefährten, deine Schul- “Freunde” und “Kameraden” ? Warum heißen die eigentlich so, wenn sie dich auslachen und bedrohen, dich unterdrücken und zur Anpassung zwingen? Sollten die nicht besser “Schulfeinde” heißen und “Spielgefährliche” und “Nachbarskiller”? Und woran solltest du dich denn anpassen? Wovor sollst du Angst haben? Davor, anders zu sein als die Allgemeinheit? Ihre blöde, hirn- und gefühllos hineingefressene Vorbildscheiße? Ihren Hass auf alle, die einen Gewissensgrund haben, sie selbst sein zu wollen, ja zu müssen, um eine eigene Identität zu entwickeln? Die sich noch nicht in eine vorgekaute Existenz als “Erwachsene” hinein verstopft haben? Die sich nicht ins Hirn ficken lassen wollen – nicht ins Herz scheißen, nicht ins Gefühl trampeln, nicht ins Denken umweltverschmutzen, verweltwirtschaften und zärtlichkeitszerstören…”</em></p>
<p><strong>Jakob Weinhäupl</strong> ist ein begnadeter Musiker und <strong>nicht nur auf der Gitarre</strong> ein feiner Gefühlsmensch. Außerdem strahlt er ein dergestalt <strong>integratives Selbstverständnis</strong> aus, dass einem ganz <strong>schwindlig ums Herz</strong> wird. Nicht umsonst betreut er <strong>als Zivildiener</strong> <strong></strong><strong>schwerstbehinderte Kinder</strong> in der <a href="http://www.stadt-salzburg.at/internet/bildung_kultur/schule_wissen_333175/pflichtschulen_333180/sonderschulen_333214/sonderschule_fuer_schwerstbehinderte_kin_41644.htm">Anna-Bertha-Königsegg Schule.</a></p>
<p>Die Frau, nach der diese spezielle Schule benannt ist, setzte sich übrigens in der <strong>Zeit des Nationalsozialismus</strong> als Leiterin eines kirchlichen Behindertenheims im Land Salzburg außergewöhnlich mutig und sehr direkt gegen die <strong>“Euthanasie” genannte Ermordung</strong> ihrer Schützlinge ein und krachte schon seit 1940 heftig mit den Bonzen des Regimes zusammen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Bertha_K%C3%B6nigsegg"><strong>Anna Bertha Königsegg</strong></a> wurde mehrfach verhaftet, verurteilt und zuletzt unter Hausarrest gestellt, ihr <strong>Lebenswerk im Widerstand</strong> ist heute weitgehend vergessen. Gegen dieses Verblassen der Geschichte von <strong>Gewalt gegen wehrlose Menschen</strong> wollen daher auch unsere <a href="http://hoerstolpersteine.net/hoerstolpersteine/#Salzburg"><strong>Hörstolpersteine</strong></a> als Gegenmittel wirken. Also aufgepasst!</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/11/DSCN7379.jpg" rel="lightbox[66155]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/11/DSCN7379-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><em>“Das kindlich kreative Eigensein wird weltweit umgebracht. Genauso wie der Regenwald abgeholzt und die Ölreserven ausgeplündert werden. Genauso wie die Armen verhungert werden – und wie man uns das Artensterben, die Bankzinsen oder jedweden Reaktorunfall als eine Art unvorhersehbares Naturereignis verkaufen will. Deine Existenz als Mensch endet in dem Augenblick, in dem du beginnst, ihnen ihre Behauptung von Normalität und gottgegebener Ordnung zu glauben. Ihre einzige Ordnung besteht darin, dass du für ihren jeweiligen Vorteil nützlich bist. Und indem du anfängst, dich selbst nach ihren Werten zu bemessen, haben sie dich schon auf ihren Strich geschickt, musst du für sie anschaffen und dein Leben lang Leib und Seele für sie zu Markte tragen, ob du willst oder nicht. Deine spottenden und dich verächtlich machenden Klassenkollegen sind nichts anderes als ganz billige Kleinkriminelle in der großen Zuhälterei der Geldkirchenstaatsmafia. Wenn sie dich also wieder mal erniedrigen – dann glaub ihnen nicht!”</em></p>
<p>Alle Zitate wurden von <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/about/"><strong>Norbert K.Hund</strong></a> unterstellt. Passwort für den <strong>vollständigen Sendungsdownload</strong> auf Anfrage. Es wird <strong>gequatscht, gelacht, gelesen</strong> werden. <strong>Musik</strong> sowohl <strong>live &amp; unplugged</strong> als auch von Konserve. <strong>Drei Interviewbeiträge</strong> zum Thema gibts <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2012/10/19/weiherer-kocht-und-singt/"><strong>vom Weiherer (unser Portrait)</strong></a> Den Rest vom <strong>Chaos/Kosmos</strong> müssts euch <strong>selbst sortieren: Radio für Selbstdenker! Wir sind ein geiles Institut <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /> </strong></p>
<p><strong>Auch gut zu lesen: <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/straight-strange-special-chriss/">-&gt; Collage/Text/Artikel vom Chriss</a>  (Eine Andeutung&#8230;)<br />
</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/11/CIMG9373.jpg" rel="lightbox[66155]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/11/CIMG9373-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Also streue ich dich in mein<br />
Glas und trinke dich ausEinander<br />
sehen und spüren wie man<br />
niemals sein kann<br />
und einsichtig auf Knien<br />
über den Sand schaukeln<br />
und spielen eine neue Melodie<br />
aus Seidentönen und Muschelbangen<br />
über Wellenwassergänge liegen</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Keine Ahnung&#8230; (Perlentaucher XXV)]]></title>
		<link>http://cba.fro.at/64857</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2012 16:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Ausflug auf Autopilot oder das kreative Vakuum, ein “zusammen unterwegs Experiment”. Der Arbeitstitel besagte bloß, dass wir zwischen dem aufwändigen “Apocalypse Now Jubiläum” und einer nächsten tiefschürfenden Themenarbeit über Strange-, Straight- und Specialness schlicht keine Ahnung haben, was wir überhaupt spielen, lesen und machen wollen. Diesmal bleibt es dabei, dass wir uns von all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Ausflug auf Autopilot oder das kreative Vakuum, ein “zusammen unterwegs Experiment”. Der Arbeitstitel besagte bloß, dass wir zwischen dem aufwändigen <a href="../63879">“Apocalypse Now Jubiläum”</a> und einer nächsten tiefschürfenden Themenarbeit über Strange-, Straight- und Specialness schlicht keine Ahnung haben, was wir überhaupt spielen, lesen und machen wollen. Diesmal bleibt es dabei, dass wir uns von all dem, was da kommen mag, überraschen lassen. Ein paar Gedanken und Ideen wie kleine Leuchtschiffe in den Fluss setzen, ihnen beim Davontreiben zuschauen – und davon ausgehen, dass ihre Bewegungen eine Lichtspur erzeugen, der wir folgen werden…</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/10/DSCN3645.jpg" rel="lightbox[64857]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/10/DSCN3645-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ein paar Stimmungsbilder gäbs wohl schon aus der <strong>barock dekadenten</strong> Memento-Mori-Menagerie dieser herbstlich hüstelnden <strong>Mozartiade.</strong> Den eiligen Aus- und Schlussverkauf der allsommerlichen Eitel- und <strong>Ewigjugendlichkeiten</strong> etwa oder den sich bald wieder über das Land wie die Seele ausbreitenden <strong>Nebel.</strong></p>
<p>Alles Eindrücke, die uns doch irgendwie ans <strong>Überleben in der Pestgrube</strong> gemahnen, uns jahreszeitlich zwingend ins heurige<a href="http://www.youtube.com/watch?v=nLbunR_hruk"><em><strong> “Alles is hin”</strong></em></a> des<strong> Bänkelsängers Augustin</strong> hinein assoziieren oder uns zumindest ansatzweise an <strong>ein mögliches Altern in Würde</strong> denken lassen, mit oder ohne <strong>Rockmusik</strong> <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" /> <em><strong>“Der Tod ist ein Trick”</strong></em> fällt mir da ein aus dem <strong>Blumfeld-Song <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IiLUzu1Zp4I">“Strobohobo”</a></strong> – und natürlich auch das <em><strong>“Ring the bells, that still can ring”</strong></em> aus <strong>Leonard Cohens <a href="http://www.youtube.com/watch?v=_e39UmEnqY8">“Anthem”</a></strong> (einem so sauguten Liedtext, dass ich ihn mir endlich mal <strong>in einem anderen</strong> als diesem bekannt zuckersüß zugestreicherten <strong>Arrangement gewünscht</strong> hätte…) Womit wir schon mitten in diesem Artikel <strong>mitten im Zwischen der Zeilen,</strong> der Konzepte und der Gestalten landen<strong> – irgendwo da ist es – sind wir – unterwegs…</strong></p>
<p><strong>Dazwischen</strong> sind wir aufgespannt wie die <strong>Wäscheleinen</strong> und wie die <strong>Regenschirme</strong> – und hätten oft gern eine größere <strong>Bedeutung</strong> als die des <strong>Augenblicks.</strong> Wenigstens eine versöhnliche Synthese für die nächsten paar <strong>Herzschlagjahre,</strong> ein <strong>Abziehweltbild</strong> für unseren <strong>Flüchtlingskoffer.</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/10/DSCN3660.jpg" rel="lightbox[64857]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/10/DSCN3660-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=KYOqdr9NaPw"><strong>“With or without You”</strong></a> wäre da eine Möglichkeit, die <strong>beides zugleich in sich umschließt,</strong> das <strong>Nichtlebenkönnenden des Zielerreichens wie des Herzverlusts.</strong> <strong>Dennoch singt es</strong> und schnappt nach Luft, lechzt voller <strong>Verlangen nach Erfüllung,</strong> fällt wimmernd in sich zusammen und <strong>lässt einen Vorgeschmack zurück von der Vereinigung der Gegensätze, von der einstweiligen Verfügung zum Frieden mit sich selbst.</strong> Und lassen wir <strong>die Dichter selbst</strong> zu Wort kommen, o du lieber <strong>Augustin reloaded,</strong> sei es <strong>Diskurspop </strong>oder<strong> Zen-Poesie,</strong> es gibt wohl kaum etwas anderes als <strong>Lieder vom Leben, </strong>von der<strong> Liebe </strong>und vom<strong> Tod:</strong></p>
<p><em>Die Leute leben wie Schatten</em><br />
<em>Mit ihrer Sehnsucht nach Sinn</em><br />
<strong><em>Der Tod ist ein Trick</em></strong><br />
<em>Ich bin, was ich bin</em><br />
<em>Und spuck dem Tod ins Gesicht</em>   <strong>(Jochen Distelmeyer/Blumfeld)</strong></p>
<p><strong><em>Ring the bells that still can ring</em></strong><br />
<em>Forget your perfect offering</em><br />
<em>There is a crack, a crack in everything</em><br />
<em>That’s how the light gets in</em>      <strong>(Leonard Cohen)</strong></p>
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		<title><![CDATA[The Soul is a Bird (Perlentaucher XXIV)]]></title>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 04:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Allen Ginsberg]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalypse Now]]></category>
		<category><![CDATA[Emo Entblah]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir erleben ein vierstündiges Abenteuer frei nach Apocalypse Now und entwickeln eine Expedition ins Herz der Finsternis. Was erwartet uns nach der Begegnung mit unserem inneren Schatten? Und ist solch eine Selbsterfahrungsfahrt nicht auch als modernes Märchen erzählbar? Wir wagen den Versuch – wie immer mit kontrastierender Musik und kontroversen Texten – doch ohne “Moral [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir erleben ein vierstündiges Abenteuer <a href="http://www.elektrolurch.com/spezial/apocalypsenow-redux/apocalypsenowredux.htm">frei nach Apocalypse Now</a> und entwickeln eine Expedition ins Herz der Finsternis. Was erwartet uns nach der Begegnung mit unserem inneren Schatten? Und ist solch eine Selbsterfahrungsfahrt nicht auch als modernes Märchen erzählbar? Wir wagen den Versuch – wie immer mit kontrastierender Musik und kontroversen Texten – doch ohne “Moral von der Geschicht”. Die ist und bleibt ein offenes Ende UND jeweils der eigenen Phantasie überlassen. Das Schöpferische in uns will nämlich zur Geltung kommen – und soll dabei schön zweckfrei bleiben dürfen! Die Entstehung dieser Sendung könnt ihr also auch in den zwei Artarien <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2012/08/28/apocalypse-solo/">“Apocalypse Solo”</a> und <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2012/09/08/apocalypse-duo/">“Apocalypse Duo”</a> nachvollziehen. Der Weg ist das Ziel…</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/09/DSCN7091.jpg" rel="lightbox[63879]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/09/DSCN7091-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Das, was wir verloren haben, <strong>das, was uns fehlt,</strong> das, wonach wir schon immer auf der Suche sind, zumindest solange wir denken können, solange wir uns zurück erinnern <strong>- was ist das überhaupt?</strong> Es hat etwas mit dem Entdecken von sexueller Lust zu tun, damals als der Blitz einschlug bei der ersten intimen Berührung durch jemand anderen. Es ist nah verwandt mit den ersten Erfahrungen des Rauschzustands, mit jener <strong>euphorischen Entgrenzung</strong> im gemeinsamen Taumel von Trinken und Tanzen. Mit Verliebtheit und mit Küssen und mit dem ersten Joint im jungfräulichen Bewusstsein. Mit einem <strong>Sonnenaufgang in den Bergen</strong> nach einer durchwachten Nacht. Mit Motorradfahrten in unbekannte Landschaften, mit Sonnenuntergängen am Meer und unglaublich wohlschmeckenden exotischen Speisen in fremden Ländern – und mit dem Gefühl, <strong>ganz wo anders – unvermutet – eine neue Heimat zu finden</strong>. Diese feinen Funken beim Entdecken von etwas Neuem, dieses unvoreingenommen unschuldige Staunen in elementarer Begeisterung, <strong>sprachlos machende Naturgewalten,</strong> die über uns herein brechen und unser Bewusstsein nachhaltig verändern. Sex, LSD, ewiges Kind sein im Hier und Jetzt. Der multiple Orgasmus der Verschmelzung mit sich selbst und dem Weltall. <strong>Reine Natur. Das Sein an sich. Gott. Mensch. Leben…</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/09/DSCN7043.jpg" rel="lightbox[63879]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/09/DSCN7043-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Gibt es das überhaupt?</strong> Da war einmal was – und wir fühlen, dass es uns entgleitet, dass wir es eigentlich schon längst nicht mehr wiederfinden können <strong>- egal, wie viel wir trinken</strong> und wie sehr wir uns mit dem “immer mehr nehmen, haben, wollen, tun” abmühen. Sex, Sex, Sex – langweilig. <strong>War das schon alles?</strong> Da muss doch noch – etwas? – jemand? – gewesen? – sein! – Ich? – Es? – Wir? – Wollen wir dorthin zurück, wo alles zugrunde ging, um zu verstehen, weshalb? <strong>Wollen wir begreifen, was – und warum uns das fehlt,</strong> um zu akzeptieren, dass es nun einmal so ist, und um uns damit abzufinden, uns einzurichten im Unvermeidlichen – das ist nun mal der Lauf der Dinge, unsere Vergänglichkeit? Oder wollen wir dorthin, weil wir <strong>“es”</strong> zurück haben wollen? Müssen? <strong>Das Verlorene – ohne das wir nicht leben können</strong> – im eigentlichen Sinn. Nur vegetieren, funktionieren, als angestellte Auftragskiller einer Kolonialwarenwelt, die aus dem angeblichen Nicht(mehr)vorhandensein des ursprünglich Essenziellen gute Geschäfte macht – mit den Ersatzdrogen der Lust? Ist es nicht der blanke Wahnsinn, dass wir <strong>genau dasjenige</strong> nich mehr antreffen, nicht mehr wiederfinden können in dieser schönen neuen Welt des Fortschritts, des Wohlstands und der verwalteten Bedürfnisse, <strong>das uns zu Menschen macht, die sich auch lebendig fühlen?</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/09/DSCN7060.jpg" rel="lightbox[63879]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/09/DSCN7060-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong></strong></p>
<p><strong>Eine mögliche Verwandlung – einen Übergang – eine neue Sinn-Stiftung?</strong></p>
<p>Die Selbst-Erfahrung ist eine Fahrt nach innen, eine Reise zu sich selbst, hinter die Ideale und Vorstellungen, wo Schicht um Schicht alles von einem abfällt – bis man auch dem eigenen Grauen ins Gesicht sieht. <strong>Zurück kommst du von dort immer allein!</strong> Ist nicht hinter der größten Angst und inmitten der tiefsten Verstörung, dort, wo nichts mehr anderes ist als Leere, Schicksalsergebenheit, das Ende von allem – ein neuer Anfang, eine Grenzüberschreitung <strong>- der Dreh- und Angelpunkt wirklichen Lebens?</strong></p>
<p>Meinen <strong>vollständigen Artikel</strong> zu dieser Sendung, wie immer eine <strong>poetisch-philosophische Betrachtung</strong> zur Dramaturgie und ihrer Entstehung, könnt ihr <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/the-soul-is-a-bird-norbert/"><strong>hier am Nachtfahrtblog</strong></a> nachlesen. Und diesmal gibt es auch wieder eine <strong>emotionale Einführung,</strong> einen <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/the-soul-is-a-bird-chriss/"><strong>Artikel vom Chriss,</strong></a> als <strong>die Seelenreise in literarischer Form.</strong> Hier ein kleiner Vorgeschmack:</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/09/DSCN71381.jpg" rel="lightbox[63879]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/09/DSCN71381-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><strong>&#8220;&#8230;auf ins Herz der Finsternis, durch die Urwälder der menschlichen Seele, hinab in die tiefen Wasser des Geistes und hinein in die Ruinen der eigenen Furcht, dem eigenen Schatten… Ein Unterfangen inspiriert von Francis Ford Coppolas Film “Apocalypse Now” und initiiert von Laurie Andersons Spokenword “The soul is a bird”. Mein Artikel wird ein Gedicht. Ein literarische Annäherung zum Thema. Eine poetische Auseinandersetzung mit mir selbst, euch, der Sendung und…</strong></p>
<p>Ich fühle etwas. Ganz tief unten, in mir. Ich kann es nicht wirklich einordnen. Ein unbekanntes, mir völlig fremdes Gefühl. Wie ein Lichtstrahl der aufblüht und in sich, um sich und mit allem eine sich drehende und pulsierende Kette aus Licht und mehr Licht bildet. Es dreht sich in mir. Es steigt auf. Durch meinen Magen, hinauf in meine Lungen, in mein Herz. Ich bebe- ganz in weiß gekleidet, hinter mir eine mit Scheiße beschmierte Stadt, ein mit Scheiße beschmiertes Leben und ich- starr, benommen. Die Wolken werden sich schwarz färben, Regen wird fallen, doch die Scheiße – klebrig, mit der Zeit hart geworden wie Stein – wird bleiben. Ich nicht. Ich werde fort gehen. Ein Land suchen, das nicht so derbe stinkt. Ich werde mich aufmachen, etwas, jemanden suchen! Und finden! Ich werde groß sein! Ich werde Gott sein! Ich werde Alles sein! Und Nichts! Gleichzeitig! Ich steige hinab vom Hügel der Kinderleichen, die diese Stadt ausgeworfen hat und mache mich auf. Wohin weiß ich noch nicht. Aber weg! Weg von dieser Stadt, diesem Leben, diesen Schmerzen, dieser Verzweiflung. Ich werde dem Flusslauf folgen oder den Stimmen der Wälder. Den Sternen am dunklen Morgen oder dem Licht…&#8221;</p>
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		<title><![CDATA[Falsche Götter (Perlentaucher XXIII)]]></title>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 01:20:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[“Ich mach mein Ding” singt Udo Lindenberg und macht auf der gleichnamigen Tour höchst absichtsvoll Station in Calw in Württemberg, der Geburtsstadt des von ihm verehrten Hermann Hesse. “Ich mach mein Ding” nennt Matthias Matussek seine aktuelle Spiegel-Titelgeschichte zum 50. Todestag des unangepassten Autors und verfasst darin echte, elektrisierende Literatur, höchst emotional, und zwar mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=LyrCoARejXs">“Ich mach mein Ding”</a> singt Udo Lindenberg und macht auf der gleichnamigen Tour höchst absichtsvoll Station in Calw in Württemberg, der Geburtsstadt des von ihm verehrten Hermann Hesse. <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2012-32.html">“Ich mach mein Ding”</a> nennt <a href="http://www.spiegel.de/thema/matusseks_kulturtipp/">Matthias Matussek</a> seine aktuelle Spiegel-Titelgeschichte zum 50. Todestag des unangepassten Autors und verfasst darin echte, elektrisierende Literatur, höchst emotional, und zwar mit Schmackes! <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2010/04/29/kunnst/">“Ich mach mein Ding”</a> übertiteln auch wir unausgesprochen unsere Radioarbeit aus dem Salzburger Kultur-KZ (und das könnte hier beispielsweise <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1589907/">“Konsumismuszentrum”</a> heißen) – und so meinen wir das auch immer noch…</strong></p>
<p><strong><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/Der-St%C3%B6renfried.jpg" rel="lightbox[62479]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/Der-St%C3%B6renfried-227x300.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a></strong></p>
<p>Ein guter Grund für uns, einmal mehr <strong>das Entlarven</strong> der uns umherrschenden Machtverhältnisse zu zelebrieren. Denn was wäre denn <strong>“Kunst”</strong> anderes als <strong>Kreativität und gestaltende Phantasie,</strong> die es uns ermöglicht, <strong>Vorstellungswelten</strong> zu erschaffen <strong>jenseits von Sachzwängen und Realitäten.</strong> Traumbilder und Visionen sind <strong>emotionale Wirklichkeiten,</strong> die mit der betonbornierten Biederbürgerlichkeit und Geschäftigmacherei <strong>der Sachzwänger und Realitäter</strong> nichts zu tun haben, die den <strong>Eroberigkeiten</strong> von Geldgewalt und Weltbesitz ihren <strong>Übersinn entgegen trotzen,</strong> dass es nur so staubt und scheppert im videologischen <strong>Gebälk der Gierarchie.</strong> Ein <strong>elegantes Eigensein,</strong> das dem scheinheiligen <strong>Sakrazement</strong> des Kapitalskollegiums <strong>die Urnatur des Lebendigen</strong> dergestalt ins Gesicht <strong>menetekelt,</strong> dass es den alles Öffentliche <strong>verpiratisierenden Inventmentpäpsten</strong> vor lauter Scheck über sich selbst <strong>die Mammonstranz</strong> ihrer <strong>eiligen Konsumnion</strong> aus den knöchernen Klauen schlägt. Lauter leichgewordene <strong>Schiachbrechten, ein <a href="http://www.totentanz-online.de/medien/literatur/brecht.php">Salzburger Totentanz</a></strong> mörderisch sterblicher <strong>Restspielgerippe,</strong> einzig bekleidet mit den munter pestglöckelnden <strong>Narrenkappen</strong> ihrer jeweiligen <strong>Gönner. Götzengötter. Geldverbrenner.</strong> <strong>Jeeeeedeeermaaaaaann!</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/DSCN6650a.jpg" rel="lightbox[62479]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/DSCN6650a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Und sofort zitiert der ob seiner Stimme und Erzählkunst von mir sonst durchaus geschätzte <a href="http://zanzenberg.vol.at/2010/07/27/die-tragodie-kohlmeier-das-halbe-gepack/"><strong>Michael Köhlmeier</strong></a> im <strong>profil-</strong>Gespräch den <strong>Geheimrat Goethe:</strong> “Man merkt die Absicht und man ist verstimmt”. <strong>Hesse,</strong> meint er, <strong>verführe</strong> den Leser <strong>zu seiner eigenen Weltsicht,</strong> stelle nicht einfach nur das <strong>“was ist”</strong> dar<strong></strong>. Das sei nicht Wesen und Aufgabe von <strong>Literatur,</strong> weshalb auch viele Hesse-Leser lediglich an <strong>Ideologie und Esoterik</strong> interessiert seien, nicht aber an <strong>Dichtkunst.</strong> Literatur in seinem Sinne, also ein “Sehen der Welt mit ersten oder letzten Augen” müsse sich auf <strong>das reine Beschreiben des Seienden</strong> beschränken und dürfe nicht durch subjektive Vorauswahl <strong>die Welt interpretieren.</strong> <strong>Hallo?</strong> Ist der jetzt auch schon <strong>Staatsbeamter, der Köhlmeier?</strong> Was der dann wohl zu <strong>Thomas Bernhard</strong> absülzen würde? Ich will es gar nicht wissen! Im <strong>totalitären Konsumismus</strong> ist ohnehin fast nur noch garantiert <strong>ideologiesteriles Behübschungsgelaber</strong> (nach vorgäriger geschäftsgermanistischer <strong>“Qualitäts”</strong>kontrolle) <strong>erwünscht und marktfähig.</strong> <strong>Würg!</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/Emanuele.jpg" rel="lightbox[62479]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/Emanuele-268x300.jpg" alt="" width="268" height="300" /></a></p>
<p>Also haben wir uns einen jungen und <strong>unverdorben subjektiven</strong> Mitstreiter des <strong>kreativen Eigensinns</strong> an Bord geholt, um diese <strong>Götzendämmerung</strong> mit uns gemeinsam zu begehen. <strong>Emanuele</strong> ist ein dermaßen <strong>vielseitig begabter</strong> und <strong>künstlerisch gestaltungsversessener</strong> Mensch, dass ihm die wenigen und zudem<strong> vordefinierten und beschränkten</strong> <strong>Ausdrucksmöglichkeiten</strong> in der <strong>provinziellen “Kunstmetropole”</strong> schon jetzt z<strong>u eng, zu einseitig und zu langweilig</strong> erscheinen. <strong>Also dann:</strong> Er wird auf dieser Themenreise <strong>drei dramaturgisch durchkonzipierte Text/Musikblöcke</strong> beisteuern, mit eigenem und adaptiertem Material zu den drei Stunden/Stationen: <strong>“Hohe Ideale, Gefallene Engel, Falsche Götter”.</strong> Besonders gespannt darf man auf die <strong>unzensierte Version</strong> seiner Bearbeitung des <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=y7TYQWLLgko&amp;list=PLC194DFA008210554&amp;index=1&amp;feature=plpp_video">“Jesus Christus Erlöser”</a> Vortrags</strong> sein, in welcher <strong>Kinskis Gefühle</strong> während der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Christus_Erl%C3%B6ser"><strong>Performance von 1971</strong></a> mit dem Text<strong> verschmelzen.</strong> Darüber hinaus beackert Emanuele weitere <strong>tiefe Themen</strong> rund um den <strong>eigenen Lebensentwurf.</strong> Wie hätte Hesse gesagt: “Wir sind <strong>Menschen.</strong> Und <strong>für den Menschen</strong> gibt es nur <strong><em>einen</em> natürlichen Standpunkt,</strong> nur <strong><em>einen</em> natürlichen Maßstab.</strong> Es ist <strong>der des Eigensinnigen.”</strong> (1917)</p>
<p><strong> </strong> <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/DSCN6648.jpg" rel="lightbox[62479]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/DSCN6648-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Doch <strong>der Kunstmarkt </strong>hat seit damals <strong>die Reihen</strong> wieder <strong>fester geschlossen.</strong> Auch der Verleger <strong>Jochen Jung</strong> tönte im Artarium “Es gibt <strong>Literatur</strong> – und es gibt <strong>Selbsthilfegruppe.</strong>” Ach, ja wirklich? Und <strong>wer bestimmt</strong> den Unterschied? Wer steht an der Rampe und<strong> selektiert</strong> das Werte vom Unwerten? <strong>Wer qualifiziert</strong> denn da die Aussagen, die Gedanken und Texte nach ihrer <strong>Arbeitsfähigkeit oder Restlebenszeit?</strong> Der Herr Doktor <strong>Geldgemengele?</strong> <strong>Auschwitz reloaded!</strong> Womit wir auch schon wieder mitten <strong>im Salzburger Gunstbetrieb</strong> angelangt wären. Ja, natürlich, sagt <strong>der Festspielhausverstand,</strong> Kunst ist, <strong>was Geld bringt.</strong> Die Diktatur <strong>des Wohlfeilen.</strong> Die Prozession <strong>der sich Prostituierenden.</strong> Haben wir den Begriff des <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/693202/"><strong>Feudalismus</strong></a> jetzt eigentlich vergessen oder verdrängt? In der <strong>Kunstgeschichte der Hochkulturen</strong> ist doch fast ausschließlich das erhalten geblieben, was der <strong>Imagepflege von brutalen Herrschern</strong> und <strong>ihren Weltmachtideologien</strong> diente. <strong>Michelangelo Superstar</strong> ist das Ergebnis einer <strong>fortwährenden Castingshow – von Machiavelli Multimedici…</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/DSCN6649.jpg" rel="lightbox[62479]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/08/DSCN6649-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Deshalb ist auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fran%C3%A7ois_Villon"><strong>Francois Villon</strong></a> echter <strong>Rock’n&#8217;Roll,</strong> echter Existenzialistenpunk, weil er nie Auftragsgünstler war! Aber die derzeitige Ideologie der <strong>industriellen Vernutzzweckung</strong> macht aus jeder <strong>Selbstäußerung</strong> eine <strong>Handelsware,</strong> wenn sie nicht bei drei auf dem Baum ist. Darüber ließe sich noch ebenso endlos wie <strong>trefflich schimpfen.</strong> Doch wo bleibt <strong>das Perspektivische?</strong> Was macht <strong>ein “gutes Bild”</strong> aus? Der Jahrhundertfotograf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Capa"><strong>Robert Capa</strong></a> soll gesagt haben: <strong>“It’s not the technique. It is the attitude.”</strong> Die skandalöse <strong>Verführung in der Kunst</strong> ist eben nicht eine erkennbare <strong>Weltanschauung des Kunstschaffenden,</strong> sondern eine um den Preis der Gefühlsabspaltung <strong>behauptete Neutralität</strong> gegenüber <strong>der dargestellten Welt.</strong> Sie bedeutet die <strong>Leugnung der eigenen</strong> <strong>Emotionen und Bedürfnisse </strong>und somit die <strong>Aufgabe der Autonomie des Menschen.</strong> Klar, denn der muss sich ja als Künstler dem <strong>Diktat des marktwerten Erfolgs</strong> unterwerfen. Und jetzt aber <strong>Schnauze, Köhlmeier!</strong> <strong>Wir verführen euch allerdings – in aller Offenheit – hier zu diesem:</strong> <a href="http://www.udo-lindenberg.de/mein_ding.60387.htm"><strong>“Mach dein Ding!”</strong></a> Denn wir sind <strong>ein geiles Institut</strong> <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /></p>
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		<title><![CDATA[Love and Desperation (Perlentaucher XXII)]]></title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 23:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein weiter Bogen zwischen den scheinbar so widersprüchlichen Polen von Liebe und Verzweiflung. Sind das wirklich so extreme Gegensätze? Wenn unsere Liebe Erfüllung findet, dann ist der Endsieg der Seligkeit ein für alle Mal errungen. Und wenn unsere Liebe Enttäuschung und Verlust zeitigt, dann stürzen wir unweigerlich in den Untergang unserer Ideale. Liebe oder Tod? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein weiter Bogen zwischen den scheinbar so widersprüchlichen Polen von Liebe und Verzweiflung. Sind das wirklich so extreme Gegensätze? Wenn unsere Liebe Erfüllung findet, dann ist der Endsieg der Seligkeit ein für alle Mal errungen. Und wenn unsere Liebe Enttäuschung und Verlust zeitigt, dann stürzen wir unweigerlich in den Untergang unserer Ideale. Liebe oder Tod? Gewinn oder Verlust? Zufriedenheit oder Zugrundegehen? Sind wir dermaßen gehirngefickt von der uns umherrschenden Ideologie der Nutzbarmachung, Besitzbarmachung, Verwertbarmachung jeglicher Lebensregung? Sind wir dem Schwindel von der Selbstverewigung durch Anpassung und Erfolg bereits vollständig verfallen? Sind wir die Glücksjunkies des 21. Jahrhunderts?</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/07/DSCN6401.jpg" rel="lightbox[61609]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/07/DSCN6401-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nun ja, vor nicht ganz 2 Wochen musste ich auch von meiner Tante <strong>Elfriede Mader</strong> Abschied nehmen, die ein sehr wesentlicher Mensch für mich gewesen war. Sie hatte schon sehr früh meine eigenwillige <strong>Kreativität und Sprachbegabung</strong> entdeckt und nach Kräften gefördert, sowie mich dann auch ein ganzes Leben lang <strong>gegen gewaltsame Vereinnahmungen durch die allzu Angepassten und dem Durchschnitt, der Normalität Hörigen in Schutz genommen.</strong> Ihr Tod trifft mich als <strong>ein umfassender Verlust</strong> – nicht nur an menschlicher Wärme und Zuneigung, sondern auch an meinem <strong>Grundgefühl von Geborgenheit und Vertrauen.</strong> Es ist eine ebenso subtile wie nachhaltige <strong>Erschütterung meines gesamten Erlebens,</strong> wie ich mich in der Welt befinde – und wie ich mich den Eindrücken dieser Welt gegenüber verhalte. Manchmal fühle ich mich den Menschen in meiner Umgebung plötzlich <strong>ganz und gar schutzlos ausgeliefert</strong> – und meine verwirrten Empfindungen brauchen viel länger als sonst üblich, um <strong>die wohlmeinenden von den böswilligen Exemplaren zu unterscheiden.</strong> Ich möchte mich oft am liebsten <strong>verkriechen – und warten,</strong> bis jemand kommt und mir die wackelige Welt wieder zurecht rückt…</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/07/DSCN6425.jpg" rel="lightbox[61609]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/07/DSCN6425-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Und selbst <strong>inmitten der großen Liebe</strong> macht sich die <strong>Verzweiflung</strong> breit. Sie wohnt ganz <strong>nahe beim Lebendigen,</strong> sitzt mit ihren Verwandten <strong>Mutlosigkeit, Trauer und Wut</strong> am Tisch unseres Herzens und zieht einen <strong>dunkelgrau trüben Vorhang</strong> über die Früchte des Vergnügens. Sie ist <strong>düster, staubig und verraucht,</strong> aber nicht gleichmütig oder deprimiert. Sie ist <strong>voller Zorn und Zweifel</strong> und <strong>verhindert sich doch selbst</strong> beim Versuch, sich auszudrücken. <strong>Sie plappert pausenlos</strong> vor sich hin, schimpft, spuckt und grantelt, doch <strong>nie von den eigentlichen Themen,</strong> sondern immer <strong>irgendwie drum herum.</strong> Die Verzweiflung als eine <strong>hochtourig am Stand laufende Maschine zur Energievergeudung,</strong> gespeist aus der Begegnung mit <strong>unentrinnbarer Endlichkeit</strong> und der Gefährdung durch <strong>unverrückbare Vergeblichkeit.</strong> Wir könnten jetzt, um sie wieder los zu werden und um uns zu erleichtern, entweder <strong>uns selbst oder andere verletzen,</strong> etwa indem wir <strong>sinnlos herum streiten</strong> oder <strong>auf  Schwächere losgehen.</strong> Doch <strong>das ist unsere Art nicht,</strong> dazu haben wir einfach zu viel Glück im Unglück, <strong>dazu sind wir – auch und gerade im Angesicht des Todes – zu lebendig.</strong> Also versuchen wir <strong>einen anderen Weg</strong> zu gehen, einen <strong>unserem Wesen</strong> entsprechenderen:</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/07/DSCN6437.jpg" rel="lightbox[61609]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/07/DSCN6437-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><strong>Besinnen wir uns auf das Wesentliche!</strong> Was hat uns bisher – und immer wieder – <strong>am tiefsten bewegt?</strong> Womit beschäftigen wir uns – schon seit der <strong>Entdeckung unserer Eigensprachlichkeit?</strong> Und welche Themen haben <strong>uns jetzt und hier</strong> – in all unserer Zerbrechlichkeit – <strong>zusammen geführt?</strong> Ist es nicht die tiefe <strong>Erfahrung von Leid und Unrecht,</strong> wenn wir erleben, wie <strong>besondere Menschen, Individualisten, Künstler und Tagträumer</strong> von gedanken- und gefühllosen Gruppen, von unmenschlichen <strong>Ideologien und Machtsystemen</strong> <strong>ausgegrenzt, herabgewürdigt und misshandelt werden?</strong> Und ich meine hier gar nicht die chinesische oder syrische Militärdiktatur. Ich spreche von unseren <strong>Salzburger Schulen,</strong> von unseren <strong>Kirchen, Parteien und Vereinen.</strong> Von unseren <strong>Freundeskreisen, Nachbarschaften und Verwandten.</strong> Und ich spreche ganz klar von unserer <strong>geldhierarchisch gegliederten Gesellschaftsordnung,</strong> von der <strong>Erfolgsdiktatur</strong> und vom <strong>Leistungsterror</strong> unseres <strong>menschenverachtenden Wirtschaftssystems,</strong> vom <strong>massenblödial gefühlsabspaltenden Konsumwichteltum des Mozartkugelfaschismus,</strong> vom <strong>gutbürgerlich maskierten Plünderungsfeldzug am Gemeinschaftseigentum,</strong> vom <strong>Verprivatisieren des Öffentlichen Raumes durch die Besitzbesatzer und ihre Amtskomplizen. </strong>Ich spreche <strong>vom Schrecken und von der Ungeheuerlichkeit</strong> all dessen, was uns tagtäglich <strong>als vorgeblich unabänderliche Normalität</strong> umbrandet und umtost, in die wir uns angeblich <strong>ohne Widerspruch</strong> und o<strong>hne Rücksicht aufs eigene Wohlergehen</strong> gefälligst einzufügen hätten. <strong>Et cui bono?</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/07/DSCN6431.jpg" rel="lightbox[61609]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/07/DSCN6431-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Wir alle,</strong> die wir noch eine Stimme haben, können sie erheben – gegen das Vergessen und Verdrängen – und <strong>gegen die Verblödung</strong> unserer Umwelt. <strong>Wir alle,</strong> die wir noch zum Mitgefühl fähig sind, müssen unsere Wahrnehmungen mitteilen – und zum <strong>Gegenstand öffentlichen Gesprächs</strong> machen – <strong>für all jene,</strong> die üblicherweise <strong>an den Rand gedrängt, zum Opfer gemacht und ihrer Würde beraubt</strong> werden. <strong>Für all jene,</strong> die sonst <strong>für immer zum Jasagen oder zum Schweigen gebracht</strong> würden. Und natürlich auch <strong>für uns selbst,</strong> denn <strong>unsere Verzweiflung ist nur die dunkle Schwester unserer Liebe – und sie wohnen eben beide in unsen Herzen! Bleiben wir lebendig…</strong></p>
<p><strong>wie lange noch</strong></p>
<p>wie lange noch<br />
werde ich alles hinunterschlucken<br />
und so tun<br />
als sei nichts gewesen</p>
<p>wie lange noch<br />
werde ich auf alle eingehen<br />
und mich selbst<br />
mit freundlicher miene vergessen</p>
<p>wie lange<br />
müssen sie mich noch schlagen<br />
bis dieses lächerliche grinsen<br />
aus meinem gesicht fällt</p>
<p>wie lange noch<br />
müssen sie mir ins Gesicht spucken<br />
bis ich mein wahres<br />
zeige</p>
<p>wie lange<br />
kann ein mensch<br />
sich selbst nicht lieben</p>
<p>es ist so schwer<br />
die wahrheit zu sagen<br />
wenn man gelernt hat<br />
mit der freundlichkeit zu überleben</p>
<p>peter turrini</p>
<p><strong>PS.</strong> Ich empfehle überdies, auch die <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/love-and-desperation-chriss/"><strong>feinen Gedanken vom Chriss zu diesem Sendungsthema</strong></a> zu lesen <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" /></p>
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		<title><![CDATA[Originale Kopien (Perlentaucher XXI)]]></title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jun 2012 00:52:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA["Konstantin Wecker"]]></category>
		<category><![CDATA[Abspaltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Arschloch]]></category>
		<category><![CDATA[Coverversionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Das Trojanische Pferd]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Perlentaucher wandeln auf den Spuren eines Zitats von Edward Young: “Wir werden als Originale geboren, sterben aber als Kopien”, mit dem auch Arno Gruen seinen legendären Vortrag “Von der Schwierigkeit, sich selbst zu sein” beendete. (Nachzuhören in der Artarium Sendung “Der Wahnsinn der Normalität”) – Dazu präsentieren wir musikalische Originale wie “das trojanische pferd” [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Perlentaucher wandeln auf den Spuren eines Zitats von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Young_%28Dichter%29">Edward Young:</a> “Wir werden als Originale geboren, sterben aber als Kopien”, mit dem auch Arno Gruen seinen legendären Vortrag “Von der Schwierigkeit, sich selbst zu sein” beendete. (Nachzuhören in der Artarium Sendung <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2010/06/18/der-wahnsinn-der-normalitat/">“Der Wahnsinn der Normalität”</a>) – Dazu präsentieren wir musikalische Originale wie <a href="http://www.myspace.com/dastrojanischepferd">“das trojanische pferd”</a> sowie ein hintergründiges Gespräch mit ihrem Sänger und Bombenleger <a href="http://www.myspace.com/weinheim">Hubert Weinheimer</a> über Wahrheit, Naivität, Arschlöcher und <a href="http://emmanuel.dammerer.at/weinheimer">originäres Trojanertum,</a> vergraben uns tief in Coverversionen, die nicht bloß billige Kopien sind und verirren uns naturgemäß heftig im Spiegelkabinett der Wirklichkeiten. Schon wieder eine kritische Theorie? Aber diesmal mit Praxis:</strong></p>
<p>Unsere <strong>Sprache</strong> ist ein erweitertes <strong>Sinnesorgan.</strong> Bereits im Mutterbauch können wir den emotionalen <strong>Gehalt ganzer Sätze</strong> erfassen, unterscheiden und verarbeiten. Also, “Pass auf, was du sagst, denn wir wissen längst Bescheid.” <strong>Das Gehör-Gespür</strong> ist der erste voll ausgebildete Sinn des Menschen. <strong>Daher Musik, daher Radiosendung!</strong></p>
<p>Wenn allerdings die <strong>emotionale Perzeption</strong> des Ungeborenen ein umfassendes Verstehen des Gesagten und Gesungenen bedeutet, wie <strong>in des Wahnsinns Namen</strong> kommen wir zu der Vorstellung, dass man <strong>Kindern Sprache als Wortbedeutung</strong> erst mühsam (und gegen ihre eigene Auffassung) <strong>beibringen müsse?</strong> Anders ausgedrückt, egal ob wir an einen Gott glauben oder nicht, so erachten wir doch die <strong>Nachrichten von der Weltfinanzkrise</strong> gemeinhin für bedeutsamer als <strong>ein Gedicht von ernst Jandl.</strong> In Wirklichkeit würde aber genau andersrum <strong>ein Schuh</strong> draus. <strong>Oder ein Pferd…</strong></p>
<p>“Language is <strong>a virus</strong> from outer space”, teilt uns die Spoken-Word-Pionierin Laurie Anderson mit. Und Antoine de Saint Exupéry kommt in seinem existenzialistischen Kinderbuch für Erwachsene “Der kleine Prinz” zu der Feststellung, “Die Sprache ist die <strong>Ursache aller Missverständnisse.”</strong> Wenn sich also der Befund <strong>kindsköpfischer Künstler</strong> mit den Erkenntnissen der <strong>Kulturantropologie</strong> dahingehend deckt, dass unser zivilisatorischer Funktionssprech zur Abspaltung von <strong>Affekt und Emotion</strong> führt, dann wird die Muttersprache zur gefickt eingeschädelten <strong>Scheinwelt</strong> und die <strong>trojanische Lyrik</strong> zur notwendigen Gegenmaßnahme im Ringen um Realität.</p>
<p>Auf einmal begreifen wir im <strong>Wiedererwachen kindlicher Intuition,</strong> dass uns da <strong>eine Weltsicht</strong> vorgehüpft wurde, <strong>die nichts mit der Wirklichkeit unseres Empfindens zu tun hat,</strong> sondern <strong>nur mit den Erfolgsaussichten derer, die uns zwecks Ausnutzung beherrschen.</strong> Insofern ist der wahre Dichter, Künstler, Outsider <strong>derjenige, der die äußere Welt innerlich zusammen hält</strong> und so die Hoffnung auf eine sinnstimmige Zukunft verkörpert. Insofern sind wir, die wir ihm darin folgen und zwischen seinen Zeilen unser eigenes Leben spüren, <strong>diejenigen, um die sich die Welt dreht.</strong></p>
<p>Insofern sind wir auch bedeutsamer, relevanter und vor allem wichtiger als <strong>Kasperl Faymann</strong> oder die <strong>Festspielpräsidentin.</strong> Insofern sind wir alle, die wir <strong>“wie die Kindlein”</strong> in die Welt blicken und an unsere eigene Wahrnehmung glauben, im Grunde <strong>ganz und gar Jesus:</strong> “Und siehe, <strong>wir machen alles neu!”</strong></p>
<p><strong>Das Allerschärfste</strong> dabei ist allerdings, dass wir auf diese Weise auf einmal <strong>wirklich frei</strong> sein können und <strong>im ursprünglichsten Wortsinn autonom.</strong> Denn wenn uns <strong>“Pflicht und Schuldigkeit”</strong> von vorn herein unter <strong>Vorspiegelung falscher Sprach-Tatsachen</strong> und in betrügerischer Absicht <strong>ins Bewusstsein geschwindelt</strong> wurden, dann ist jede Übereinkunft, jeder Vertrag und jede gesellschaftliche Konvention <strong>in sich selbst widersinnig, sittenwidrig und somit ungültig.</strong> Die Welt muss also <strong>völlig neu verhandelt</strong> werden! Wenn das keinen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=DmAAZFa-3PI&amp;feature=related"><strong>Pop-Song</strong></a> wert ist… <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/06/DSCN5858.jpg" rel="lightbox[60119]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/06/DSCN5858-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/06/DSCN5853.jpg" rel="lightbox[60119]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/06/DSCN5853-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/06/CIMG8624.jpg" rel="lightbox[60119]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/06/CIMG8624-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Auch im <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/">Artarium-Blog</a> gibts wieder was Neues!</strong></p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[&#8220;Untotigkeit&#8221; (Perlentaucher XX)]]></title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 21:25:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Perlentaucher Nachtfahrt erfindet sich schon wieder neu und wagt sich an ein weiteres Produktions-Konzept. Schon seit längerem wollte ich mit dem Fex gemeinsam eine freischwebende Themensendung gestalten, um einige dieser spontanen Assoziationen und philosophischen Aushängigkeiten zu veröffentlichen, die uns in vielen Gesprächen immer so unterhaltsam inspiriert haben. Allerdings sollte dafür schon auch ein geeignetes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Perlentaucher Nachtfahrt erfindet sich schon wieder neu und wagt sich an ein weiteres Produktions-Konzept. Schon seit längerem wollte ich mit dem Fex gemeinsam eine freischwebende Themensendung gestalten, um einige dieser spontanen Assoziationen und philosophischen Aushängigkeiten zu veröffentlichen, die uns in vielen Gesprächen immer so unterhaltsam inspiriert haben. Allerdings sollte dafür schon auch ein geeignetes Zeitfenster gefunden werden, in dem sowohl Chriss als auch ich mit dem kreativen Input vom Fex gleichermaßen umgehen könnten. Nun ist es soweit – die Triade kann beginnen!</strong></p>
<p>“Wir werden tatsächlich von frühester Kindheit an zu einem Höchstmaß an fremdbestimmter Zeiteinteilung gezwungen und außerdem noch zur Beschäftigung mit fremdbestimmten Themen und Inhalten vergewaltigt. Wir werden von klein auf mit System und Methode <strong>von uns selbst, von unseren Gefühlen und Bedürfnissen</strong> <strong>abgelenkt</strong> und dadurch nachhaltig von uns selbst entfremdet. Vor lauter Widerstand gegen dieses massive “woanders hin geschoben werden” haben wir kaum noch Zugang zu unserem inneren Sein. Ein derart von sich selbst “ver-rückter” Mensch glaubt, kauft, funktioniert – und fürchtet sich vor der Bestrafung für seine Nichtanpassung.”</p>
<p>Aus solchen und ähnlichen Gedankensplittern werde ich diesmal vortragen, während Chriss seine immer stärker ins rhythmische Spoken-Word gehenden Texte rezitieren und auch zur Gitarre singen wird. Und der Fex, der uns auf Anfrage spontan den Begriff der <strong>“Untotigkeit”</strong> zuwarf, wird wohl ebenso spontan für dementsprechenden Gesprächs- und Denkstoff sorgen.</p>
<p>“Der vollständig entkernte und vom Empfinden seiner eigenen Lebendigkeit abgetrennte Mensch ist das Endprodukt der Gesellschafts-Erziehung und entspricht forthin nur noch den Interessen der Industrie. Ein profitorientierter Funktionsidiot, ein angepasster Hampelkasper, <strong>ein Reiz-Reaktions-automatisierter Arbeitshamster,</strong> ein ebenso blödböser wie tödlich-öder Restmensch, ein ins Produktionsprofil passender Placebowichtel und pseudopolitischer Programmpapagei, ein seelenamputierter, spezialisierter und sozialsedierter Staatssklave, ein wie untot umher irrender Untertan…”</p>
<p>Es muss einem ja nicht nur Sozialkritisches rund um den Begriff der “Untotigkeit” einfallen – man kann durchaus auch über Zombies, Vampire, Werwölfe und andere Wiedergänger reden. Mir allerdings drängt sich bei dem Thema immer wieder der Totstellreflex von Tieren in ausweglosen Situationen auf – und eine Gesellschaft voller <strong>sich tot stellender Menschen.</strong></p>
<p>“Auf der einen Seite der Statistik brechen Menschen wirklich zusammen, werden im wahrsten Wortsinn verrückt oder bringen sich tatsächlich um. Auf der anderen Seite ziehen ganze Gruppen gemeinsam in die innere Emigration einer fortwährenden Vollnarkose. Dazwischen, wo die Mehrheit wohnt, in der Gauß’schen Normalmitte, im Main- und Allgemeinstream, <strong>in des Mozartpudels patzig-süßem Kugelkern,</strong>in der gestaltlosen Fettcreme der Durchschnitte, da werden die Geschäfte gemacht, die Massen bewegt und die Wahlen gewonnen, da gehen die Restfunktions-Lebenden scheintot und schreckstarr ans Werk.</p>
<p><strong>Und wir? – Widerstand im Komaland!”</strong></p>
<p>In diesem Sinne ist auch wieder einmal alles möglich, was uns in diesem Zusammen-Aushängen ein-, auf- und zufällt. Nicht zu vergessen die Dreieinigkeit der gemeinsamen Playlist, welche den Begriff der “Untotigkeit” von allen unmöglichen (drei) Seiten zu beleuchten vermag. Verhellen oder erdunkeln, das ist hier nicht die Frage. Zu dritt verboten? <strong>Wir sind ein geiles Institut!</strong> <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/05/pop-art-fex.jpeg" rel="lightbox[59118]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/05/pop-art-fex-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/05/DSCN5565.jpg" rel="lightbox[59118]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/05/DSCN5565-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/05/DSCN5571.jpg" rel="lightbox[59118]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/05/DSCN5571-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Faule Eiern (Perlentaucher XIX &#8220;Religwution&#8221;)]]></title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 22:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Ewald Gerhard Seeliger]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Perlentaucher versammeln vergammelnde Reste von Ostern und Vorvorgestern. Der Grundgedanke war ja eigentlich, dem christlichen Auferstehungsritual mit dem Stellwagerl der humoresken Aufklärung so richtig ins theo(?)logische(??) Angesicht zu fahren. Voller Vorfreude sammelten wir allerlei Absurdes, Anzügliches und Ausgezucktes rund ums Thema und bereiteten uns auf ein frohes Schlachtfest der Dogmen und Traditionen vor. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Perlentaucher versammeln vergammelnde Reste von Ostern und Vorvorgestern. Der Grundgedanke war ja eigentlich, dem christlichen Auferstehungsritual mit dem Stellwagerl der humoresken Aufklärung so richtig ins theo(?)logische(??) Angesicht zu fahren. Voller Vorfreude sammelten wir allerlei Absurdes, Anzügliches und Ausgezucktes rund ums Thema und bereiteten uns auf ein frohes Schlachtfest der Dogmen und Traditionen vor. Doch dann rauchte uns ein Computer nebst Festplatte ab und begrub so die gesamte zeitgerecht angefangene Arbeit im Urbi et Orkus des Digitalnirvana.</strong></p>
<p>Doch wir wären nicht wir, wenn wir nicht noch aus den finstersten Fehlschlägen etwas noch Feineres und Fröhlicheres zusammen klopfen könnten. <strong>Wir sind nämlich die Liebe</strong> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=S43Xi5GrEF4">“Today Is A Good Day”</a> <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" /> <strong>Guten Morgen!</strong> Noch dazu haben wir liebe Freunde, die der Begriffswelt des Glaubens an und für sich sehr positive Seiten abgewinnen können. Und seien wir uns mal ehrlich, das wäre doch auch ein recht <strong>faules Herumeiern</strong> geworden und der uns beiden nun einmal innewohnenden Vielschichtigkeit nicht wirklich entsprechend. <strong>Leiden ist Extremsport,</strong> egal zu welcher Jahreszeit. Und <strong>Passion kann man durchaus mit Leidenschaft übersetzen.</strong> Jesus war auf jeden Fall ein faszinierender Anarchist oder, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_Gerhard_Seeliger"><strong>Ewald Gerhard Seeliger</strong></a> in seinem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handbuch_des_Schwindels"><strong>Handbuch des Schwindels</strong></a> ausführt, <em>“der erste richtigdenkende Mensch, der seinen Jüngern die von ihm selbst gefundene Wahrheit mitteilte und sie dann aufforderte, zu allen Völkern die Wahrheit zu sprechen.”</em> Das Buch ist derzeit auch <a href="http://www.amazon.de/Handbuch-Schwindels-Ewald-G-Seeliger/dp/3458326197">gar nicht so sehr vergriffen (siehe hier).</a></p>
<p>Von <strong>genialphantastisch sprachkreativen Übungen</strong> wird in dieser Sendung noch öfter die Rede und vor allem die Lese sein, wenn es um die <strong>Wiedergewinnung eigener Bedeutungsinhalte</strong> in der <strong>machtpolitisch vor- und zudefinierten</strong> <strong>Vergewaltsprache</strong> geht, mit der wir <strong>konfrontiert, kopfoperiert oder kotzprovoziert</strong> werden. <strong>Freiheit!</strong> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=u8-4n9yxZ_s">Zum Beispiel von Georg Kreisler.</a> Danke, Chriss <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" /> Also wollen wir neben unseren Gastautoren <strong>Seeliger</strong> (den wir vorlesen) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hagen_Rether"><strong>Hagen Rether</strong></a> (den wir vorspielen) auch wieder unsere <strong>eigenen Denk- und Sprechweisen</strong> zum Besten geben. Auch in Form von Gesprächen über das <strong>Ringen um Individualität</strong> und dessen <strong>“verbehindernde Rundumstände”.</strong> Gesellschaftliche Verhältnisse, die zutiefst geprägt sind von verinnerlichten <strong>Hierarchien und Wertsystemen.</strong> Persönliche Erfahrungen, die erstaunlich oft auf <strong>Überwältigung und Ohnmächtigkeit</strong> hinaus laufen. Lauter Befunde, die<strong> Begriffe </strong> wie Untertan, Religion, Obrigkeit, Herrschaft oder Gehorsam sehr fragwürdig, weil <strong>bio-un-logisch</strong> erscheinen lassen.</p>
<p>Und indem wir in die dunklen Abgründe selbst erlebter <strong>Ängste und Schrecken</strong> hinab steigen, indem wir wieder daraus hervor kommen mit neuen <strong>Erkenntnissen und Ideen,</strong> indem wir immer weiter nach unserem Auftrag und unserer Bedeutung in dieser Welt <strong>forschen,</strong> sind wir doch sehr <strong>bio-logisch, LEBEN wir,</strong> zelebrieren wir einen fortwährend wiederkehrenden Frühling, der dem eigentlichen <strong>Sinn urtümlicher Osterrituale</strong> schon bemerkenswert nahe kommt. Erzählen wir<strong> von der Liebe,</strong> die uns verbindet – nicht nur mit einander, sondern <strong>mit allem, was lebt.</strong> Gefährten Fährtensucher trotz aller Lebensgefahr. <strong>Suchen und finden</strong> wir die Verbündeten unserer <strong>Freundschaft,</strong> unserer <strong>Kongenialität,</strong> unserer sonderbar normalen <strong>Eigenartigkeit.</strong> Trotzen wir den knöchern knirschenden Machtsystemen der <strong>Menschenverunstaltungsanstalten</strong> und <strong>Massenverallgemeinerungseinrichtungen!</strong> Rudelfunkgebühren für <strong>Funktionierfaschisten!</strong> Aufstiegsangenehmigung allen <strong>Anpassungsarschlöchern!</strong> <em>“Wer nicht mit mir ist, der ist wider sich!” </em>oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FG_OZ7kUNYs"><strong>The Geek Shall Inherit The Earth!</strong></a> <strong>Wir sind Helden.</strong> Und ein geiles Institut <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif" alt=":D" /> (Norbert)</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/04/DSCN4603.jpg" rel="lightbox[57742]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/04/DSCN4603-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/04/DSCN4964.jpg" rel="lightbox[57742]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/04/DSCN4964-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Die Kirche schneidet einem die Sprache ab. Man kann an irgendeinem Punkt nicht mehr artikulieren. Irgendwann wird man wortlos! Und genau diese Wortlosigkeit nutzt der Staat aus. Wer wenn nicht die katholische Kirche ist denn an unserer Gesellschaft des Konsumismus und der eingefrorenen Individualität zu einem großen Teil schuld?! Meine Gefühle, die ich zeige? Meine Gedanken die ich frei und unverschönt in die Welt schreie? Mein Leben, die Eigenerkenntnis? Nein… sicherlich nicht… Mauern werden fallen… müssen! Denn wenn wir so weitermachen wie bisher wird uns das den Verlust unserer Persönlichkeiten und unseres eigenen Denkens einbringen.</p>
<p>Aber das ist es doch was sie alle wollen… Politiker, Staatsmänner, Gesellschaft, Staat, Kirche, Schule, Institutionen… Es gibt zu viele als dass man allein gegen sie ankämpfen könnte. Allein… als sensibler Mensch, als Aussenseiter, als Geächteter, als Arbeitsloser, als Asylwerber, als Ausländer, als Homosexueller, als Andersdenkender… <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xWYrdAn9fOU">als selbstbestimmter Mensch!</a> Und deswegen sollte unsere Liebe ein Aufstand sein, gegen alles was uns aufhält! Gegen alles was uns erniedrigt, gegen alles was uns unterdrückt! Und so verbleiben wir – und ob sich etwas ändern wird, wissen wir (noch) nicht. Doch eins ist gewiss: Etwas wächst in uns, unterbewusst. Manchen fällt es auf und sie machen was draus. Anderen nicht, doch es ist in jedem von uns. In jedem. (Chriss)</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/04/DSC00157.jpg" rel="lightbox[57742]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/04/DSC00157-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Den ganzen <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/faule-eiern-chriss/">Artikel vom Chriss</a> gibts auf unserem <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/">Nachtfahrt Blog.</a> Und auch unser <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/">Artarium Blog</a> ist immer eine Reise wert! <img src='http://cba.fro.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Experlimental feat. Ernst Jandl (Perlentaucher XVIII)]]></title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 21:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Audiocollage]]></category>
		<category><![CDATA[Coverversionen]]></category>
		<category><![CDATA[crossover]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Jandl]]></category>
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		<category><![CDATA[experimentelle Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Zappa]]></category>
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		<category><![CDATA[konkrete poesie]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer Idee vom Chriss sollten wir doch einmal “Experimental Hours” machen und all das zu Gehör bringen, was zu abgefahren und zu aushängig für unsere üblichen assoziativen Themensendungen sein könnte. Hmm – nach kurzer Überlegungspause schien mir das eine überaus passende Anregung zu sein, zumal ja bereits “Radio Baghdad” von Patti Smith mit 12:17 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach einer Idee vom Chriss sollten wir doch einmal “Experimental  Hours” machen und all das zu Gehör bringen, was zu abgefahren und zu  aushängig für unsere üblichen assoziativen Themensendungen sein könnte.  Hmm – nach kurzer Überlegungspause schien mir das eine überaus passende  Anregung zu sein, zumal ja bereits <a href="http://www.youtube.com/watch?v=FVPoaZqADAQ">“Radio Baghdad”</a> von Patti Smith mit 12:17 Minuten Überlänge im Produktionsordner herum  kugelte. Und überhaupt ist es mir gerade in dieser Zeit der Traumata und  Träume recht angenehm, einmal sehr freihändig und intuitiv mit Texten  und Tönen zu – experimentieren…</strong></p>
<p>Was liegt also näher, als diejenigen <strong>Musikstücke</strong> (im  weitesten Sinn) hervor zu kramen, die sich ob ihrer Länge, Sperrigkeit  oder experimentellen Natur bislang einer Zuordnung entzogen – und sie  mit den verrückten, verspielten und vertrackten <strong>Texten</strong> eines echten <strong>Wortweltbürgers</strong> und <strong>Sprachverdichters</strong> so als <strong>Hörwelt</strong> aufzuführen. Also zelebrieren wir diesmal <strong>das Experimentelle an sich</strong> – doch keine Angst vor atonalem Dauerbeschuss! Neben klassischen Audiocollagen wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fs_LHpiYUF0">“Revolution 9″</a> von den Beatles oder dem klangkreativen Jazz-Opus <strong>“Udrilitten”</strong> von Uzzi Förster (mit 18:09 der längste Titel und zugleich Überleitung zur Jazznacht) gibt es noch genügend tanzbare <strong>Elektronic-Beats</strong> und knackige <strong>Rock-Sounds,</strong> um nicht haptisch und synaptisch im <strong>Ö1 Studio für zeitgenössisches Musikschaffen</strong> zu verschwinden. Eigentlich wollen wir in diesem Experiment mit dem  Begriff des Experimentellen herum experimentieren – zwischen <strong>Eno, Extrawelt</strong> und – <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Jandl"><strong>Ernst Jandl…</strong></a></p>
<p>Ja richtig gehörlesen, der Jantel kommt! Immerhin hat <a href="http://www.amazon.de/him-hanflang-war-wort-Sprechgedichte/dp/3898137465/ref=sr_1_fkmr0_1?ie=UTF8&amp;qid=1331094859&amp;sr=8-1-fkmr0">Wagenbachs LeseOhr</a> uns mittlerweile <strong>“him hanflang war das wort”</strong> in bestens überarbeiteter Qualität zu Gehirn gebracht, ein Werk, von dem früher eher nur <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RxrpX7rIEsY">Vinyl-Rips</a> fortschreitender Räude zirkulierten. Wir feiern – und senden – also diesmal einen wahren Meister <strong>von Sprachen</strong> <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" /> Wer jetzt allerdings nur die allgemein bekannten (und guten!) Standards wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ixgbtOcEgXg"><strong>“schtzngrmm”</strong></a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=oMtCa-_ygto"><strong>“ottos mops”</strong></a> erwartet, wird von uns mit <strong>ans Wahrscheinliche grenzender Sicherheit</strong> trefflich enttäuscht werden. Der selbsterforschende Zyklus <strong>“tagenglas”</strong> etwa oder auch die Rauschexpedition <strong>“von schlafkunst”</strong> werden – vom Autor selbst nicht einfach nur gelesen, sondern <strong>wahrhaftig dargelebt</strong> – zu einem <strong>bewusstseinserweiternden Elementarereignis!</strong> Und zu allem Überdruck kredenzen wir dann noch <strong>“Weltgebräuche”</strong> für Orgel, Posaune und Sprecher, eine Koproduktion mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Haselb%C3%B6ck"><strong>Martin Haselböck:</strong></a></p>
<p><strong>zweierlei handzeichen</strong></p>
<p>ich bekreuzige mich<br />
vor jeder kirche<br />
ich bezwetschkige mich<br />
vor jedem obstgarten</p>
<p>wie ich ersteres tue<br />
weiß jeder katholik<br />
wie ich letzteres tue<br />
ich allein</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Dem habe ich jetzt erst mal wirklich nichts – zumindest Inhaltliches –  hinzu zu fügen… Allerdings werden wir in der Sendung schon noch für <strong>einige Überraschungen</strong> sorgen. Denn ihr wisst ja: <strong>Wir sind ein geiles Institut! Und wir freuen uns auf euch…</strong></p>
<p><strong>&#8230;wir, das sind wie immer Norbert K.Hund &amp; Christopher Schmall, dessen <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/experlimental-chriss/">Gedanken zum Sendungsthema</a> hier zu lesen sind.<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/03/DSCN4799.jpg" rel="lightbox[56302]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/03/DSCN4799-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Jandl"><strong> </strong></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/03/DSCN4801.jpg" rel="lightbox[56302]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/03/DSCN4801-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Haselb%C3%B6ck"><strong> </strong></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/03/DSCN4803.jpg" rel="lightbox[56302]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/03/DSCN4803-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Postscriptum:</strong> <a href="http://www.mareone.multimediaart.at/index4.swf"><strong>Markus Huber aka mareone</strong></a> hat ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H1PtWy04PjI&amp;context=C46623bbADvjVQa1PpcFP91Vq8xyDiOhYFUVzNbLG47OqWxADpyqY="><strong>geniales Video</strong></a> von unser <strong>Adventsingen-Nachtfahrt feat. Klaus Kinski</strong> gedreht! Da kommt echt allerhand von unserer <strong>Emotionalität und Philosophie</strong> rüber. Ihr könnt es am <a href="http://www.youtube.com/watch?v=H1PtWy04PjI&amp;context=C46623bbADvjVQa1PpcFP91Vq8xyDiOhYFUVzNbLG47OqWxADpyqY="><strong>Youtube-Channel der Radiofabrik</strong></a> anschauen und im <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2012/03/09/200-sendungen-und-ein-videoprojekt/"><strong>Artikel am Artarium-Blog</strong></a> mehr über das Konzept und die Entstehung erfahren. Und wir freuen uns alle natürlich auch über<strong> euer Feedback</strong> <img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif" alt=";)" /></p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Verlust und Versöhnung (Perlentaucher XVII)]]></title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 02:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtenerzählen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[NightLike Velvet]]></category>
		<category><![CDATA[Spoken Word]]></category>
		<category><![CDATA[sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Storytelling]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sehr persönliche Sendung zum Sterben meiner Mutter. Gemischte Gefühle im Schleudergang. Plötzliche Leere, die ich so nie erwartet hätte. Unglaubliche Kräfte in eigentlich unangenehmen Situationen. Eine innere Ruhe, die fast schon beunruhigend wirkt. Elementare Bedürftigkeit nach allem Lebendigen. Existenzielle Verbundenheit jenseits jeglicher Vernunft. Das Wunder der Familien-Organismus-Synapsen. Und ein paar ganz großartige Gefährten. Wegbegleiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine sehr persönliche Sendung zum Sterben meiner Mutter.  Gemischte Gefühle im Schleudergang. Plötzliche Leere, die ich so nie  erwartet hätte. Unglaubliche Kräfte in eigentlich unangenehmen  Situationen. Eine innere Ruhe, die fast schon beunruhigend wirkt.  Elementare Bedürftigkeit nach allem Lebendigen. Existenzielle  Verbundenheit jenseits jeglicher Vernunft. Das Wunder der  Familien-Organismus-Synapsen. Und ein paar ganz großartige Gefährten.  Wegbegleiter und Welpentiere…</strong></p>
<p><strong>Abschied</strong></p>
<p>Es ist doch vieles ungesagt geblieben.</p>
<p>Und vieles wird auch unbeantwortet bleiben. Du bist jetzt nicht mehr  hier auf dieser Welt, doch du hast Spuren hinterlassen. Und diese Spuren  leben weiter – in meiner Erinnerung, in meiner Persönlichkeit, in  meinem Wandeln, Werden und Wirken. Diese Spuren sind mein Erbe. Sie sind  deine Geschichte in meiner Geschichte. Und der Sinn jeder Geschichte  erschließt sich erst in ihrem Erzählen – am besten einer nächsten, neuen  Generation von Menschenkindern, die auch hier und heute die Gegenwart  der Zukunft sind.</p>
<p><strong>“Um die Geister der Verstorbenen zu befrieden, musst du ihre Geschichten erzählen…”</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/02/Mutter-025.jpg" rel="lightbox[55144]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/02/Mutter-025-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/02/DSCN4464.jpg" rel="lightbox[55144]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/02/DSCN4464-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/02/Mutter-016.jpg" rel="lightbox[55144]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/02/Mutter-016-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Der erste Schock. Unglaubliches Versinken in die Stille. Atmen.  Luft holen. Kälte. Allein. Nur du und das Wissen um den Tod. Und das  Wissen, dass er zu jedem irgendwann kommt. Nur du. Allein mit deinen  Gedanken und Gefühlen die in jenem Moment, nicht mehr  zu differenzieren  sind. Atmen. Sich halten. Sich wärmen. Nur du &#8211; und der Tod.</strong></p>
<p><strong>Die vollständigen Artikel mit weiteren Fotos und Texten <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/verlust-und-versohnung-eine-annaherung-chriss/">vom Chriss</a> sowie <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/verlust-und-versohnung-norbert/">vom Norbert</a> findet ihr wie immer im <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/">Nachtfahrt-Perlentaucher-Blog.</a></strong></p>
<p>Lasst uns etwas <strong>von der Liebe</strong> erzählen, <strong>vom Übergang </strong>des Sterbens,<strong> vom Wunder </strong>der Verwandlung…</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Beidseitig, gleichzeitig, zweischneidig&#8230; (Perlentaucher XVI)]]></title>
		<link>http://cba.fro.at/54079</link>
		<comments>http://cba.fro.at/54079#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[ambivalent]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Audiocollage]]></category>
		<category><![CDATA[Emo Entblah]]></category>
		<category><![CDATA[Eugen Drewermann]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Spoken Word]]></category>
		<category><![CDATA[Studiogespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandslesung live]]></category>

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		<description><![CDATA[EMOTIONALE AMBIVALENZ – passend zum gefühlsabgründigen Jahreswechsel wie auch zur perspektivischen Janusköpfigkeit unserer heurigen Winterschlafwandlerei! Jenseits der seltsamen, jedoch weit verbreiteten Vorstellung von klar unterscheidbaren oder sozusagen “reinen” Empfindungen und einer möglichen Einteilung in positive oder negative, “gute” oder “schlechte” Gefühlszustände – da beginnt nämlich die Grauzone, das Schattenreich, die Traumwelt – oder aber das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ambivalenz">EMOTIONALE AMBIVALENZ</a> – passend zum gefühlsabgründigen Jahreswechsel wie auch zur  perspektivischen Janusköpfigkeit unserer heurigen Winterschlafwandlerei!  Jenseits der seltsamen, jedoch weit verbreiteten Vorstellung von klar  unterscheidbaren oder sozusagen “reinen” Empfindungen und einer  möglichen Einteilung in positive oder negative, “gute” oder “schlechte”  Gefühlszustände – da beginnt nämlich die Grauzone, das Schattenreich,  die Traumwelt – oder aber das eigentliche Leben. Wir bereisen drei  Stunden lang das weite Land der Indifferenz – zwischen Irritation und  Verwirrung…</strong></p>
<p>Abgesehen davon, dass wir beide uns ganz gern in diese <strong>Grau- und Grenzbereiche</strong> des Erlebens begeben, um das vorgeblich <strong>“Normale”</strong> zu <strong>hinterfragen,</strong> entsprang die Idee zu dieser Sendung der scheinbar harmlosen Frage <strong>“Wie gehts dir so?”</strong> Gerade zur Weihnachtszeit konnte eine ehrliche Antwort nur ambivalent  ausfallen: <strong>“Beidseitig gleichzeitig…”</strong></p>
<p>Eine höchst <strong>zweischneidige Angelegenheit,</strong> denn einerseits sind wohl alle tiefen zwischenmenschlichen Selbsterfahrungen von der <strong>gleichzeitigen Vorhandenheit lichter wie dunkler Gefühlsanteile</strong> geprägt, andererseits aber wünschen wir uns oft nichts sehnlicher als <strong>emotionale Ausgeglichenheit</strong> – überschaubare Zeiträume von <strong>empfundener Eindeutigkeit, Geborgenheit, Sicherheit.</strong> <strong>Ein Widerspruch</strong> in sich selbst also, der <strong>nur verdrängt, nie jedoch aufgelöst</strong> werden kann? Ein schicksalhaftes <strong>Dilemma, dem zu entrinnen</strong> wir die <strong>erwünschten Gefühle</strong> hervor kitzeln und <strong>die Unerwünschten unerdrücken</strong> müssen?</p>
<p>Zudem ist ja die <strong>Vorstellung von Normalität</strong> gerade im Gefühlsbereich <strong>(gesundes Volksempfinden)</strong> oft etwas Vorgegebenes, mit dem <strong>man (!)</strong> immer schon Menschen zu<strong> manipulierbaren Massen machen</strong> konnte, also in höchstem Maße verdächtig. Die <strong>eigene Wahrnehmung</strong> von innerer Ausgeglichenheit muss dann wohl auch <strong>etwas ganz anderes</strong> sein…</p>
<p>Eine gewisse Portion an <strong>emotionaler Vermischung und Zwiespältigkeit</strong> scheint durchaus so etwas wie eine <strong>natürliche Gegebenheit</strong> zu sein. Was ich mir heute <strong>zutiefst ersehne</strong>, das kann mir schon morgen – sogar schon im selben Moment ebenso <strong>zutiefst zuviel</strong> sein. Was mich über alle Maßen <strong>belebt, beseelt und erfüllt,</strong> das kann mich im selben Augenblick ebenso heftig <strong>vereinsamen, erschrecken und ausbrennen.</strong> <strong>Das Gegenteil seiner selbst</strong> scheint <strong>in unserer Gefühlswelt</strong> geradezu <strong>angelegt</strong> zu sein. <strong>Inwieweit dies einen Sinn ergibt – und wenn ja, welchen – das bleibe hier zunächst einmal auch dahin gestellt.</strong></p>
<p>Bevor die <strong>Reizüberflutung</strong> mit <strong>Doppelbotschaften</strong> uns endgültig <strong>propagandistisch – pardon, werbetechnisch</strong> zur Strecke bringt und wir dringend zum <strong>Apotheker unseres Arztes</strong> müssen, bleibt uns schon noch ein <strong>ziemlicher Spielraum</strong> an <strong>eigener Interpretation,</strong> den wir <strong>uns bewahren</strong> – und zu dem wir <strong>einander auch ermutigen sollten!</strong></p>
<p><strong>Ein Koffer voller Fragen – doch wer kennt die Antworten?</strong> Ist der <strong>Buddhismus</strong> womöglich überlebenstechnisch betrachtet eine geeignetere <strong>Philosophie</strong> als der <strong>Manichäismus</strong> des <strong>Christentums?</strong> Wem können wir überhaupt noch vertrauen, wo doch <strong>sogar wir selbst</strong> fortwährend <strong>hohe Wellen</strong> schlagen, somit allem Anschein nach <strong>höchst unberechenbar</strong> sind? <strong>Und</strong> – um es <strong>in den Worten der Bibel</strong> auszudrücken – ist nicht eigentlich überhaupt <strong>“alles eitel und Haschen nach dem Wind?”</strong> Mit <strong>Peter Licht</strong> immerhin könnte man es auf einen einstweiligen, also <strong>springenden Punkt</strong> bringen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=pgbNhJ5DF6o"><strong>“Was du hast ist ein offenes Ende.”</strong></a></p>
<p><strong>Bis dahin bleibt alles ambivalent.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/01/DSCN3691.jpg" rel="lightbox[54079]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/01/DSCN3691-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/01/DSCN4186.jpg" rel="lightbox[54079]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/01/DSCN4186-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/01/DSCN4178.jpg" rel="lightbox[54079]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2012/01/DSCN4178-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Allerlei Anstiftung und Aufruhr auch im <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/">Artarium-Blog</a> &#8211; Perlentaucher-Texte und Denk-Anstöße <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/">hier im Nachtfahrt-Blog.</a> Prost Neuros&#8217;!</strong></p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Ein Salzburger Adventsingen 2.0 (Perlentaucher XV)]]></title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 21:44:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachtfahrt mit Klaus Kinski als Jesus Christus Erlöser! Aus technischen Gründen hier nur die letzten 2 1/2 Stunden der 4-stündigen Livesendung: Zur Weihnachtszeit, zum Winterschlaf und &#8211; zum Wohlsein! &#8211; zünden wir wieder mal alles an, was nicht niet und nagelfest oder bei drei auf dem Baum ist. Wobei, in der vierten Extrastunde können wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachtfahrt mit Klaus Kinski als Jesus Christus Erlöser!</strong><strong> Aus technischen Gründen hier nur die letzten 2 1/2 Stunden der 4-stündigen Livesendung:</strong></p>
<p><strong>Zur Weihnachtszeit, zum Winterschlaf und &#8211; zum Wohlsein! &#8211; zünden wir wieder mal alles  an, was nicht niet und nagelfest oder bei drei auf dem Baum ist. Wobei,  in der vierten Extrastunde können wir denselben eigentlich auch noch  abfackeln, zur Feier unseres etwas anderen Adventsingens! Und nachdem  uns im letzten Jahr das <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2010/12/11/ein-salzburger-adventsingen/">vorweihnachtliche “Werkzertrümmern”</a> von Uwe Dicks “<a href="http://www.asku-presse.de/verlagsprogramm/11.html">Der Öd</a>” seitens seines Verlegers vorgehalten und verboten wurde, werden wir diesmal in bekannter Ermangelung wirklich subversiver <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UJuy8ZXVnig&amp;feature=related">Waggerl-Weihnachtsdichtung</a> einen anderen großen Rabiator der Vortragskunst zu Wort kommen lassen, nämlich den legendär genialen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Kinski">Klaus Kinski</a> in seiner ultimativen Liebestragödie als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Christus_Erl%C3%B6ser">Jesus Christus Erlöser. </a></strong></p>
<p>Das alles noch auf mehreren Metaebenen gut verrühren: Im <strong>20. Todesjahr von Klaus Kinski</strong> zum <strong>Geburtstag von </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Heinrich_Waggerl"><strong>Karl Heinrich Wagger</strong>l</a> ein <strong>Adventsingen</strong> veranstalten, das den Sarkasmus des <strong>jüngst verstorbenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Kreisler">Georg Kreisler</a></strong> mit dem Wortwitz des <strong>heuer 50 gewordenen </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Astor"><strong>Willy Astor</strong></a> in Beziehung zu einander und – zu uns bringt: Die <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2010/04/29/kunnst/"><strong>Kunnst</strong></a> dabei ist ebenso einfach wie verrückt: Man nehme das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0nTmT6MCW0c&amp;feature=related"><strong>Salzburger</strong></a> – oder irgend ein anderes – <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0nTmT6MCW0c&amp;feature=related"><strong>Adventsingen</strong></a> mit seinen bekannten Elementen, schüttle es gut durch und verleibe es sich als Trägersubstanz für eine eigene, <strong>subjektive Selbstaussage</strong> ein. Die <strong>Weihnachtsgeschichte</strong> wird also erzählt, zumeist in mehr oder weniger freier Anlehnung an das entsprechende <strong>Evangelium</strong>, es geht dabei um die Geburt <strong>eines gewissen Juden namens Jesus</strong> in der römischen Provinz Judäa vor ungefähr 2000 Jahren. Dessen <strong>Lebensgeschichte</strong> hat ja dann in weiterer Folge – via <strong>kirchengeschichtlicher Interpretation</strong> und <strong>metaphysischer Christifizierung</strong> – die gesamte <strong>abendländische Kultur</strong> über Jahrhunderte mitgeprägt. In verschiedenen, zumeist brutal unterdrückten <strong>Gegenbewegungen</strong> wurde aber immer wieder versucht, sich diesen <strong>Jesus in anderer Gestalt</strong> anzueignen, als einfachen <strong>Menschen</strong>, als <strong>Philosophen</strong>, als <strong>Sozialrevolutionär</strong>, ihn der Macht und Interpretationshoheit der Kirche(n) wieder zu entreißen. Diese <strong>historisch überhöhte Person</strong> somit selbstbestimmt zur <strong>Projektionsfläche für die eigene Befindlichkeit im Getriebe der Weltherrschaftspolitik</strong> zu machen. Warum also nicht <a href="http://www.kinski.de/"><strong>Klaus Kinski</strong></a> seine eigenwillig widerständige <strong>Interpretation des anarchischen Rebellen und prototypischen Selbst-Erlösers im Geiste der 68er Bewegung</strong> erneut erzählen lassen? (<a href="http://www.youtube.com/results?search_query=klaus+kinski+jesus&amp;oq=klaus+kinski+jesus&amp;aq=f&amp;aqi=g10&amp;aql=&amp;gs_sm=e&amp;gs_upl=2076l8328l0l9583l18l18l0l9l9l0l259l1662l0.7.2l9l0"><strong>Videovorgeschmack hier</strong></a>)</p>
<p>Genau so gehen wir mit den anderen <strong>Bestandteilen</strong> des Andventsingens um, mit <strong>Volksmusik</strong>, <strong>Ablauf des Abends</strong>, <strong>Bühnenbild</strong>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v7-5ofqkyes&amp;feature=related"><strong>Andachtsjodler</strong></a> und weihrauchschwangerer <strong>Atmosphäre</strong>. <strong>Ha!</strong> Das <strong>Radiofabrik-Studio</strong> wird zum <strong>Festspielhau</strong>s und das <strong>Warten aufs Kommen</strong> zur universellen Metapher… In diesem Sinne – freut euch mit uns aufs <strong>Kommen der Herren</strong> Christopher Schmall und Norbert K.Hund – sowie <strong>vier Stunden</strong> abgründig vertrackter <strong>Unterhaltung mit unüblicher Musik, subversiven Textbeiträgen und einigermaßen abwegigen Assoziationen</strong>. Überraschende Wendungen und spontane Verwirrungen <strong>inmitten sich organisch entfaltender Soundschmankerl</strong> – und womöglich sogar noch <strong>Live-Video-Aufnahmen</strong> als Pilot-Projekt für ein <strong>Perlentaucher-Nachtfahrt-TV auf <a href="http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoersturz-2-video-killed-the-radio-star.html">FS1 – Freies Fernsehen Salzburg?</a> Ihr Kinderlein kommet, o Tannenbaum</strong> und – <strong>wir sind ein geiles Institut</strong>. Ja, natürlich – <strong>Artarium</strong> sagt der Hausverstand – <strong><a href="http://radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/artarium-das-salzburg-syndrom.html">gut zu hören!</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/12/DSCN3886.jpg" rel="lightbox[53102]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/12/DSCN3886-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/12/DSCN3825.jpg" rel="lightbox[53102]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/12/DSCN3825-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/12/DSCN8728a.jpg" rel="lightbox[53102]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/12/DSCN8728a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/12/DSCN2478.jpg" rel="lightbox[53102]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/12/DSCN2478-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong> </strong></p>
<p><strong>Diese Nachfahrt gräbt sich in die Schädeldecke des Advent- und Weihnachts-Wahnsinns</strong>, streut ein paar <strong>radikale und systemkritische Fluchtgedanken</strong> hinein, rührt die grauen Zellen um und <strong>malt die Welt bunt an</strong>… Wir, <strong><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100001776300673&amp;ref=ts">Emo Cremissimo</a> und <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=100000317480594&amp;ref=tn_tnmn">Muso Chocolat</a></strong>, vergeuden keine Zeit, sondern laufen der Nacht entgegen und schütteln unsere Musikbibliotheken so lange bis die <strong>Playlist in sich stimmig ist</strong> und unsere Aussagen kräftig stützt. Dazu zerfleddern wir zahlreiche  Bücher und wählen nur jene Texte aus, die sich auf uns und die Sendung  reimen! <strong>KUNNST?</strong></p>
<p><strong>Das Warten auf das Kommen</strong>… Advent… <strong>Auf was warten wir eigentlich?</strong> Auf die <strong>Geburt eines “Messias”, eines “Erlösers”?</strong> Auf den nächsten Lohn? Die freien Tage, das Festessen zu Weihnachten?  Auf das, dass die ganze Familie wenigstens einen Abend zusammen sitzt? <strong>Auf die Geschenke und die geheuchelte Freude?</strong> Manche warten sicherlich auf Jesus Christus und sind dann enttäuscht und aufgebracht wenn <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Christus_Erl%C3%B6ser">Klaus Kinski</a> seine eigene Interpretation</strong> von ihm anbietet. Ich warte auf den nächsten Wartesaal, wenn ich mit dem Zug fahre. <strong>Ich warte auf die nächste Reise und die nächste Ankunft</strong>.  Auf  Menschen, die mir vielleicht begegnen werden, auf Gedichte die ich  vielleicht nie schreiben werde… Ich warte genauso wie jeder andere  wartet… Ich weiß nicht wirklich auf was… <strong>Vielleicht… auf mich selbst?</strong></p>
<p>Das ist <strong>die stille Anarchie des Lebens…</strong> die letzte Anarchie unserer Zeit… Denn das Warten auf etwas oder jemand ist <strong>keinen Regeln unterworfen</strong>… Man tut es einfach ohne darüber nachzudenken… <strong>Advent ist also überall!</strong> Und diese “stille” Zeit ist eine der lautesten Zeiten im ganzen Jahr! <strong>Das Geschäft boumt</strong>, die Leute rennen <strong>mechanisch von Geschäft zu Geschäft</strong> um Weihnachtsgeschenke zu besorgen, Betrunkene fallen gröhlend durch die Stadt und <strong>die Mächtigen reiben sich die Hände</strong> und<a href="http://www.google.at/imgres?q=dagobert+duck+geld&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;tbs=isz:m&amp;tbm=isch&amp;tbnid=PE_VUvWVm4CGCM:&amp;imgrefurl=http://www.savoy-truffle.de/zippo/donaldpics.html&amp;docid=sAgas8qRdbAUmM&amp;imgurl=http://www.savoy-truffle.de/zippo/donald/kapitalisten.jpg&amp;w=680&amp;h=508&amp;ei=1l3dTqm2Ouz34QSs3ryRBw&amp;zoom=1&amp;iact=hc&amp;vpx=196&amp;vpy=286&amp;dur=2072&amp;hovh=194&amp;hovw=260&amp;tx=149&amp;ty=110&amp;sig=109250990999464407241&amp;page=1&amp;tbnh=160&amp;tbnw=214&amp;start=0&amp;ndsp=12&amp;ved=1t:429,r:6,s:0&amp;biw=1332&amp;bih=603"> baden im Geld!</a> <strong>Ein guter Grund auf bessere Zeiten zu warten…</strong></p>
<p><strong><strong>Alle Textbeiträge von unserem <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/">Nachtfahrt-Perlentaucher-Blog</a>: Der <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/ein-salzburger-adventsingen-norbert/">Artikel vom Norbert</a> (oben) und der vollständige <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/ein-adventsingen-2-0-chriss/">Artikel vom Chriss</a> (unten). Besucht uns dort &#8211; wir freuen uns über euer Feedback! Weitere Informationen zum &#8220;etwas anderen Kunnst-Biotop&#8221; gibts auch im <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/">Artarium-Blog</a>. Frohe Festtage <img src='http://cba.fro.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong><br />
</strong></p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Emotional Overdose (Perlentaucher XIV)]]></title>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 13:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Allen Ginsberg]]></category>
		<category><![CDATA[antidepressiv]]></category>
		<category><![CDATA[Emo Entblah]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Hermann Hesse]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Overdose]]></category>
		<category><![CDATA[Patti Smith]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Psyche]]></category>

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		<description><![CDATA[Norbert K.Hund &#38; Christopher Schmall wühlen herzhaft abgründig in der alten Schachtel für allgemein nicht anerkannte Emotionen. Weltschmerz, Verzweiflung, Überdruss – alles was uns abtörnt, ängstigt, gefährdet und runter zieht, was uns verstimmt und verärgert, uns Anlass zu laut schweigendem Schreien oder blind wütendem Zerstörungszorn bietet. Das allerdings im ästhetischem Ambiente der zwei Perlentaucher und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Norbert K.Hund &amp; Christopher Schmall wühlen herzhaft  abgründig in der alten Schachtel für allgemein nicht anerkannte  Emotionen. Weltschmerz, Verzweiflung, Überdruss – alles was uns abtörnt,  ängstigt, gefährdet und runter zieht, was uns verstimmt und verärgert,  uns Anlass zu laut schweigendem Schreien oder blind wütendem  Zerstörungszorn bietet. Das allerdings im ästhetischem Ambiente der zwei  Perlentaucher und Sternenpflücker, die mit dieser Ermutigung zum  Erlebendürfen und Überlebenkönnen von wirklich allen, also auch den  schattigsten Empfindungen, zu einer Weltrevolution der Liebe anstiften.</strong></p>
<p>Als Kontrapunkt zum vorab stattfindenden Festmahl der  Radiofabrik packen wir <strong>gefühlsgrenzwertiges wie emotional  überforderndes Musik- und Stimmungsmaterial</strong> aus. Speziell die Untiefen  des Norbert’schen Lebensarchivs wollen – passend zu einer beginnenden  oder bevorstehenden Herbstdepression – wieder einmal einen <strong>Soundtrack  zur Sinnkrise</strong> hervor rülpsen und euch den passenden <strong>Wandbehang zum  Weltschmerz</strong> in die Existenz montieren. <strong>Existenzialismus ist  Extrembergsteigen im eigenen Inneren</strong>, ist Fährten- und Gefährtensuche  trotz aller Gefahr, ist Abenteuer, Grenzerfahrung und Lebendigkeit im  Hier und Jetzt.<a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/emotional-overdose-norbert/"><strong> </strong></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/emotional-overdose-norbert/"><strong>Norbert:</strong></a> Es war auch einfach wieder mal <strong>notwendig</strong> nach all dem Inbetweenigen, Inklusiven und Integrativen der letzten Sendungen, das gute alte <strong>Grundbedürfnis</strong> nach dem Abfeiern des Abgrunds und dem Zelebrieren der Zerrüttung  auszuleben. Erstaunlicherweise dient es ja der melancholischen oder  schwermütigen und zur Depression neigenden Seele <strong>als Ritual der Reinigung und Selbstheilung</strong>, sich im Singen von Einsamkeits- und Verlassenheitsliedern zu versenken. Dieser in Salzburg leider weitgehend ausgeblendeten <strong>Kärntner Katharsis</strong> wollen wir diesmal zur Geltung verhelfen – und mit ihr all den gering  geschätzten, verachteten und unerwünschten Gefühlen, die ja ebenso <strong>Teil unseres Lebens</strong> sind wie seine sonnigen Seiten.<a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/emotional-overdoze-chriss/"><strong> </strong></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/emotional-overdoze-chriss/"><strong>Chriss:</strong></a><em> “Digging in the dirt. Stay with me, I need support. I’m digging in  the dirt to find the paces I got hurt. Open up the places I got hurt…” –  Peter Gabriel.</em> Man muss sich seinen <strong>Abgründen stellen</strong>, den Dingen, die einen verunsichern, einem Angst machen und die Luft nehmen. Man muss in die Dunkelheit gehen, hinab in den <strong>Orkus seiner Gefühle und dann ist man allein</strong>. <strong>Allein mit sich selbst</strong> und jenen Schatten, die man so gut versuchte zu verdrängen. Man muss  ihnen ins Gesicht blicken um zu sehen, zu verstehen und weiter zu  machen, <strong>Stärke und neue Kraft zu schöpfen</strong>. Das schafft  man allerdings nur, wenn man in den Spiegel der unverklärten Wahrheit  blickt. Nur so und nicht anders. Und schon gar <strong>nicht durch irgendwelche Medikamente, “Seelenklempner” oder Beichtabnahmen.<a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2011/11/06/emotional-overdose-nachtfahrt/"> </a></strong></p>
<p><strong><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2011/11/06/emotional-overdose-nachtfahrt/">Artarium Blog:</a> </strong>Wenn euch das jetzt aber <strong>zu abgründig</strong>, <strong>zu anstrengend</strong> und vor allem <strong>zu unchillig</strong> erscheint, dann gehts bitte wo anders hin, <strong>rauchts euch doch</strong> mit eurem zigsten Selbstschmäh von unverwundbarer Übercoolheit <strong>ein</strong> <strong>oder</strong> <strong>saufts euch</strong> in jeder beliebigen Bumsbar in der Stadt mit schwitzschmierigem Smalltalk <strong>zua!</strong> Wenn ihr aber zum <a href="http://www.overdose.at/"><strong>Overdose</strong></a> <strong>unterwegs</strong> seids oder allein daheim, arbeitend, mit Freunden, im Bett, gelangweilt,<strong> </strong> vom Automatensex angeödet, <strong>aber noch neugierig</strong> – dann hörts uns zu und kommts mit auf eins der allerletzten Abenteuer – <strong>sich selbst sein!</strong> Wegschmeißen könnts euch ja dann nachher eh immer noch!</p>
<p>Wollen wir als Motto dieser Nacht also am besten den Schluss von <strong>Peter Gabriels Songtext</strong> zu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZDNr0NPFQWw"><strong>Darkness</strong></a> wählen, der trefflich den <strong>Augenblick der Auflösung tiefster Angst</strong> beschreibt:</p>
<p><strong>When I allow it to be</strong><br />
<strong>It has no control over me</strong><br />
<strong>I own my fear</strong><br />
<strong>So it doesn’t own me</strong></p>
<p><strong>Walking through the undergrowth</strong><br />
<strong>To the house in the woods</strong><br />
<strong>The deeper I go, the darker it gets</strong><br />
<strong>I peer through the window</strong><br />
<strong>Knock at the door</strong><br />
<strong>And the monster I was so afraid of</strong><br />
<strong>Lies curled up on the floor</strong><br />
<strong>Is curled up on the floor just like a baby boy</strong><br />
<strong>I cry until I laugh</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/11/StadtLandArt-117.jpg" rel="lightbox[51925]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/11/StadtLandArt-117-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/11/Norbert-K049.jpg" rel="lightbox[51925]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/11/Norbert-K049-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a></p>
<p><strong>Es gibt ein glückliches Leben im Drama. Und &#8211; du bist nicht allein</strong>. <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/"><strong>Perlentaucher!</strong></a></p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Poesie und Engagement (Perlentaucher XIII)]]></title>
		<link>http://cba.fro.at/50745</link>
		<comments>http://cba.fro.at/50745#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 13:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA["Konstantin Wecker"]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Lesungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[psychedelic]]></category>
		<category><![CDATA[Rio Reiser]]></category>
		<category><![CDATA[Spätkapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Studiogespräch]]></category>
		<category><![CDATA[the who the what the yeah]]></category>
		<category><![CDATA[unplugged]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Suche nach der Vereinbarung von Poesie und Engagement. Thomas Oberender – geschiedener Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele – beschrieb mit diesen zwei, anfangs kontrovers erscheinen wollenden Worten, das Album “Nervöse Welt” der Wiener Band “the who the what the yeah”… Rio Reiser… Ton, Steine, Scherben… Postkapitalistisches Lebensgefühl… eine junge Generation die sich sehr eigen engagiert… – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Suche nach der Vereinbarung von Poesie und  Engagement. Thomas Oberender – geschiedener Schauspieldirektor der  Salzburger Festspiele – beschrieb mit diesen zwei, anfangs kontrovers  erscheinen wollenden Worten, das Album “Nervöse Welt” der Wiener Band <a href="http://www.twtwty.com/">“the who the what the yeah”</a>… </strong><strong>Rio Reiser</strong><strong>… <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ton_Steine_Scherben">Ton, Steine, Scherben</a>…  Postkapitalistisches Lebensgefühl… eine junge Generation die sich sehr  eigen engagiert… – Und das wissen wir, Norbert K Hund und Christopher  Schmall, die zwei Perlentaucher und Sternpflücker vom Dienst auch.  Engagement und Poesie. Eine interessante Verbindung…</strong></p>
<p><em><strong>The Who?</strong></em></p>
<p><strong>Aber wer sind eigentlich “the who the what the yeah”?</strong> Ja, eine Band aus Wien! Doch warum haben wir uns schon so oft mit ihnen beschäftigt? (<a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2011/05/02/der-skaverda-effekt/">Der Skaverda Effekt</a>, <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2011/06/07/nervose-welt-das-ganze-album/">Nervöse Welt- das ganze Album</a>, <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2011/08/25/das-salzburg-syndrom/">Das Salzburg Syndrom</a>…  nur um mal die markantesten Sendungen zu nennen). “The who the what the  yeah” haben etwas geschaft, vor dem viele andere Bands zurückschrecken,  resignieren, schweigen – mit dem sie sich schlichtweg nicht befassen.  Und genau das ist der Punkt! <strong>“The who the what the yeah”</strong> sprechen, nein, <strong>schreien die Wahrheit in die Welt hinaus</strong> und haben das <strong>Gedankengut von </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rio_Reiser"><strong>Rio Reiser</strong></a> aufgegriffen, für sich selber <strong>weiterentwickelt und so verdichtet</strong>, dass das Album <a href="http://www.konkord.org/konkord052/">“Nervöse Welt”</a> <strong>eigentlich als Manifest gelesen werden kann…</strong> So da habt ihrs! Selbst schuld! Ihr mit eurem System, das unsicher  macht, einengt und verbraucht! Die Maus hatte also doch Recht… Tanzen  wenn einem etwas gefällt… <strong>am Ende bleiben tausend offene Fragen, die sich wie von selbst stellen…</strong></p>
<p><em><strong>The What?</strong></em></p>
<p><strong>Fragen die wohl oft gar keine Antwort haben oder haben wollen.</strong> Fragen die einfach Fragen sind, damit wir nachdenken, so lange bis wir einsehen, dass es <strong>nicht auf die Antwort ankommt, sondern auf die Gedanken die wir uns machen</strong>… die ganzen kleinen Schritte… denn wir sind ja eigentlich alle <strong>nur Maulwürfe, die am Zuckerberg des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konsumismus">Konsumismus</a> graben…</strong> Wir müssen’s nur noch einsehen! Und dann werden wir dieses System zum  Kippen bringen… Und genau das ist es! Poesie und Engagement. <strong>Sich für etwas das einen selbst betrifft und berührt</strong>, verletzt und beunruhigt, angreift und betrifft <strong>einsetzten mit Sätzen und Bildern.</strong> Mit Worten, Musik, Farben, mit allem was die Fantasie zu bieten hat. Das ist Poesie! <strong>Poesie die aus dem Leben kommt und den Leuten etwas sagt.</strong> Schon beim bloßen Ansehen und Erkennen der einzelnen Worte…</p>
<p><em><strong>The Yeah!</strong></em></p>
<p>Also liebe Mitorgler und Zerrinnenden,  lasst uns dieses System von Macht, Hierarchie, Geld, Ansehen und  nazi-katholischem Kreuzweh endgültig zum Einsturz bringen! Lasst die  Gitarren plärren, die Orgeln den Weltuntergang verkünden und vor allem: <strong>Lasst uns endlich etwas tun!</strong> Schlafen können wir später immer noch lange genug! Jetzt müssen wir aufstehen, die Stimme erheben und uns <strong>wehren gegen diese Unterdrückung!</strong> Jedoch… wenn ihr nicht von alleine wollt, ich kann euch nicht zwingen, ich kann euch nur vor Augen führen, <strong>warum ICH mich wehre und mir nicht länger den Mund verbieten lasse…</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/10/DSCN0176.jpg" rel="lightbox[50745]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/10/DSCN0176-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/10/CIMG7597.jpg" rel="lightbox[50745]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/10/CIMG7597-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/poesie-und-engagement-chriss/">Artikel von Christopher Schmall</a> &#8211; <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/">Nachtfahrt Perlentaucher Blog</a>.</strong></p>
<p>&#8230;&#8230;.</p>
<p><strong>Eine Synthese</strong> aus Radiosendung und Livekonzert, Gespräch und Musik, Dichtkunst und Politik. Und <strong>angewandtes Perlentauchen</strong> <strong>zwischen Parolen und Poesie,</strong> <strong>überraschend, unorthodox und unvorhersehbar:</strong></p>
<p>Es gibt, ähnlich wie bei einem plötzlichen <strong>Aha-Erlebnis durch Schmunzeln</strong> über sich selbst oder durch Lachen über einen gelungenen Witz, eine Art <strong>Impuls zum Aufstehen und sich Einmischen</strong>, zum nicht mehr hinnehmen Wollen der bestehenden Welt, zum Gestalten der Gegenwart und <strong>zum Verändern der Verhältnisse</strong>, einen Impuls also, der <strong>durch das gleichzeitige Wahrnehmen von Vollkommenheit und Zerstörung</strong> ausgelöst wird. Oder sagen wir durch das Einfühlen in das Leiden (auch das eigene!) an der <strong>Unfertigkeit, Ungerechtigkeit, Unvollkommenheit menschlicher Gemeinschaft</strong> – und die gleichzeitig vorhandene <strong>Phantasie, Sehnsucht, Vorstellung einer Lebenswirklichkeit, in der sich Alltag und Realität mit Gefühl und Bedürfnis deckt</strong>.  Oder zumindest mehr in Einklang und Übereinstimmung zu bringen wäre,  als dies in bisheriger leidvoller Entbehrung erfahren wird. <strong>Phantasie und Realität? Poesie und Engagement!</strong></p>
<p>Ein gelungenes Beispiel poetischen Engagements ist der rassismus-ironische <a href="http://www.facebook.com/#%21/pages/Smir-Fink/149115945154886"><strong>Smir Fink</strong></a>, hier neben dem Eingang zur <strong>Salzburger Synagoge</strong>. Ein jüdischer Witz unterwandert humorverwandelnd die<strong> x-te Metaebene postmoderner Zitatensammlung</strong> und entzieht sich so der Verhaftung ins <strong>Normative der Hierarchien. Chapeau!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/10/DSCN3404.jpg" rel="lightbox[50745]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/10/DSCN3404-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/10/DSCN3423.jpg" rel="lightbox[50745]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/10/DSCN3423-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><strong>Aus dem <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/poesie-und-engagement-norbert/">Artikel von Norbert K.Hund</a> &#8211; <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/">Nachtfahrt Perlentaucher Blog</a>.</strong></p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Female. Feel male. (Perlentaucher XII)]]></title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 15:53:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bisexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Emo Entblah]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Love me Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Musik/Text Dramaturgie]]></category>
		<category><![CDATA[Orgel]]></category>
		<category><![CDATA[Role Models]]></category>
		<category><![CDATA[Spoken Word]]></category>
		<category><![CDATA[Textart]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir folgen der Fährte interessanter Frauenstimmen in die gar nicht so leicht erfassbare Zone zwischen Pose und Profil ihrer sexuellen Selbstdarstellung. Als Gegenpol auch ein paar männliche Interpreten, die uns atmosphärisch etwas in Richtung gelungener Integration – oder besser Inklusion ihrer andersgeschlechtlichen Persönlichkeitsanteile – zu vermitteln vermögen. Selbstbewusste Identitäten jenseits von Anpassung und Abspaltung also… [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wir folgen der Fährte interessanter Frauenstimmen in die gar  nicht so leicht erfassbare Zone zwischen Pose und Profil ihrer sexuellen  Selbstdarstellung. Als Gegenpol auch ein paar männliche Interpreten,  die uns atmosphärisch etwas in Richtung gelungener Integration – oder  besser Inklusion ihrer andersgeschlechtlichen Persönlichkeitsanteile –  zu vermitteln vermögen. Selbstbewusste Identitäten jenseits von  Anpassung und Abspaltung also…</strong></p>
<p>Emanzipation, Gender Mainstreaming, Role Models, Identitätskrisen und die leidige sexuelle Orientierung, <strong>allüberall umfuchteln uns</strong> eigentlich schon ziemlich heftige <strong>Karikaturen von Verhaltensweisen</strong>, die sich dabei aber leider auch viel zu ernst nehmen. Wo sind eigentlich <strong>die entspannten Identität_innen</strong> geblieben?</p>
<p>Also machen wir uns auf die Suche nach jenen gelungenen Musikdarbietungen, in welchen etwas vom friedlichen <strong>Miteinander des Männlichen und Weiblichen</strong> zu spüren ist. Oder in welchen eine konstruktive <strong>Auseinandersetzung mit dem Anderen wie auch dem Eigenen in sich selbst</strong> ausgetragen wird – und somit auch mit der umgebenden <strong>Gesellschaft</strong> und ihren <strong>merkwürdigen Konventionen</strong>. Denn wie bemerkte schon <strong>der kleine Prinz</strong> gar vortrefflich: <em><strong>“Les grandes personnes sont décidément très, très bizarres.”</strong></em></p>
<p>Damit die <strong>Untersuchung</strong> auch der eigenen Abgründe nicht vollständig <strong>im Spontanchaos</strong> beliebig wechselnder Perspektiven versinkt, haben wir den <strong>3 Stunden Programm</strong> eine gewisse <strong>Struktur</strong> verpasst: Wir bewegen uns also von <strong>Ideal und Pose</strong> über <strong>Irritation und Protest</strong> zu <strong>Inklusion und Perspektive</strong>. Mehr wird nicht verraten!</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/09/DSCN0778.jpg" rel="lightbox[49547]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/09/DSCN0778-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/09/DSCN0750.jpg" rel="lightbox[49547]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/09/DSCN0750-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Unsere persönlichen <strong>Gedanken zur Annäherung an dieses Thema</strong> könnt ihr gern wieder im <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/"><strong>Nachtfahrt-Perlentaucher-Blog</strong></a> lesen – und zwar wie gehabt aus der <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/uncategorized/female-feel-male-chriss/"><strong>Sicht vom Chriss</strong></a> und aus der <strong><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/female-feel-male-norbert-1-0/">Sicht vom Norbert</a> – ein Salzburger Synoptikum sozusagen.</strong></p>
<p>Eine genaue <strong>Auflistung aller</strong> in der Sendung gespielten <strong>Musiktitel und Spoken-Word Beiträge</strong> wird wie immer auf <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/playlist-credits/"><strong>Playlist-Text-Credits</strong></a> veröffentlicht.</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Inzwischen Unterwegs (Perlentaucher XI)]]></title>
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		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 15:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Emo Entblah]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Trakl]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[KREATIVITÄT]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung; Studiogespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik/Text Dramaturgie]]></category>
		<category><![CDATA[psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachtfahrt im Zeichen beständigen Wandels oder – sind wir nicht alle andauernd irgendwie unterwegs? Von hier nach dort, von damals nach dann, von mir zu dir und wieder zurück? Also immer im Fluss immerwährender Veränderung, auf einer Reise zum eigentlich Eigenen – zwischen – und… (-&#62; zum Sendungstext vom Norbert) Jede Reise birgt Überraschungen: eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachtfahrt im Zeichen beständigen Wandels oder – sind wir nicht alle  andauernd irgendwie unterwegs? Von hier nach dort, von damals nach dann,  von mir zu dir und wieder zurück? Also immer im Fluss immerwährender  Veränderung, auf einer Reise zum eigentlich Eigenen – zwischen – und… (-&gt; zum <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/inzwischen-unterwegs/">Sendungstext vom Norbert</a>)<br />
</strong></p>
<p><strong>Jede Reise birgt Überraschungen: eine Herausforderung, einen  plötzlichen Umweg, neue Freunde und Bekanntschaften… vielleicht sogar  ein ganz neues Reiseziel. Jede Reise fängt irgendwo an… aber endet sie  auch irgendwo? Oder ist der Weg das eigentliche Ziel oder kommt man  dorthin, wo man ursprünglich begonnen hat?  (-&gt; zum <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/sendung/inzwischen-unterwegs-2/">Sendungstext vom Chriss</a>)</strong></p>
<p><strong>Chriss:</strong> Das Leben auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Offbeat">Offbeat</a>…  immer im Wandel… immer unterwegs… immer dazwischen… jetzt &#8211; dann… heute-  morgen… da &#8211; dort… wir schweben eigentlich immer im Raum, der sich auch  immer verändert… wir sind immer gleichzeitig… ambivalent… Gefühle,  Träume, Ideen, Werte, Ideale, Worte… alles nur ein Gerüst um uns auf  unserem Weg zu begleiten…</p>
<p><strong>Norbert: </strong>Wollen wir uns also den <strong>dazu gehörigen Schuh</strong> an- oder wieder ausziehen, wenn wir da so im Fluss des Lebens sitzen und eine <strong>wohl verdiente Pause</strong> einlegen? Werden einfach mal sehen, wen wir da so antreffen und <strong>worüber dann die Rede sein wird</strong>. Die Musik- und Textauswahl, soviel sei jedenfalls verraten, wird nach der Sendung hier im <strong><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/playlist-credits/">Playlist Text Credits</a> </strong>Archiv dokumentiert.</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/08/Norberts-Geschichten063.jpg" rel="lightbox[48756]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/08/Norberts-Geschichten063-213x300.jpg" alt="" width="213" height="300" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/08/forest-walk3.jpg" rel="lightbox[48756]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/files/2011/08/forest-walk3-181x300.jpg" alt="" width="181" height="300" /> </a></p>
<p><strong>Unser neuer <a href="http://blog.radiofabrik.at/nachtfahrt/">Nachtfahrt Perlentaucher Blog</a> zum Nachlesen, Stöbern und Verweilen&#8230;</strong></p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Schulschluss Speak Your Mind (Perlentaucher X)]]></title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 12:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[artarium]]></category>
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		<category><![CDATA[Emotionale Authentizität]]></category>
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		<category><![CDATA[Perspektiven]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Soundperformance]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Perlentaucher Nachtfahrt über Sinn und Unsinn von Schule, so wie wir sie kennen. Open Mike für leidende Lernende, ausgewählte Texte von Schüler_innen und mitgehangenen Mitgefangenen sowie allerlei systemkritische Gedanken, Gefühle und Gespräche. Pünktlich zur Urteilsverkündung – pardon, Zeugnisverteilung – leisten wir unseren Beitrag zum Überleben im Widerstand. Gemeinsam mit unseren Studiogästen feiern wir – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Perlentaucher Nachtfahrt über Sinn und Unsinn von Schule, so wie wir sie kennen.  Open Mike für leidende Lernende, ausgewählte Texte von Schüler_innen und  mitgehangenen Mitgefangenen sowie allerlei</strong><strong> systemkritische Gedanken, Gefühle und Gespräche. Pünktlich zur  Urteilsverkündung – pardon, Zeugnisverteilung – leisten wir unseren  Beitrag zum Überleben im Widerstand. Gemeinsam mit unseren Studiogästen  feiern wir – immerhin – das Ende dieses Schuljahres – und stiften zur  Veränderung an.</strong></p>
<p>Schule als eine (a)soziale Selektionseinrichtung, als gruppendynamisches Terroristencamp pseudonormaler Mehrheiten, als <strong>Konkurrenz- und Leistungszuchtanstalt</strong>, als Produktionsstätte angepasster Jasager und Bravmitbeter und auch _innen. <strong>Erschreckender Alltag oder doch nur hysterische Phantasie?</strong> &#8211; Der Schweizer Kinderarzt und Erziehungsexperte <a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,728539,00.html"><strong>Remo Largo</strong></a> fordert für eine <strong>gerechte Schule</strong> – also eine auf den Bedürfnissen aller darin Lernenden aufbauende und somit auch eine wirkliche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_%28P%C3%A4dagogik%29"><strong>Inklusion</strong></a> von Kindern mit speziellen Bedürfnissen ermöglichende Schule – drei unabdingbare Voraussetzungen:</p>
<p><strong>1)</strong> Alle Schüler_innen müssen sich <strong>in der Schule wohl fühlen</strong>. Das ist eine Arbeit, die von der Schule (Lehrpersonal und Verwaltung) zu leisten ist.</p>
<p><strong>2)</strong> Alle Schüler_innen müssen <strong>von den Mitschüler_innen akzeptiert werden</strong>. Auch dieser Zustand ist von der Schule (siehe oben) sicher zu stellen.</p>
<p><strong>3) Kein Schüler und keine Schülerin darf über Leistung ausgegrenzt werden</strong>. Also muss das uns vertraute System der Leistungsfeststellung auch abgeschafft werden.</p>
<p>Es genügt fürs Erste, diese ebenso radikalen wie richtigen Anforderungen an eine <strong>menschenwürdige Schule</strong> mit der eigenen erlebten Situation zu vergleichen, um entsetzt festzustellen, was weithin im Argen liegt. Dass Schule <strong>von Obrigkeiten gedacht</strong> wird und ihre Lerninhalte als <strong>fremdbestimmte Ziele</strong> über die “Insassen” verfügt sind.</p>
<p>Dies sind so die Beobachtungen des diensthabenden Erwachsenen. Natürlich werden wir im Rahmen unserer <strong>themenassozitiven Musikreise</strong> ganz unmittelbar über <strong>individuelle Befindlichkeiten</strong> sprechen. Schule ist naturgemäß Teil eines <strong>gesellschaftlichen Systems</strong> und als Schnittstelle zwischen Familie und Staat in ihrer heutigen Form  durchaus beabsichtigt. Wie wirkt sich das aber auf meine <strong>eigenen Bedürfnisse und Gefühle</strong> – also mein Leben aus? Wie verträgt sich die passive Abhängigkeit, die Schule erzeugt, mit meinem <strong>eigeninitiativen Lebensentwurf</strong>? Wo bleiben die offenen Zwischenräume für meine Phantasien und Wünsche? <strong>Wir gönnen uns da zumindest eine Warumfrage…</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/07/Nikon-Experiments-03-050.jpg" rel="lightbox[47788]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/07/Nikon-Experiments-03-050-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/07/Denkmal-1-010.jpg" rel="lightbox[47788]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/07/Denkmal-1-010-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p><strong>Stay in tune with our words and music: <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/">Der Artarium Blog</a>.</strong></p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Perlentaucher Liebesnacht (Ausgabe VIII)]]></title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 00:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[emo cremissimo]]></category>
		<category><![CDATA[Emo Entblah]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Authentizität]]></category>
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		<category><![CDATA[nachtfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[psychische Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Spoken Word]]></category>
		<category><![CDATA[verwegene Hoffnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgabe VIII &#8211; Liebeslieder und Existenztexte jenseits von Herz, Schmerz und Verstand. “Liebe – wos is des eigentlich?” Ein bereits weitgehend zudefiniertes Wort ohne Bedeutung – oder ein hoffnungsvoll überschwängertes Minenfeld unseres Unterbewusstseins? Die feinen Herren Museau &#38; Sternenhund umzaubern eine komplizierte Begrifflichkeit zwischen Härte und Zärte. Erstens Entzauberung von Lovesongs als Schmachtballaden und Schmerzschmus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ausgabe VIII &#8211; Liebeslieder und Existenztexte jenseits von Herz, Schmerz und Verstand. “Liebe – wos is des eigentlich?” Ein bereits weitgehend zudefiniertes Wort ohne Bedeutung – oder ein hoffnungsvoll überschwängertes Minenfeld unseres Unterbewusstseins? Die feinen Herren Museau &amp; Sternenhund umzaubern eine komplizierte Begrifflichkeit zwischen Härte und Zärte.</strong></p>
<p><strong>Erstens Entzauberung</strong> von Lovesongs als Schmachtballaden und Schmerzschmus. Den meisten Musikschaffenden gebührt für ihre absolut gatschbirnigen Darbietungen zum Thema ein fester <strong>Musentritt</strong> – das Gefühl postorgasmischer Benommenheit kennen wir eh alle. Phantasie! Hallo?</p>
<p><strong>Zweitens Zusammenschau:</strong> Was haben die Erinnerung an meinen verstorbenen Vater, ein generationsübergreifender Freundeskreis, unsere Arbeit am Alternative Concept-Art-Rock von <a href="http://www.facebook.com/pages/In-Confusion/121172224582491#%21/pages/In-Confusion/121172224582491"><strong>In Confusion</strong></a>, das Ineinanderflechten von Erlebenslyrik und Musikpoesie, eine verzehrende Sehnsucht nach dem Unerreichbaren <strong>und</strong> der gemeinsam gleichzeitig wahrgenommene <strong>Musenkuss</strong> miteinander zu schaffen? <strong>Richtig, Liebe.</strong> Als nie jemals wirklich fassbare, sich jeder Definition entziehende und dabei immer wieder völlig neu beschrieben und besungen werden sollende zwischenmenschlich zielentwickelnde <strong>Prozessdynamik</strong> – am ehesten noch so, wie sie im Beatles-Film <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-1444637107417806305#"><strong>Yellow Submarine</strong></a> atmosphärisch herum geistert…</p>
<p><strong>Drittens Differenzierung</strong> des Paradoxons zwischen den scheinbaren Widersprüchen von Dings und Bums. <strong>Keine Ahnung</strong>, was worauf folgt und wozu führt. Extrem verträgliches <strong>Work in Progress</strong>, wörtlich verdichtet von Christopher Schmall und Norbert K.Hund, mit einem offenen Ende nach Peter Licht unter Mitwirkung von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rt5wQd15qXQ"><strong>Ja, Panik.</strong></a></p>
<p><strong>Versuchen wir die Synthese – </strong>in einer Sprache mit Eigenschaften wie sanftgewaltig, schmetterlingsheftig oder schüchtern-verwegen, belebt von Wesen, die Museau Chocolat und Emo Cremissimo heißen – als freie Herzen und als Sternenhunde zwischen den Zeilen. <strong>Eucalypse Now!</strong> Und schauen, spüren, staunen wir zusammen, was mit den Musikwelten, die wir auf einander los, in einander übergehen und <strong>übereinander herfallen</strong>, sich von einander unterscheiden und zu einander hin finden lassen – so alles passieren kann. Lassen wir uns einfach überraschen – oder, um es mit <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZiGP2LbaQHY">Conor Oberst</a></strong> auf den springendsten aller archimedischen Punkte zu bringen: <strong>“Let’s not shit ourselves – to love and to be loved!&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/05/DSCN0421.jpg" rel="lightbox[45861]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/05/DSCN0421-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/05/DSCN0176.jpg" rel="lightbox[45861]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/05/DSCN0176-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Weitere Nachtfahrt/Perlentaucher Sendungsartikel im <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/">Artarium Blog</a>.</p>
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		<title><![CDATA[Nachtfahrt: Les Coeurs des Vampires (Perlentaucher VII)]]></title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 13:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
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		<description><![CDATA[In dieser Spezialausgabe wollen wir die vielfältigen Aspekte und Assoziationen der Vampir-Metapher aufsuchen – und versuchen, einige davon ihrer stereotypen Klischees zu entkleiden. Wir wollen nämlich endlich wieder einen klaren Mythos, der unseren eigenen Phantasien Raum bietet zum Eintauchen, Nachtschwärmen und Verspieltsein… Ausgehend vom amerikanoid aufgekochten Gruselgenre unzählbarer Filme und Fernsehserien, die einen auf Mode [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dieser Spezialausgabe wollen wir die vielfältigen Aspekte und  Assoziationen der Vampir-Metapher aufsuchen – und versuchen, einige  davon ihrer stereotypen Klischees zu entkleiden. Wir wollen nämlich  endlich wieder einen klaren Mythos, der unseren eigenen Phantasien Raum  bietet zum Eintauchen, Nachtschwärmen und Verspieltsein…</strong></p>
<p>Ausgehend vom amerikanoid aufgekochten Gruselgenre unzählbarer Filme und Fernsehserien, die einen auf Mode und Pose abzielenden <strong>Pseudovampirismus</strong> verbreiten, einigen wir uns zunächst auf die immerhin etwas interessantere <strong>Literaturvorlage</strong> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Interview_mit_einem_Vampir">“Interview mit einem Vampir” </a>-  “Gespräch mit einem Vampir” von Anne Rice, um dergestalt dialogisch mit  unserer eigene Seelenreise zu beginnen. Es gibt nämlich durchaus  künstlerische Arbeiten am Archetyp des Vampirs, die nicht zur Erstarrung  und Verblödung des <strong>Konsumtrottel</strong>s gereichen, sondern sogar zur schöpferischen Weiterentwicklung und Selbstgestaltung des <strong>Lebenshungrigen</strong> einladen.</p>
<p>Wie zum Beispiel auch die von erwähnter Vampirchronik ausgehende Verfilmung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Queen_of_the_Damned">“Queen of the Damned”</a>, in welcher Lestat aus seiner lebensüberdrüssigern Lust an Provokation und Auflehung beschließt, <strong>Frontman einer Rockband</strong> zu werden, welche justament neben seinem Sarg-Schlafgemach zu proben beginnt. Oder andererseits die jüngste schwedische <strong>Themenerweiterun</strong>g <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/So_finster_die_Nacht_%28Film%29#Auszeichnungen">“So finster die Nacht” </a><em>(Låt den rätte komma in) </em>von John Ajvide Lindqvist, 2008 kongenial verfilmt durch Tomas Alfredson – <a href="http://fm4.orf.at/stories/1602605/">die treffliche FM4 Kritik dazu</a>. Hier findet auch die gesamte Vampir-Metaphorik ihren vorläufigen <strong>Höhepunkt an Abstraktion und Verdichtung</strong>: der Archetyp taucht <strong>als 12jähriges Mädchen</strong> in einer Stockholmer Vorstadtsiedlung auf und durchlebt sämtliche  Metaebenen vampirischer Seinszustände in einer zaghaft aufkeimenden  Liebesbeziehung mit einem schüchtern-introvertierten gleichaltrigen  Jungen. <strong>Und das ist purer Sex. </strong>Unmöglich?<strong> Ätsch!</strong></p>
<p>Zu den Gesprächen über diese Filme und ihre jeweiligen Eindrücke gibt es wieder <strong>vertrackt ausgewählte Kongenial-Musik</strong>,  welche die Thematik zum einen atmosphärisch unterstreicht, zum anderen  jedoch ironisierend bricht und querassoziativ erweitert. Eigene <strong>Texte rund um Lebensgier und Verzweiflung</strong> werden dazu ebenfalls live veranstaltet, ein durchgängiger roter Faden dabei die <strong>“Mark will Leben” Performance</strong> vom November 2007 – sozusagen revisited und in den Kontext einer  ignoranten Gesellschaft von untoten Dämmer- und Kümmerlingen gestellt,  dass es ebenso scheppert, wie es täglich weh tut. Mit den besten  Empfehlungen: <strong>“Wir sind ein geiles Institut!”</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/04/DSCN9582.jpg" rel="lightbox[44603]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/04/DSCN9582-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></strong></p>
<p><strong>Aus dem auch darüber hinaus durchaus besuchens- weil lesenswerten <a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/"><strong>Artarium Blog</strong></a><br />
</strong></p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Frühlings Erwachen &#8211; Perlentaucher Nachtfahrt VI]]></title>
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		<pubDate>Sat, 12 Mar 2011 19:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Audiocollage]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Authentizität]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Wedekind]]></category>
		<category><![CDATA[Hörtheater]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendkultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nuran David Calis]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Textart]]></category>

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		<description><![CDATA[Vier Stunden Experimentaldramaturgie zwischen Gegenkultur und Musiktextase zum 4. Artarium-Geburtstag. Eine abgründige Versuchung zum Zwischenleben im einstweiligen Trotzdem – recht frei nach Frank Wedekind und jedenfalls jenseits von Nuran David Calis‘ Umdichtungen – wie etwa dem gleichnamigen Film mit Wilson Gonzales Ochsenknecht! Die etwas andere Betrachtungsweise zum 120. Erscheinungsjahr eines sehr speziellen Skandal-Stücks: “Frühlings Erwachen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vier Stunden Experimentaldramaturgie zwischen Gegenkultur und  Musiktextase zum 4. Artarium-Geburtstag. Eine abgründige Versuchung zum  Zwischenleben im einstweiligen Trotzdem – recht frei nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Wedekind">Frank Wedekind</a> und jedenfalls jenseits von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nuran_David_%C3%87al%C4%B1%C5%9F">Nuran David Calis</a>‘ Umdichtungen – wie etwa dem <a href="http://www.derwesten.de/kultur/fernsehen/Fruehlings-Erwachen-Lebensgefuehl-ohne-Substanz-id2623432.html">gleichnamigen Film</a> mit Wilson Gonzales Ochsenknecht! Die etwas andere Betrachtungsweise  zum 120. Erscheinungsjahr eines sehr speziellen Skandal-Stücks: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlings_Erwachen">“Frühlings Erwachen – Eine Kindertragödie”</a></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/03/DSCN8830.jpg" rel="lightbox[43638]"><img src="http://blog.radiofabrik.at/artarium/files/2011/03/DSCN8830-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><strong> </strong></p>
<p><strong>Erwachendes Interesse:</strong> Im Theaterstück (<a href="http://gutenberg.spiegel.de/wedekind/erwachen/erwachen.htm">den Text gibts hier</a>) geht es eindeutig um 14jährige, welche das <strong>“Sex, Drugs &amp; Rock’n&#8217;Roll”</strong> ihrer Epoche erforschen und es in ihrem Leben <strong>zu integrieren versuchen</strong> – und nicht um erwachsene <strong>Berufsschauspieler</strong>, die sich karrierebedingt noch einmal recht jugendlich lässig geben wollen. Das – und der Umstand, dass ein mittlerweile erwachsener Autor <strong>seine eigenen Pubertätserlebnisse</strong> nicht als abgeschlossene Angelegenheit betrachtet, sondern sie nach wie  vor dermaßen (man könnte sagen, tod-) ernst nimmt, dass er sie <strong>der herrschenden Gesellschaftsordnung</strong> als eine himmelschreiend unbeantwortete Fragestellung <strong>ins Gesicht schmeißt</strong> – macht die skandalträchtige Brisanz dieser im wahrsten Sinn zeitlosen  Arbeit aus. Wedekind schuf keine Pose für irgendein Podest, sondern ging  ein Leben lang schwanger mit der schweren Verwundung seines von der <strong>Unmenschlichkeit der Funktionsidioten </strong>zu Tode zerquetschten Freundes Moritz.</p>
<p><strong>Gefährliches Befremden: </strong>Natürlich ist das Entdecken bislang unbekannter Welten mit <strong>konkreter Gefährdung</strong> verbunden: <strong>Alkoholvergiftung, Freizeitunfall, Schwangerschaft</strong> – um nur einige zu nennen – doch inwieweit kann ein <strong>Selbstmord aus Verzweiflung</strong> ein rein individuelles Problem sein? Jeder junge Mensch findet sich mit dieser gesamten Erfahrungswelt in ein <strong>unhinterfragt vorhandenes Wertsystem</strong> aus Begriffen, Reaktionen und Zuordnungen gestellt, welches sein dem  Verhalten zugrunde liegendes Erleben ständig entweder als ein  Erwünschtes bestätigt – oder eben als ein Verwerfliches bestraft. Noch  in den 70er Jahren waren zum Beispiel sexuelle Handlungen oder gar  Schwangerwerden in Salzburger Gymnasien Grund genug für einen schnellen  Schulverweis. Noch viel subtiler und somit brutaler spielt sich die<strong> “vorauseilende Verhaltenskontrolle”</strong> in der Familie und im Freundeskreis ab. Intime Gefühle werden bereits  bei ihrem ersten Auftauchen im Sinne irgendwelcher Vorstellungen von <strong>“richtig oder falsch”</strong> definiert, interpretiert und zweckgewidmet. Diesen alltäglichen <strong>Mechanismus von Missbrauch und Unterdrückung</strong> vermag Wedekinds Stück aufzudecken.</p>
<p><strong>Tragische Gesellschaft! </strong>Und sie entlarven sich alle schlussendlich selbst – auf den Begräbnissen, in den Lehrerkonferenzen und <strong>zwischen den Zeilen</strong> ihrer Briefe und Erklärungen: Um das vielbeschworene Wohlergehen der  ihnen anvertrauten Kinder ist es im Grunde nie gegangen, sondern  lediglich um <strong>Anpassung und Erfolg.</strong> Die Herausforderung dieser Sendung – wie auch des Lebens an sich – besteht in der Verwegenheit, diesem <strong>“Wahnsinn der Normalität</strong>” ins Gesicht zu blicken, ohne dabei das eigene Empfinden auszuschalten und somit selbst verrückt zu werden. <strong>Narren und Narkotisierte</strong> gehen dieser Tage eh schon bis zum Erbrechen um in unseren Gehirngängen. Nein, bewaffnet mit der <strong>Echtheit des eigenen Erlebens</strong> wollen wir uns der Auseinandersetzung mit dem Moloch der angeblich so sinnvollen <strong>Gefühlskonditionierung</strong> stellen – denn was wäre das denn überhaupt für ein Sinn, den man nicht  zuvor schon ordentlich hinterfragt hätte? Womit wir bei der noch viel  umfassenderen Aufgabenstellung angelangt wären, nämlich diesem nach wie  vor verkrusteten System des <strong>“Schein statt Sein”</strong> nicht nur eine individuelle Sinnstiftung abzutrotzen, sondern dieser sinnlos verselbständigten<strong> Scheißgesellschaft </strong>sogar noch einen kreativen Gegenentwurf ins Schaufenster ihrer Selbstgefälligkeit zu pflanzen.</p>
<p><strong>Ein vermummter Herr… </strong>Taucht auf einmal auf – mitten in  der Lebenskrise, am Friedhof der Phantasien und Wünsche, neben dem Grab  des toten Freundes – und meint: <strong>“Ich mache dir den Vorschlag, dich mir anzuvertrauen.” </strong>Wer könnte das wohl sein? Gott? Der Dichter selbst? Das Leben – ein Symbol? Oder doch nur <strong>der alte Eros…</strong> “Wer sind Sie? Wer sind Sie? Ich kann mich einem Menschen nicht anvertrauen, den ich nicht kenne.” – <strong>“Du lernst mich nicht kennen, ohne dich mir anzuvertrauen.”</strong> -”Glauben Sie?” – <strong>“Tatsache!”</strong> So entwickelt sich in der Schlußszene jener geniale Dialog zwischen dem  lebensüberdrüssigen Schüler Melchior und dem vermummten Herrn, den uns  Nuran David Calis aus welchen Gründen auch immer vorenthält – und der  immerhin zu der fundamentalen Erkenntnis führt, dass man sich <strong>mit leerem Magen</strong> nicht wirklich <strong>zwischen Leben und Tod</strong> entscheiden kann. Welch prophetische Sicht auch auf die grassierende Anorexie unserer Tage!</p>
<p><strong>Postscriptum:</strong> Das bringt auch das <strong>Prinzip Perlentaucher</strong> auf den Punkt. Wir nähern uns dem Thema an, umkreisen die  Fragestellung, assoziieren spontan zur Musik und beleuchten den einen  oder anderen Aspekt mit unseren Texten. Nicht um Antworten vorzugeben,  sondern um Fragen aufzuwerfen und <strong>zum eigenem Entdecken anzustiften</strong>. Werdet selbst Perlentaucher! <strong>Wir sind alle ein kreatives Vakuum…</strong></p>
<p><a href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/">http://blog.radiofabrik.at/artarium/</a></p>
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		<title><![CDATA[Weites Land &#8211; Nachtfahrt der Perlentaucher V]]></title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 01:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Agnostiker]]></category>
		<category><![CDATA[Audiocollage]]></category>
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		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Stimmungsbild]]></category>
		<category><![CDATA[The Young Gods]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Ausgabe widmet sich einer besonders bei gefühlstiefen und zur Schwermut neigenden Menschen beliebten Verteidigungsstrategie: dem entschlossenen Rückzug. Und begibt sich auf die Suche nach den Schutzzonen des Überdauerns, nach Wagenburgen, Wallanlagen und verborgenen Zufluchtsorten der Seele. Nicht ohne der Tiefe des Themas eine gehörige Portion Ironie entgegen zu setzen, feiern wir doch alle – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Diese Ausgabe widmet sich einer besonders bei gefühlstiefen und zur  Schwermut neigenden Menschen beliebten Verteidigungsstrategie: dem  entschlossenen Rückzug. Und begibt sich auf die Suche nach den  Schutzzonen des Überdauerns, nach Wagenburgen, Wallanlagen und  verborgenen Zufluchtsorten der Seele.</strong></p>
<p>Nicht  ohne der Tiefe des Themas eine gehörige Portion Ironie entgegen zu  setzen, feiern wir doch alle – zumindest ein bisschen – Thomas Bernhards  80. Geburtstag. Also kommen nicht nur unsere eigenen Texte in den  Trichter, sondern zum Beispiel auch welche von Gottfried Benn, Jochen  Distelmeyer und Konstantin Wecker, per Vers oder prosaisch dargebracht  von Norbert K Hund und Christopher Schmall, emo cremissimo in expressis  verbis. Dazu servieren wir eine im schönsten Sinne des Wortes kranke  Musikauswahl in wechselfiebrigen Anfällen von Ernst, Scherz und tieferer  Bedeutung. Selbsterkenntnis kann durchaus auch vorkommen…</p>
<p>Die Idee zur Gestaltung der Sendung stammt aus einem Essay von <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc%7EE2EDF7287ABA541E6BA91068770109619%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">Eugen Drewermann</a> zum Thema Depression. Er entreisst darin den Begriff seiner üblichen  Definitionen wie krankheitswertig, dysfunktional, defizitiär,  behandlungsbedürftig – und kleidet das Charakterbild des Melancholischen  in die Metapher vom weiten Land, das jegliche Invasion durch Rückzug  aufzufangen vermag. Zudem skizziert er Begabung und möglichen  Gesellschaftsbeitrag des Depressiven als beinahe unendlich weites  Einfühlen und Verstehen.</p>
<p lang="en-GB">Wären wir Gefühlsmenschen Spürtiere, wir lyrisch Liebesleidenden die  anerkannten Propheten einer wohl besseren Gesellschaftsform, Zeitzeugen  einer Zukunft, die einfach nicht mehr <strong>so</strong> weh tut, weil  sie das Opfer annimmt, dass wir alle andauernd sind, zuinnerst –  verleugnet, verdrängt, gemieden, bespuckt und abgewehrt von den  Psychiatern der Anpassung. Gäben wir uns hin, nähmen wir einander auf,  grüben wir unser Nest in die Lüfte wie <strong>eine</strong> Nacht, die  am anderen Morgen herab stiege als eine wohlige Heimat, hätten wir diese  Bedeutung in der uns umgebenden Welt, einen Wert jenseits von Ehre und  Erfolg, eine zweckfreie Weite hinter dem Horizont, ein zartes Inzwischen  bei uns beiden, wahrlich, wir lebten tieferen Sinn.<strong> </strong></p>
<p lang="en-GB"><strong>I don’t want to sing about rights and wrongs</strong></p>
<p lang="en-GB"><strong>I don’t want to sing all the same old songs</strong></p>
<p lang="en-GB"><strong>But I’ll sing them, and sing them – ‘til there’s no need to sing them</strong></p>
<p lang="en-GB"><strong>And then I can sing about love. (Chumbawamba)</strong></p>
<h1><a rel="bookmark" href="http://blog.radiofabrik.at/artarium/2011/02/10/ein-weites-land/">Ein weites Land…</a></h1>
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	<item>
		<title><![CDATA[Zwischeninsel Poesie (Perlentaucher Nachtfahrt IV)]]></title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 02:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[artarium]]></category>
		<category><![CDATA[Audiocollage]]></category>
		<category><![CDATA[Audioperformance]]></category>
		<category><![CDATA[Emo Entblah]]></category>
		<category><![CDATA[free poetry]]></category>
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		<category><![CDATA[paradox]]></category>
		<category><![CDATA[Perlentaucher]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
		<category><![CDATA[Spoken Word]]></category>
		<category><![CDATA[Widerstandslesung live]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Stunden Musik und Dichtung, liebreich verwoben in einem dunkelroten Faden durch Stürme, Träume und Abenteuer.  Die Spoken Word Sinnstiftung des jüngst begründeten ChrissSüdbär EntBla_Projekts &#8211; ein intensiv atmosphärischer Text-Tanz für alle leidenden, liebenden und lustverrückten Hörpflaumen! &#8220;Hello &#8211; is there anybody in there?&#8221; Unter diesem Motto begeben wir uns auf eine seufzerlösende Zeit- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Drei Stunden Musik und Dichtung, liebreich verwoben in einem dunkelroten Faden durch Stürme, Träume und Abenteuer.  Die Spoken Word Sinnstiftung des jüngst begründeten ChrissSüdbär EntBla_Projekts &#8211; ein intensiv atmosphärischer Text-Tanz für alle leidenden, liebenden und lustverrückten Hörpflaumen!</strong></p>
<p><strong>&#8220;Hello &#8211; is there anybody in there?&#8221;</strong> Unter diesem Motto begeben wir uns auf eine seufzerlösende Zeit- und Gefühlsreise durch die Höhen und Tiefen des <strong>Emo Cremissimo in Expressis Verbis</strong>, umdröhnt und umwölkt von eklektisch verlesenen Musikwelten aus allen nur denk- und erspürmöglichen Genreschachterln.</p>
<p><strong>Beispielsweise</strong> Collide, 30 Seconds To Mars, Die Toten Hosen, The Young Gods, Nils Petter Molvaer, Früchte des Zorns, Nevada Tan, Callejon, Sunterra, SoundDiary, Aviv Geffen, Lyapis Trubetskoy, Kleingeldprinzessin &amp; Die Stadtpiraten, Tindersticks, N.EX.T, Chumbawamba, Tagtraum, Herwig Mitteregger, Syndikat (Nesti &amp; Albino) und so weiter&#8230;</p>
<p>Da mittendrin <strong>entbla_en wir uns also livehaftig</strong>, erzählen und lesen aus <strong>eigenen Werken</strong>, lassen weitere Mundwerker zu Wort kommen, etwa Reinhard Wilhelmi, Giorgos Kimoulis (Arthur Rimbaud), Hansi Lang und Jochen Distelmeyer. Ein <strong>lyrischer Rundumflug</strong> für Freunde und Liebhaber des verdichteten Spontanismus.</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Perlentaucher II &#8211; Besuch beim Bären]]></title>
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		<pubDate>Sun, 14 Nov 2010 21:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[3D]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
		<category><![CDATA[falco]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Hesse]]></category>
		<category><![CDATA[History]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Was tun in den letzten Wochen vor dem Winterschlaf, wenn es draussen schon zu kalt – aber innerlich noch zu hell ist? Zu unfertig, zu aufgedreht, ganz einfach zu wach – womit würdest du dir als BärIn denn die Zeit verteiben, damit du – &#8220;gähn&#8221; – endlich einschlafen kannst? Na, bär kann sich zum Beispiel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was tun in den letzten Wochen vor dem Winterschlaf, wenn es draussen schon zu kalt – aber innerlich noch zu hell ist? Zu unfertig, zu aufgedreht, ganz einfach zu wach – womit würdest du dir als BärIn denn die Zeit verteiben, damit du – &#8220;gähn&#8221; – endlich einschlafen kannst?</p>
<p>Na, bär kann sich zum Beispiel ein paar MitbärInnen einladen und mit ihnen gemeinsam die Eindrücke des Sommers revue passieren lassen. Noch einmal fühlen, riechen, schmecken und im behutsamen Betrachten der Erinnerungen aussortieren, was für lange Träume taugt – und was nicht.</p>
<p>Und so ähnlich wollen wir drei Bären in dieser Ausgabe auch unsere Reminiszenzen ausbreiten – aber nicht nur an einen vergangenen Sommer, sondern gleich an drei ganze Leben, drei immer noch werdende Persönlichkeiten sowie drei individuelle Kunstauffassungen†¦</p>
<p>Süffige Gespräche rund um Kreativität und Kasperltheater, Elektronik und Eklektizismus, Humus, Humor und Humanismus sowie natürlich die gute alte und allgegewärtige Kunnst – ja die mit den 2 n! Gut gebrummt von Markus Brandt, Markus Huber und Norbert K.Hund.</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Perlentaucher Philosophie]]></title>
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		<pubDate>Sat, 09 Oct 2010 03:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[Dichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Mindmap]]></category>
		<category><![CDATA[Performance]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal ist das Leben sehr kompliziert. Alles gerät in Bewegung und scheint sich aufzulösen. Wir sitzen ratlos in einem Haufen Scherben und versuchen, die Fragmente unser selbst wieder zusammen zu fügen. Doch wo war nochmal gleich der sprichwörtliche rote Faden, an dem wir uns orientieren wollten? Perlentaucher war ja ursprünglich eine Projekt-Idee zur Veranschaulichung speziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist das Leben sehr kompliziert. Alles gerät in Bewegung und scheint sich aufzulösen. Wir sitzen ratlos in einem Haufen Scherben und versuchen, die Fragmente unser selbst wieder zusammen zu fügen. Doch wo war nochmal gleich der sprichwörtliche rote Faden, an dem wir uns orientieren wollten?</p>
<p>Perlentaucher war ja ursprünglich eine Projekt-Idee zur Veranschaulichung speziell eigenArtig kreativer Prozesse und der uns dabei zugrunde liegenden Lebenshaltung. Als Kurzfilm nicht realisiert, versuchen wir das jetzt einmal aufzuzeichnen – und dann als Radiosendung hörbar zu machen†¦</p>
<p>Perlentaucher sind Menschen, die trotz widerlich widriger Umstände immer wieder in die stinkenden Strömungen des jeweiligen Zeit-Ungeistes tauchen, um jene kostbaren Kleinodien zu bergen, aus denen unsere schöpferische Energie immer wieder neu belebt wird. Dabei kann es nie um fertige Produkte und Produktionen gehen, sondern um das Auffinden und den Austausch von Anregungen, Ideen und Visionen. Was dabei herauskommt, ist genauso unfassbar wie – siehe oben – und hör dir beim Zuhören zu!</p>
<p>Wenn wir uns vom Leben alle Sinne mal wieder kräftig durchschütteln lassen, erkennen wir, wie viele kleine springende Punkte plötzlich feine Linien bilden. Warum also nicht daraus mehrere rote Fäden zwirbeln und diese dann wiederum mit der Zeit zu einem starken Seil verknüpfen, das uns hält?</p>
<p>Das Wesentliche dabei ist, diese wundersam bewegte Welt der eigenen Gefühle und Phantasien in all ihrer einstweiligen Entstehung mit anderen, ebenso im Geschehen der Gestaltung begriffenen Kunnst-Menschen teilen zu können. Sich selbst sozusagen mitzuteilen – und im Spiegel des Schaffens mit Gefährtinnen und Gefährten auf die Fährtensuche des Eigenen zu gehen. Und wenns dabei gefährlich wird, solche Menschen sind die Perlen! Life is Patchwork in Progress – Momentaufnahme beständigen Wandels†¦</p>
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		<title><![CDATA[Nachtfahrt XXIV &#8211; Twoo Yeahs Best Of Shared Emotion]]></title>
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		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 15:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
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		<category><![CDATA[text]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Wallerberger]]></category>
		<category><![CDATA[Trauer]]></category>
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		<description><![CDATA[JUBILÄUMSAUSGABE &#8211; 4 Stunden Musik und Gedichte, Gespräche, Getexte zum Thema SHARED EMOTIONS und MÄNNER-FREUNDSCHAFTen: Angst, Hoffnung, Liebe, Lebensziele, Mitgefühl, Scheitern, Schmerz, Trauer, Verständnis, Wut, Zorn, Zweisamkeit†¦ Norbert K.Hund und Jovi &#8220;Malas&#8221; Tomac nehmen an einem besonderen Feuer Platz. In liebevollen und wehmütigen Rückblicken auf die letzten 2 Jahre Sendungsgeschichte und mit Ideen und Visionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JUBILÄUMSAUSGABE &#8211; 4 Stunden Musik und Gedichte, Gespräche, Getexte zum Thema SHARED EMOTIONS und MÄNNER-FREUNDSCHAFTen: Angst, Hoffnung, Liebe, Lebensziele, Mitgefühl, Scheitern, Schmerz, Trauer, Verständnis, Wut, Zorn, Zweisamkeit†¦</p>
<p>Norbert K.Hund und Jovi &#8220;Malas&#8221; Tomac nehmen an einem besonderen Feuer Platz. In liebevollen und wehmütigen Rückblicken auf die letzten 2 Jahre Sendungsgeschichte und mit Ideen und Visionen für unsere weitere Zukunft als &#8220;Perlentaucher Projekt&#8221; versuchen wir den roten Faden aus dem Knäuel der Erlebnisse zu entwickeln.</p>
<p>Die 4 Stunden entsprechen 4 Aspekten des emotionalen Austauschs zwischen Freunden und verschränken zudem jeweils 2 Themen der letzten Artarium-Sendungen zu einer Entwicklung: COLOURS, CONFLICT, CONTRAST, COMPASSION. Der mögliche Reim darauf  (abgesehen vom Stab-) ist sich wie immer selbst zu machen! Ein Ritual des Übergangs†¦</p>
<p>Damit die ganze Geschichte auch einen Geschmacks-Sinn ergibt, kredenzen wir verschiedenste Musik-Spezialitäten : Lou Reed, MC Solaar, ZSK, Peter Gabriel, A.Geh Wirklich, Peter Licht, SNOG, Nils Petter Molvaer, Ja, Panik, Der W, Franco Battiato, Goldextra, The Busters, Hans Söllner, NOFX, Tagtraum u.v.a.m.</p>
<p>Dabei lassen wir Erinnerungen an all die Co-Producer und Gäste aufleben, ohne die sich weder Nachtfahrt noch Artarium-Crew  zu dem feinen Kunnst-Werk entwickelt hätte, welches heute von Salzburg aus regelmäßig bis nach Berlin hör- und spürbar ist: Mark, Luki, Julian, Dominik, Roman, Sophie, Ivan, Chilli, Jesus, Hjörtür, Peter W., Max Hammer, Gabes, Donat, Mario, Jakob, Janos, Jakobl, Marwin, Georg†¦</p>
<p>Ein weit gespannter Gefühls-Ausflug über die Grenzen von Genres und Generationen hinweg. Weil wir nämlich dann am meisten von einander lernen, wenn wir uns sebst im Anderen begegnen. Brüder und Schwestern†¦</p>
<p>Und weil man ja nie wissen kann, was so passiert in diesem Life is Live Radio-Kunnst-Biotop, gabs anstelle des Dialogs mit Jovi ein musik-literarisches Solo zum Thema, die Geschichte &#8220;Wie ich endlich doch das Grab meines Vaters beanspruchte&#8221;, den Überraschungs-Gast Tom Wallerberger und zudem noch ein Trio wild werdender Welpentiere. Dies alles wurde getreulich aufgezeichnet und steht nunmehr zur Verfügung:</p>
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		<title><![CDATA[Nachtfahrt XXIII &#8211; Desert Drinks]]></title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 16:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Chillout]]></category>
		<category><![CDATA[crossover]]></category>
		<category><![CDATA[Hoppala]]></category>
		<category><![CDATA[Konzeptkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Nachtradio]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wüste]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Wüste zu den feineren Musik-Oasen! In insgesamt 9 Etappen erkunden wir die unterschiedlichsten Musikkulturen und nähern uns ihrer essentiellen Inspiration an. Rock, HipHop, Electronic, Singer-Songwriting und so manch moderne Mischtechnik laden zum Feiern, Schmachten und Verweilen. Oasen eben†¦ Nebst den 3 Gastgebern der Sendung waren noch einige audiophile Photogenies und kunnstsinnige Musen allerlei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Wüste zu den feineren Musik-Oasen!</p>
<p>In insgesamt 9 Etappen erkunden wir die unterschiedlichsten Musikkulturen und nähern uns ihrer essentiellen Inspiration an. Rock, HipHop, Electronic, Singer-Songwriting und so manch moderne Mischtechnik laden zum Feiern, Schmachten und Verweilen. Oasen eben†¦</p>
<p>Nebst den 3 Gastgebern der Sendung waren noch einige audiophile Photogenies und kunnstsinnige Musen allerlei Geschlechts am Zustandekommen dieser Expeditionen in die so betörenden wie gefahrvollen Gefilde des Gefühlslebens beteiligt, allen voran Sonnhild &#038; Noah Essl sowie Gabriel Stummer.</p>
<p>Falls sie unterwegs Erscheinungen haben oder sonstwelchen Sinnestäuschungen erliegen sollten, so muss das nicht an ihrer Religion oder Teemischung liegen. Vision und Extase sind doch unser aller eigentliches Ziel†¦</p>
<p>Norbert K.Hund, Jakob Weinhäupl &#038; Janos Lasselsberger – in Stereo!</p>
<p>Musikalische Schwerpunkte: EAV, Celph Titled, Pullup Orchestra, Blumentopf, R.E.M., Friska Viljor, Synphonetic, Oxezy, Snog, Calexico, Justin Sullivan, New Model Army, Joshua Radin, The Lion King, WIZO, The Cat Empire und Sertab Erener. Mahlzeit!</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Nachtfahrt XXII &#8211; Unter Wasser]]></title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 12:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Borodin]]></category>
		<category><![CDATA[ertrinken]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Perlentaucher]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>
		<category><![CDATA[U-boot]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Artarium-Crew geht auf experimentelle Tauchfahrt. Sonare Assoziationen unter der Oberfläche des allzu Alltäglichen – zur Rettung des Weltfriedens. Unterschwelliges, Verborgenes und Widerentdecktes. Submarine Perspektiven eines vielschichtigen Seins. Zusammen mit den Tauchoffizieren Jakob Weinhäupl (Sonar), Marwin Tildach (Reaktor) und Rupert Höller (Navigation) unternimmt Käpt’n K.Hund einen weiteren verwegenen Versuch, über die Konventionsgrenzen der Weltmachtblöcke hinweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Artarium-Crew geht auf experimentelle Tauchfahrt. Sonare Assoziationen unter der Oberfläche des allzu Alltäglichen – zur Rettung des Weltfriedens. Unterschwelliges, Verborgenes und Widerentdecktes. Submarine Perspektiven eines vielschichtigen Seins.</p>
<p>Zusammen mit den Tauchoffizieren Jakob Weinhäupl (Sonar), Marwin Tildach (Reaktor) und Rupert Höller (Navigation) unternimmt Käpt’n K.Hund einen weiteren verwegenen Versuch, über die Konventionsgrenzen der Weltmachtblöcke hinweg zu kommunizieren. Bitte nur ein Ping!</p>
<p>Inspiriert von der Dramaturgie des Films Jagd auf Roter Oktober wollen wir zwischen  Schönheit und Sabotage, Gefahr und Gefühlen kreuzen, um zuletzt hoffentlich inmitten von Kontakt und Kreativität aufzutauchen. Es genügt schon, wenn zwei Menschen einander verstehen, um der Welt den Frieden zu bringen.</p>
<p>Gewidmet Michi Borodin, der letzten Sommer auf seiner Lebensmission in den Fluten der Salzach unterging. </p>
<p>&#8220;Und die See wird allen neue Hoffnung bringen, so wie der Schlaf die Träume bringt – daheim.&#8221; (Christoph Columbus)</p>
<p>In diesem Sinne: eintauchen in eine neue Welt voll neuer Eindrücke und Geschichten. Wir schreiben uns also weiter fort in allerlei Farben, Formen und Freundschaften. Für uns, für euch, für immer. Das Luftholen im richtigen Moment verdichtet einen Augenblick zur Ewigkeit.</p>
<p>Mein Dank den Gefährten! Ohne euch hätte ich es nicht geschafft. Würdigung.</p>
<p>http://blog.radiofabrik.at/artarium/</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Nachtfahrt XXI &#8211; Titel gibts kan&#8230;]]></title>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 16:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien Unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Autostop]]></category>
		<category><![CDATA[flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Phantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Schulschluss]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir reichts! Aus, Schluss, Pause. Schnell noch die Überlebensausrüstung gepackt und bei gutem Wind raus aus der Stadt. Essen, Trinken, Tabak und einen Sack voll Musik mitnehmen, rein ins minimalistische Auto (den roten Cinquecento von 1991), die Fenster ganz weit auf – und ab dafür. Wohin? Keine Ahnung. Ohne Titel – ohne Ziel. Irgendwohin. Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir reichts! Aus, Schluss, Pause. Schnell noch die Überlebensausrüstung gepackt und bei gutem Wind raus aus der Stadt. Essen, Trinken, Tabak und einen Sack voll Musik mitnehmen, rein ins minimalistische Auto (den roten Cinquecento von 1991), die Fenster ganz weit auf – und ab dafür.</p>
<p>Wohin? Keine Ahnung. Ohne Titel – ohne Ziel. Irgendwohin. Nach Süden, ans Meer, zu den freundlichen Gefühlsmenschen. Durch die Nacht an einen klaren Wildbach mit Feuerstelle und Schlafplatz. Oder ins Ladinische nach San Martin de Tor, wo Touristen nach 10 Uhr abends ausnahmslos nicht mehr bedient werden und die Einwohner dann gemeinsam feiern, fast so wie ein altbekanntes gallisches Dorf.</p>
<p>Egal, nur fort von hier. Tapetenwechsel, Perlen tauchen, jetzt eine Insel finden und im seentiefen Blau meiner Innenwelt versinken, von Sphärenklängen überwölkt und einem freundlichen Gedicht sicher durch die Nacht begleitet. Gänsehaut, Gitarren und – Gemeinschaftsgefühl, gerade auch ganz mit mir allein.</p>
<p>Einsam? Nein. Unterwegs und mit sich selbst im Fluss. Gedanken wie Galaxien, im Gleichgewicht und in Bewegung. Ganz im Hier und Jetzt ein paar hundert Kilometer zwischen Damals und Dann ausbreiten, eine neue Welt entstehen lassen aus Hier und Dort und Dazwischen – und die Spannung aushalten†¦ </p>
<p>Alive! Der Sound fährt mir wie eine solide Wand aus Wärme entgegen und in die Glieder. Ja, das passt! Ich nehme intuitiv die nächste Abzweigung zur ruhigen Nebenstrasse mit den geschmeidigeren Kurven. Voll im Flow! Ich vergesse all meine Bedürfnisse und weiß in diesem zeitlosen Augenblick ganz genau, was ich will. Ich bin es.</p>
<p>Da taucht auf einmal dieser Typ im Scheinwerferkegel auf. Der stoppt allen Ernstes mitten in der Nacht im Nirgendwo. Ich schleif mich am Straßenrand ein und öffne ihm die Tür. Er steigt wortlos ein, schaut sich um und lächelt mich an. Wir fahren los. Dann fragt er plötzlich: &#8220;Wie lang hast du diese Waldviertler schon?&#8221;</p>
<p>Später in der Nacht wird er ein silbern glänzendes Buch hervor holen, um mir einige seiner Texte vorzulesen. Ich bin neugierig, es fühlt sich alles so eigenartig selbstverständlich und angenehm an. Wo immer uns diese Nachtfahrt hinführen wird – es ist, wie es ist und es ist gut so. Er hält sein Buch ins Licht und beginnt mit den Worten: &#8220;Titel gibts kan†¦&#8221;</p>
<p>http://blog.radiofabrik.at/artarium/2010/06/09/titel-gibts-kan/</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Nachtfahrt XIX &#8211; Meet the Angels]]></title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 19:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Widerstand]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Redefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[WBAI]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[In dieser XIX. Ausgabe der &#8220;Emotional-Musikalischen Nachtreise&#8221; breiten Norbert &#038; Jakob ihre eigenen Flügel aus und verwandeln sich in Engel der Leidenschaft und des Mitgefühls. Fliegen hoch über den Klangwolken von Salzburg nach Amerika, tauchen in die Untiefen von Extase und Verlust ein, tanzen gemeinsam über die Widersprüche unserer Welt hinweg – und bringen euch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dieser XIX. Ausgabe der &#8220;Emotional-Musikalischen Nachtreise&#8221; breiten Norbert &#038; Jakob ihre eigenen Flügel aus und verwandeln sich in Engel der Leidenschaft und des Mitgefühls. Fliegen hoch über den Klangwolken von Salzburg nach Amerika, tauchen in die Untiefen von Extase und Verlust ein, tanzen gemeinsam über die Widersprüche unserer Welt hinweg – und bringen euch die frohe Kunde von Liebe &#038; Revolution&#8230;</p>
<p>Ein Teil dieser Sendung wird auf Englisch dargeboten und ist den Radiomachern von WBAI in New York gewidmet, die schon 1974 als erstes Freeradio der USA von der FCC (Zensurbehörde) wegen des Gebrauchs der &#8220;7 Dirty Words&#8221; angeklagt wurde. </p>
<p>Unsere besondere Anteilnahme gilt Sidney Smith von WBAI, dem Gestalter der sehr speziellen Nachtsendung &#8220;Carrier Wave&#8221; sowie einiger höchst wundersamer Liebesinseln in der Blogosphäre. Sein guter Freund &#038; Radio-Kollege David Nolan ist vor kurzem gestorben – wir würdigen ihn also auch mit expliziten Ausdrücken aus berufenem Engelsmund. </p>
<p>In this Volume XIX of the &#8220;Emotional-Musical Nightride&#8221; Norbert &#038; Jakob spread their own wings and transform into Angels of passion and empathy. Flying high above the clouds of sound from Salzburg to America, diving into the gaping abyss of ecstasy and loss, dancing across the contradictions of our world – and bringing you the joyful message of Love &#038; Revolution&#8230;</p>
<p>Part of this broadcast will be delivered in English and is dedicated to the producers of WBAI Radio in New York, who were the first Free Radio Station being accused by the FCC (Federal Censorship Commission) for the use of the &#8220;7 Dirty Words&#8221; in 1974. </p>
<p>Our particular compassion goes out to Sidney Smith from WBAI, host of the quite special night-show &#8220;Carrier Wave&#8221; as well as creator of some most wondrous Love-Islands in the blogosphere. His good friend and Radio-Comrade David Nolan died recently – we pay tribute to him with some explicit expressions out of the appointed Angels&#8217; mouth.</p>
<p>Artikel mit weiteren Links &#038; Bildern &#8211; Article with further links &#038; pictures here: http://radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/nachtfahrt-fr-9-april-2200-0100-uhr-meet-the-angels.html</p>
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	</item>
	
		

	<item>
		<title><![CDATA[Nachtfahrt XVIII &#8211; Internationales (in memoriam Johanna Dohnal)]]></title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 04:23:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Brüderlicher Nachtrag zum Weltfrauentag: 3 Stunden feine Musik und ein etwas anderer Nachruf auf Johanna Dohnal, dieser ebenso glaubwürdigen wie unerschrockenen Vorkämpferin für Freiheit, Gleichheit und &#8211; Geschwisterlichkeit! &#8220;Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‚weibliche Zukunft‘. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brüderlicher Nachtrag zum Weltfrauentag: 3 Stunden feine Musik und ein etwas anderer Nachruf auf Johanna Dohnal, dieser ebenso glaubwürdigen wie unerschrockenen Vorkämpferin für Freiheit, Gleichheit und &#8211; Geschwisterlichkeit! </p>
<p>&#8220;Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‚weibliche Zukunft‘. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.&#8221; (Johanna Dohnal 1939 &#8211; 2010)</p>
<p>Vom anfänglichen Anstoßnehmen an  heutiger &#8220;Kasperl-Politik&#8221; führt unsere Reise in der 2. Stunde zu engagierten Frauen in Musik &#038; Gesellschaft, kontrastiert durch die absurdesten Nachrichten aus aller Welt &#8211; von Diskriminierung, Intoleranz und Volksverdummung &#8211; über die sich auch die Johanna sicher herrlich hätte aufregen können. Und endet schließlich im Zauberland von Hoffnung &#038; Liebe, das womöglich doch noch nicht völlig abgebrannt ist.</p>
<p>Freundschaft!</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Nachtfahrt XVII &#8211; No Revolutions?]]></title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 14:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstand]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Individualität]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Proberaum]]></category>

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		<description><![CDATA[Salzburg ist zu leise &#038; Rebellion ist unerwünscht. Dem wird hier immerhin live entgegen getreten. Drei volle Stunden lang. Na also! Im Gespräch rund ums Jungsein, Lautsein, Musikmachen und Menschwerden etc.in Salzburg begegnen die handverlesenen, fachkompetenten Gäste einem krankheitsbedingt etwas angeschlagenen Radiogastwirt Norbert K.Hund. Janosch &#038; Jakobl von der (leider jüngst aufgelösten) Band &#8220;Maybe The [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Salzburg ist zu leise &#038; Rebellion ist unerwünscht. Dem wird hier immerhin live entgegen getreten. Drei volle Stunden lang. Na also!</p>
<p>Im Gespräch rund ums Jungsein, Lautsein, Musikmachen und Menschwerden etc.in Salzburg begegnen die handverlesenen, fachkompetenten Gäste einem krankheitsbedingt etwas angeschlagenen Radiogastwirt Norbert K.Hund. Janosch &#038; Jakobl von der (leider jüngst aufgelösten) Band &#8220;Maybe The Mighties&#8221; sowie Marwin &#038; Jakob, die auch immer wieder an eigenen Musikprojekten basteln, retten eloquent das Niveau der echtzeitigen Sprachspiele. Wir danken!</p>
<p>In bewährter Weise am Fotoapparat der Weltgeschichte: Prinz Julian. &#8211; Bermerkenswerte Gastbeiträge zudem von Daniel &#038; Sophie. Gehört werden sowohl wirklich jugendliche Bands wie auch schon etwas angejahrte DauerpubertäterInnen (Echt, Nevada Tan/Panik, Die Ärzte, Nina Hagen, The Yum Yums, Waterboys usw.) &#8211; Die roten Fäden in der Musikauswahl wären etwa: inspirierende Gitarrensounds, deutsche oder englische Texte, emotionale Intensitäten und eigenartige Coverversionen.</p>
<p>Das eigentliche Thema wird spontanassoziativ umkreist und mit Anekdoten aus dem eigenen Erleben angereichert, verdichtet sich dann zum Schluss hin unter Verwendung der Audiocollagen von der letzten Festspieleröffnung und der Aktion &#8220;Tod der Jugendkultur&#8221; zu überzeugten Bekenntnissen selbstverantwortlicher Individualität. &#8220;Wir werden als Originale geboren &#8211; sterben aber als Kopien.&#8221; &#8211; Das muss nicht so bleiben&#8230;</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[artarium Nachtfahrt Wein-Nachts Special]]></title>
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		<pubDate>Fri, 25 Dec 2009 21:49:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Friedenspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Lallehujah! Feuchtfröhliche Festtagsgrüße aus der artarium-Redaktion. Und garantiert keine Stille Nacht (zumindest von eins bis vier in der Radiofabrik) Hosi Anna? Ich bin gekommen, euch zu verkündigen große Feuchtgebiete. Hicks. Erbse sei Gott in der Höhle. Und Befriedigung auf Erden – allen MenschInnen, die guten Willys sind. Nehmet einander nicht nur beim Wort, sondern auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lallehujah! Feuchtfröhliche Festtagsgrüße aus der artarium-Redaktion. Und garantiert keine Stille Nacht (zumindest von eins bis vier in der Radiofabrik)</p>
<p>Hosi Anna? Ich bin gekommen, euch zu verkündigen große Feuchtgebiete. Hicks. Erbse sei Gott in der Höhle. Und Befriedigung auf Erden – allen MenschInnen, die guten Willys sind. Nehmet einander nicht nur beim Wort, sondern auch mit ins Bett – und führet euch von mir aus auch an der Nase herum&#8230;</p>
<p>Erstens: ein psychedelisch-polititisches Flashback auf die weihrauchschwangere Mitternachtsorgie des Abendlandes. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen sie die Packungsbeilage oder auch die Bibel, das macht überhaupts keinen kleinen Unterschied. Fragen sie ihren Arzt, ob er Alf Poier kennt und singen sie mit uns: &#8220;Hoch die internationale Kinderschokolade!&#8221;</p>
<p>Zweitens: Familäres &#038; Revolutionäres. Kopfüber hinein in die eitrig-besinnlichen Abgründe häuslicher Gewalt im Speckmantel des (Geld-)Scheinfriedens. Schön, dass wir heuer wieder alle bei Samen sind. Nimm dir noch ein Vanille-Zipferl&#8230; Gefühlskinder unterwegs auf der Suche nach dem Un-Sinn des Lebens. Wenn Thomas Bernhard mehr von Monty Python gehabt hätte –  würde es dann heute die EAV geben?</p>
<p>Drittens: Die Geschenke ausprobieren und dann mit Schmackes in den Morgen. Der nächste Kater kommt bestimmt, also noch einen vorletzten herzhaften Schluck aus dem Rumtopf der Möglichkeitsformen auf der Seele zergehen lassen. Wir haben ja noch so viel vor. &#8220;Let there be Rock!&#8221; Und einen echt entspannten O(h)rgasmus beyond the silver rainbow. Froh zu sein bedarf es wenig. So viel immerhin dazu! Prost!</p>
<p>Dank an euch alle, die ihr im vergangenen Jahr die Nachtfahrt als wahrlich emotional-musikalische Phantasiereise mit ermöglicht und gestaltet habt: Mark, Luki, Julian, Dominik (als Doktor Hossa), Peter.W. &#038; die Filmcrew, Roman (BlackOut), Sophie, Joanna Q., Hammer Max, Chili, Jesus &#038; Hjörtur (Whalekillers), Ivan Matas, Gabriellos (Gabes), Donat, Adrian, Eva, Mirjam und noch ein paar andere Andreas &#038; Andreasse, die kurz vorbei geschaut haben&#8230;</p>
<p>In diesem Zusammenhang noch gedeihliche Feiertage. Freies Radio den Hütten – und Formatscheiß nebst Werbung den Palästen! Denn du erntest, was du hörst. Guten Morgen, wir Schweinderln. Quiiiek. Und Amen.</p>
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		<title><![CDATA[Nachtfahrt XIV &#8211; EigenArt]]></title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 12:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aigen]]></category>
		<category><![CDATA[Badewanne]]></category>
		<category><![CDATA[Brüder]]></category>
		<category><![CDATA[Coverversionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Vergnügen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zwei Herren in der Badewanne zelebrieren eigenartige Coverversionen und schräge Assoziationen am laufenden Hahn &#8211; bis das Wasser kalt &#038; die Drinks warm geworden&#8230; Umwölkt von knackigem Gitarrensound, schmachtfetzigen Balladen, postmodernem Collagenpop und elaborierten Soundwelten dialogisieren sich Norbert &#038; Donat in intellektuell emotionalem Pingpongspiel quer durch die Universen. So lassen sich der ewige Urknall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die zwei Herren in der Badewanne zelebrieren eigenartige Coverversionen und schräge Assoziationen am laufenden Hahn &#8211; bis das Wasser kalt &#038; die Drinks warm geworden&#8230;</p>
<p>Umwölkt von knackigem Gitarrensound, schmachtfetzigen Balladen, postmodernem Collagenpop und elaborierten Soundwelten dialogisieren sich Norbert &#038; Donat in intellektuell emotionalem Pingpongspiel quer durch die Universen. So lassen sich der ewige Urknall &#8211; und der Nieselnovember in dieser eigenartigen Stadt &#8211; recht fein aushalten. Eine Sinnstiftung.</p>
<p>Was einem zu zweit im Musikbett der Popkultur so alles ein- und auch mal runterfällt, das füllt locker drei vergnügliche Stunden mit Philosophie &#038; Pornologie, Politik &#038; Philmkritik, Pädagockelei &#038; Paraphrase. Hä? Na, Doppel-PPP für Fortbewegte halt. Die Nächstin, was Kunnst sagt, kriegt einen ins Ohr. Gender-Weichspül, nicht ohne etwas Buntes &#038; Feines vom Mainstream.</p>
<p>Eine weitere Momentaufnahme vom Entstehen- und Geschehenlassen begleitet uns gemeinsam durch diese feuchte und jedenfalls fröhliche Nacht. Unser Beitrag zum Weltfrieden: http://radiofabrik.at/index.php?id=378 Seufz! Und ein dickes Bussi.</p>
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		<title><![CDATA[Nachtfahrt XIII &#8211; Mainstream Borderline]]></title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 21:39:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gabes]]></category>
		<category><![CDATA[Gabriellos]]></category>
		<category><![CDATA[Musikreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Norbert K.Hund &#038; Gabriellos explorieren die Grenzen des Gefälligen. Nachtfahrttypischer Alternative Sound trifft auf kommerziell ausproduzierten Hörstoff und wird in spontanassoziativen Erörterungen einer möglichen Synthese zugeführt &#8211; oder auch nicht. Die Definition von &#8220;instrumentaler Bridge&#8221; geht über in Philosophisches über Punk und Ja, Panik &#8211; offene Fragen und changierende Identitäten finden ihre einstweilige Heimat in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Norbert K.Hund &#038; Gabriellos explorieren die Grenzen des Gefälligen. Nachtfahrttypischer Alternative Sound trifft auf kommerziell ausproduzierten Hörstoff und wird in spontanassoziativen Erörterungen einer möglichen Synthese zugeführt &#8211; oder auch nicht.</p>
<p>Die Definition von &#8220;instrumentaler Bridge&#8221; geht über in Philosophisches über Punk und Ja, Panik &#8211; offene Fragen und changierende Identitäten finden ihre einstweilige Heimat in selbstverständlicher Freundschaft. Wie lassen sich &#8220;interessante&#8221; Männer/Frauenstimmen beschreiben? Die Geschlechterparität ist (fast) hergestellt. Und irgendwie sind wir ja eh alle bisexuell&#8230;</p>
<p>Sadopoetische Sprachphantastereien zwischen Peter.W. und Dr. Bob Kelso sowie den Missfits (D &#8211; Frauenkabarett), ein nachträglicher Jugendgeburtstag, Erotisches, Exotisches und auch Idiotisches &#8211; eingebettet in schrecklich schöner Soundschwelgerei und feinfrequenter Begegnung. Der Tanz von Nähe und Distanz.</p>
<p>Wo hört Ich auf &#8211; wo fängt Wir an &#8211; ist das schon Du? Wenn das zwar schön ist, es aber (noch) keine Benamung dafür gibt, was ist das dann? Umso besser! Und überhaupt: Jung ist der, der Junges tut.</p>
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		<title><![CDATA[Nachtfahrt XII &#8211; Die Genialphantastische Beachparty]]></title>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 01:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik Live]]></category>
		<category><![CDATA[Chilli]]></category>
		<category><![CDATA[hjörtur]]></category>
		<category><![CDATA[Ivan Matas]]></category>
		<category><![CDATA[Jamsession]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Maybe the Mighties]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert K. Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Whalekillers]]></category>
		<category><![CDATA[Woodstock]]></category>

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		<description><![CDATA[40 Jahre Woodstock &#8211; 5 Typen mittels Autoradio &#038; Livesession unterwegs in eine bessere Vergangenheit: die Gegenwart der Zukunft&#8230; Wir phantasieren uns DAS optimale Strandfest: An einem kleinen See, ohne touristische Überschwemmung, mit Bühne und Unplugged-Sessions, maximal 150 Teilnehmer, großes Lagerfeuer, ein paar Indianerzelte, moosbewachsene Lichtungen im Mondschein, nächtliches Nacktbaden, viele rothaarige Frauen &#038; was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>40 Jahre Woodstock &#8211; 5 Typen mittels Autoradio &#038; Livesession unterwegs in eine bessere Vergangenheit: die Gegenwart der Zukunft&#8230;</p>
<p>Wir phantasieren uns DAS optimale Strandfest: An einem kleinen See, ohne touristische Überschwemmung, mit Bühne und Unplugged-Sessions, maximal 150 Teilnehmer, großes Lagerfeuer, ein paar Indianerzelte, moosbewachsene Lichtungen im Mondschein, nächtliches Nacktbaden, viele rothaarige Frauen &#038; was der Phantasie sonst noch auf die Sprünge hilft&#8230;</p>
<p>Wir, das sind in diesem Fall Norbert K.Hund, Ivan Matas, Hjortur Hjorleifsson, Jesus/Michi und Chilli (von Chilli &#038; The Whalekillers, Maybe The Mighties aus Salzburg) Im Zuge unseres imaginären Besuches bei der erstletzten nichtkommerziellen Woodstockreminiszenz einer dann hoffentlich schon längst nicht mehr derb kommerziell durchgefickten Gesellschaft spielen wir einander erlesene Coverversionen, schräg Assoziatives sowie Live Selbstgebackenes vor.</p>
<p>Wir spannen dabei die üblichen weiten Bögen (Isländische Musik &#038; &#8220;Krutt&#8221; &#8211; wo gibts die meisten rothaarigen Mädels &#8211; das weitgehend unerforschte Phänomen des männlichen Orgasmus &#8211; junge Musik in Salzburg &#038; der erstaunliche Freiraum in der Radiofabrik etc) Eine vergnügliche Nachtfahrt zwischen Ungehörtem &#038; Altbekanntem (wenn auch in ganz neuem Gewand) &#8211; viel Spaß!</p>
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		<title><![CDATA[Nachtfahrt XI &#8211; Nachtwelten ganz anders]]></title>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 19:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[anderssein]]></category>
		<category><![CDATA[Cave]]></category>
		<category><![CDATA[Darkwave]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Individualismus]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Overdose]]></category>
		<category><![CDATA[szene]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonderausgabe &#8220;Last Overdose im Cave Club&#8221; &#8211; eine atmosphärische Annäherung zum &#8220;zwische den Zeilen hören, lesen, spüren&#8230;&#8221; Was könnte eigentlich Sinn und Gehalt einer &#8220;schwarzen Szene&#8221; sein – schwarz als Summe aller Farben sowie als die absolute Farbe und auch schon Nichtmehrfarbe? Eine kreative Avantgarde mit hohem sozialtherapeutischen Potenzial – jenseits von ideologischer Vereinnahmung, kommerzieller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonderausgabe &#8220;Last Overdose im Cave Club&#8221; &#8211; eine atmosphärische Annäherung zum &#8220;zwische den Zeilen hören, lesen, spüren&#8230;&#8221;</p>
<p>Was könnte eigentlich Sinn und Gehalt einer &#8220;schwarzen Szene&#8221; sein – schwarz als Summe aller Farben sowie als die absolute Farbe und auch schon Nichtmehrfarbe? Eine kreative Avantgarde mit hohem sozialtherapeutischen Potenzial – jenseits von ideologischer Vereinnahmung, kommerzieller Vergewaltigung und massenmedialer Verbeurteilung? – Für eigenes Fühlen, Denken und sich Einlassen gibt es nun mal keine billige Substitution – auch und schon gar nicht von uns im FREIEN Radio&#8230;</p>
<p>Es dauert durchaus eine Zeit, bis wir unsere gemeinsame Gefühlsebene gefunden haben – doch dann wird es echt dicht – dichter – dichterisch. Emotional Heartcore zum Mitschmelzen und Weiterschwelgen. Gut Ding will schlicht und ergreifend seine Weile brauchen dürfen – ein langsames Vorspiel mit allen einstweiligen Masken, Posen und Unsicherheiten bis hin zum Höhepunkt hautlos offener Nacktheit vor sich selbst &#8211; und einander.</p>
<p>Dass wir diesen hier klangfotographisch eingefangenen, unendlich lang anhaltenden Augenblick emotionaler Extase nicht auch noch parallel dazu kommentieren oder gar &#8220;journalistisch vernutzsprachlichen&#8221; wollten, versteht sich (und jedwedem Gefühlskind) von selbst. Einfach ein Eintauchen in die vielfältig voran drängenden, empor quellenden und sich in schmetterlingszart vulkanausbruchsgewaltig unaussprechbarer Verdichtetheit zur zeitgleichen Wirklichkeit aller ewig unerfüllten Phantasien auftürmenden Nachtweltfluten&#8230;</p>
<p>Informieren rund um schwarzbraune Haselnüsse &#038; Textergüsse (rechtslastige Umtriebe in der Szene) könnt ihr euch gern hier: http://search.salzburg.com/articles/4697066?highlight=cave+club hier: http://www.geister-bremen.de/cassiber.htm<br />
sowie hier: http://www.thetalesofasp.com/de/wgtstatement.html</p>
<p>Zu den beiden legendären Videos geht es hier lang: http://www.youtube.com/watch?v=34ZtT4Th9Ys und da: http://www.youtube.com/watch?v=pu-8wGbWMro</p>
<p>NEU &#8211; Jetzt mit Tracklist zum extra downloaden! Gleich hier &#8211; weiter unten&#8230; </p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Nachtfahrt X &#8211; BONK &#8211; Schönheit &amp; Schmerz (Junimond)]]></title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 02:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[David Bonk]]></category>
		<category><![CDATA[genial]]></category>
		<category><![CDATA[Holliger]]></category>
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		<category><![CDATA[MUT]]></category>
		<category><![CDATA[Nevada]]></category>
		<category><![CDATA[New Model Army]]></category>
		<category><![CDATA[offen]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
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		<category><![CDATA[Trakl]]></category>
		<category><![CDATA[unsicher]]></category>
		<category><![CDATA[Würdigung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;&#8230;es tut nicht mehr weh.&#8221; &#8211; Wirklich? &#8211; Der Goldene Junimond für mutiges Standhalten geht an David Bonk &#8211; Gitarrist &#038; Keyboarder von NevadaTan/Panik (und wie wir glauben, wesentlicher musikalischer Gestaltungstäter!) &#8211; aufstrebender Meisterschüler intensiven Gefühlsausdrucks jenseits von Pose und Plagiat. Crossover the Borderline in kongenialem Freundeskreis (auch und gerade weil es weh tut&#8230;) &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;&#8230;es tut nicht mehr weh.&#8221; &#8211; Wirklich? &#8211; Der Goldene Junimond für mutiges Standhalten geht an David Bonk &#8211; Gitarrist &#038; Keyboarder von NevadaTan/Panik (und wie wir glauben, wesentlicher musikalischer Gestaltungstäter!) &#8211; aufstrebender Meisterschüler intensiven Gefühlsausdrucks jenseits von Pose und Plagiat. Crossover the Borderline in kongenialem Freundeskreis (auch und gerade weil es weh tut&#8230;) &#8211; dabei zwischen den Kategoriepflichten verweilend &#8211; wow</p>
<p>Das Original &#8220;Junimond&#8221; von Rio Reiser als Anlass streifend (in Vorbereitung unseres RADIONACHT Projekts &#8220;Keine Nacht für Niemand&#8221;) durchreisen wir sowohl jugendliche als auch gereiftere Positionen, die dem Schmerz NICHT ausweichen oder entfliehen. Justin Sullivan &#8211; New Model Army &#8211; der Soundtrack zu einem Liebeskummer weit über das zwischenmenschliche Emotionsland hinaus &#8211; Leiden am gewaltsam reduzierten Lebensbedürfnis zahlloser autonomer Individuuen inmitten zivilisationskultureller Zweckzwangsjackenverpflichtungen&#8230;</p>
<p>Du denkmal &#8211; wie sich Unsicherheit anspürt &#8211; Einstweiliges, Vorläufiges, Zwischenhaftes &#8211; ich mahnmal &#8211; mich selbst an &#8211; euch &#8211; hallo &#8211; mitfahren auf emotional-musikalischer Nachtreise</p>
<p>BONK &#8211; Fotos dazu -></p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Nachtfahrt II &#8211; Romantische Helden]]></title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 18:21:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>
		<category><![CDATA[spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbilder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die artarium Crew &#8211; lauter romantische Helden &#8211; auf musikalischer Nachtreise durch ihre Vorlieben und Entwicklungsgeschichten. Leonard Cohen trifft hier auf Emilie Autumn, Marilyn Manson auf Peter Gabriel und Patti Smith auf Apokalyptica&#8230; Gemütvoll chilliges Hören, Reden und Erleben &#8211; einfach einsteigen und mitfahren&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die artarium Crew &#8211; lauter romantische Helden &#8211; auf musikalischer Nachtreise durch ihre Vorlieben und Entwicklungsgeschichten. Leonard Cohen trifft hier auf Emilie Autumn, Marilyn Manson auf Peter Gabriel und Patti Smith auf Apokalyptica&#8230;</p>
<p>Gemütvoll chilliges Hören, Reden und Erleben &#8211; einfach einsteigen und mitfahren&#8230;</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[&#8220;eilig habend&#8221; &#8211; die etwas andere wei(h)nachtsmette]]></title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 17:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[anders]]></category>
		<category><![CDATA[doppelconference]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<description><![CDATA[Weihnachten anders &#8211; doch wie? &#8230;und es auch noch so eilig habend kommt man doch am Heiligabend nicht ganz ums Thema herum&#8230; Also dann eben mitten hinein in die Welt meta-, trans- und ultraweihnachtlicher Assoziationen und Querverweise. Mit Gewinnspiel und Laibach-Messe, Plastic Bertrands erster Krocha-Hymne auf französisch (die Sprache ist auch nicht unlustig!) und Überlegungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weihnachten anders &#8211; doch wie? &#8230;und es auch noch so eilig habend kommt man doch am Heiligabend nicht ganz ums Thema herum&#8230; Also dann eben mitten hinein in die Welt meta-, trans- und ultraweihnachtlicher Assoziationen und Querverweise. Mit Gewinnspiel und Laibach-Messe, Plastic Bertrands erster Krocha-Hymne auf französisch (die Sprache ist auch nicht unlustig!) und Überlegungen zur Sommersonnenwende 2009. Zwischen Anbiedermeier und Dekonstruktion halten die vorletzten Einbeinigen des Kirchenjahres das Ungleichgewicht des Heuschreckens auf ihren segelnden Schneeschuhen&#8230;</p>
<p>Doch auch nicht immer ganz unernst gemeintes Gleiten durch diese spezielle Nacht &#8211; Jedenfalls mit Norbert K.Hund &amp; Doktor Hossa. &#8220;Frohe&#8230;/ -und Schluss!&#8221; &gt;&gt;&gt;PROSIT 09 !!!</p>
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	<item>
		<title><![CDATA[Nachtfahrt IV &#8211; Liebe/Hass &#8211; HassLiebe?]]></title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 00:19:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norbert K. Hund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine konzeptive Gefühlsreise durch zwei nächtliche Stunden (Hass &#8211; Liebe), vier Phasen der Trauer (Auflehnung &#8211; Verzweiflung &#8211; Trauer/Versöhnung &#8211; Neubeginn) und immer entlang eines roten Fadens: emotionale Echtheit und Intensität, ausgedrückt durch die Musikauswahl, durch Gedichte, Zitate und spontane Assoziationen. Diesmal reist Norbert K.Hund als Emo cremissimo in expressis verbis ganz allein mittels einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine konzeptive Gefühlsreise durch zwei nächtliche Stunden (Hass &#8211; Liebe), vier Phasen der Trauer (Auflehnung &#8211; Verzweiflung &#8211; Trauer/Versöhnung &#8211; Neubeginn) und immer entlang eines roten Fadens: emotionale Echtheit und Intensität, ausgedrückt durch die Musikauswahl, durch Gedichte, Zitate und spontane Assoziationen. Diesmal reist Norbert K.Hund als Emo cremissimo in expressis verbis ganz allein mittels einer fliegenden Badewanne, in warmes Wasser gebettet und von ätherischen Düften umwölkt durch die sternklare Vollmondnacht, heftigen Empfindungen bereitwillig ausgesetzt. Eine selbsttherapeuthische Unternehmung, die alle Mitreisenden gleichermaßen zum Mitfühlen wie auch zum Verstehen einlädt. Und nicht zuletzt eine Würdigung aller, die mir nahe gehen &#8211; in Liebe und Schmerz. Auch an die abwesende Artarium Crew. Amen</p>
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