Die heutige Werkschau widmet sich dem deutschen Musiker Udo Lindenberg, der seine Karriere Ende der 60er Jahre als Schlagzeuger in Folk-, Jazz- und Krautrock-Projekten begann, nebenbei auch sang, bis er 1971 seine erste Solo-Platte veröffentlichte. Heute im zweiten Teil der 2-teiligen Werkschau hören wir seine ersten deutschsprachigen Versuche von 1972 bis 1976.
Nach seinen Wanderjahren als Trommler und gelegentlicher Sänger bei verschiedenen Jazzrock-Geschichten und einer ersten Soloplatte in Englisch (1971) versuchte es Lindenberg auf seiner zweiten Platte "Daumen im Wind" (1972) in Deutsch. Musikalisch schließt diese an seine Vorgänger an, textlich ist Udo noch dabei, seinen eigenen Stil zu finden.
Mit "Alles klar auf der Andrea Doria" (1973) kam Udo dann auf die Erfolgsspur - Marketingstrategen hätten sich das nicht besser ausdenken können: irgendwas zwischen Schlager, Rock und Folk mit deutschen Texten über das Weglaufen, Aussteigen, auch über die dunklen Seiten im Leben - Tragik, Trampen, Ostberlin - und das Ganze mit einem Schwung (massentauglichen?) Humor versehen, musikalisch durchaus anspruchsvoll arrangiert und gespielt (bishin zu einer Dixieland-Band). Mit über 100.000 verkauften Platten (die wohl alle von Ost-Omis für ihre Enkel gekauft wurden) war Lindenberg ein Star, der seine Show zelebrierte - ab 1973 mit dem Panik-Orchester zusammen (den Begriff ließ sich Udo markenrechtlich patentieren). Vielleicht auch verständlich, dass er mit zunehmender Popularität lieber über Charaktere wie Rudi Ratlos Elli Pireli, Gerhard Gösebrecht etc. sang, als sein Privatleben preiszugeben - auch wenn die persönlichen Nummern immer wieder mit im Programm auftauchten.
Der heutige zweite Teil der zweiteiligen Lindenberg-Werkschau beschäftigt sich mit frühen deutschprachigen Udo-Liedern von 1972 bis 1976.
Mehr Infos zur Sendung hier.
Nach seinen Wanderjahren als Trommler und gelegentlicher Sänger bei verschiedenen Jazzrock-Geschichten und einer ersten Soloplatte in Englisch (1971) versuchte es Lindenberg auf seiner zweiten Platte "Daumen im Wind" (1972) in Deutsch. Musikalisch schließt diese an seine Vorgänger an, textlich ist Udo noch dabei, seinen eigenen Stil zu finden.
Mit "Alles klar auf der Andrea Doria" (1973) kam Udo dann auf die Erfolgsspur - Marketingstrategen hätten sich das nicht besser ausdenken können: irgendwas zwischen Schlager, Rock und Folk mit deutschen Texten über das Weglaufen, Aussteigen, auch über die dunklen Seiten im Leben - Tragik, Trampen, Ostberlin - und das Ganze mit einem Schwung (massentauglichen?) Humor versehen, musikalisch durchaus anspruchsvoll arrangiert und gespielt (bishin zu einer Dixieland-Band). Mit über 100.000 verkauften Platten (die wohl alle von Ost-Omis für ihre Enkel gekauft wurden) war Lindenberg ein Star, der seine Show zelebrierte - ab 1973 mit dem Panik-Orchester zusammen (den Begriff ließ sich Udo markenrechtlich patentieren). Vielleicht auch verständlich, dass er mit zunehmender Popularität lieber über Charaktere wie Rudi Ratlos Elli Pireli, Gerhard Gösebrecht etc. sang, als sein Privatleben preiszugeben - auch wenn die persönlichen Nummern immer wieder mit im Programm auftauchten.
Der heutige zweite Teil der zweiteiligen Lindenberg-Werkschau beschäftigt sich mit frühen deutschprachigen Udo-Liedern von 1972 bis 1976.
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